Jan Gruber

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Jan Gruber

Azores Airlines geht ab Porto auf die Langstrecke

Die Sata-Tochter Azores Airlines beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 ab Porto in direkte Konkurrenz zu Tap Air Portugal zu treten. Ab diesem Airport will man zwei USA- und eine Kanada-Strecke aufnehmen. Als Maschinentyp kommen Airbus A321neo zum Einsatz.  Einmal wöchentlich will Azores Airlines ab 1. Juni 2024 zwischen Porto und Toronto fliegen. In selbiger Frequenz soll es ab 3. Juni 2024 nach New York-JFK gehen und Boston soll am 4. Juni 2024 folgen. Teilweise werden diese Routen von Tap Air Portugal angeboten, so dass man in Konkurrenz treten wird. 

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Riyadh Air wird Trikotsponsor von Atletico Madrid

Noch hat die neue Riyadh Air den Flugbetrieb nicht offiziell aufgenommen, aber in Spanien hat man bereits einen Sponsoringvertrag mit einem Fußballverein abgeschlossen. Das Logo des künftigen Carriers wird im Rahmen einer mehrjährigen Vereinbarung auf den Trikots von Atletico Madrid zu sehen sein. Weiters wird das in Saudi-Arabien ansässige Luftfahrtunternehmen auch als offizieller Airline-Partner des Vereins fungieren. Laut Riyadh Air handelt es sich um die erste Partnerschaft, die man im Bereich des Sports seit der Firmengründung im März 2023 abgeschlossen hat.  Dazu Firmenchef Tony Douglas, der vormals an der Spitze des Mitbewerbers Etihad stand: „Es ist ein unglaublich aufregender Tag für Riyadh Air, da wir eine langfristige Partnerschaft mit Atlético de Madrid, einem der größten Vereine Europas, eingehen und ihr Haupt- und offizieller Airline-Partner werden“. Golfcarrier nutzen seit längerer Zeit europäische Fußballvereine als Werbeträger. Beispielsweise wurde der FC Bayern München von Qatar Airways gesponsert. Das Logo von Emirates ist unter anderem auf den Dressen des AC Milan und des Arsenal FC zu sehen. Etihad sponsert den Manchester City FC. Somit bedient sich Riyadh Air einem bereits von anderen Carriern aus dieser geografischen Region der Welt bekanntem Konzept. Tony Douglas ist der Ansicht, dass das Sponsoring von Atletico Madrid positiv auf die Bekanntheit von Riyadh Air auswirken wird. „Diese Fluggesellschaft hat weltweit für Aufsehen gesorgt, als wir kürzlich unsere atemberaubende Lackierung vorstellten, und mit dieser Partnerschaft überraschen wir die Welt erneut, während wir uns auf unseren Erstflug im Jahr 2025 zubewegen“, so der Manager. Ursprünglich hieß es, dass die Neugründung bereits

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Jetblue und Air Serbia starten Codesharing

Im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft arbeiten die Fluggesellschaften Air Serbia und Jetblue seit Ende Juli 2023 zusammen. Das U.S.-amerikanische Unternehmen hat seinen Code auf die Routen ab New York und Chicago nach Belgrad gelegt. Im nächsten Schritt soll der Jetblue-Code auch auf weiteren Routen von Air Serbia positioniert werden. Im Gegenzug wird jener des serbischen Luftfahrtunternehmens auf 25 Strecken des U.S.-amerikanischen Luftfahrtunternehmens gesetzt werden.

