Jan Gruber

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Jan Gruber

Cedok baut Charterangebot ab Budweis aus

Erst vor wenigen Tagen wurde am tschechischen Flughafen Budweis der erste Charterflug durchgeführt. Der Tour Operator Cedok hat bereits seine Planungen für den Sommerflugplan 2023 vorgestellt.  Man wird Charterflüge bzw. Pauschalreisen ab Budweis zu den Destinationen Antalya, Rhodos, Heraklion und neu auch Burgas und Enfindha anbieten. Die operative Durchführung soll wie in diesem Jahr durch Smartwings erfolgen. Die Anzahl der Charterumläufe hat man aber noch nicht mitgeteilt. 

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Ryanair startet neuen Anlauf gegen OTAs

Seit vielen Jahren befindet sich die Billigfluggesellschaft Ryanair im Dauerstreit mit so genannten Online-Travel-Agents, die mittels Screen-Scraping ohne Vertriebsvereinbarung Tickets des Carriers verkaufen. Das Unternehmen ist schon oft – mit unterschiedlichem Erfolg – vor Gericht gezogen.  Nun startet der Lowcoster einen neuen Anlauf, um in der Öffentlichkeit zur Direktbuchung bei der AIrline aufzurufen. Man schreibt auch unter anderem: “ Ryanair unterhält keine Geschäftsbeziehungen zu OTAs, und OTAs sind von Ryanair nicht autorisiert, ihre Flüge zu verkaufen“.  Zuletzt sorgte der Carrier mit zum Teil merkwürdigen Identifikationsverfahren von Passagieren, die über so genannte OTAs gebucht haben, für Aufsehen. Beispielsweise verlangt man ein Video-Ident-Verfahren, das in dieser Form sonst nur bei Bankdienstleistungen zum Einsatz kommt.  

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München: Der Hochseilgarten ist wieder da

Im München Airport Center, das sich zwischen den beiden Terminals befindet, steht seit 7. August 2023 wieder ein Hochseilklettergarten, der eigens für den Flughafen konzipiert wurde, zur Verfügung. Dieser kann noch bis 30. August 2023 von Interessierten genutzt werden.  Erfahrene Trainer stehen zur Verfügung, um eine Einweisung zu geben sowie die notwendige Sicherheitsausrüstung für den 15 Meter hohen und 23 Meter breiten Kletterturm bereitzustellen. Für Erwachsene ab 15 Jahren kostet eine zweistündige Klettereinheit neun Euro. Kinder bis zu 14 Jahren zahlen sieben Euro.   Kletter-Slots können über www.munich-airport.de/hoehenflug gebucht werden. Startplätze können auch vor Ort – je nach Verfügbarkeit – gebucht und bezahlt werden. Montags bis donnerstags können Besucher von 11:00 bis 18:00 Uhr im Hochseilgarten klettern. Am Freitag, Samstag und Sonntag ist der Kletterturm von 13:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Nach dem aufregenden „Höhenflug“ stehen Liegestühle zum Entspannen und kühle Getränke in der „Surf and Turf Bar“ bereit. Mit einem Kletterticket erhält man einen Euro Rabatt auf die Getränke. Die „Surf and Turf Bar“ ist Montag bis Donnerstag von 11:00 bis 20:00 Uhr sowie Freitag bis Sonntag von 12:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.  Teilnehmer müssen mindestens 125 Zentimeter groß sein. Kinder unter 140 Zentimetern dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen klettern. Empfehlen wird festes Schuhwerk und sportliche Kleidung. Gegenstände, die aus Taschen fallen könnten, dürfen nicht mitgeführt werden. Weitere wichtige Informationen für Kletterbegeisterte finden Sie auf der Webseite www.munich-airport.de/hoehenflug. 

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Wizz Air will Kohlenstoffdioxid-Emissionen um elf Prozent reduziert haben

In einer Medienmitteilung behauptet die Billigfluggesellschaft Wizz Air, dass man im Geschäftsjahr 2023 im direkten Vergleich mit der Vorperiode den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß um elf Prozent habe reduzieren können. Der Carrier tituliert sich selbst als “ Europas am schnellsten wachsende und nachhaltigste Fluggesellschaft weltweit“.  Das Unternehmen verweist auf einen konzerneigenen Nachhaltigkeitsbericht, jedoch werden die Behauptungen nicht von unabhängigen Stellen belegt. Der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß soll im laufenden Geschäftsjahr bei etwa 53,8 Gramm pro Passagierkilometer liegen. “ Dies ist das niedrigste Ergebnis, das Wizz Air jemals in einem Geschäftsjahr erzielt hat und das niedrigste Ergebnis unter dem Mitbewerb“, behauptet der Lowcoster. 

