Jan Gruber

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Jan Gruber

Singapore Airlines startet kostenfreies Wlan

Ab 1. Juli 2023 will Singapore Airlines allen Passagieren auf der gesamten Flotte kostenlosen und unbegrenzten Wlan-Zugang über den Wolken anbieten. Bislang war dies nur in der First- und Businessclass der Fall. Die einzige Voraussetzung für den kostenlosen Wifi-Zugang an Bord wird die Anmeldung zum kostenlosen Vielfliegerprogramm KrisFlyer sein. Die Passagiere müssen die Mitgliedsnummer entweder bei der Buchung oder beim Check-in angeben.

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Level: Wetlease-Airbus-A330 überrascht mit Special Livery

Die Iberia-Billigmarke Level hat kürzlich ihren fünften Airbus A330-300 vorgestellt. Dieser überrascht mit einer Sonderlackierung, die dem spanischen Entertainer und Zauberer Antonio Diaz gewidmet ist. Das Langstreckenflugzeug wirbt sowohl von außen als auch von innen für die Show des „El Mago Pop“, die zwischen 12. und 27. August 2023 im New Yorker Broadway über die Bühne gehen wird. Nebst einer auffälligen Sonderbeklebung auf dem Rumpf hat man auch die Kopfstützen mit entsprechenden Mustern, die auf den Künstler aufmerksam machen, gestaltet. Die Maschine soll nach Möglichkeit primär auf der neuen Strecke von Barcelona nach New York (JFK) zum Einsatz kommen. Mit der fünften Level-Maschine will man aber auch bestehende Routen nach Boston und Santiago de Chile aufstocken. Dieser Airbus A330-300 trägt die Registrierung EC-NHM. Im Gegensatz zu den anderen Flugzeugen, die unter der Marke Level betrieben werden, ist der „Neuzugang“ nicht auf dem AOC von Iberia registriert. Betreiber dieses Airbus A330-300 ist die auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Wamos Air. Level selbst verfügt über kein AOC und keine Betriebsgenehmigung.

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Lagos: ERJ-145 von United Nigeria aufs Gras abgerutscht

Ein von United Nigeria Airlines betriebener Embraer 145 ist am Flughafen Lagos von der Landebahn abgerutscht. Die Maschine befand sich am 31. Mai 2023 auf dem Weg von Abakaliki zum Murtala Muhammed International Airport. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Regionaljet unverletzt verlassen. Laut United Nigeria Airlines landete die Maschine sicher auf dem Flughafen Lagos, jedoch rutschte der ERJ-145 dann ab und kam abseits der Runway zum Stillstand. Aus Sicherheitsgründen rückte umgehend die Flughafenfeuerwehr an, jedoch war dies eine reine Vorsichtsmaßnahme, da kein Feuer ausgebrochen ist. Aus vorliegenden Fotos, deren Echtheit vom Carrier weder bestätigt noch dementiert wurde, ist ein ERJ-145 auf einer Grasfläche des Flughafens Lagos zu sehen. „United Nigeria möchte der Öffentlichkeit versichern, dass der Flugbetrieb unter Einhaltung strengster Sicherheitsstandards erfolgt und die Sicherheit der Passagiere jederzeit Priorität hat“, betont das nigerianische Luftfahrtunternehmen. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Regionaljet unverletzt verlassen und wurden anschließend zum Terminal gebracht. Das Unternehmen betont unter anderem, dass auch das Gepäck den Reisenden in der Abfertigungshalle ausgehändigt wurde. Im Anschluss wurde besagter Embraer 145 mit Hilfe von Schleppfahrzeugen und Lastkraftwagen aus seiner misslichen Lage befreit. Die Maschine wurde in einen Hangar gestellt und wurde dort von Technikern genauer unter die Lupe genommen. Die Zivilluftfahrtbehörde von Nigeria hat die lokale Flugunfallbehörde FAAN mit der Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens beauftragt.

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Transavia setzt Airbus A321neo nach Ljubljana ein

Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia plant die Destination Ljubljana künftig mit dem Maschinentyp Airbus A321neo anzusteuern. Dies bedeutet auch, dass die Kapazität auf 232 Sitzplätze pro Flug steigen wird. Derzeit bedient Transavia die Route Amsterdam-Ljubljana mit Boeing 737-800, die mit 189 Plätzen bestuhlt sind. Laut einem Bericht des Portals Ex-Yu-Aviationcom will man ab 21. Dezember 2023 mit Airbus A321neo fliegen. Diese Route soll zu den ersten, auf denen die Neuzugänge eingesetzt werden, zählen.

