Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Innsbruck mit 609.577 Passagieren im ersten Halbjahr 2023

Im ersten Halbjahr 2023 wurde der Innsbrucker Flughafen von 609.577 Passagieren genutzt. Damit konnte man um etwa 31,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. Allerdings rechnet man damit, dass man wirtschaftlich noch nicht an das Rekordjahr 2019 anknüpfen kann. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung erklärte der Airport unter anderem, dass man für das laufende Jahr etwa 900.000 Fluggäste erwartet. Damit wird man zwar deutlich über dem Aufkommen, das man im Vorjahr hatte liegen, jedoch weiterhin deutlich unter der Rekordmarke von 2019. Dies würde sich auch entsprechend im wirtschaftlichen Ergebnis abbilden. Derzeit profitiere der Flughafen Innsbruck davon, dass viele der Ferienflüge ausgebucht sind, aber die gelegentlichen Verspätungen und Ausfälle auf der Frankfurt-Strecke sollen sich negativ auswirken. Hauptursache wären Engpässe auf Deutschlands größtem Airport sowie gelegentliche Schlechtwetterfronten in Tirol. Im Winterflugplan 2023/24 wird es neu mit Icelandair nach Keflavik gehen. Aegean Airlines wird eine Verbindung nach Athen aufnehmen. Zusätzlich zur traditionellen Heathrow-Strecke, die von British Airways bedient wird, bietet die Konzerntochter BA Euroflyer auch acht wöchentliche Gatwick-Umläufe an. Auf den Routen nach Hamburg und Berlin will Eurowings die Frequenzen aufstocken.

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Juli 2023: Lot erzielt neuen Monatsrekord

Die polnische Fluggesellschaft Lot konnte im Juli 2023 erstmals in ihrer 94-jährigen Firmengeschichte mehr als eine Million Passagiere befördern. Man hatte im genannten Kalendermonat 1.041.427 Fluggäste an Bord. Die Auslastung lag bei 83,5 Prozent. Dies entspricht gegenüber Juli 2019 einer Verbesserung von vier Prozentpunkten. „Wir haben nicht nur ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2023 verzeichnet, sondern konnten im Juli sogar einen Rekord aufstellen. Beides zeugt von einer großen Nachfrage, die wir verspüren und die uns sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt“, erläutert Michał Fijoł, CEO von LOT Polish Airlines. „Entsprechend erwarten wir, dass wir unsere Prognose, wonach wir 2023 insgesamt rund 10 Millionen Fluggäste befördern, erfüllen werden.“

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Korean Air will einige Frachter an T’way Air verleasen

Gegen die geplante Fusion von Korean Air und Asiana Airlines haben die EU-Kommission und das U.S.-amerikanische Department of Justice Bedenken angemeldet. Nun hat der zuerst genannte Carrier vorgeschlagen, dass einige Frachtflugzeuge an den Mitbewerber T’way Air verleast werden könnten.  Korean Air und Asiana Airlines haben im Cargo-Verkehr zwischen Südkorea und Europa sowie den USA einen sehr großen Marktanteil. Man kann fast von einer Art Duopol sprechen. Unter anderem die EU-Kommission befürchtet, dass es nach der Fusion zu einer monopolartigen Stellung und damit in weiterer Folge zu steigenden Frachtraten kommen könnte.  Nun versucht Korean Air die Bedenken zu zerstreuen und hat vorgeschlagen, dass an T’way Air, die momentan noch gar nicht im Geschäft mit Vollfrachtern vertreten ist, einige Cargomaschinen leasen könnte. So würde mehr Wettbewerb entstehen und die Fusionskandidaten hoffen, dass die Behörden dann grünes Licht geben werden.  Allerdings bereiten sich südkoreanische Banken bereits darauf vor, dass der geplante Zusammenschluss platzen könnte. Eine Art Auffanglösung für Asiana Airlines soll geschaffen werden. Noch hofft man aber, dass die EU und die USA grünes Licht geben werden. 