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Lilihill: Flughafen Klagenfurt braucht nicht 15 Millionen, sondern 28 Millionen Euro

Der Investitionsbedarf am Flughafen Klagenfurt soll nicht bei 15 Millionen Euro liegen, sondern bei 28 Millionen Euro. Dies behauptet der ehemalige Mehrheitseigentümer Lilihill und wirft damit der Politik vor, dass dieser Bedarf „allen Beteiligten und somit auch K-BV-Vorstand Payer seit mittlerweile mehr als drei Jahren bekannt“ sein soll. Bereits vor dem Verkauf der Mehrheit an Lilihill stand der Klagenfurter Airport nicht gerade gut da. Das Linienangebot bestand aus Verbindungen nach Wien und Köln/Bonn. Auch Charterflüge gab es nur vereinzelt. Investiert wurde nur noch was unbedingt sein musste. Die Managements, die sich regelrecht die Türklinke gegeben haben, litten auch unter der Subventionspolitik der einstigen Haider-Landesregierung, denn viele Fluggesellschaften machten rasch klar: Nach Klagenfurt wird man nur fliegen, wenn es finanzielle Zuschüsse gibt. Unter der Mehrheitseigentümerschaft von Lilihill wurden viele Projekte vorgestellt, jedoch umgesetzt wurde nicht sonderlich viel. Die Zeit war auch von einem Dauerstreit zwischen SPÖ und ÖVP, der sich in gegenseitigen Klagen zwischen K-BV und Lilihill widerspiegelte. Die Sozialdemokraten haben lange das Ziehen der Call-Option verweigert und ihre Meinung erst geändert als die Löhne und Gehälter der Flughafenmitarbeiter wiederholt nicht pünktlich ausbezahlt werden konnten. In der vergangenen Woche haben die politisch Verantwortlichen sowie der neue Flughafengeschäftsführer Wildt und KBV-Chef Payer die Ergebnisse ihres Kassasturzes präsentiert. Unter anderem kam dabei heraus, dass in den Finanzen des Airports ein Loch von 6,6 Millionen Euro klafft und bis 2025 rund 15 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert werden müssen. Lilihill wirft in diesem Zusammenhang vor, dass der Investitionsbedarf bei 28 Millionen Euro liegen

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Buchtipp: Europas Flughäfen im Blickpunkt

Der österreichische Sachbuchautor Dieter Haselsteiner hat unter dem Titel “ Europas Flughäfen im Blickpunkt – wie Aspekte der Technologie, Sicherheit, Umwelt, Wettbewerb, Wirtschaft, Politik und Passagiererlebnis Chancen und Risiken in einer dynamischen Branche generieren“ wieder ein neues Buch auf den Markt gebracht. Dieses bietet Brancheninteressierten wertvolle Informationen und Einblicke.  Die Luftfahrtbranche spielt eine wichtige Rolle in der globalen Wirtschaft und trägt maßgeblich zur Vernetzung von Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt bei. Kommerzielle Flughäfen sind dabei eine zentrale Infrastruktur und ein wichtiger Knotenpunkt in der Luftfahrtindustrie.  Dieses Buch beschäftigt sich mit den Risiken und Chancen, denen europäische kommerzielle Flughäfen im aktuellen Umfeld gegenüberstehen. Dabei werden sieben verschiedene Aspekte wie Sicherheit, Umweltbelastung & Nachhaltigkeit, Wettbewerb, Wirtschaft, technologische Innovationen, Passagiererlebnis, Regulierungen und Politik näher betrachtet.  Das Ziel des Buches ist es, ein umfassendes Verständnis für die aktuellen Herausforderungen in der Flughafenbranche zu vermitteln und Lösungsansätze in Form von Chancen als auch gegebenenfalls Risiken aufzuzeigen. Die Komplexitäten dieser Branche und Interdependenzen zwischen Flughäfen und Fluggesellschaften werden dadurch besser verständlich und bewusst gemacht.  Erhältlich ist Haselsteiners jüngstes Werk als Taschenbuch und E-Book bei Amazon unter anderem unter diesem Link. 

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Arbeiterkammer: Deutlich mehr Probleme wegen Ausfällen und Verspätungen

Wenn es darum geht, dass Fluggesellschaften Entschädigungen und/oder Erstattungen an Passagiere leisten müssen, werden viele Carrier kreativ, wenn es darum geht diese abzulehnen oder einfach nicht zu bezahlen. Mitunter reagiert man auf die Forderungen auch gar nicht. Die Arbeiterkammer konnte seit dem Jahr 2020 rund 230.000 Euro für ihre Mitglieder erfolgreich geltend machen.  Immer wieder sitzen unwissende Passagiere dem Irrglauben auf, dass wenn sie ein Ticket bei selbsternannten „Premium-Airlines“ buchen, dass im Falle des Falles alles organisiert wird und etwaige Entschädigungen ohne Wenn und Aber überwiesen werden. Leider ist häufig das Gegenteil der Fall, denn ein österreichisches Unternehmen schafft es mittlerweile regelmäßig in Konsumentenschutzsendungen des Österreichischen Rundfunks. Ein regelrechter Stammgast in Sachen Problemen während und/oder nach Flugunregelmäßigkeiten ist auch Wizz Air. Dieser Carrier brachte es sogar so weit, dass die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs Zwangsmaßnahmen androhnen musste. Besonders ungenau nimmt man es beim Recht auf Ersatzbeförderung, denn entgegen höchstrichterlichen Urteilen verweist das Unternehmen auf die eigenen Beförderungsbedingungen und will nur auf eigene Flüge umbuchen. In Österreich führt die Arbeiterkammer derzeit einen Prozess, in dem es um zahlreiche Klauseln der Wizz Air geht.  Im Jahr 2020, das vom Umstand, dass viele Veranstalter und Fluggesellschaft die Rückzahlung abgesagter Flüge verschleppt haben, geprägt war, hat sich die Arbeiterkammer mit Fairplane einen Kooperationspartner an Bord geholt. Bislang hat man etwa 230.000 Euro für betroffene Passagiere erstreiten können.  Die AK Wien hat jedes Jahr zahlreiche Anfragen – allein im Vorjahr mehr als 1.800 Anfragen nur zu Flugärger. Immer wieder Thema: Flüge werden gestrichen, die Ticketkosten

