Jan Gruber

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Jan Gruber

Berlin: Lufthansa startet Gesichtserkennung für Vielflieger

Ab sofort bietet die Lufthansa Group auch am Flughafen Berlin-Brandenburg die biometrische Zugangskontrolle als Alternative zur klassischen Bordkarte an. Vorerst ist das Service des Anbieters Fast-ID Reisenden mit HON-Circle- und Senator-Status vorbehalten. Zunächst nehmen Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings an „BER Traveller“ teil. In einem nächsten Schritt sollen auch die Nutzung der BER Self Service Automaten, das Boarding am Gate und der Zutritt zur Lufthansa Group Lounge per Gesichtserkennung möglich sein. „Wir verbessern das Reiseerlebnis unserer Fluggäste nachhaltig durch biometrische, berührungslose Angebote, da sie vereinfachte und effizientere Abläufe an den Flughäfen ermöglichen. Ich freue mich, dass wir diesen innovativen Service nun auch unseren HON Circle Member und Senatoren in Berlin anbieten können. An allen Standorten, wo der biometrische Abgleich bereits eingeführt wurde, schätzen unsere Kunden dieses neue Angebot außerordentlich“, Heike Birlenbach, Head of Customer Experience Lufthansa Group.

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Titan Airways hat letzte Boeing 757 ausgeflottet

Rund 20 Jahre war die Boeing 757 das Rückgrat der Flotte von Titan Airways. Mittlerweile ist man ein reiner Airbus-Operator geworden, denn am 4. Mai 2023 führte man den letzten Flug mit B757 durch. Dieser führte von Accra nach London-Stansted und wurde mit der G-ZAPX durchgeführt. Zwischen 2003 und 2023 hatte Titan Airways vier verschiedene Boeing 757 in Betrieb. Bereits im Vormonat hat man sich von der letzten Boeing 737 getrennt. Die britische Titan Airways und ihre auf Malta ansässige EU-Tochter sind damit reine Airbus-Operators geworden.

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Emirates führt mobile Bordkarten ein

Mobile Bordkarten sind bei vielen Fluggesellschaften schon lange üblich. Bei Emirates gibt es diese für Abflüge im Terminal 3 des Flughafens Dubai aber erst seit 15. Mai 2023. Im Gegensatz zu anderen Airlines werden die Aufgabebelege für das Gepäck per E-Mail zugeschickt bzw. in der App angezeigt. inige Passagiere benötigen nach wie vor eine gedruckte Bordkarte – zum Beispiel bei Reisen mit Säuglingen oder unbegleiteten Minderjährigen. Außerdem ist auch für Passagiere, die besondere Unterstützung benötigen, Passagiere mit Weiterflügen mit anderen Fluggesellschaften und alle Passagiere, die in die USA fliegen, eine physische Bordkarte weiterhin notwendig. Eine ausgedruckte Bordkarte kann am Check-in-Schalter angefordert werden, wenn die Passagiere kein mobiles Gerät besitzen oder wenn sie nicht auf die Informationen auf ihren Geräten zugreifen können.

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Helvetic least zwei weitere Embraer 190

