Jan Gruber

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Jan Gruber

Oktober 2023: Flughafen Hamburg hatte 1,45 Millionen Passagiere

Der Hamburger Flughafen wurde im Oktober 2023 von 1,45 Millionen Reisenden genutzt. Damit hatte man so viele Reisende wie seit dem Jahr 2019 nicht mehr. In der zweiten Oktoberwoche, in die das erste Abreisewochenende der Herbstferien fiel, wurde mit 342.000 Fluggästen zudem ein neuer Wochenhöchstwert erzielt. In diese Woche fällt auch der bislang stärkste Tag: Am Freitag, 13. Oktober, nutzten rund 56.500 Passagiere den Hamburger Flughafen. Schon im Vorjahr entwickelte sich der Oktober zum stärksten Monat des Jahres, demgegenüber wurde jetzt noch einmal ein Plus von fast 20 Prozent erzielt. Im Vergleich zu 2019 lag das Passagierniveau im Oktober bei knapp 90 Prozent. „Am Hamburger Flughafen nähern sich die Passagierzahlen weiter dem Vor-Corona-Niveau an. Nach einer starken Sommersaison sind Flugreisen auch im Oktober gefragt. Das zeigt: Die Norddeutschen wollen mobil sein und mit dem Flugzeug verreisen. In den diesjährigen Herbstferien zog es die Passagiere vor allem in sonnige Regionen wie Mallorca, die Kanaren oder Griechenland und die Türkei“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburger Flughafen.

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Budapest: Menzies und Wizz Air starten elektrische Abfertigung

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat an ihrer Homebase Budapest in Kooperation mit dem Handlingpartner Menzies Aviation vollelektrische Abfertigungen von Flugzeugen eingeführt. Eigenen Angaben nach soll der dafür erforderliche Strom vollständig aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Menzies will bis 2025 etwa 25 Prozent der Vorfeldgeräte auf allen Airports, auf denen man tätig ist, durch elektrische Alternativen ersetzen. Dies umfasst unter anderem Passagiertreppen, Bandlader und Gepäckschlepper.

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Sommer 2023: Deutsche und Griechen machten den meisten Umsatz in Griechenland

Im Sommer 2023 haben sich Deutschland und das Vereinigte Königreich als wichtigste Quellmärkte für den griechischen Tourismus erwiesen. Die Einwohner dieser beiden Staaten sollen besonders ausgabefreudig gewesen sein, denn laut der Forschungseinrichtung des Tourismusverbandes Sete sollen 44 Prozent der Gesamtausgaben auf diese entfallen sein. Aus der Statistik geh weiters hervor, dass Griechenland allein aus diesen beiden Staaten sechs Millionen Ankünfte hatten. Diese sorgten für 62,1 Millionen Übernachtungen und einem Umsatz von 8,11 Milliarden Euro. Laut der jüngsten Insete-Studie entfielen im vergangenen Jahr το 47 Prozent aller Ankünfte, 43 Prozent der Übernachtungen und 50 Prozent der Ausgaben auf das All-Inclusive-Segment für Meer und Sonne. Insgesamt entfielen auf das Segment 7 Millionen Ankünfte (von 15,01 Millionen), 61,2 Millionen Übernachtungen (von 142,29 Millionen) und 9,2 Milliarden Euro (von 18,5 Milliarden Euro) im Jahr 2022. Reisende aus Deutschland erwirtschafteten 2,56 Milliarden Euro oder 28 Prozent des Gesamtwertes mit 1,76 Millionen Ankünften und 14,8 Millionen Übernachtungen oder 24 Prozent des Gesamtwertes. Was die Aufenthaltsdauer betrifft, so gaben britische Touristen im Segment Meer & Sonne im Durchschnitt 117 Euro pro Nacht aus, während deutsche Reisende im Durchschnitt 144 Euro und 173 Euro für All-inclusive-Produkte ausgaben. Laut Insete liegen die durchschnittlichen Ausgaben pro Übernachtung für die meisten Märkte bei 130 Euro. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von britischen Staatsbürgern soll bei 10,1 Nächten gelegen haben. Deutsche sind mit 10,3 Übernachtungen minimal länger geblieben.

