Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Überraschung: Flixtrain-Waggons hinter Dampflokomotive gesichtet

Stellt der private Eisenbahnanbieter Flixtrain etwa aufgrund hoher Strompreise auf Dampflokomotiven um? Zumindest könnte man das aufgrund eines Fotos, das von einem Bahn-Fachportal veröffentlicht wurde, vermuten. Immerhin zeigt es Waggons in Flix-Design hinter einer Dampflokomotive. Zumindest in der D-A-CH-Region sind Dampftraktionen – abgesehen von Sonderverkehren – mittlerweile äußerst selten. Noch seltener anzutreffen: Flixtrain-Waggons, die an eine braunkohleliebende Dampflokomotive angekuppelt sind. Setzt Flixtrain wegen hoher Strompreise nun auf das Kochen von Wasser mit Kohlefeuerung? Ganz und gar nicht, stellt ein Sprecher der Flix SE klar. Mit Hilfe einer Elektrolokomotive wurden die Dampflokomotive und die Flixtrain-Waggons gemeinsam überstellt. In der Luftfahrt würde man einen solchen Vorgang als „Ferry-Flug“ bezeichnen. Man hat sich lediglich die Überstellung mit einer historischen Dampflokomotive geteilt. „Auf dem Foto ist eine Überführungsfahrt zu sehen, eine E-Lok hat einen unserer Wagen und eine Dampflok überführt. Mehr steckt da tatsächlich nicht dahinter“, so ein Flix-Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Das Foto findet sich übrigens unter diesem Link bei Lok-Report.de.

weiterlesen »

Messebetreiber RX Global will sich aus Österreich zurückziehen

Das international tätige Veranstaltungsunternehmen RX Global prüft den Rückzug aus Österreich. Unter anderem ist man in der Alpenrepublik als Betreiber der Messen in Wien und Salzburg aktiv. Vormals war das Unternehmen unter dem Namen „Reed Messe“ bekannt. Zum bevorstehenden Verkauf, von dem die Aktivitäten in Deutschland nicht betroffen sein sollen, teilte RX Global wie folgt mit: „RX Global hat seine Geschäftsaktivitäten in Österreich evaluiert und beschlossen, Optionen für einen Ausstieg aus dem österreichischen Markt zu prüfen. Dieser Markt erholt sich langsamer als erwartet. RX geht davon aus, dass eine neue Eigentümerschaft die besten Voraussetzungen für Wachstum des Geschäfts in Österreich bietet. Derzeit beginnen Vorbereitungen für einen Verkaufsprozess in Österreich, der mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Deutschland bleibt ein strategischer Schlüsselmarkt für RX“.

weiterlesen »

Uzbekistan Airways: München ab sofort mit Tashkent verbunden

Am Sonntag, den 29. Oktober 2023 hat Uzbekistan Airways auf der Strecke Tashkent-München den Erstflug durchgeführt. Diese Route soll zweimal wöchentlich bedient werden. Jeweils freitags und sonntags landen die Flüge aus Taschkent um 09:20 Uhr in München, der Rückflug nach Usbekistan erfolgt um 10:45 Uhr. Auf den Flügen werden Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo eingesetzt. Laut Flughafen München soll Taschkent sowohl für Geschäftsreisende als auch Touristen interessant sein. Darüber hinaus bietet Uzbekistan Airways ein regionales Netzwerk mit Anschlussflügen, über die weitere Ziele an der alten Seidenstraße entdeckt werden können.

weiterlesen »

