Jan Gruber

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Jan Gruber

Hamburg: Condor führt Pristina-Charterflüge durch

Im Auftrag des Reisebüros Air Prishtina wird die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ab 23. Dezember 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und Pristina bedienen. Die Charterroute ist vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 befristet. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Die Durchführung der Flüge erfolgt jeweils am Verkehrstag Samstag mit Airbus A320.

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Nürnberg: Eurowings nimmt Marsa Alam auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2023/24 mit Marsa Alam ein weiteres Ägypten-Ziel ab Nürnberg anbieten. Der Erstflug auf dieser Route soll am 3. November 2023 durchgeführt werden. Die Ferienroute will der Carrier am Verkehrstag Freitag unter den Flugnummern EW4110/EW4111 bedienen. Im Regelfall sollen Airbus A320 eingesetzt werden. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen.

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Azerbaijan Airlines reaktiviert Baku-Genf

Nach langer Abwesenheit plant Azerbaijan Airlines Ende September 2023 auf den Flughafen Genf zurückzukehren. Der Carrier beabsichtigt zwei wöchentliche Rotationen mit Airbus A319 durchzuführen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag das Routing Baku-Genf-Baku bedienen wird. Diese Strecke hatte man zuletzt unmittelbar vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Programm und reaktiviert somit wesentlich später als andere Strecken.

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Sommerurlaub: Airlines, Vermittler und Reiseveranstalter sorgen für Frust

Die Haupturlaubszeit des Jahres 2023 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Viele österreichische Reisende hatten auch dieses Jahr wieder Probleme mit Fluggesellschaften, Online-Travel-Agents und Reiseveranstaltern. Der Verein für Konsumenteninformation hat im Auftrag der Arbeiterkammer jene Beschwerden, die zwischen Ende Juni und Anfang August 2023 eingegangen sind, ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair für besonders viel Frust bei den Passagieren gesorgt haben sollen. Die Arbeiterkammer listet die drei genannten Fluggesellschaften in ihrem „Flop 3“-Ranking. Doch auch im Bereich der Vermittlungsportale ist nicht alles rund gelaufen, denn in diesem Segment sollen Kiwi.com, Opodo und Booking.com für ein hohes Beschwerdeaufkommen bei den Konsumentenschützern gesorgt haben. Bei den Tour Operators waren viele Reisende mit Alltours, FTI und Tui unzufrieden. Ausgewertet wurden die ersten 332 Urlaubsbeschwerden, die zwischen Ende Juni und Anfang August 2023 bei der Arbeiterkammer eingegangen sind. Spitzenreiter ist der Ärger über Flüge – knapp 40 Prozent erlebten „Bruchlandungen“: Die meisten Urlauber ärgerten sich über Stornierungen durch die Airline. Schwierigkeiten bereitete Konsument besonders die Buchung der Flüge über Online-Plattformen. Auch verspätete Flüge, Schererei mit dem Gepäck – es war beschädigt oder ging verloren – regte auf. Rund jede fünfte Beschwerde (etwa 21 Prozent) betraf Online-Vermittlungsportale. Ein Dauerbrenner war hier die Rückerstattung des Reise-/Flugpreises nach Stornierung durch den Veranstalter oder der Airline, wenn die Buchung über ein Vermittlungsportal erfolgt ist. Auffällig häufig betroffen sind über Opodo gebuchte Flüge bei Wizz Air. Auch mangelnde Erreichbarkeit „fuchste“ die Konsumenten. Auch Pauschalreisen und Kreuzfahrten sorgten für Frust Pauschalreisen und Kreuzfahrten

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Bremen: Bugfahrwerk versagt nach Sundair-Landung