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways stockt ihre Flotte um zwei geleaste Embraer 190 auf. Diese werden Ende Mai bzw. Anfang Juni 2023 aufgenommen. Somit wird der Carrier über 18 Flugzeuge verfügen. Die beiden Embraer 190 werden die Registrierungen HB-JVX und HB-JVY tragen. Laut Helvetic sind diese rund zehn Jahre alt. Leasinggeber ist True Noord. Bestuhlt werden die zwei Regionaljets mit 112 Sitzplätzen und damit ident wie die bestehenden vier Exemplare dieses Typs. Auch optisch fügen sich die beiden Neuzugänge im bekannten Helvetic-Kleid mit dem Schweizer Kreuz auf dem markanten roten Heck und dem silbergrauen Schriftzug nahtlos in die Flotte ein. Die beiden Flugzeuge werden auf dem bestehenden Flugnetz von Helvetic Airways eingesetzt, entsprechend werden für die beiden Maschinen keine zusätzlichen Crews rekrutiert. „Diese zusätzlichen Verfügbarkeiten erlauben es Helvetic Airways, den Flugplan auch unter den aktuell herausfordernden Bedingungen stabil zu halten und den Kunden eine hohe Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Planungssicherheit zu garantieren“, so Geschäftsführer Tobias Pogorevc. Die Flotte besteht somit künftig aus vier Embraer E195-E2, acht E190-E2 und sechs E190. „Helvetic Airways ist eine hervorragende Schweizer Regionalfluggesellschaft mit einer hohen Reputation hinsichtlich Qualität und Zuverlässigkeit. Die langjährige Partnerschaft mit ihrem ACMI-Kunden ist ein Beweis für ihr Wertversprechen, und wir sind stolz darauf, ein Leasingpartner von Helvetic Airways zu sein“, so Anne-Bart Tieleman, CEO von TrueNoord.

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Klagenfurt: Mitarbeiter haben ihre Löhne bekommen

Seit Anfang dieser Woche erhalten die Beschäftigten des Klagenfurter Flughafens ihre Löhne und Gehälter ausbezahlt. Dies war offensichtlich erst nach Eingang der Kapitalerhöhung, die seitens der öffentlichen Hand geleistet wurde, möglich. Lilihill hat dadurch die Mehrheitseigentümerschaft verloren. Seitens der Politik wurde angekündigt, dass man die Geschäftsführung absetzen wird und so rasch wie möglich einen neuen Firmenchef bestimmen wird. Dabei ist man auf der Suche nach einem Luftfahrtexperten. Allerdings dürften geeignete Manager nicht gerade Schlange stehen, denn bereits in der Vergangenheit hielt sich das Interesse an diesem Airport in eng gesteckten Grenzen. Weiters wurde angekündigt, dass man angesichts der jüngsten von Austrian Airlines vorgenommenen Kürzungen auf der Route Klagenfurt-Wien mit diesem Unternehmen in Verhandlungen treten will. Ziel soll sein, dass die AUA die Landeshauptstadt Kärntens wieder häufiger ansteuert. Dies dürfte ebenfalls kein leichtes Unterfangen sein, denn Austrian Airlines hat die Route sukzessive aufgrund durchwachsener Nachfrage zurückgefahren. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber behauptet gar, dass die Flughafengeschäftsführung bislang gar keinen Termin mit der AUA wahrgenommen habe. Auch will man den Vertrag, der mit Ryanair geschlossen wurde, genauer unter die Lupe nehmen. Bislang wäre es ein regelrechtes Geheimnis zu welchen Konditionen der irische Billigflieger nach Klagenfurt zurückgekehrt ist. Dieser kündigte bereits an, dass man unabhängig von den Streitigkeiten, die Lilihill mit der öffentlichen Hand austrägt, an Klagenfurt festhalten wird. Ein Sprecher betont unter anderem, dass man mit dem Flughafen und nicht mit Lilihill einen Vertrag habe. In Kürze steht auch das Ziehen der Call-Option in einer Sitzung der Landesregierung auf der Tagesordnung. Diesmal dürfte der

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USA: United Airlines will noch mehr SAF einsetzen

Die Fluggesellschaft United Airlines will noch in diesem Jahr deutlich mehr SAF-Treibstoffe beimischen. Bereits im April 2023 hat die Lieferung einer Tranche, die aus 1,5 Gallonen besteht, begonnen. Diese stehen dem Carrier am Hub San Francisco zur Verfügung. Im Laufe des Jahres wird der nachhaltige Kraftstoff voraussichtlich auch in London-Heathrow verfügbar sein. Bereits seit 2016 setzt United SAF auf Flügen ab Los Angeles und seit 2022 ab Amsterdam-Schiphol ein. Damit wird die Fluggesellschaft im Jahr 2023 etwa 10 Millionen Gallonen SAF verbrauchen – fast dreimal mehr als 2022 und zehnmal mehr als 2019 – und damit mehr Meilen mit SAF zurücklegen als jede andere Fluggesellschaft, so der Carrier in einer Medienmitteilung.