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Bahn: EU-Kommission will Fahrkartenverkauf europaweit öffnen – DB wehrt sich

Das von manchen Politkern und selbsternannten „Klimaschützern“ angeblich so umweltfreundliche Reisen mit der Eisenbahn, kann innerhalb Europas schon allein beim Kauf von Fahrkarten durchaus kompliziert werden. Die EU-Kommission will nun die Bahngesellschaften zur Zusammenarbeit zwingen. Doch die Pläne gehen noch viel weiter und das passt beispielsweise der Deutschen Bahn AG so ganz und gar nicht in den Kram. Wenn man eine längere Reise unternehmen möchte, ist es oftmals nicht möglich durchgehende Fahrkarten zu erwerben. Immer wieder stehen Reisende vor folgendem Problem: Ab irgendeinem Umsteigeort kann man die Fahrkarte nicht mehr vorab im Heimatland oder über das Internet kaufen, weil zum Beispiel die lokale Bahngesellschaft gar keinen Internetvertrieb nutzt. Oder aber dieser ist lediglich in Landessprache gehalten und es gibt somit eine sprachliche Barriere. Die Luftfahrt ist hier wesentlich weiter als der Eisenbahnverkehr, denn zumindest innerhalb Europas kann – mit wenigen Ausnahmen – so ziemlich jede Flugstrecke bequem von zu Hause aus oder über Reisebüros gebucht werden. Beim Eisenbahnverkehr ist das schlichtweg in zahlreichen Fällen nicht möglich. Darin sieht die EU-Kommission einen erheblichen „Hemmschuh“, der den Umstieg auf den Schienenverkehr behindern könnte. Man plant nun, dass die einzelnen Betreiber dazu verpflichtet werden untereinander zu kooperieren, so dass durchgehender Vertrieb von Tickets möglich ist. Doch die EU-Kommission will es dabei nicht belassen, sondern Eisenbahnanbieter dazu zwingen, dass diese ihre Vertriebssysteme für Drittanbieter öffnen und diesen den europaweiten Vertrieb von Fahrkarten ermöglichen. Dafür werden dann auch Provisionen, die von den Bahngesellschaften zu tragen sind, fällig. Sinn und Zweck: Der EU-Kommission schwebt vor, dass

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Deutschland bittet Flughafen-Klimakleber zur Kasse

In Deutschland will die Exekutive die Klimakleber der „letzten Generation“ für die von ihnen verursachten Einsatzkosten zur Kasse bitten. Die Beträge fallen aber wesentlich niedriger aus als man im ersten Moment vermuten würde, denn etwaiger Kostenersatz, den Verursacher leisten müssen, ist gesetzlich geregelt und gedeckelt. Unter anderem am 8. Dezember 2022 und am 5. Mai 2022 meinten die selbsternannten Klimaschützer unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich des Flughafens Berlin-Brandenburg eindringen zu müssen. Dies verursachte nicht nur eine Störung des Flugbetriebs, sondern machte auch den Einsatz der Bundespolizei notwendig. Die entfernte die Klimakleber. Bei mutwilligen Aktionen ist es möglich, dass die Exekutive die Einsatzkosten in Rechnung stellen kann. Selbiges gilt auch, wenn man „nur zum Spaß“ den Notruf wählt und Einsatzkräfte rücken völlig ohne Notwendigkeit aus. Die Höhe des Kostenersatzes, der geleistet werden muss, sofern vom jeweiligen Träger eingefordert, ist gesetzlich geregelt. Es gibt also keinen Spielraum nach oben oder unten, denn für so ziemlich jeden „Handgriff“ gibt es eine genau bestimmte Höhe wie viel man bezahlen muss. Zu beachten ist auch, dass für die Kosten nicht die „Organisation“ der Klimakleber aufkommen muss, sondern jene Personen, die die Tat begangen haben, persönlich belangt werden. Laut Mitteilung der Bundespolizei werden den „Aktivisten“ für die von ihnen mutwillig verursachten Polizeieinsätze auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg für die Tage 8. Dezember 2022 und 5. Mai 2022 zunächst 5.330 Euro in Rechnung gestellt. Kostenersatz ist gesetzlich geregelt Auf den ersten Blick erscheint die Summe niedrig, denn 1.060 Euro entfallen auf den 24. November 2022 und verteilen

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Warum Direktbuchungen gegenüber OTAs im Vorteil sind

