Jan Gruber

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Jan Gruber

Datenpanne: Air Baltic muss Web-Check-in deaktivieren

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat derzeit mit einer Datenpanne zu kämpfen. Dies führt dazu, dass auf vielen Flügen der Web-Check-in nicht zur Verfügung steht. Die betroffenen Passagiere müssen mit ihrem Ausweis beim Check-in-Schalter am jeweiligen Airport erscheinen. Der Carrier informiert die Reisenden per E-Mail darüber, dass aufgrund eines technischen Fehlers Reservierungsdaten an andere Passagiere verschickt wurden. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Personen, die die vertraulichen Daten nichts angehen, von Air Baltic beispielsweise eine Reservierungsbestätigung, die sie nicht hätten bekommen sollen, zugeschickt bekommen haben. Um sicherzustellen, dass die Tickets nicht missbräuchlich unter falschem Namen verwendet werden, ersucht der lettische Carrier die betroffenen Passagiere persönlich am Check-in-Schalter zu erscheinen. Aus diesem Grund steht auf vielen Flügen der Internet-Check-In nicht zur Verfügung. Das Unternehmen betont in einem vorliegenden Anschreiben, dass für die Nutzung des Schalter-Check-ins, zu der man auffordert, keine Extra-Kosten anfallen. Normalerweise bittet Air Baltic nämlich zur Kasse, wenn man zuvor nicht über das Internet eingecheckt hat. Weiters betont die Fluggesellschaft, dass von der Datenpanne keine Zahlungsdaten betroffen sind. Jene Empfänger, an die versehentlich Reservierungsdaten geschickt worden wären, hätten keinen Zugriff auf Kreditkarteninformationen und/oder vergleichbare Zahlungsmittel. Wegen der Datenpanne können auch keine Zusatzleistungen über das Internet gebucht werden. Diese kann man momentan nur telefonisch, per E-Mail und am Flughafenschalter kaufen. Auch dies habe Sicherheitsgründe, geht aus dem Anschreiben von Air Baltic hervor.

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Billund: Sun Air nimmt Göteborg-Flüge auf

Ab Ende Mai 2023 wird der British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia eine neue Route zwischen Billund und Göteborg aufnehmen. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit plant die Regionalfluggesellschaft ab 31. Mai 2023 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit Dornier 328-Jets zwischen den beiden Städten zu pendeln. Derzeit verfügt man über zehn Exemplare dieses Typs, jedoch sind einige Exemplare abgestellt. Derzeit bietet man auf der Linie lediglich Flüge nach London-City und Manchester an.

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IATA: Verkehrsaufkommen nähert sich dem Vorkrisenniveau an

Laut den jüngsten Zahlen des Weltluftfahrtverbands IATA wurden im März 2023 um 52,4 Prozent mehr Passagierkilometer verkauft als im Vorjahresmonat. Das Verkehrsaufkommen soll bei 88 Prozent des Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte, gelegen haben. Global gesehen soll es auf fast allen Märkten ein großes Wachstum geben. Dabei sticht die Asien-Pazifik-Region besonders hervor. Da in diesem Teil der Welt die Corona-Restriktionen vergleichsweise spät aufgehoben wurden, gibt es offensichtlich einen großen Reise-Nachholbedarf. In Europa hingegen verläuft die Erholung äußerst unterschiedlich. Während sich einige Märkte dem Vorkrisenniveau annähern oder dieses längst übertreffen konnten, hält Deutschland die rote Laterne, denn kein europäischer Markt erholt sich langsamer als jener der Bundesrepublik.

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Dritte Piste in Wien: Flughafengegner fordern neues UVP-Verfahren