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Wegen zu hoher Bäume: Flugplatz Höfen nur „oneway“ freigegeben

Nach einem Unfall mit Todesfolge eines Segenflugzeuges, der sich im August 2023 am Flugplatz Höfen ereignet hat, wurde dieser behördlich gesperrt. Nun hat die Bezirkshauptmannschaft Reutte den Platz wieder freigegeben, jedoch mit erheblichen Einschränkungen. Im August 2023 ist ein Deutscher Segenflugpilot abgestützt. Die Unfalluntersuchung hat ergeben, dass ein Fehler des Flugzeugführers vorgelegen hat. Die Bezirkshauptmannschaft Reutte hat dennoch entschieden, dass der Platz vorläufig gesperrt wird. Dies stieß damals nicht nur bei den privaten Betreibern auf Unverständnis, sondern auch Flugzeugbesitzer bzw. deren Maschinen waren bis auf weiteres gestrandet, denn diese durften Höfen auf dem Luftweg nicht mehr verlassen. Die Behörde hatte unter anderem angeordnet, dass alles neu vermessen werden muss. Die Daten bzw. Gutachten mussten der Bezirkshauptmannschaft Reutte vorgelegt werden. Diese wollte die Gefahrensituation neu evaluiert haben. Für die Kosten hatten übrigens die Betreiber selbst aufzukommen. Nun verfügte das Amt, dass der Flugplatz wieder teilweise in Betrieb genommen werden darf. Teilweise bedeutet, dass die Runways bis auf weiteres nur in eine Richtung genutzt werden darf. Und das wird voraussichtlich auch noch einige Zeit so bleiben, denn in jener Richtung, in der vorerst nicht gestartet bzw. gelandet werden darf, sollen die Bäume minimal zu hoch gewachsen darf. Derzeit ist Höfern nur für Starts/Landungen in/aus Richtung Lechtal freigegeben. Aus/Nach Reutte darf nicht gestartet oder gelandet werden. Die Bäume, die zu hoch gewachsen sind, müssen gestutzt werden. Das ist aber gar nicht so einfach möglich, denn hierfür müssen die Betreiber eine Rodungsbewilligung einholen. Also ist wieder die Bezirkshauptmannschaft Reutte am Zug, denn diese muss

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Sundair schließt Basis: In Kassel-Calden wird es noch ruhiger

Im Sommerflugplan 2024 wird die Ferienfluggesellschaft Sundair kein Flugzeug mehr auf dem Airport Kassel-Calden stationiert haben. Dies hat auch zur Folge, dass das Angebot ab diesem Flughafen zurückgefahren wird. Bereits vor der Errichtung des heutigen Airports Kassel-Calden galt das Projekt als umstritten. Direkt neben dem damaligen Verkehrslandeplatz baute man einen neuen Verkehrsflughafen. Die Politik argumentierte das Projekt mit diversen Studien, die Bedarf und Wirtschaftlichkeit attestieren sollten. Allerdings sind alle Prognosen nicht eingetreten und der Regio-Airport schreibt Jahr für Jahr hohe Verluste, die von den Gesellschaftern, also der öffentlichen Hand, ausgeglichen werden müssen. Über dauerhaften, ganzjährigen klassischen Linienverkehr verfügt Kassel-Calden nicht. Zum Beispiel die Bozen-Verbindung von Skyalps ist saisonal und wird im Winter 2023/24 gar nicht angeboten. Vollständig nachvollziehbar ist dies nicht, da Südtirol ein beliebter Ort für Winterurlaube ist. Auch im Charterverkehr konnte sich Kassel-Calden noch nicht so richtig etablieren. Lediglich Sundair ist seit einigen Jahren einigermaßen erfolgreich und hat bis zuletzt eine Maschine vor Ort stationiert. Sonderlich viel Konkurrenz hat die deutsche Ferienfluggesellschaft nicht, da sich kaum andere Carrier für Kassel-Calden begeistern lassen. Punktuell gibt es nur wenig Angebot, das sich nur in ganz seltenen Fällen mit den Sundair-Routen überschneidet. Künftig wird es nochmals ruhiger, denn Sundair zieht den vor Ort stationierten Airbus im Sommer 2024 ab. Der Carrier hat bekanntgegeben, dass man in Lübeck eine neue Basis errichtet und dort ein Flugzeug stationiert. Der Abzug in Kassel-Calden bedeutet nicht, dass Sundair das Angebot ab diesem Flughafen vollständig einstellt. Laut einem Bericht des Hessischen Rundfunks sollen zwei von sechs