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Triebwerksüberprüfungen: Wizz Air muss den Flugplan ausdünnen

Die Wizz Air Group muss im September und Oktober 2023 den Flugplan ausdünnen. Schwerpunktmäßig betroffen ist das Angebot ab dem Vereinigten Königreich. Hintergrund ist, dass außerplanmäßige Überprüfungen der Triebwerke vorgenommen werden müssen.  „Wizz Air gibt bekannt, dass wir aufgrund der von Pratt & Whitney angeordneten beschleunigten Inspektionen mehrerer unserer GTF-Triebwerke Anpassungen im Streckennetz vorgenommen haben, die zur Streichung einiger Flüge an ausgewählten Tagen zwischen bestimmten Zielen führen“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.  Betroffen sind sämtliche Maschinen, die mit Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney ausgerüstet sind. Da viele Flugzeuge der pinkfarbenen Lowcost-Gruppe mit Antrieben von IAE unterwegs sind, ist nicht die gesamte Flotte betroffen. Dennoch wirken sich die außerplanmäßigen Inspektionen aus, denn temporär fällt Kapazität weg. Dies führt unweigerlich dazu, dass der Flugplan punktuell ausgedünnt werden muss.  Zwar plant WIzz Air, dass man die notwendigen Überprüfungen so rasch wie möglich durchführt, jedoch kann man Flugstreichungen an einzelnen Tagen nicht ausschließen. Das Unternehmen ist bemüht etwaige Anpassungen im Flugplan gegenüber den betroffenen Passagieren so früh wie möglich zu kommunizieren. Den Reisenden sollen kostenfreie Umbuchungen und Erstattungen angeboten werden.  Grundsätzlich haben Fluggäste, deren Flüge seitens der Airline abgesagt werden, auch außerhalb der 14-Tage-Frist, die lediglich für den Anspruch auf etwaige Ausgleichsleistungen relevant ist, den Anspruch auf eine Ersatzbeförderung. Wizz Air macht es hier aber besonders kompliziert, denn entgegen höchstrichterlichen Urteilen, die klar und deutlich besagen, dass auch auf andere Fluggesellschaften und Verkehrsträger umgebucht werden muss, pocht der Billigflieger auf eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die besagt, dass man lediglich Anspruch

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Erstattung der Taxen: Ryanair erleidet Schlappe vor dem Bundesgerichtshof

Fluggesellschaften müssen, sofern die Reise nicht in Anspruch genommen oder storniert wird, auch dann die so genannten Steuern und Gebühren erstatten, wenn diese auf der Buchungsbestätigung nicht explizit ausgewiesen werden. Dies hat der deutsche Bundesgerichtshof aufgrund einer Klage, die sich gegen Ryanair gerichtet hat, entschieden.  Einige Billigflieger, darunter Ryanair, Easyjet und Wizz Air, weisen im Zuge der Flugbuchung sowie auf der Buchungsbestätigung jene Kosten, die nur dann von der Airline abzuführen sind, wenn man tatsächlich fliegt, nicht explizit aus. Der zuerst genannte Carrier behauptet gar, dass man keine „Regierungssteuern“ zahlen würde. Das ist natürlich Unsinn, jedoch hat diese Intransparenz Kalkül.  Eine Vielzahl von Nebenkosten, beispielsweise Ticketsteuer, Fluggast- und Sicherheitsgebühr und weitere passagierabhängige Steuern, Gebühren und Abgaben fallen nur dann an, wenn der Reisende tatsächlich fliegt. Einfaches Beispiel: Passagiere bezahlen über ihre Fluggesellschaft ein Entgelt für die Nutzung von Flughafenterminals. Fliegt man nicht, so muss die Airline auch nichts an den Airport bezahlen. Selbiges gilt auch für die Sicherheitsgebühr, denn wer nicht reist, muss auch nicht durch die „Siko“. Selbst die Ticketsteuer (in Deutschland „Luftverkehrsabgabe“) wird nur dann fällig, wenn man eben kein No-Show ist.  Kassiert werden die Nebenkosten im Zuge der Bezahlung des Flugtickets. Diese sind in den Endpreis, exklusive etwaiger Extraleistungen wie Aufgabe von Gepäckstücken oder Sitzplatzreservierungen, eingepreist. Viele Carrier schlüsseln die „Steuern und Gebühren“ im Detail auf. Nicht so Billigflieger wie Ryanair, Easyjet und Wizz Air. Der Grund dafür ist ganz simpel, denn wenn man bei diesen Anbietern im Falle von Stornierungen oder „No-Show“ die „Taxen“ zurückhaben möchte,

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Winter 2023/24: Etihad fährt München-Präsenz hoch

Im Winterflugplan 2023/24 wird Golfcarrier Etihad Airways den Flugverkehr zwischen Abu Dhabi und München deutlich aufstocken. Künftig will man bis zu zehn wöchentliche Umläufe anbieten. Aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers geht hervor, dass mit Wirksamkeit zum 21. November 2023 drei zusätzliche Rotationen pro Woche geflogen werden sollen. Überwiegend kommt der Maschinentyp Boeing 787-9 zum Einsatz. Auf einem Umlauf fliegt man allerdings mit der größeren Variante B787-10.

