Jan Gruber

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Jan Gruber

Ita-Übernahme durch Lufthansa: Brüssel hat Bedenken

Die Europäische Kommission scheint hinsichtlich der geplanten Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa weit mehr Bedenken zu haben als bislang bekannt. Eine Entscheidung noch vor Ende 2024 gilt mittlerweile als nahezu ausgeschlossen. Die EU-Kommission dürfte verschiedene Umstände bei vorherigen Übernahmen, die durch den Lufthansa-Konzern getätigt wurden, jedoch Auflagen bzw. Zugeständnisse im Nachhinein wenig erfolgreich waren, sondern die befürchtete Monopolstellung auf vielen Routen gefestigt hat, berücksichtigen. Auf wurde bereits öffentlich bekannt, dass die Einstellung von Nordamerika-Routen ab Deutschland als Auflage gefordert wird. Erst vor wenigen Tagen haben sich verschiedene Gewerkschaften deutlich Pro-Lufthansa ausgesprochen und gefordert, dass Brüssel den Deal einfach so durchwinken soll. Für Ita Airways ist die momentane Situation kompliziert, denn erst kürzlich hat man von der Regierung ein weiteres Darlehen bekommen. Zieht sich der Verkaufsprozess, dessen Prüfung sich immer noch in einem Vorverfahren befindet, noch länger hin, könnte es für den italienischen Carrier finanziell eng werden. Auch besteht zumindest das theoretische Risiko, dass Lufthansa als Käufer abspringen könnte.

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Hawaii: U-Boot-Aufklärer „landet“ unfreiwillig im Meer

Vermutlich unfreiwillig hat die Cockpitcrew einer P-8A Poseidon der U.S.-Navy ihren Auftrag als U-Boot-Aufklärer “wortwörtlich” genommen. Bei der Landung auf einem Militärflughafen auf Hawaii schoss das militärische Fluggerät über das Pistenende hinaus und kam erst im Meer zum Stillstand. Offiziellen Angaben nach sollen zum Zeitpunkt der Landung schlechte Sichtbedingungen in der Kaneohe Bay geherrscht haben. Dazu kommt, dass lokale Medien von enorm starkem Regen berichten. Am Montagnachmittag könnte dies aber der Crew besagter Poseidon zum Verhängnis geworden sein, denn aus noch ungeklärter Ursache rutschte das Militärflugzeug über die Piste hinaus und steht seither im Meer herum. Die P-8A ist ein Aufklärungsflugzeug, das darauf spezialisiert ist mit modernster Technik U-Boote im Meer aufzuspüren. Es basiert auf der zivilen Boeing 737-800. Die verunfallte Maschine gehört zum Navy Patrol Squadron Four und war auf dem Weg von Washington zur Militärbasis Oahu. Die Landung scheint wegen einer Kombination aus starkem Regen – und daraus resultierender rutschiger Piste – und schlechter Sicht nicht gerade erfolgreich gewesen zu sein.

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Falscher Feueralarm: BER-Terminal kurzzeitig geräumt

Am Montag, den 20. November 2023 ist es auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg zu einer kurzzeitigen Räumung des Eingangsbereichs des Terminals 1 gekommen. Hintergrund ist ein Feueralarm. Diese hat sich laut Airport aber rasch als Fehlalarm ausgelöst. Nach etwa einer halben Stunde konnten die Fluggäste in Mitarbeiter diesen Bereich des Terminals wieder nutzen. Vermutet wird, dass es einen Zusammenhang mit Bauarbeiten, die momentan durchgeführt werden, gegeben haben könnte. Gebrannt habe es jedenfalls nicht.

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Deutschland: Airlines fordern Aufschub der Gebührenerhöhung

Die Fluggesellschaften  Lufthansa, Condor, Eurowings, Tuifly und Lufthansa Cargo fordern über den Branchenverband BDF, dass die deutsche Bunderegierung die beabsichtigte Anhebung der Obergrenze für Sicherheitsgebühren bis mindestens Ende 2024 aufschieben soll. Geht es nach den aktuellen Plänen der Regierung, so kommt es mit Feber 2024 zu einer Erhöhung von zehn auf 15 Euro kommen. Dagegen laufen zahlreiche Fluggesellschaften Sturm, denn diese befürchten, dass es sich negativ auf die Nachfrage auswirken wird. Auch verweisen die Gegner darauf, dass Deutschland – im Gegensatz zu anderen EU-Ländern – erheblich unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, liegt.

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Kai Pflaume macht Werbung für Eurowings

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat den TV-Moderator Kai Pflaume als Werbeträger angeheuert. Dieser wird als Testimonial für die Billigfluggesellschaft, die sich neuerdings als Ferienflieger bezeichnet, fungieren. „Eurowings und ihre fast 5.000 Mitarbeitern stehen nicht nur für fliegerische Leidenschaft, sondern auch für die Fähigkeit, Menschen zu verbinden und millionenfach Urlaubsträume zu erfüllen. Ich bin überzeugt, dass wir ein perfektes ‚Match‘ sind und freue mich sehr darauf, Jung und Alt ab sofort gemeinsam mit Eurowings für Reisen und Urlaub zu begeistern,“ so Kai Pflaume.  