In der vergangenen Woche gab die Flughafen Wien AG bekannt, dass man beantragt hat, dass man die Realisierungsfrist für die Errichtung der geplanten dritten Start- und Landebahn verlängert bekommt. Seitens der „Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien-West“ und des Vereins Aviation Reset formiert sich dagegen Widerstand. Rund acht Jahre lang musste die Flughafen Wien AG die Baugenehmigung für die geplante dritte Runway erstreiten. Unmittelbar vor dem Beginn der Corona-Pandemie, die zum fast vollständigen Erliegen des Flugverkehrs geführt hat, lag dann die höchstrichterliche Freigabe der Baugenehmigung bzw. des UVP-Verfahrens vor. Da man die erste Bauphase höchstwahrscheinlich nicht im beabsichtigten Zeitfester umsetzen wird, hat man eine Fristverlängerung beantragt. Die beiden Organisationen sind strikt dagegen, dass die öffentliche Hand dafür grünes Licht geben würde. Man argumentiert unter anderem, dass die zugrundeliegende Planung dann mehr als 25 Jahre alt ist und dann im Jahr 2033 dem Stand der Technik des Jahres 2033 betreffen würde. Man befürchtet, dass das Projekt dann nicht mehr jenem, das höchstrichterlich genehmigt wurde, entsprechend könnte. Daher fordert man, dass eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung oder aber „zumindest ein Änderungsverfahren nach dem UVP-Gesetz“ durchgeführt wird. „Wir werden alle gebotenen Schritte auf nationaler wie europäischer Ebene setzen, der Verwirklichung dieses klima- und gesundheitsschädlichen sowie umweltpolitisch durch nichts zu rechtfertigenden Vorhabens entgegenzutreten.“, so der Rechtsvertreter der Bürgerinitiative und des Vereins, RA Dr. Martin Fischer (Kanzlei Heger & Partner). Die Obfrau des Vereins Aviation Reset Dr. Susanne Heger ergänzt: „Das wirtschaftliche Risiko für das Projekt dritte Piste lastet auf den Steuerzahler. Wir haben im bisherigen Verfahren auf

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German Airways fliegt mit fünf Embraer 190 für KLM Cityhopper

Seit einiger Zeit ist die deutsche Fluggesellschaft German Airways im Rahmen eines Wetlease-Auftrags für die niederländische KLM Cityhopper tätig. Die bereits im zweiten Jahr laufende Kooperation wurde verlängert und umfasst nun fünf Embraer 190. Derzeit ist der Wetlease-Auftrag bis zum Winterflugplan 2023/24 befristet. Allerdings teilte das deutsche Luftfahrtunternehmen auch mit, dass die beiden Vertragspartner die Zusammenarbeit über den Winter 2023/24 hinaus fortzusetzen. Konkret ist seit Ende Februar eine Embraer E190 von German Airways für KLM Cityhopper in Düsseldorf stationiert.  Mit Start des Sommerflugplans Ende März nahm ein weiterer Jet den Dienst ab Stuttgart auf. Ab Mitte Juni wird ein drittes Flugzeug ab Basel eingesetzt. Im Juli kommen zwei weitere Flugzeuge hinzu, die in Aalborg und in Frankfurt stationiert sind. „In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass beide Unternehmen zufrieden mit der Zusammenarbeit sind. Wir bringen eine sehr zuverlässige Dienstleistung und ein hoch motiviertes Team ein. Und freuen uns sehr, dass wir KLM Cityhopper als fester Bestandteil des dortigen Flugbetriebs unterstützen dürfen. Wir sind uns beide einig, die Kooperation auch über den laufenden Vertrag hinaus fortsetzen zu wollen“, so German-Airways-Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Winter 2023/24: Wizz Air kündigt Bremen-Tirana an

Im Dezember 2023 nimmt die Billigfluggesellschaft Wizz Air eine Nonstopverbindung zwischen Tirana und Bremen auf. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Es handelt sich um die neunte Route, die ab der albanischen Hauptstadt in Richtung Deutschland angeboten wird. Der Bremen-Erstflug ist seitens Wizz Air für den 12. Dezember 2023 angekündigt. „Wir freuen uns, unseren Passagieren einen Direktflug aus dem Norden Deutschlands in die Hauptstadt Albaniens anbieten zu können. Die neue Strecke wird auch dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Deutschland und Albanien zu intensivieren“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager bei Wizz Air.

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Klüh Security tritt Frachverband BSKI bei

Der auch an einigen deutschen Flughäfen tätige Sicherheitsdienstleister Klüh ist dem Bundesverband für den Schutz kritischer Infrastruktur beigetreten. Ziel des BSKI ist es, Sicherheitsrisiken für KRITIS-Einrichtungen und deren Zulieferer frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Schutzkonzepte zu reduzieren. „Die Bedrohungslage für kritische Infrastrukturen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Als Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen möchten wir daher aktiv dazu beitragen, den Schutz von KRITIS-Einrichtungen zukunftsfähig aufzustellen.“ Hierfür werde Klüh Security seine langjährige Erfahrung aus der Überwachung von gefährdeten Liegenschaften mit Sicherheitstechnik sowie individuelle Sicherheitskonzepte einbringen“, so Sven Horstmann, Geschäftsführer bei Klüh Security.