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ATC-Streiks: Ryanair übergibt Petition an EU-Kommission

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat am Mittwoch, den 31. Mai 2023 eine von 1,1 Millionen Personen unterzeichnete Petition, die zum Ziel hat, dass während ATC-Streiks zumindest Überflüge möglich sind, an die EU-Kommission übergeben. Dazu reiste Firmenchef Michael O’Leary eigens nach Brüssel an. Konkret richtet sich die Petition gegen die Praxis in Frankreich, dessen Mindeststandards während ATC-Streiks vorsehen, dass Inlandsflüge bevorzugt werden. Internationale Flüge, die das Land lediglich überfliegen, können den Luftraum dann oftmals nicht nutzen. Ryanair kritisiert, dass es allein in den ersten fünf Monaten bereits zehnmal so viele Streiktage wie im Vorjahr gegeben hat. „Ryanair fordert die EU-Kommission unter der Leitung von Ursula von der Leyen auf, der Petition von mehr als 1,1 Millionen EU-Passagieren Folge zu leisten  und zu verlangen, dass alle EU-Staaten Überflüge während der Streiks der Flugsicherung schützen, wie es in Griechenland, Italien und Spanien bereits der Fall ist“, so der Carrier.

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Stockholm: Delta-B767 musste nach Vogelschlag umkehren

Die Boeing 767-300 mit der Registrierung N191DN erlitt am 31. Mai 2023 während dem Steigflug in Stockholm-Arlanda einen Vogelschlag. Die Piloten entschieden sich zur Umkehr auf den schwedischen Airport. Zuvor wurde über der Ostsee Treibstoff abgelassen, da das Langstreckenflugzeug eigentlich als DL205 nach New York-JFK hätte fliegen sollen. Polizeiangaben nach ist noch unklar, ob die Delta-Maschine von einem oder mehreren Vögeln getroffen wurde. Rund eine Stunde nach dem Start konnte die N191DN sicher in Arlanda landen. Vorsichtshalber wurden Rettungsmanschaften bereitgehalten, jedoch benötigte man diese glücklicherweise nicht.

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USA: „Fluggastrechte-Anwalt“ blamiert sich mit Chat-GPT-Schriftsatz

Ein U.S.-amerikanischer Rechtsanwalt blamierte sich vor Gericht, in dem er auf Urteile aus der Vergangenheit, die es gar nicht gibt, verwiesen hat. Die Vorbereitung auf den Prozess hat der vermeintliche „Fluggastrechteexperte“ einfach Chat-GPT überlassen. Die Auswirkungen waren für ihn und seinen Mandanten fatal, denn auf die Entscheidungen, auf die er in seinem Vorbringen verwiesen hat, hätte er eigentlich gar nicht zurückgreifen dürfen. Es gab sie schlichtweg nicht, denn sie waren frei erfunden. Chat-GPT hatte beispielsweise Urteile gegen Iran Air oder Delta aus dem Nähkästchen gezaubert, die nie ergangen sind. Auch gab keine derartigen Prozesse. Für den Anwalt war die Sache nicht nur peinlich, sondern er brockte sich auch Ärger ein. Unter Eid musste er versichern, dass er das Gericht in New York nicht vorsätzlich habe täuschen wollen, sondern sich fahrlässig auf Chat-GPT verlassen habe. Er räumte ein, dass es sich um einen schweren Fehler handelte, dass er die Arbeit der KI nicht vor dem Einbringen des Schriftsatzes bei Gericht geprüft habe.

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Ende einer Ära: Envoy Air hat letzten Embraer 145 ausgeflottet

