Jan Gruber

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Jan Gruber

Russland: Pobeda kündigt zwei weitere VAE-Strecken an

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 beabsichtigt die Aeroflot-Billigtochter den Flugverkehr zwischen Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, der momentan eine hohe Nachfrage haben soll, auszubauen. Der Lowcoster will seinen Teil vom Kuchen abhaben und kündigt die Aufnahme von zwei Routen an.  Ab Moskau-Vnukovo will Pobeda mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 viermal wöchentlich mit Boeing 737-800 Kurs auf die Hauptstadt Abu Dhabi nehmen. Von Volgograd aus will die Aeroflot-Tochter ab 31. Oktober 2024 zweimal pro Woche nach Dubai fliegen. Hier wird man den Flughafen World Central ansteuern. Auch diese Neuaufnahme soll mit Boeing 737-800 bedient werden, so das Unternehmen. 

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Frankfurt: Air Astana wird nun von GIC International Catering beliefert

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana bietet ab sofort auf den Frankfurt-Flügen Catering aus dem Hause der GIC International Catering an. Der Carrier verspricht sich davon eine Verbesserung der Qualität.  „Mit GIC International Catering haben wir ab sofort einen ausgewiesenen Experten in Sachen Kulinarik über den Wolken an unserer Seite“, so Susith Hettihewa, Senior Regional Manager EU Central & East, Turkey bei Air Astana. „Wir freuen uns darauf, unseren Passagieren auf Flügen ab dem Flughafen Frankfurt nun eine neue Auswahl an Speisen in unserer Economy sowie Business Class anbieten zu können. Air Astana investiert stetig in die Weiterentwicklung des Services an Bord, was unsere Fluggäste sehr schätzen.“ 

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Sozialleistungsbetrug: Österreichs Behörden kontrollieren an Flughäfen

Die österreichischen Behörden führen derzeit beispielsweise am Flughafen Wien-Schwechat stichprobenartige Kontrollen bezüglich möglichem Sozialleistungsbetrug. Dabei ist man auf der Suche nach Personen, die beispielsweise Arbeitslosengeld, Krankengeld, Mindestsicherung oder Ausgleichsleistungen bei Pensionen beziehen, jedoch ihren Urlaub im Ausland nicht gemeldet haben. In der vergangenen Woche wurde am Flughafen Wien-Schwechat eine solche Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Die Beamten haben dabei bestimmte Flüge, auf denen sich erfahrungsgemäß besonders viele „Treffer“ befinden könnten, genauer unter die Lupe genommen. Stichprobenartig wurden die Fluggäste kontrolliert. Dabei wurden beispielsweise Abfragen bei der Sozialversicherung vorgenommen und gegebenenfalls das Arbeitsmarktservice, die Sozialstelle oder der Krankenversicherungsträger kontaktiert und nachgefragt, ob der Auslandsaufenthalt angemeldet wurde. Hintergrund ist, dass Personen, die zum Beispiel Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Mindestsicherung, Krankengeld und/oder Ausgleichsleistungen bei Pensionen beziehen, grundsätzlich Urlaube – egal, ob im In- oder Ausland – anmelden müssen. Verboten ist es nicht, dass man bei Bezug dieser Leistungen einen Urlaub antritt, jedoch ist es beispielsweise bei Arbeitslosengeld und Notstandshilfe so, dass für den Zeitraum, in dem man sich außerhalb Österreichs befindet, keinen Leistungsanspruch hat. Beim Krankengeld ist jedenfalls die Zustimmung des jeweiligen Trägers notwendig und diese hängt vom individuellen Einzelfall ab, denn bei bestimmten Krankheiten kann ein Erholungsaufenthalt sogar förderlich sein. Da es beim Bezug von Sozialleistungen beim Verlassen des Landes zu finanziellen Nachteilen kommen kann, melden manche Bezieher dies – entgegen der gesetzlichen Bestimmungen, auf die in den Bescheiden sowie in Informationsblättern aufmerksam gemacht wird – einfach nicht. Genau nach diesen Personen suchen die österreichischen Behörden. Weiters gibt es noch zwei andere Personengruppen, die man im Visier