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist es bei Sundair-Flug SR3289, durchgeführt von FlyAir41 mit dem Airbus A319 mit der Registrierung 9A-BWK, unmittelbar nach der Landung auf dem Flughafen Bremen zu einem technischen Problem gekommen. Dieses hat dazu geführt, dass der Mittelstreckenjet einige Stunden auf der Runway des norddeutschen Airports verbracht hat. Der Flug führte am 28. August 2023 von Fuerteventura nach Bremen und ist bis zur Landung völlig unspektakulär verlaufen. Während dem Abrollen haben die Piloten jedoch festgestellt, dass etwas so ganz und gar nicht alltäglich ist. Im Bereich des Fahrwerks lag ein Problem vor. Aus Sicherheitsgründen entschied sich der Kapitän dazu, dass die 9A-BWK sofort angehalten wird. Zum Zeitpunkt der Entscheidung hatte der Airbus A319 eine Geschwindigkeit von etwa 50 Stundenkilometer. An Bord befanden sich 150 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder, die das Flugzeug unverletzt über Treppen auf der Runway verlassen konnten. Eine erste optische Inspektion durch die Piloten hat gezeigt, dass das Bugfahrwerk in einer Fehlstellung ist und sich ein Pin gelöst hat. Der Betreiber hat sich dazu entschlossen zunächst den Hersteller zu kontaktieren und dessen Empfehlung abzuwarten. Herstellerempfehlung wurde vor dem Schleppvorgang abgewartet Hintergrund ist, dass ein sofortiges Abschleppen mit dem aus ungeklärter Ursache aufgetretenen Defekt dazu hätte führen können, dass durch den Schleppvorgang erhebliche Strukturschäden hätten auftreten können. Nach Anweisung durch den Flugzeugbauer wurde dieser Airbus A319 leicht angehoben und der Pin wieder in seine Soll-Position gebracht. Auch drehte man die Räder in Fahrtrichtung. Anschließend wurde der Mittelstreckenjet zu einer Parkposition gebracht. Die Runway des

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Republik Moldau legt AOC von Air Moldova still

Bereits seit einigen Monaten ist die Fluggesellschaft Air Moldova nicht mehr in der Luft. Nun hat die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Moldau AOC und Betriebsgenehmigung bis zumindest Ende Oktober 2023 ausgesetzt. Damit ist man derzeit nicht zur Durchführung kommerzieller Flüge berechtigt. Die Finanzen der Air Moldova waren bereits seit längerer Zeit desolat. Im April 2023 musste der Flugbetrieb zunächst für einige Tage eingestellt werden, ehe dann Anfang Mai 2023 Insolvenz bzw. Gläubigerschutz beantragt werden musste. Seither wurden keine kommerziellen Flüge mehr durchgeführt, jedoch waren AOC und Betriebsgenehmigung weiterhin gültig. Das lokale Recht sieht aber vor, dass man zumindest ein Flugzeug mit gültigem Lufttüchtigkeitszeugnis haben muss. Das ist bei Air Moldova nicht mehr der Fall, denn die letzte Maschine befindet sich seit Ende April 2023 in der Wartung. Aus finanziellen Gründen ruhen die Arbeiten. Mittlerweile ist auch das Lufttüchtigkeitszeugnis abgelaufen, denn dieses hatte den 21. August 2023 als Stichtag. Für Air Moldova hat dies nun weitere Konsequenzen, denn das Recht der Republik Moldau sieht vor, dass man zumindest ein Flugzeug mit gültigem Zeugnis haben muss, um im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung sein zu können. Um der Annullierung der Dokumente zuvorkommen zu können, hat das Management bei der Zivilluftfahrtbehörde beantragt, dass zunächst für einige Zeit ruhend gestellt wird. Dieser Antrag wurde bewilligt. Die Folge daraus ist: Bis inklusive 31. Oktober 2023 ist Air Moldova formell keine Fluggesellschaft mehr und darf somit keine kommerziellen Flüge durchführen. Die Dokumente können, sofern alle Voraussetzungen erfüllt werden, wieder reaktiviert werden bzw. die Ruhendstellung könnte verlängert werden.

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Paderborn: Eurowings baut Mallorca-Flüge aus

Im Sommerflugplan 2024 wird Eurowings die Flugverbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und Palma de Mallorca weiter aufstocken. Zwischen April und Oktober 2024 wird man – abgesehen von einigen Ausnahmen – zweimal täglich fleigen. Auch im Winter-Flugplan, von November 2023 bis Ende März 2024, ist Eurowings vertreten. In diesem Zeitraum geht es mit einer kurzen Unterbrechung viermal pro Woche nach Palma de Mallorca. Für den Sommer 2024 stockt Eurowings sein Flugprogramm von Paderborn/Lippstadt dann deutlich auf. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Eurowings die Verbindungen von unserem Flughafen nach Mallorca weiterhin intensiv pflegt. Das frühzeitige Bekenntnis unseres langjährigen Partners gibt insbesondere auch Frühbuchern die Gelegenheit, sich die gewünschten Flugtermine zu sichern“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Ryanair stockt Wien-Kopenhagen auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt Anfang Dezember 2023 auf der Strecke Wien-Kopenhagen die Frequenzen auf. Künftig wird man die beiden Hauptstädte täglich miteinander verbinden. Bislang hat der Billigflieger auf dieser Route bis zu sechs wöchentliche Umläufe im Angebot. Mit Wirksamkeit zum 6. Dezember 2023 wird man täglich fliegen. Auch ab Weeze und Prag geht es künftig häufiger in die Hauptstadt Dänemarks. Vom deutschen Airport aus nimmt man per 29. Oktober 2023 viermal pro Woche und ab Prag per 3. Dezember 2023 dreimal wöchentlich Kurs auf Kopenhagen.