Unter dem Schein von Ersparnissen und Bequemlichkeit lauern bei der Buchung von Flugreisen über Online Travel Agents (OTAs) oft unerwartete Hürden und Ärgernisse. Während diese Plattformen zweifellos eine einfache Möglichkeit bieten, Reisen zu planen und zu buchen, sind die vermeintlichen Vorteile nicht selten von erheblichen Nachteilen begleitet. Was sind Online Travel Agents (OTAs)? Online Travel Agents (OTAs) sind Plattformen, die Reisenden die Möglichkeit bieten, Flugtickets, Hotelzimmer, Mietwagen und andere Reisedienstleistungen online zu buchen. Sie agieren als Vermittler zwischen Kunden und den Anbietern dieser Dienstleistungen. Bekannte OTAs sind Unternehmen wie Expedia, Booking.com, Travelocity, und Orbitz. Kundenfang und vermeintliche Ersparnisse OTAs locken Kunden mit scheinbar günstigen Angeboten und Rabatten, die oft niedriger aussehen als die Preise, die direkt von Fluggesellschaften angeboten werden. Diese vermeintlichen Ersparnisse können auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein. Zum einen nutzen OTAs ihre Verhandlungsmacht, um Sonderkonditionen von Fluggesellschaften zu erhalten. Zum anderen nutzen sie aggressive Marketingstrategien, um Kunden anzulocken. Warum sind Flugtickets über OTAs manchmal billiger? OTAs können Flugtickets zu niedrigeren Preisen anbieten, da sie auf verschiedene Strategien setzen, um Rabatte zu erhalten. Sie kaufen Tickets in großen Mengen ein und nutzen dynamische Preisgestaltung, um Preisschwankungen auf dem Markt auszunutzen. Zusätzlich können sie auch auf Zwischenhändlergebühren und Provisionen der Fluggesellschaften verzichten. Häufig läuft es aber auch ganz anders: Vom Preis, den die Airline für den reinen Flug verlangt und der OTA mittels Screen-Scraping davon erfährt, wird ein bisschen etwas abgezogen. Über Aufschläge für Zusatzleistungen wie die Aufgabe von Gepäck oder Sitzplatzreservieren versuchen Online-Travel-Agents dies wieder einzuholen. Manchmal werden auch

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Charter: Smartwings nimmt Abu Dhabi-Köln/Bonn auf

Ab 15. Oktober 2023 führt die tschechische Fluggesellschaft Smartwings im Auftrag des Reiseveranstalters Etihad Holidays zwei wöchentliche Charterflüge zwischen Abu Dhabi und Köln/Bonn durch.  Der genannte Tour Operator legt ab mehreren deutschen Airports Charterflüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate auf. Diese werden jeweils von Smartwings durchgeführt und können im Rahmen von Pauschalreisen gebucht werden. Ab Köln/Bonn geht es jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Freitag nach Abu Dhabi.  „Mit Abu Dhabi fügen wir eine weitere sehr attraktive Destination für unsere Gäste zu unserem Flugplan hinzu“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Die Stadt ist nicht nur für diejenigen ein perfektes Ziel, die es in den Wintermonaten ins Warme zieht, sondern auch für alle, die sich für Städte mit kulturellen, geschichtlichen und architektonischen Highlights interessieren.“ 

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Edelweiss prüft Airbus-A350-Einflottung

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss prüft derzeit, ob man möglicherweise den Maschinentyp Airbus A350 einflotten könnte. Ein Firmensprecher bestätigt dies, betont jedoch gegenüber Aviation.Direct, dass noch keine Entscheidung gefallen ist. Das was die Lufthansa-Group-Flotte anbelangt für gewöhnlich gut informierte Portal „European Airfleets“ listet bereits mehrere Airbus A350-900, die für Edelweiss Air bestimmt sein sollen. In der Schweiz spekulieren auf Grundlage der genannten Veröffentlichung mehrere Medien, dass der Ferienflieger schon bald Langstreckenjets dieses Typs bekommen könnten. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct: „Wir planen momentan die Ablösung unserer Langstreckenflotte mit einem moderneren und effizienteren Flugzeugmuster. Dabei prüfen wir verschiedene Optionen wobei unsere Anstrengungen Richtung Airbus A350 gehen. Dieser Flugzeugtyp würde für uns Sinn machen, da wir bereits Airbus-Betreiber sind und wir würden weiterhin davon profitieren, dass unsere Pilotinnen und Piloten sowohl Lang- als auch Kurzstrecke fliegen könnten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch kein Entscheid gefallen”.

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Juli 2023: Ljubljana unter 150.000 Fluggästen

Im Juli 2023 zählte der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana 149.631 Passagiere. Man lag damit um 27,8 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie im Juli 2019 hatte.  Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte der Airport um 20 Prozent zulegen. Laut Fraport AG habe man im Juli 2023 den höchsten Wert seit dem Zusammenbruch des einstigen Homebase-Carriers Adria Airways gehabt. Das ehemalige Star-Alliance-Mitglied musste im September 2019 den Flugbetrieb einstellen und in weiterer Folge Konkurs anmelden. 

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