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Wien: Ryanair stockt Herbstangebot auf 24 Strecken auf

Während der österreichischen Herbstferien 2023 wird Ryanair ab Wien-Schwechat auf einigen Routen Zusatzflüge anbieten. Zu insgesamt 24 Destinationen legt der Carrier 67 weitere Umläufe auf, wurde mitgeteilt.  Im Winterflugplan 2023/24 wird man neu auch die Ziele Cagliari, Chania, Heraklion, Kalamata, Kos und Palermo bedienen. Bislang handelte es sich bei den genannten Destinationen um saisonale Verbindungen, die nur jeweils während den Sommerperioden angeboten wurden. Ryanair spart in der Medienmitteilung nicht mit Sticheleien gegen Austrian Airlines: “ Ryanairs größter Oktober-Flugplan von/nach Wien bietet Passagieren die größte Auswahl zu den günstigsten Preisen, wenn sie ihre wohlverdienten Herbstferien buchen. Ohne das Niedrigpreisangebot von Ryanair wären die Einwohner Wiens sowie Besucher und ihre Familien gezwungen, absurd hohe Preise bei der vermeintlichen „nationalen Fluggesellschaft“ AUA zu bezahlen“.  Die Flugplanpassungen auf einen Blick:  Banja Luka   1 WF   Kos     1 WF   Barcelona    6 WF   Malta   1 WF   Bari    2 WF   Mailand   2 WF   Catania   3 WF   Palermo    4 WF   Cagliari    2 WF   Mallorca   15 WF   Chania (Kreta)   2 WF   Paphos   1 WF   Köln   3 WF   Paris    4 WF   Faro   1 WF   Rom   3 WF   Fuerteventura    1 WF   Sevilla   1 WF   Heraklion (Kreta)   5 WF   Thessaloniki   2 WF   Amman   1 WF   Valencia    2 WF   Kalamata    2 WF   Vilnius   2 WF  „Ryanair möchte sicherstellen, dass Sie in den Herbstferien mit Ihrer Familie zu den günstigsten Tarifen und mit einer unschlagbaren Auswahl verreisen können. Wir freuen uns, unseren bereits umfangreichen Flugplan am Flughafen Wien mit zusätzlichen Strecken zu einigen unserer beliebtesten Ziele zu erweitern und sechs neue Strecken für den Winter

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Frankreich will mit höherer Ticketsteuer die Bahn subventionieren

Die französische Regierung plant Flugtickets mit Hilfe von höheren Steuern künstlich zu verteuern. Die zusätzlichen Staatseinnahmen sollen in den Ausbau der Infrastruktur der Eisenbahn investiert werden. Derzeit geht Verkehrsminister Clément Beaune davon aus, dass das Vorhaben bereits Anfang 2024 umgesetzt werden kann. Einige Regierungen, darunter auch jene von Österreich und Deutschland, haben in den letzten Jahren die Ticketsteuern zum Teil exorbitant erhöht. Dies geschieht unter dem Deckmantel des Klimaschutzes und trifft primär den Verkehr innerhalb Europas, denn die Steuern, die auf Langstreckenflüge erhoben werden, sind vergleichsweise günstig. In Frankreich will man mit den zusätzlichen Einnahmen, die aus erhöhten Steuern, die auf Flugscheine erhoben werden sollen, die Bahn quersubventionieren. Der zuletzt genannte Verkehrsträger wird unter anderem seitens selbsternannter Klimaschützer als besonders umweltfreundlich propagiert. Allerdings wird außer Acht gelassen, dass beispielsweise in Deutschland die überwiegende Mehrheit des Bahnstroms aus Braunkohlekraft stammt und in vielen Ländern ein erheblicher Anteil der Züge mit Dieselantrieb unterwegs ist. Die französische Regierung will mit der künstlichen Verteuerung von Flugtickets auch auf den Umstand reagieren, dass Airlines oftmals günstiger sind als vergleichbare Bahnfahrscheine. Doch die Pläne gehen noch viel weiter, denn Beaune will auch eine EU-weite Besteuerung von Kerosin durchsetzen. Damit reiht man sich in eine Forderung der Grünen ein. Allerdings hob er auch hervor, dass diese von allen EU-Staaten einstimmig beschlossen werden muss. Betroffen wären dann nur internationale Flüge innerhalb der Europäischen Union, denn auf Inlandsflügen fällt bereits jetzt eine Kerosinsteuer an und außerhalb der Staatengemeinschaft wäre die Besteuerung aufgrund internationaler Abkommen nur eingeschränkt bis gar nicht