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Karlsruhe: Freebird hat Hurghada-Flüge aufgenommen

Die Fluggesellschaft Freebird Europe hat am 7. November 2023 den Erstflug von Karlsruhe/Baden-Baden nach Hurghada durchgeführt. An Bord sollen sich 152 Fluggäste befunden haben. Geschäftsführer Uwe Kotzan freut sich, dass der Baden-Airpark nach längerer Unterbrechung wieder eine direkte Verbindung nach Hurghada hat. „Mit dieser Verbindung und den günstigen Flugzeiten erhält der FKB nun auch im Winterflugplan attraktive Pauschalreisemöglichkeiten“. Flüge von und nach Hurghada werden im Winterflugplan dienstags angeboten. Der Abflug ist jeweils um 12:50 Uhr geplant, die Landung in Ägypten soll um 18:20 Uhr Ortszeit erfolgen. Die Flüge werden für Reiseveranstalter, unter anderem Tui, durchgeführt und sind sowohl einzeln, als auch als Pauschalreise buchbar.

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Mit Stopp in Erbil: Iraqi Airways nimmt Direktflüge Bagdad-Düsseldorf auf

Die Fluggesellschaft Iraqi Airways plant noch im November 2023 mit Direktflügen nach Düsseldorf zurückzukehren. Das Comeback ist für den 14. November 2023 mit Boeing 737-800 angekündigt.  Jeweils am Verkehrstag Dienstag beabsichtigt Iraqi Airways Direktflüge zwischen Bagdad und Düsseldorf durchzuführen. In beiden Richtungen gibt es in Erbil einen Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen. Im Gegensatz zu Nonstopflügen, die ohne Zwischenlandung von A nach B führen, können Direktflüge eine beliebige Anzahl von Stopps aufweisen, sofern die Flugnummer gleichbleibt. Der Unterschied ist vielen Passagieren nicht bekannt, was dann immer wieder, besonders in der Urlaubszeit, zu Ärger führt. 

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Israel: Arkia, El Al und Israir brauchen Staatshilfe

Der von der Hamas angezettelte Krieg in Israel hat auch erhebliche negative Auswirkungen auf die Geschäfte der Fluggesellschaften. Während sich ausländische Anbieter aus Sicherheitsgründen weitgehend zurückgezogen haben, versuchen die einheimischen Firmen das Flugangebot aufrecht zu erhalten. Mangels Nachfrage kostet das sehr viel Geld. Vor der Corona-Pandemie war Israel ein durchaus beliebtes Ziel für Kultur-, Städte- und Badeurlaube. Mit dem Umstand, dass es zwischen Hardlinern auf beiden Seiten einen schwelenden Konflikt gibt, hat man sich aufgrund der langen Dauer abgefunden und darauf vertraut, dass Israel alles im Griff hat. Die Corona-Pandemie führte aber dazu, dass die Nachfrage quasi über Nacht auf Null eingebrochen ist. Eine der Hauptursachen hierfür waren die vergleichsweise enorm restriktiven Einreise- und Quarantänebestimmungen, die von der Regierung vorgegeben wurden. Zeitweise war es Touristen überhaupt nicht erlaubt nach Israel einzureisen. Nach der Aufhebung der Restriktionen sind nach und nach wieder Touristen ins Land gekommen. Dazu kommt, dass die Israelis selbst als äußerst reisefreudig gelten und somit ebenfalls eine enorm wichtige Zielgruppe für Fluggesellschaften sind. Für die Airlines sind die Geschäfte also wieder gut gelaufen. Der kriegerische Angriff der Hamas führte aber dazu, dass die Nachfrage binnen weniger Tage auf quasi Null eingebrochen ist. Während die meisten ausländischen Anbieter ihre Flüge von/nach Tel Aviv bzw. Eilat eingestellt haben, versuchen unter anderem Arkia, Israir und El Al ihre Flüge nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten. Doch: Das hat seinen Preis, denn mangels Nachfrage bekommt man kaum noch Neubuchungen, denn aus den unterschiedlichsten Gründen wollen bzw. können Israelis derzeit nicht reisen. Viele betrachten

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Airhelp mit zwei Millionen Kunden