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Streit um A380-Cockpits: Qantas klagt Pilotengewerkschaft

Bei der australischen Fluggesellschaft Qantas fliegen derzeit rund um die Frage wer in den Cockpits der Airbus-A380-Flotte fliegen darf regelrecht die Fetzen. Die Gewerkschaft Australian and International Pilots Association wurde von der Airline verklagt, da die Arbeitgeberseite vorwirft, dass die Gewerkschafter die Einstellung neuer Piloten für die Superjumbos blockieren würde. Am 26. Mai 2023 werden die Streithähne in einem Gerichtsaal eines australischen Bundesrichters aufeinandertreffen. Zunächst findet eine erste Anhörung statt. In dieser können beide Parteien ihre Standpunkte mündlich kundtun und gegebenenfalls auch Beweismittel anbieten. Der Vorsitzende entscheidet dann darüber, ob er ein Verfahren eröffnet oder eben nicht. Nach Angaben des Sydney Morning Herald geht es in dem Fair-Work-Antrag um die Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Seiten darüber, wer zum Fliegen des Airbus A380 befördert werden soll, da die australische Fluggesellschaft in den letzten Monaten wieder mehr Super-Jumbos eingeführt hat. Die australische Fluggesellschaft hat in den letzten Monaten wieder mehr Superjumbos eingeführt. Während Qantas externe Mitarbeiter einstellen will, hat die AIPA darauf hingewiesen, dass dies mit einer Tradition brechen würde, die „mehr als ein halbes Jahrhundert“ andauert und in der interne Kandidaten für die Besetzung von Positionen auf größeren Flugzeugen, in diesem Fall dem A380, befördert werden. Gegenüber dem Sydney Mording Herald sagte AIPA-Präsident Tony Lucas: „Das Senioritäts- und Zuweisungssystem für Piloten ist bei Qantas seit mehr als einem halben Jahrhundert akzeptiert, um engagierten und langjährigen Piloten einen klaren Karrierepfad zu bieten“, Seitens des Carriers, der eine Klage gegen die Arbeitnehmervertreter eingebracht hat, sieht man die Angelegenheit gänzlich anders. Die firmeneigene Pilotenausbildung

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Dornier 228NXT wird in Oberpfaffenhofen gebaut

Am bayerischen Oberpfaffenhofen soll die Serienproduktion der Dornier 228 wieder aufgenommen werden. General Atomics AeroTec Systems (vormals Ruag) bringt eine modernisierte Variante als Dornier 228NXT auf den Markt. Die Do228 ist weltweit seit mehreren Dekaden für die Seepatrouille (Verschmutzungskontrolle, Such- und Rettungseinsätze, Grenzkontrolle, Fischereipatrouille), für Forschungsflüge, Überwachung und Aufklärung sowie für leichte Transporteinsätze (Fracht, Fallschirmspringer, Passagiere, Sanitätseinsätze) erfolgreich im Einsatz. Das Flugzeug aus Oberpfaffenhofen zeichnet sich unter anderem durch seine Fähigkeit aus, auf kurzen Strecken starten und landen zu können (STOL). Zudem kann es auf wenig befestigten Landebahnen operieren. General Atomics AeroTec Systems bietet neben der Fertigung auch Upgrades, Modernisierungen, Wartung und Reparaturen für die Do228 an. Die Kombination aus einem robusten Flugzeug, bayerischer Präzisionsarbeit und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten macht die Do228 zu einem der beliebtesten Flugzeuge in ihrer Klasse. Harald Robl, CEO der General Atomics Europe Unternehmensgruppe, sagte dazu: „Wir sind stolz darauf, die nächste Generation der Do228 auf den Markt zu bringen und die Erfolgsgeschichte des Flugzeugs fortzusetzen. Die Dornier 228 NXT ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der Luftfahrtbranche und wird dazu beitragen, dass GA-ATS auch in Zukunft führend in der Luftfahrtindustrie bleibt.“

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Business-Class-Catering: Lufthansa schafft „Tasting Heimat“ wieder ab

Nach nur einem Jahr will Lufthansa das erst im Vorjahr eingeführte Business-Class-Cateringkonzept auf Kurz- und Mittelstreckenflügen überarbeiten. „Tasting Heimat“ soll wieder abgeschafft werden, da es bei den Fluggästen nicht den erhofften Anklang gefunden hat. Derzeit arbeitet Lufthansa ein neues Konzept für die Speisen und Getränke, die in der Business Class der Kurz- und Mittelstrecke serviert werden. „Tasting Heimat“ soll der Vergangenheit angehören. Noch ist nicht entschieden, ob dies in weiterer Folge auch Konzerntöchter wie Austrian Airlines umfassen wird oder nicht. Das Portal Frankfurtflyer berichtete unter anderem, dass der Hauptgrund für die Einstellung von „Tasting Heimat“ bei Lufthansa sein soll, dass es bei den Business-Class-Passagieren nicht gut angekommen ist.

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