Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Dresden eröffnet neue Bundespolizei-Wache

In der vergangenen Woche wurde am Flughafen Dresden ein neues Gebäude offiziell an die Bundespolizei übergeben. Die Bauarbeiten haben bereits im November des Vorjahres begonnen. Neben dem Bau der neuen Wache umfassen sie den Rückbau der alten Bundespolizei-Wache, den Einbau neuer Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzkörperscanner (Kontrollspuren 1 und 2) sowie eine Anpassung der Mietflächen im Luftsicherheitsbereich. 2022 verzeichnete der Flughafen Dresden mehr als 841.500 Passagiere und damit 154 Prozent mehr als im Vorjahr. Von Januar bis Juli nutzten 503.850 Passagiere den Flughafen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Aufkommen damit um 18,4 Prozent.

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Winter 2023/24: Austrian Airlines stockt Wien-Zagreb auf

Im Vergleich zur vorherigen Winterperiode wird Austrian Airlines im Winter 2023/24 mehr Flüge zwischen Wien und Zagreb anbieten. An einzelnen Verkehrstagen soll es zwei tägliche Umläufe geben. Konkret stockt man an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag auf bis zu zwei Rotationen auf. An Dienstagen und Sonntagen ist je ein Umlauf geplant. Laut einem Bericht des Portals Ex-Yu-Aviation.com wird die AUA zwischen den beiden Hauptstädten um 67 Prozent mehr Kapazität als im Winter 2022/23 anbieten.

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Brasov: Fly Lili will nach Stuttgart und München fliegen

Die rumänische Fluggesellschaft Fly Lili – nicht zu verwechseln mit der in Klagenfurt nie abgehobenen Liliair – plant im Winterflugplan 2023/24 in Konkurrenz zu Dan Air ab Brasov Kurs auf München und Stuttgart zu nehmen. Derzeit ist geplant, dass der Carrier ab 1. Dezember 2023 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag die Destination Stuttgart bedient. Einen Tag später sollen drei wöchentliche München-Flüge, die an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden sollen, das Deutschland-Portfolio erweitern. Fly Lili ist eine im Jahr 2023 gegründete rumänische Airline. Bislang ist der Carrier hauptsächlich im Bereich von Charter- und ACMI-Dienstleistungen aktiv. Unter anderem ab Bukarest-Baneasa, Iasi, Brasov und anderen rumänischen Airports will man auf die Linie gehen. Derzeit hat man im eigenen Namen einige Ferienflüge im Programm, jedoch will man künftig auch City-Strecken, beispielsweise in Deutschland, bedienen. Die Flotte besteht derzeit aus einem Airbus A319 und drei A320.

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Emirates sucht wieder Flugbegleiter in Österreich

In den letzten Jahren hat Emirates Airline im Bereich der Flugbegleiter den Personalstand auf etwa 20.000 Flugbegleiter erweitert. Der Carrier befindet sich auf der Suche nach etwa 6.000 weiteren Mitarbeitern und das auch in Österreich. Dazu hat man am 23. August 2023 einen offenen Bewerbertag in Wien durchgeführt. Die nächsten Veranstaltungen dieser Art finden am 10. und 25. September 2023 im Flemings Hotel naher der Wiener Stadthalle sowie am 27. September 2023 im Wyndham Grand Conference Center in Salzburg statt.

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East Midlands: Jet2-Boeing-737 nach Bombendrohung geräumt

Am 21. August 2023 ist es auf dem Flughafen East Midlands zu einem Polizeieinsatz gekommen, denn ein Jet2 Flug meldete kurz nach 17 Uhr 15 einen Notfall. Ein Passagier behauptete, dass er im Besitz eines Sprengsatzes wäre.  Die Maschine sollte eigentlich von East Midlands nach Antalya fliegen. Daraus wurde jedoch zunächst nichts, denn aufgrund der Bedrohung forderte der Kapitän noch vor dem Abflug die Exekutive an. Diese evakuierte die Boeing 737-800 auch mit Hilfe schwer bewaffneter Polizisten.  Der Passagier, der die Bombendrohung ausgesprochen hatte, wurde durch die Exekutive verhaftet. Sprengstoffexeperten haben anschließend die Passagiere, Gepäckstücke und das Flugzeug selbst akriibisch genau überprüft. Es konnte zum Glück nichts gefunden werden, so dass die Jet2-Maschine später freigegeben werden konnte.  Laut Mitteilung der Polizei wurde entschieden, dass der Mann gegen Hinterlegung einer Barkaution freigelassen wird. Ihm ist es aber untersagt das Vereinigte Königreich zu verlassen. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass er gar nicht in der Lage dazu gewesen wäre einen Anschlag durchzuführen.   Die betroffene Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und erklärte auf Anfrage unter anderem: „Wir können bestätigen, dass der Flug LS653 von East Midlands nach Antalya am Abend des 21. August 2023 zum Standplatz zurückkehrte, damit die Polizei einen störenden Passagier ausladen konnte. Der Flug wurde nach dem Ausladen des Passagiers fortgesetzt“. 