British Airways feiert Comeback am Flughafen Köln/Bonn

Nach längerer Abwesenheit hat das IAG-Konzernmitglied British Airways am Montag, den 30. Oktober 2023 das Comeback auf dem Flughafen Köln/Bonn gefeiert. Der Carrier bietet ab sofort 12 wöchentliche London-Heathrow-Umläufe an. Es ist schon lange her, dass British Airways mit Flügen zu seinem Hauptdrehkreuz in Köln/Bonn präsent war. Dies änderte sich am Montag schlagartig, denn die IAG-Tochter ist mit bis zu zwei täglichen Rotationen zurückgekehrt. „Dass British Airways jetzt nach Köln/Bonn zurückgekehrt ist und in hoher Frequenz nach London-Heathrow mit dem dortigen Drehkreuz fliegt, freut uns ungemein“, so Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Die neue Verbindung ist so attraktiv, weil sie eine große Zahl an Fluggästen anspricht – vor allem auch aus der Wirtschaft der gesamten Region. London ist eines der wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, von Heathrow aus können Reisende dank des Drehkreuzes in die ganze Welt fliegen und nicht zuletzt ist die Metropole ein äußerst spannendes Ziel für Städtetrips.“ British Airways fliegt montags, mittwochs, donnerstags, freitags und sonntags zweimal am Tag nach Heathrow (mittags gegen 12 Uhr und abends gegen 20 Uhr), dienstags und samstags findet ein Flug am Tag statt (mittags gegen 12 Uhr). In der gleichen Frequenz geht es zuvor von London ins Rheinland. Zum Einsatz kommen die Airbus-Modelle A319 und A320. „Köln wird als Kulturzentrum immer beliebter und wir sind glücklich, in eine Region zurückzukehren, von der wir wissen, dass sie sowohl bei Geschäfts- als auch bei Privatreisenden beliebt ist. Wir freuen uns darauf, Reisende in diesem Winter wieder auf unserer Verbindung zwischen Köln/Bonn

weiterlesen »

Deutsche Bahn: Neue ICE-Garnituren kommen mit neuem Innendesign

Im Dezember 2023 wird die Deutsche Bahn AG den ersten Intercity-Express mit neuem Innendesign in den Liniendienst stellen. Es handelt sich dabei um den ICE-3neo Nummer 17, der als erster einen neuen Fahrgastraum haben wird. Im Laufe des kommenden Jahres folgen dann die Neuauslieferungen des Typs ICE-L. Dabei handelt es sich um das erste Mitglied der Intercity-Express-Familie, das nicht von Siemens, sondern vom spanischen Hersteller Talgo gebaut wird.

weiterlesen »

Nepal: Versicherung steigt bei Yeti Airlines ein

Die nepalesische Fluggesellschaft Yeti Airlines hat mit der Asian Life Insurance einen neuen Minderheitsgesellschafter. Das Versicherungsunternehmen hat zum Preis von 1,75 Milliarden Rupien 49 Prozent erworben. Das Luftfahrtunternehmen, das seit 1998 auf dem Markt ist, ist auf Inlandsflüge spezialisiert. Man betreibt sowohl ATR72-500 als auch mehrere de Havilland Twin-Otters. In Europa wurde Yeti Airlines einer breiten Öffentlichkeit aufgrund des Unfalls von Flug YT691, durchgeführt mit der ATR72-500 mit der Registrierung 9N-ANC, bekannt. Alle 72 Insassen kamen nahe dem Flughafen Pokhara beim Absturz vom 15. Jänner 2023 ums Leben.

weiterlesen »

Deutschland und Österreich verweigern Air Montenegro Genehmigung für Tuzla-Flüge

Im Rahmen der sogenannten siebenten Freiheit der Luftfahrt beabsichtigt Montenegro Airlines ab Tuzla einige Strecken zu bedienen. Während die Niederlande eine Route nach Amsterdam und die Türkei eine Strecke nach Istanbul bewilligt haben, winken andere Staaten ab. Konkret verweigern Deutschland, Österreich, Dänemark und Schweden das grüne Licht, das benötigt wird, um Nonstopflüge ab Tuzla in die genannten Staaten durchzuführen. Hintergrund ist, dass Montenegro Airlines ein Drittstaaten-Carrier ist und daher behördliche Bewilligungen benötigt, um im Rahmen der so genannten siebenten Freiheit fliegen zu dürfen. Nähere Informationen zu den Freiheiten der Luftfahrt finden sich in diesem Artikel bei Aviation.Direct. Selbstredend unterstützt Bosnien das Vorhaben, denn von deren Zivilluftfahrtbehörde gibt es bereits die notwendigen Bewilligungen. Das ist aber nicht ausreichend, denn von den Ämtern auf beiden Seiten der jeweiligen Route ist diese notwendig. Schweden, Dänemark, Österreich und Deutschland verweigern Air Montenegro die Genehmigungen. Davon nicht betroffen sind Flüge, die man ab dem Staatsgebiet von Montenegro anbietet. Laut einem Bericht des Portals „Klix“ habe der Carrier von den Behörden in Luxemburg, wo man die Route Tuzla-Luxemburg angesucht hat, noch gar keine Rückmeldung bekommen. Air Montenegro will in Tuzla eine Basis errichten. Hierzu hat man sich auch um Subventionen beworben, denn die Schließung der Wizz-Air-Base hat zahlreiche Lücken hinterlassen. Diese wollen die Verantwortlichen in Bosnien mit Hilfe anderer Carrier schließen. Von diesem Kuchen will Air Montenegro seinen Teil abhaben, jedoch scheint das Vorhaben – wenn überhaupt – nur in sehr kleinem Umfang umgesetzt werden zu können, da man kein BiH-AOC bzw. kein EU-AOC hat und

weiterlesen »