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Cargo: Budapest hat erweitertes Vorfeld eröffnet

Am Flughafen Budapest wurde nach zehnmonatiger Bauzeit die Erweiterung des BUD-Cargo-City-Vorfeldes abgeschlossen. In der vergangenen Woche wurde dieses feierlich in Betrieb genommen. Mit einem Umschlag von 107.000 Tonnen bis Ende Juli ist der Flughafen auf dem besten Weg, in diesem Jahr ein neues Allzeithoch beim Frachtaufkommen zu erreichen. Aufgrund dieses Anstiegs – der im Zeitraum Mai-Juli 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei starken 9 % liegt – und um Flugzeuge mit größerer Kapazität effizient abzufertigen, hat der ungarische Flughafen eine Investition von rund 10 Mio. EUR in die Verdoppelung des BUD Cargo City-Vorfelds getätigt. Die Umgestaltung ermöglicht es dem Flughafen, bis zu vier Flugzeuge des Codes F (B747F) mit Bugbeladungsoptionen gleichzeitig abzufertigen. „Seit der Eröffnung der BUD Cargo City im Jahr 2020 hat der Flughafen Budapest jedes Jahr ein Rekord-Frachtaufkommen abgewickelt, und das Frachtaufkommen bis Ende Juli 2023 lag um 40 % höher als im gleichen Zeitraum 2019, was ein erhebliches Wachstumspotenzial für unsere Partner und die ungarische Wirtschaft insgesamt signalisiert“, erklärt René Droese, Chief Development Officer und stellvertretender CEO des Flughafens Budapest. „Die Fertigstellung der Vorfelderweiterung ist der nächste wichtige Meilenstein in unserem Gesamterweiterungsplan für den Frachtbereich, der die jährliche Frachtkapazität des Flughafens bis Ende 2023 auf 300.000 Tonnen pro Jahr erhöhen und sicherstellen wird, dass Ungarn als wettbewerbsfähiges Frachtdrehkreuz in Mittel- und Osteuropa weiterhin eine Vorreiterrolle einnimmt.“

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Europäisches Verbraucherzentrum: Offene Ticket-Erstattungen aus dem Jahr 2020 sollten rasch eingeklagt werden

Noch immer wurden seitens einiger Fluggesellschaften nicht alle Tickets, deren zugehörige Flüge im Jahr 2020 annulliert wurden, erstattet. Besonders ärgerlich: Entgegen der gesetzlichen Bestimmungen haben manche Airlines „Zwangsgutscheine“ ausgestellt. Auf deren Auszahlung gibt es einen Rechtsanspruch, jedoch muss dieser gegebenenfalls eingeklagt werden, denn die Verjährung droht. In den meisten EU-Ländern beträgt die Verjährungsfrist für derartige Forderungen drei Jahre. Laut Europäischem Verbraucherzentrum führt dies dazu, dass Ansprüche, die im Jahr 2020 aufgrund stornierter Flüge entstanden sind, spätestens mit 31. Dezember 2023 verjähren. Danach kann sich die Airline völlig legal auf die Verjährung berufen und die Auszahlung verweigern. Im Jahr 2020 haben viele Airlines mit purer Absicht die gesetzliche Regelung, dass im Falle von Stornierungen binnen sieben Tagen erstattet werden muss, missachtet. Einige Carrier haben darauf spekuliert, dass auf EU-Ebene eine Gutscheinlösung erlaubt wird. Diese kam aber nicht, jedoch hinderte dies einige Anbieter nicht daran einfach trotzdem Vouchers auszustellen und diese obendrein auch noch rechtswidrig auf beispielsweise ein Jahr zu befristen. Passagiere sind nicht verpflichtet derartige Zwangsgutscheine anzunehmen und haben einen gesetzlichen Anspruch auf Auszahlung. Besonders, wenn bei Buchungen so genannte Online-Travel-Agents involviert sind, wurden betroffene Kunden auf einen regelrechten Spießroutenlauf geschickt. In diesen Konstellationen gibt es eine Vielzahl von Fällen, in denen bis heute kein Geld geflossen ist. Der Europäische Gerichtshof hat bereits vor längerer Zeit festgestellt, dass die Passagiere das Recht auf eine Erstattung direkt von der Airline haben und sich somit keinesfalls mit Aussagen, dass man nur an oder über den OTA zurückbezahlen könnte, abspeisen lassen. Das Europäische Verbraucherzentrum

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