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Mesa Airlines: Schwache Finanzzahlen lähmen Europa-Projekt

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Mesa Airlines musste in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2022/23 einem Umsatzrückgang von 11,2 Prozent auf 326,6 Millionen U.S.-Dollar verzeichnen. Man steckt mit 91,8 Millionen U.S.-Dollar tief in den roten Zahlen. Das hat auch Auswirkungen auf die Expansionspläne in Europa. Mesa Airlines war über viele Jahre hinweg als Wetlease-Provider für American Airlines bzw. andere Carrier, die in das Oneworld-Mitglied fusioniert wurden, tätig. Es war ein stabiles Geschäft, aber auch keine fliegende Gelddruckmaschine. Die Regionalfluggesellschaft konnte jedenfalls gut leben. Die Zusammenarbeit wurde mittlerweile seitens American Airlines aufgekündigt. Dies war ein herber Schlag, denn der Großteil der Flotte war für den vorgenannten Carrier im Einsatz. Zwar konnte man kurz darauf mit United Airlines einen vergleichbaren Vertrag abschließen, aber dieser hat einen entscheidenden Haken. Das Star-Alliance-Mitglied hat deutlich weniger Flugleistungen gebucht. Somit hat Mesa wesentlich mehr Flugzeuge in der Flotte als für die Erbringung der ACMI-Dienstleistungen sowie für eigene Charterflüge benötigt werden. Noch vor etwa einem Jahr sah es ganz anders aus, denn Mesa wollte gar den europäischen ACMI-Markt aufmischen. Gemeinsam mit einem Partner gründete man auf Malta den Ableger Flite. Als Erstkunde wurde das im Sand verlaufene Projekt Liliair vorgestellt. Doch weder Flite noch Liliair sind abgehoben. Mesa hat momentan schlichtweg andere Sorgen als ein kostenintensives Projekt in Europa voranzutreiben. Wenig verwunderlich: Flite wurde zwar noch nicht offiziell auf Eis gelegt, jedoch hat sich das Tempo massiv verlangsamt. Bislang hat man AOC und Betriebsgenehmigung, deren Erteilung für Feber/März 2023 erwartet wurde, noch nicht erlangt. In den USA

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Wegen Air Show: Bukarest-Baneasa schließt für eine Woche

Am 26. August 2023 wird auf dem Flughafen Bukarest-Baneasa die Bukarest Air Show über die Bühne gehen. Aus diesem Grund wird der stadtnahe Airport für rund eine Woche für den kommerziellen Verkehr geschlossen.  Laut Mitteilung der Flughafenbehörde müssen Linien- und Charterflüge im Zeitraum von 22.-29. August 2023 auf den größeren Otopeni-Airport ausweichen. Baneasa war für einige Jahre für den kommerziellen Verkehr geschlossen, wurde jedoch reaktiviert. Beispielsweise hat Aeroitalia das Angebot auf diesen Flughafen verlagert. 

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Ex-Niki-Chef Lackmann wechselt von Tuifly zu German Airways