Bei der U.S.-amerikanischen Envoy Air endete am 31. Mai 2023 eine Ära, denn man führte den letzten offiziellen Flug mit dem Maschinentyp Embraer 145 durch. Einst war die American-Airlines-Tochter einer der weltgrößten Operators dieses Musters. Künftig wird Envoy Air eine reine E170/175-Flotte betreiben. Man trennte sich in den letzten Jahren unter anderem von Embraer 135, 140 und Bombardier CRJ700. Die Flottenharmonisierung soll dazu führen, dass die Komplexität sinkt. Man verfügt nun über 106 E175 und 16 E170. Allerdings werden die Embraer 145 nicht so schnell aus dem American-Airlines-Streckennetz verschwinden, denn Piedmont Airlines wird auch weiterhin mit diesem Muster unterwegs sein. Dieser Regio-Carrier verfügt über 67 Einheiten. Laut CH-Aviation.com hat der Subunternehmer erst kürzlich ehemalige Air-Wisconsin-CRJ200 reaktiviert. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass sich American Airlines entgegen dem allgemeinen Trend, der in Europa wesentlich früher als in den USA vollzogen wird, so schnell nicht aus dem 50-Sitzer-Segment, das nun bei Piedmont Airlines angesiedelt ist, zurückziehen wird. Mit Embraer 145 ist Envoy Air zuletzt noch ab der Basis Chicago geflogen.

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EU-Staaten protestieren gegen Flüge zwischen Georgien und Russland

Der Europäischen Union und ihren 27 Mitgliedsstaaten scheint es gar nicht in den Kram zu passen, dass am 20. Mai 2023 der Flugverkehr zwischen Georgien und der Russischen Föderation reaktiviert wurde. Eine formelle Beschwerde wurde bei der georgischen Regierung eingebracht. Zuvor hatte Russland den Flugverkehr aufgrund eines Dekrets, das Wladimir Putin herausgegeben hatte, über mehrere Jahre und unbefristet gebannt. Dieses Flugverbot wurde aufgehoben und am 20. Mai 2023 wurden die ersten Verbindungen zwischen Georgien und der Russischen Föderation reaktiviert. Die lokale TV-Station Mtavari Arkhi berichtet, dass die EU-Staaten ihre Beschwerde durch Botschafter Paweł Herczyński an Lewan Dawitaschwili, Wirtschaftsminister Georgiens, übergeben haben lassen. Unter anderem heißt es in der Protestnote, dass die Reaktivierung des Flugverkehrs mit Russland dem einstimmigen Beschluss der EU-Regierungen, dass der Luftraum der Europäischen Union für russische Flugzeuge und Airlines gesperrt wird, widersprechen würde. Im Gegenzug verweigert die Russische Föderation den Überflug sowie Starts und Landungen von allen Flugzeugen, die in Ländern registriert sind, die Sanktionen praktizieren. Georgien selbst wurde aber bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine auf unbefristete Zeit gebannt. Hintergrund war unter anderem, dass sich die Regierung dem Druck von Russland im Bezug auf ein Gesetzesvorhaben nicht beugen wolle. Das Flugverbot ist mittlerweile aufgehoben worden.

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Frankfurt: Anti-Skid-Belag erweist sich als „Reifen-Killer“

Eigentlich sollte der neue Anti-Skid-Belag auf der frisch sanierten Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens für geringeren Reifenabrieb sorgen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall und die Piste wurde vorsorglich gesperrt. Einen Tag früher als ursprünglich angekündigt konnte der von Fraport betriebene Airport die Landebahn Nordwest am Mittwoch in Betrieb nehmen. Doch bereits am Donnerstag musste die Piste wieder gesperrt werden, denn es gibt erhebliche Probleme. Der Reifenabrieb soll nicht geringer, sondern deutlich höher als auf konventionellen Pisten sein. Mehrere Fluggesellschaften, darunter auch Platzhirsch Lufthansa, sind an das Management des größten Airports Deutschlands herangetreten und beschwerten sich darüber, dass der Reifenabrieb auf der Nordwestbahn erheblich über jenem, den man vor der Sanierung hatte, liegt. Der Anti-Skid-Belag sollte eigentlich dazu führen, dass der Verschleiß geringer ist. Innerhalb Lufthansa wurde ein Rundschreiben verschickt, das Aviation.Direct vorliegt. Unter anderem ist zu lesen, dass es bei der Landung auf dieser Piste zu „einer Häufung von Reifen, die nach der Landung nicht mehr nutzbar sind“ kommt. Der Betreiber des Airports zieht vorläufige Konsequenzen und sperrt die Runway zum Zweck der Fehlersuche. Die DFS ist auch entspechend informiert worden. Seitens Fraport erklärt eine Medienreferentin, dass vermehrte Beschädigungen von Reifen aufgetreten sind und weil die Flugsicherheit vorgehe werde die Nordwestbahn derzeit nicht genutzt. Wie lange die Fehlersuche und eine eventuelle neuerliche Sanierung dauern werden, kann derzeit nicht abgeschätzt werden.

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