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AIr Baltic bewirbt sich um Subventionen in Slowenien

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat sich im Rahmen einer neuerlichen Ausschreibung der slowenischen Regierung um Subventionen für die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Ljubljana und Riga beworben.  Laut offizieller Mitteilung des Verkehrsministeriums ist der Carrier der einzige Bewerber, der sich im zweiten Anlauf der Ausschreibung beworben hat. In der ersten Runde hatte man mit Luxair und Air Montenegro auch nicht nennenswert mehr Interessenten. Das zuletzt genannte Unternehmen hat das Angebot zwischenzeitlich zurückgezogen.  Bislang gab es keine Nonstopverbindung zwischen Riga und Ljubljana. Sollten die Verhandlungen mit Air Baltic erfolgreich sein, so könnte der slowenische Airport mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 an das lettische Drehkreuz angebunden werden. 

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Kanada: Buffalo Airways hat erste Boeing 737-300 übernommen

Schon vor langer Zeit wurde es angekündigt, jedoch erst vor wenigen Tagen vollzogen: Der kanadische Oldtimer-Carrier Buffalo Airways hat am 3. August 2023 den ersten Jet eingeflottet. Es handelt sich um einen Boeing 737-Frachter, der fast 37 Jahre alt ist. Die betagte Maschine war bis 2016 bei der spanischen Swiftair im Einsatz und hat eine lange Standzeit hinter sich. Dies dürfte auch die Hauptursache dafür sein, dass sich die Übernahme durch Buffalo Airways erheblich verzögert hat. Noch unter der Registrierung 2-ESKA wurde die Boeing 737-300BDSF am 3. August 2023 von Bournemouth mit Zwischenstopps in Keflavik und Iqaluit nach Edmonton überstellt. Beim kanadischen Carrier wird dieses Flugzeug künftig die Registrierung C-FBAE tragen und ab Edmonton auf Cargoflügen zum Einsatz kommen. Die Einflottung dieser Boeing 737-300 wurde seitens des Buffalo-Airways-Geschäftsführers schon vor längerer Zeit angekündigt. Zunächst hieß es, dass die Überstellung Mitte 2022 erfolgen wird. Allerdings stellte sich heraus, dass der technische Zustand der Maschine schlechter war als ursprünglich angenommen. Aufwendige Wartungsarbeiten waren notwendig, um den betagten Mittelstreckenjet wieder fit to fly machen zu können. Die Einflottung dieser Maschine bedeutet für den kanadischen Oldtimer-Betreiber den Einstieg ins Jet-Zeitalter. Allerdings wird man im Gegenzug kein anderes Flugzeug ausflotten, sondern betrachtet die Übernahme der Boeing 737-300 als Expansionsschritt. Seinerzeits wurde mitgeteilt, dass man eine steigende Cargonachfrage registriert und entsprechend darauf reagiert. Der Unternehmensdoktrin, dass man ältere Maschinen betreibt, bleibt man aber treu, denn der Neuzugang geht auf die 37 Jahre zu.

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