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways bekommt mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 mit dem ehemaligen Niki- und momentanen Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann einen neuen Chef. Er wird den Carrier an der Seite von Maren Wolters leiten.  Lackmann war der letzte Geschäftsführer in der Firmengeschichte der von Niki Lauda gegründeten und später von Air Berlin übernommenen österreichischen Fluggesellschaft Niki. Kurz nach dem Beginn des Insolvenzverfahrens wurde bekannt, dass er zu Tuifly wechseln wird. Momentan ist er beim deutschen Ferienflieger als Chief Flight Operations einer der Geschäftsführer.  „Wir freuen uns sehr, dass mit Oliver Lackmann ein sehr erfahrener Airline-Manger zu uns stößt. Wir sind überzeugt, dass er die richtige Führungspersönlichkeit ist, um die Zukunft der German Airways zu gestalten. Er wird uns dabei helfen, den wachsenden Anforderungen der Luftfahrtbranche gerecht zu werden und unsere Wettbewerbsposition weiter zu stärken“, so German-Airways-Chefin Maren Wolters.  Der 54-jährige hat an der Universität Essen Wirtschaft studiert und ist ausgebildeter Pilot. Bei Air Berlin flog er die Flugzeugmuster Boeing 737, Airbus A320 und Airbus A330. Oliver Lackmann lebt in Essen.  „Ich freue mich sehr über die Gelegenheit, Teil des Teams von German Airways zu sein und gemeinsam mit meinen neuen Kollegen das Unternehmen auf die nächste Stufe zu bringen. German Airways hat sich bereits als eine der zuverlässigsten Fluggesellschaften Europas etabliert, und ich bin zuversichtlich, dass wir durch innovative Ansätze, mit einem motivierten Team und mit unserem exzellenten Service weiteres Wachstum und Erfolg erzielen können“, so Lackmann. 

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Flughafen Stuttgart: Supermarkt nachts im SB-Betrieb geöffnet

Der Edeka-Supermarkt am Stuttgarter Flughafen ermöglicht nun, dass auch zwischen 22 Uhr 00 und 6 Uhr 00 eingekauft werden kann. Während dieser nächtlichen Zeit erfolgt der Zutritt mittels Debit- oder Kreditkarte. Bezahlt wird an einem SB-Terminal.  Wer also vom Mitternachtshunger überrascht wird und vor seinem leeren Kühlschrank steht, findet im gut sortierten Airport-Markt Abhilfe. Auch viele Mitarbeiter am Flughafen, die schon weit vor sechs Uhr Schichtbeginn haben, finden hier ein großes Angebot an frischer Verpflegung.  In der Zeit von 6 Uhr 00 bis 22 Uhr 00 ist der Edeka-Supermarkt regulär geöffnet. Während der Öffnungszeiten steht auch Personal an den Kassen zur Verfügung. In der Nacht herrscht SB-Betrieb, wobei für den Zutritt eine Debit- oder Kreditkarte erforderlich ist. 

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Flughafen Dortmund: Neue Lehrlinge haben ihre Ausbildungen begonnen

Seit ersten August 2023 sind einige neue Lehrlinge am Flughafen Dortmund tätig. Zum Antritt hieß Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber gemeinsam mit Jana Lewin und Lara Brecht (beide Ausbildungskoordinatorinnen), Martin Runte (Cargo-Service) sowie Stefanie Kessler (Betriebsrat) die fünf Neuankömmlinge persönlich am Flughafen willkommen.  Während Lennard Pelkmann, Tim Petersen, Daniel Heitkötter und Michèle Scheffler ab sofort zu Servicekaufleuten im Luftverkehr ausgebildet werden, kann Lovjeet Singh sich nach erfolgreichem Abschluss Fachkraft für Lagerlogistik nennen. Das Besondere in diesem Jahr: vier der fünf Neulinge konnten bereits in der Vergangenheit erste Erfahrungen am Dortmunder Flughafen sammeln. „Wir freuen uns, dass die ersten Eindrücke des Flughafens überzeugt und die heranwachsenden Fachkräfte dazu bewegt haben, mit der Ausbildung bei uns ein sicheres Fundament für die eigene Zukunft zu legen“, verkündet Ludger van Bebber. 