Ob Streiks, Probleme mit dem Gepäck oder massive Flugstörungen: In den vergangenen Jahren mussten Passagiere starke Nerven beweisen. AirHelp, die weltweit größte Organisation von Fluggastrechten, konnte bereits zwei Millionen Menschen dabei helfen, ihre Rechte erfolgreich durchzusetzen. Anlässlich dieses Erfolges veröffentlicht das Fluggastrechteportal die wichtigsten Daten und Fakten zu Flugverspätungen und -ausfällen der letzten Jahre. Dass Fluggäste auf der ganzen Welt mit zahlreichen Flugverspätungen und Ausfällen konfrontiert werden, verdeutlichen die Zahlen für die Jahre 2019, 2022 und 2023. Im Durchschnitt gab es in dem Zeitraum 3,5 Milliarden Fluggäste pro Jahr. Davon sind jährlich 937,4 Millionen Fluggäste (26,8 Prozent) von Flugproblemen betroffen, das entspricht fast 2,7 Millionen Passagieren pro Tag. Bei 0,6 Prozent aller Passagiere handelt es sich um schwerwiegende Verspätungen von mehr als drei Stunden oder um kurzfristige Annullierungen, die von den Airlines selbstverschuldet sind – somit haben pro Jahr 21 Millionen Reisende das Recht auf eine Entschädigung. Das Ausmaß verdeutlicht sich mit Blick auf die Flüge: Von 26,5 Millionen Flügen pro Jahr starten fast sieben Millionen Flüge verspätet oder heben erst gar nicht ab. Damit liegt die Quote bei 26,1 Prozent – mehr als jeder vierte Flieger. Passagiere aus 121.500 Flügen haben ein Recht auf Kompensationen. Neuer Höchstwert: 2023 gab es anteilig die meisten Flugstörungen Obwohl das Jahr 2023 noch nicht vollendet ist, gab es in diesem Jahr anteilig die meisten Passagiere mit Verspätungen und Flugausfällen. In den Jahren 2019 und 2022 lagen die Verspätungs- und Ausfallquoten bei 23,7 und 28,9 Prozent. Die Zahlen bis zum September 2023 zeigen, dass

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Vorarlberg: Westbahn nimmt Kurs auf Bregenz

Der private Eisenbahnbetreiber Westbahn wird ab 10. Dezember 2023 ein tägliches Kurspaar zwischen Wien-Westbahnhof und Bregenz führen. Für das kommende Jahr kündigt man die Verdoppelung des Angebots an. Aufgrund der enormen Entfernung zwischen den beiden Städten wird jeweils eine Garnitur im „Nightstopp“ in Bregenz verbleiben. Von dort aus geht es dann in der Früh Richtung Bundeshauptstadt Wien. In die umgekehrte Richtung starten die Züge in Wien-West jeweils nachmittags und erreichen Bregenz am späten Abend. „Wir haben es geschafft! Durch die Streckenerweiterung bis Vorarlberg bindet die Westbahn nun alle Bundesländer entlang der Weststrecke in ihr nationales Mobilitätsangebot ein. Unser regionaler Ansatz mit Halten in elf Vorarlberger Bahnhöfen ermöglicht mehr als 200.000 Vorarlberger einen direkten Zugang zum Fernverkehr auf der Schiene. Durch die Bedienung von Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Altach, Götzis, Rankweil, Feldkirch, Frastanz, Nenzing, Bludenz und Langen am Arlberg bekommen 50 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung die Chance auf nachhaltige und komfortable Verbindungen entlang der West-Ost-Achse bis nach Wien, ohne lästiges Umsteigen“, so Geschäftsführer Thomas Posch. Von der Verbindung profitiert auch das Tiroler Oberland: am Weg von Vorarlberg nach Wien hält die Westbahn nämlich zusätzlich in St. Anton am Arlberg, Landeck-Zams, Imst-Pitztal sowie Telfs-Pfaffenhofen. Für Telfs bedeutet dies die einzige umsteigefreie Direktverbindung bis in die Bundeshauptstadt. Die Route soll mit den bestehenden Stadler-Kiss-III-Garnituren, die weit über 500 Sitze haben, bedient werden. Um das neue Angebot in Vorarlberg bekannt zu machen, gibt es am 24. und 25. November 2023 Präsentationen. Am zuerst genannten Tag werden Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Daniel Zadra sowie die

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