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Washington: Polizei-Segway im Terminal am Dulles-Airport abgebrannt

Ausgerechnet ein von der Polizei genutztes Segway hat am Abend des 20. August 2023 einen Brand am Flughafen Washington-Dulles verursacht. Das elektrisch angetriebene Fahrzeug fing aus noch ungeklärter Ursache in der Nähe eines Ticketschalters von Egyptair Feuer.  Das rasche Einschreiten der Flughafenfeuerwehr verhinderte, dass die Flammen erheblich auf das Terminal überschlagen konnten. Aus Sicherheitsgründen musste der betroffene Bereich evakuiert und temporär gesperrt werden.  Die Passagiere hatten außerhalb des Terminals auf weitere Instruktionen des Betreibers und der Einsatzkräfte zu waren. Auch zum Schutz der Gesundheit war es notwendig, dass nach dem Löschen eine umfangreiche Entrauchung vorgenommen werden musste. Gegen 21 Uhr 00 konnte dann grünes Licht gegeben werden und die Abfertigung wurde wieder aufgenommen.  Offiziellen Angaben nach sollen bei dem Vorfall keine Passagiere verletzt worden sein. Allerdings wurden zwei Polizisten, die als erste mit Feuerlöschern eingeschritten sind, mit nicht näher bezeichneten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus zur weiteren Untersuchung eingeliefert.  Metropolitan Washington Airports Authority geht nicht von Fremdverschulden, sondern von einem technischen Defekt des Segways aus. Aus noch aufzuklärender Ursache könnte der Akkumulator überhitzt und folglich in Brand geraten sein. Schachverständige sollen dies nun ermitteln. Der Sachschaden am Terminal soll eher gering sein. 

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Flughafen Stuttgart nimmt weitere Solaranlage in Betrieb

Am Flughafen Stuttgart-Echterdingen wurde kürzlich eine weitere Solaranlage in Betrieb genommen. Diese besteht aus 1.205 Panels und befindet sich auf dem Dach des Parkhauses P11. Mit „STRzero“ will die Flughafengesellschaft die Emissionen aus ihrem Betrieb bis spätestens 2040 auf null bringen. Der STR wird zum Solarflughafen. Bedeckt werden sollen alle geeigneten oder aufrüstbaren Dächer, Freiflächen und selbst ein Teil des südlichen Flughafenzauns. Seinen Stromertrag aus Fotovoltaik will der Airport von derzeit 2,6 (2022) auf rund 20 Gigawattstunden bis 2040 und 30 Gigawattstunden bis 2050 steigern.

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Georgien sperrt Boeing 737 von Belavia aus

Die Zivilluftfahrtbehörde von Georgien hat der weißrussischen Fluggesellschaft Belavia untersagt den Maschinentyp Boeing 737 auf Flügen von Minsk nach Tiflis, Batumi und Kutaissi einzusetzen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass es in der georgischen Bevölkerung erheblichen Unmut darüber gibt, dass es wieder Flüge in die Russische Föderation gibt. Auch stören sich viele Bürger an den Weißrussland-Flügen. In manchen Bereichen hat sich Georgien den westlichen Sanktionen angeschlossen. Somit untersagt man Belavia die Nutzung von Boeing 737 im Luftraum von Georgien. Dem weißrussischen Carrier bleibt aber die Möglichkeit die Routen mit Regionaljets des Typs Embraer 190 zu bedienen.

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Bern: Skywork-Konkursverfahren nach fünf Jahren abgeschlossen

Das Konkursverfahren der im August 2018 in die Pleite geflogenen Skywork Airlines konnte vor wenigen Tagen endgültig abgeschlossen werden. Das Konkursamt Bern-Mittelland hat die Verteilungsquote genehmigt. Aus der einstigen Flugschule Skywork wurde mit Hilfe von vielen Millionen Schweizer Franken, die von Rolex-Erbe Daniel Borer bereitgestellt wurden, eine Regionalfluggesellschaft für Bern gebildet. Der Carrier war einige Jahre lang mit Dornier 328 und zeitweise auch de Havilland Dash 8-400 auf Expansionskurs. Geld verdient hat man nie und irgendwann hat der Investor das Interesse verloren. Das Unternehmen ging dann mehrheitlich an Martin Inäbnit, unter dessen Geschäftsführung unter anderem die Umflottung auf Saab 2000 vollzogen wurde. Auch hatte man die Anschaffung von Regionaljets des Typs Embraer 170 oder Sukhoi Superjet SSJ-100 ins Auge gefasst, aber zu einer Order ist es nicht mehr gekommen. Am 29. August 2018 wurde der letzte Skywork-Flug durchgeführt und das Unternehmen, das in seiner Geschichte wiederholt kurz auf dem Aus stand, musste Konkurs anmelden. Zuvor sind Verhandlungen mit dem Zeitfracht-Konzern, die zu einer möglichen Übernahme hätten führen sollen, ergebnislos abgebrochen wurden. Firmenchef Martin Inäbnit sagte im Zuge der Konkursanmeldung, dass er keine Alternative bzw. Zukunft mehr für die Regionalfluggesellschaft sieht. Zunächst wurde angenommen, dass SkyWork nicht komplett pleite war, jedoch nicht über den Winter gekommen wäre. Allerdings haben im Konkursverfahren doch sehr viele Gläubiger zum Teil äußerst hohe Forderungen angemeldet. Somit ist anzunehmen, dass Inäbnit genau gewusst hat, dass er gesetzlich dazu verpflichtet ist Insolvenz anzumelden und genau das tat der letzte Skywork-Chef auch. Laut einem Bericht der Berner Zeitung

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Winter 2023/24: Croatia Airlines bedient Zadar-München

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 eine Nonstopverbindung zwischen München und Zadar zu bedienen. Mit Wirksamkeit zum 31. Oktober 2023 wird Croatia Airlines zwei wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten bedienen. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. München ist jener Airport, den Croatia Airlines besonders häufig ansteuert. Ab keinem anderen deutschen Flughafen bietet der Carrier so viele verschiedene Destinationen in Kroatien nonstop an.

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