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Air Baltic hat A220-300 Nummer 45 eingeflottet

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am 21. November 2023 mit der YL-ABS einen weiteren Airbus A220-300 übernommen. Es handelt sich um das Flugzeug Nummer 45 in der Flotte des Carriers. Es ist Teil der 50 Airbus A220-300, die airBaltic bestellt hat. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine feste Kaufvereinbarung über 30 weitere Airbus A220-300 mit Kaufrechten für weitere 20 Flugzeuge desselben Typs bekannt gegeben. Bislang hat Air Baltic mehr als 13.441.000 Passagiere mit Flugzeugen des Typs Airbus A220-300 befördert. Die Airbus A220-300 der Fluggesellschaft haben über 150.000 Flüge absolviert und 328 000 Blockstunden geflogen.

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Sommer 2024: Eurowings nimmt Berlin-Eriwan auf

Ab Anfang Mai 2024 beabsichtigt Eurowings eine Nonstop-Verbindung ab Berlin nach Eriwan zu bedienen. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf geplant.  Mit Wirksamkeit zum 3. Mai 2024 will Eurowings jeweils an Freitagen zwischen den Hauptstädten von Deutschland und Armenien fliegen. Der momentan kleinste Flugzeugtyp der Flotte, Airbus A319, soll zum Einsatz kommen. 

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Sommer 2024: Norwegian mit drei neuen Bergamo-Strecken

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 die Präsenz im italienischen Bergamo deutlich zu erhöhen. Man beabsichtigt drei zusätzliche Routen aufzunehmen.  Der Bergamo-Airport befindet sich näher an der Metropole Mailand als der Flughafen Malpensa, der im Europa-Verkehr zu Gunsten von Linate und Bergamo an Bedeutung verloren hat. Norwegian plant im Sommer 2024 ab Kopenhagen vier wöchentliche Flüge nach Bergamo durchzuführen. Diese Route soll am 31. März 2024 aufgenommen werden.  Ab Stavanger sind ab 18. Mai 2024 bis Ende September 2024 je zwei Bergamo-Umläufe pro Woche vorgesehen. Von Helsinki aus will Norwegian ab 2. Juni 2024 dreimal wöchentlich Kurs auf die italienische Stadt nehmen. 

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Condor und Emirates vereinbaren Interlining

Die Fluggesellschaften Condor und Emirates haben in der vergangenen Woche kommuniziert, dass man ein bilaterales Interline-Abkommen vereinbart hat. Betroffen sind etwa 79 Routen, auf den man künftig kooperiert.  Dies ermöglicht Passagieren durchgehende Tickets zu erwerben. Im Gegensatz zum so genannten Codesharing werden die Flugscheine „zusammengestoppelt“ und das Gepäck durchgeladen. Die beiden Carrier haben auch mitgeteilt, dass Emirates-Vielflieger künftig auch auf Condor-Verbindungen, die vom Abkommen umfasst sind, Meilen sammeln und einlösen können. Es bleibt abzuwarten inwiefern die Zusammenarbeit zwischen einem Ferienflieger und Emirates für beide Seiten Erfolg bringen wird. 

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Wegen Klimaticket: Der Niedergang der Flixbus-Inlandsstrecken in Österreich

Nationale Fernbusverkehre zählen in vielen europäischen Staaten zum fixen Bestandteil des öffentlichen Personenverkehrs. Beispielsweise in Deutschland unterhalten Flixbus und einige kleinere Anbieter ein dichtes Streckennetz. In Österreich ist die Situation komplett anders und unter anderem aufgrund des Klimatickets ist nicht in Aussicht, dass sich etwas ändern wird. In der Alpenrepublik wurde der Fernbusverkehr bislang nicht liberalisiert. Das Erlangen von Genehmigungen fordert Betreibern viel Geduld ab, denn die Verfahren sind langwierig und räumen unter anderem den Österreichischen Bundesbahnen ein Vetorecht ein. Zuständig sind die Landesregierungen jener Bundesländer, in denen Haltestellen vorgesehen sind. Die ÖBB haben sich in der Vergangenheit sogar gegen ihren eigenen Hellö-Bus quergelegt, so dass dieser nur im internationalen Verkehr tätig werden konnte. Beförderung auf Inlandsstrecken gab es auch dann nicht, wenn beispielsweise auf dem Weg von Wien nach Kroatien oder Italien zum Beispiel in Graz ein Stopp stattfand. Die innerösterreichischen Flixbus-Strecken unterscheiden sich von vielen internationalen Routen dadurch, dass nicht der deutsche Konzern der Konzessionär ist, sondern Blaguss Reisen und Dr. Richard. Lediglich die Vermarktung von Fahrkarten erfolgt auch über Flixbus. Es handelt sich um eine Form des Franchisings, denn im Außenverkehr treten die Angebote unter der bekannten deutschen Marke auf. Blaguss Reisen hat Flixbus-Routen in Inland eingestellt In den letzten Wochen ist das innerösterreichische Flixbus-Netz stark geschrumpft. Blaguss Reisen hat die nationalen Verbindungen von Wien nach Klagenfurt sowie von Graz nach Salzburg und Linz aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Hintergrund ist, dass das Verkehrsministerium die Aufnahme sämtlicher Fernbusstrecken (ausgenommen das Postbus-Angebot zwischen Klagenfurt und Graz) in die Netzkarte

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