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Triebwerksprobleme: KLM Cityhopper muss den Sommerflugplan 2023 kürzen

Fünf von fünfzehn Embraer 195-E2 der niederländischen Fluggesellschaft KLM CItyhopper sind von den jüngsten Triebwerksproblemen betroffen. Dies hat zur Folge, dass man im Sommerflugplan 2023 das Angebot reduzieren muss. Laut einem Bericht der Zeitung „De Telegraaf“ liegen noch keine genauen Angaben über das Ausmaß der Kürzungen bzw. die betroffenen Routen vor. Allerdings will KLM Cityhopper weiterhin im Auftrag der Konzernmutter KLM die wichtigsten Routen möglichst hochfrequent bedienen. Man stehe in Kontakt mit Embraer sowie dem Triebwerkshersteller.

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Flugbegleiterinnen: Vueling lockert die Bekleidungsvorschriften

Die Billigfluggesellschaft Vueling schreibt ihren Flugbegleiterinnen künftig nicht mehr vor, dass diese Make-Up und Schuhe mit hohen Absätzen tragen müssen. Ganz freiwillig macht man das aber nicht, denn das Arbeitsinspektorat der Regionalregierung von Katalonien drohte dem Carrier mit einer Geldstrafe in der Höhe von 30.000 Euro. Darauf reagierte Vueling und gab bekannt, dass die Kleidungsregeln adaptiert werden. Absätze von mehr als drei Zentimetern sowie Make-up werden nicht mehr verlangt. Bislang ist noch niemand aus dem Kabinenpersonal wegen Nichteinhaltung der Kleiderordnung sanktioniert worden. „Das Unternehmen hat immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter und möchte den Komfort und die Sicherheit seiner Mitarbeiter in allen Umgebungen gewährleisten. Aus diesem Grund arbeiten wir jetzt mit Vertretern des Kabinenpersonals zusammen, um eine Kleiderordnung zu entwickeln“, so Vueling in einer Medienmitteilung.

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VC-Mitglieder winken Satzungsänderung durch

Die Mitglieder der Vereinigung Cockpit haben einer Satzungsänderung, die zu einer umfangreichen Umstrukturierung der Gewerkschaft führen wird, zugestimmt. Nun ist es möglich, dass einheitliche Tarifkommissionen gebildet werden können. Diese besitzen damit künftig die tarifpolitische Zuständigkeit für alle gegenwärtigen und künftigen Flugbetriebe innerhalb eines Airline-Konzerns. „Diese Änderung ist ein wichtiger Schritt, um unsere Verhandlungsposition zu verstärken“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir können in Tarifverhandlungen mit einer Stimme auftreten, weil alle Verhandlungen für sämtliche AOCs innerhalb einer Airline-Gruppe immer von denselben Personen geführt werden. Davon werden alle Beteiligten profitieren. Der durch die Gründung immer neuer Flugbetriebe geschaffene interne Tarifkonkurrenz innerhalb eines Konzerns wird die VC nun wirksam entgegentreten. Egal, auf wie viele Flugbetriebe AOCs uns ein Konzern aufteilt: Die Pilotinnen und Piloten stehen zusammen und verhandeln gemeinsam.“

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Flyone nimmt Flüge nach Prag und Zürich nicht auf

Die Billigfluggesellschaft Flyone wird die ursprünglich für Juni 2023 angekündigten Nonstopverbindungen ab Chișinău nach Prag und Zürich vorerst nicht aufnehmen. Der Verkauf von Flugtickets wurde bereits eingestellt. Ursprünglich hatte der Carrier angekündigt, dass man ab Ende Juni 2023 die Hauptstadt der Republik Moldau jeweils zweimal pro Woche mit Zürich und Prag verbinden wird. Diese Planung hat man verworfen. Zu den Gründen machte man keine Angaben, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Vorausbuchungszahlen nicht zufriedenstellend waren durchaus hoch.

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