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Flughafen Hamburg stellt die Geschäftsführung neu auf

Der Flughafen Hamburg bekommt nach über 20 Jahren einen neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung, denn Michael Eggenschwiler wird mit Ende 2023 in Pension gehen. Ihm folgt Christian Kunsch, der seit 2019 der Unternehmensführung angehört, nach. Neu im Leitungsgremium des norddeutschen Airports ist Berit Schmitz, die im kommenden Jahr in die Geschäftsführung berufen wird. In ihrer bisherigen Laufbahn war sie unter anderem in der Firmenleitung des Flughafens Hannover und zuletzt Geschäftsführerin der Mainzer Verkehrsgesellschaft. Somit wird der Flughafen Hamburg ab 2024 von Christian Kunsch (Vorsitzender) und Berit Schmitz geleitet werden. „Für mich ist es eine Ehre, dass die Gesellschafter mir zum 1. Januar 2024 den Vorsitz der Geschäftsführung übertragen – dies gibt mir die Möglichkeit, die mit Michael Eggenschwiler begonnene, erfolgreiche Arbeit fortzuführen und die Zukunft des Flughafens zu gestalten. Wir spüren zurzeit, wie stark die Nachfrage nach Flugreisen wieder anzieht. Hier gilt es, die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Infrastruktur und Luftfahrt-Technologie weiter voranzutreiben. Ich freue mich darauf, diese Aufgabe im Team anzugehen und eine erfahrene Luftfahrtexpertin mit in der Geschäftsführung zu haben“, so Kunsch. Die neue Geschäftsführung tritt im ersten Quartal des kommenden Jahres an; Christian Kunsch übernimmt die neue Rolle zum 1. Januar, Berit Schmitz spätestens zum 1. April. Gesellschafter des teilprivatisierten Flughafens sind die Freie und Hansestadt Hamburg mit 51 Prozent sowie AviAlliance GmbH mit 49 Prozent. „Ich freue mich sehr, die Position der kaufmännischen Geschäftsführerin am Flughafen Hamburg anzutreten und gemeinsam mit Christian Kunsch die Erfolgsgeschichte des größten Flughafens in Norddeutschland weiter zu schreiben. Nach der Corona-Pandemie

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Flugpolizei Klagenfurt: Innenminister muss sich im Parlament rechtfertigen

Der Flugpolizei in Klagenfurt steht auch weiterhin keine dauerhafte Einsatzstelle zur Verfügung. Seit November 2020 wird ein Provisorium genutzt, das eigentlich als Übergangslösung gedacht war. Eine Oppositionspartei befürchtet nun, dass es sich um eine Dauerlösung handeln könnte. Von der am Flughafen Klagenfurt ansässigen Einsatzstelle der Flugpolizei werden die Gebiete Kärnten und Osttirol versorgt. In der Vergangenheit gab es auch eine Außenstelle in Lienz, jedoch wurde diese geschlossen bzw. an einen privaten Betreiber übergeben. Aus den vormals am Airport der Kärntner Landeshauptstadt genutzten Räumlichkeiten ist man Ende November 2020 ausgezogen. Damals hieß es, dass zunächst ein Provisorium genutzt wird und später dann ein Neubau bezogen werden soll. Allerdings wurde das geplante Gebäude bis dato nicht errichtet. Der aktuelle Stand der Dinge soll sich für die Beamten durchaus problematisch erweisen, denn Einsätze sollen zum Teil nur unter erschwerten Bedingungen möglich sein. Dennoch war die Flugpolizei in der Lage zuletzt während dem Hochwasser viele Einsätze zu fliegen Der Nationalratsabgeordnete Hannes Amesbauer (FPÖ) kritisiert in einer Aussendung, dass das Innenministerium noch immer nicht dafür gesorgt habe, dass die Klagenfurter Flugpolizei wieder eine Dienststelle, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Er hält den Status quo für untragbar und kündigt an, dass er eine parlamentarische Anfrage an Innenminister Karner (ÖVP) einbringen wird. Dazu der Oppositionspolitiker unter anderem: „Ich werde diesen Sachverhalt mittels einer parlamentarischen Anfrage aufklären. Ich erwarte von ÖVP-Innenminister Karner umfangreiche Stellungnahmen, woran es so lange scheitern kann, dass die Flugpolizei in Klagenfurt eine entsprechende Einsatzstelle bekommt. Außerdem wollen wir den politischen Druck auf

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