SAS und Etihad vereinbaren Codeshare-Kooperation

Im Rahmen eines in der vergangenen Woche unterschiebenen Codeshare-Abkommens arbeiten die Fluggesellschaften SAS und Etihad Airways künftig zusammen. Dies wirkt sich auch auf die Vielfliegerprogramme aus, denn künftig können auf den Kooperationsrouten Meilen gesammelt werden. Etihad Airways erwartet sich von der Zusammenarbeit, dass man die Präsenz im Norden Europas erweitern kann. Umgekehrt will SAS zusätzliche Anschlüsse über Abu Dhabi anbieten können. Laut Mitteilung wird das Codeshare-Abkommen voraussichtlich Ende Dezember 2023 aktiv sein. Zuvor müssen noch einige Anpassungen im Bereich der IT gemacht werden.

weiterlesen »

Eisenbahn: Vom Péage-Vertrag zum freien Wettbewerb

Die Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist ein interessantes Beispiel für die Entwicklung des Schienenverkehrs in Europa. Diese Länder haben im Laufe der Geschichte unterschiedliche Wege bei der Privatisierung und Liberalisierung des Eisenbahnsektors beschritten. Die drei Staaten haben eine ähnliche Entwicklung hinter sich, jedoch war die Herangehensweise bezüglich privater bzw. staatlicher Verkehre und Infrastruktur sehr unterschiedlich. In Deutschland stemmte man sich viele Jahre hinweg gegen private Mitbewerber und in Österreich fuhren zu Beginn private Eisenbahngesellschaften reihenweise in die Pleite oder mussten notverstaatlicht werden. Dennoch hatte es in der Alpenrepublik eine lange Tradition, dass auch alternative Anbieter die zumeist staatliche Infrastruktur gegen Gebühr nutzen dürfen. Bis zur Gründung der Westbahn, die zunächst zwischen Wien und Salzburg aktiv war, wurde dies aber nur äußerst selten tatsächlich in Anspruch genommen. Zusätzlich befeuert wurde dies auch davon, dass bedingt durch verschiedene EU-Verordnungen Privatunternehmen mittlerweile einen gesetzlichen Anspruch auf die Nutzung der Infrastruktur gegen angemessenes Entgelt haben. Selbstredend: Was angemessen ist und was nicht, da gibt es dann gerne Konflikte zwischen Staatsbahnen und privaten Anbietern. Die Geschichte der Eisenbahnen in Deutschland Die Anfänge des Eisenbahnverkehrs in Deutschland reichen bis in die Gründerzeit des 19. Jahrhunderts zurück. In dieser Zeit entstanden zahlreiche private Eisenbahngesellschaften, die den Aufbau eines Schienennetzes vorantrieben. Beispiele für solche Unternehmen sind die Bayerische Ludwigsbahn und die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Doch im Laufe der Zeit begann die deutsche Regierung, die Eisenbahninfrastruktur zu verstaatlichen. Dieser Prozess begann im 19. Jahrhundert und wurde schließlich im 20. Jahrhundert mit der Gründung der Deutschen

weiterlesen »

München: Lufthansa Technik baut neue Lagerhalle für Triebwerke

Vor wenigen Tagen wurde auf dem Areal des Flughafens München mit der Errichtung einer neuen Lagerhalle für Werkzeuge, Triebwerke und Bodengeräte der Lufthansa Technik begonnen. Diese soll auch Büros und Sozialräume für die Beschäftigten beherbergen. Auf einer Fläche von etwa 1.500 Quadratmetern werden künftig für die Wartung von Triebwerken der Maschinentypen Airbus A320, A340-600 und A350 benötigte Betriebsmittel vorgehalten. Auch ganze Tauschtriebwerke sollen künftig im Neubau gelagert werden. Die Eröffnung der neuen Halle ist für Ende 2024 vorgesehen. Da nun Ersatzteile und Maschinen getrennt „gelagert“ werden, sollen im Hangar mehr Stellflächen für Flugzeuge geschaffen werden. Dadurch steigt die Kapazität des Lufthansa Technik Standorts in München.

weiterlesen »