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Juli 2023: Ryanair Group knackt die 18-Millionen-Passagiere-Marke

Im Juli 2023 hatte die Ryanair Group so viele Fluggäste wie noch nie an Bord. Der Carrier legte im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um elf Prozent zu und beförderte rund 18,7 Millionen Passagiere. Die Auslastung war mit 96 Prozent unverändert.  Der irischen Firmengruppe gehören die operativen Fluggesellschaften Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe an. Innerhalb der letzten 12 Monate haben die genannten Carrier gemeinsam 175,3 Millionen Reisende befördert. Damit konnte man sich gegenüber der Vorperiode um 23 Prozent verbessern. Die Auslastung steig um sieben Prozentpunkte auf 94 Prozent. 

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Mietautos: So bekommt man den internationalen Führerschein

In vielen Ländern ist die Anmietung eines Mietwagens eine beliebte Möglichkeit, um die Region auf eigene Faust zu erkunden. Für Reisende aus verschiedenen Ländern ist jedoch nicht immer der nationale Führerschein ausreichend, um ein Fahrzeug zu mieten und im Ausland zu fahren. In einigen Staaten wird zusätzlich ein internationaler Führerschein verlangt, der als offizielle Übersetzung des nationalen Führerscheins dient. Hier werfen wir einen Blick auf die Bedeutung des internationalen Führerscheins und erklären, wie man ihn in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten kann. Was ist der internationale Führerschein? Der internationale Führerschein, auch als Internationales Führungszeugnis oder Internationaler Fahrzeugschein bezeichnet, ist kein eigenständiger Führerschein. Stattdessen fungiert er als Übersetzung und Ergänzung des nationalen Führerscheins, um die Verständigung mit Behörden in anderen Ländern zu erleichtern. Der internationale Führerschein enthält alle relevanten Informationen des nationalen Führerscheins und ist in vielen Sprachen verfasst, sodass Strafverfolgungsbehörden und Autovermietungen im Ausland die Informationen leichter überprüfen können. In welchen Staaten benötigt man einen internationalen Führerschein zur Mietwagenanmietung? Die Anforderungen bezüglich des internationalen Führerscheins variieren je nach Land. Einige Länder erkennen ausschließlich den nationalen Führerschein an, während andere sowohl den nationalen als auch den internationalen Führerschein verlangen. In Ländern mit fremden Schriftzeichen kann der internationale Führerschein besonders hilfreich sein, da die Übersetzung die Kommunikation erleichtert. Um sicherzustellen, ob ein bestimmtes Land den internationalen Führerschein verlangt, ist es ratsam, vor der Reise die Website des Auswärtigen Amtes oder der Botschaft des Ziellandes zu konsultieren. Dort werden die aktuellen Einreise- und Verkehrsbestimmungen aufgeführt. Wie erhält man den internationalen Führerschein in

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Tag der deutschen Einheit: Rundflug mit Sundair-A319 ab Bremen

Anlässlich des 33. Tages der Deutschen Einheit führt die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair im Auftrag von Blackforest Aviation einen Rundflug über Bremen durch. Zu sehen gibt es auch den Lauf der Mittelweser bis hin zur Mündung nach Bremerhaven. Durchgeführt wird der Rundflug, der am 3. Oktober 2023 gegen 11 Uhr 00 unter der Flugnummer SR8299 in Bremen abheben wird, mit einem Airbus A319. Die Flugdauer wird seitens des Veranstalters mit etwa 45 Minute angegeben. Tickets sind bereits ab 99 Euro für den Gangsitz erhältlich. Der Mittelplatz kostet 149 Euro pro Person und für den Fensterplatz, der den besten Ausblick bietet, fallen 179 Euro an. Für 349 Euro kann man die Relax-Variante buchen. In dieser bekommt man Sitze mit mehr Beinfreiheit, einen freien Nebensitz sowie vor dem Flug Zugang zur Lounge des Bremer Flughafens. Nähere Informationen zum Rundflug ab Bremen finden sich unter diesem Link direkt beim Veranstalter.

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