Jan Gruber

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Jan Gruber

Fernbusse: Liberalisierung in Deutschland führte zu Renaissance in Europa

Die Liberalisierung des Fernbusmarktes in Deutschland und Europa hat in den letzten Jahren eine bedeutende Transformation erfahren. Von der Eröffnung des Marktes bis zur Entstehung eines dominanten Players wie Flixbus und den Herausforderungen, die sich in Ländern wie Österreich und der Schweiz ergeben haben, werfen wir einen detaillierten Blick auf die Entwicklungen in der Branche. Lange hatte der Fernbusverkehr in westlichen EU-Staaten eher ein Nischendasein. Lediglich im Verkehr mit osteuropäischen Ländern sowie der Balkan-Region hatten die Busse eine nennenswerte Bedeutung. Ein Sonderfall war Berlin vor dem Mauerfall, denn Berlin Linienbus verband West-Berlin mit zahlreichen Städten der Bundesrepublik, da dies in vielen Fällen einfacher war als auf dem Schienenweg. Im Inlandsverkehr spielte der Fernbusverkehr einst eine durchaus große Rolle, denn die nicht mehr existierende Kraftpost der Deutschen Bundespost bediente früher viele Routen, die oftmals über die Autobahn geführt wurden und es gab sogar Haltestellen auf Autobahn-Parkplätzen. Mit dem zunehmenden Ausbau der Eisenbahnstrecken verschwanden diese Kraftpost-Strecken zunehmend. Später wurden die Post-Busbetriebe, die hauptsächlich im Regionalverkehr tätig waren, an die Deutsche Bundesbahn abgegeben und zumindest teilweise später privatisiert. Abgesehen von der besonderen Situation bezüglich West-Berlin spielte der Fernbusverkehr dann über viele Jahre hinweg nahezu überhaupt keine Rolle. Das änderte sich aber später schlagartig. Die Liberalisierung des Fernbusverkehrs in Deutschland begann 2013, als das Personenbeförderungsgesetz geändert wurde, um privaten Fernbusunternehmen den Zugang zum Markt zu ermöglichen. Dieses Gesetz hob die jahrzehntelange Monopolstellung der Deutschen Bahn auf und eröffnete einen Wettbewerb, der zu niedrigeren Preisen und einer breiteren Auswahl für die Verbraucher führte. Vom Startup

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British-Airways-B777 musste wegen Riss in der Windschutzscheibe umkehren

Ein von British Airways durchgeführter Langstreckenflug musste am Montag, den 21. August 2023 auf dem Weg von London-Gatwick nach Orlando umkehren, da die Piloten Risse in der Windschutzscheibe des Cockpits entdeckt haben. Die Boeing 777-200ER mit der Registrierung G-VIIP befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls über dem Atlantik. Die Flugzeugführer entschieden sich, dass Flug BA2037 abgebrochen wird. Etwa 4,5 Stunden nach dem Start setzte die Langstreckenmaschine sicher in Gatwick auf. Von Technikern wurden anschließend Überprüfungen vorgenommen. Vorsorglich wurde die Windschutzscheibe ausgetauscht. Die G-VIIP konnte am 22. August 2023 wieder in den Liniendienst gestellt werden und absolvierte unter anderem Flug BA2159 von London-Gatwick nach Vieux Fort und weiter nach Scarborough. British Airways bestätigte den Vorfall und erklärte auf Anfrage unter anderem: „Unsere Piloten kehrten aufgrund eines kleinen technischen Problems vorsichtshalber nach London Gatwick zurück, und das Flugzeug landete normal. Wir haben uns bei unseren Kunden für die Unterbrechung ihrer Reise entschuldigt und unsere Teams arbeiten hart daran, sie so schnell wie möglich wieder auf den Weg zu bringen“.

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Köln/Bonn: Leav legt Herbstflüge nach Griechenland und Palma de Mallorca auf

Vor wenigen Tagen hat die deutsche Ferienfluggesellschaft Leav Aviation den Verkauf von Flugtickets ab Köln/Bonn nach Heraklion, Kos, Rhodos und Palma de Mallorca für den Reisezeitraum ab Ende September 2023 bis Ende Oktober 2023 aufgenommen. Nach Heraklion geht es ab 23. September 2023 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. Rhodos bedient man ab Köln/Bonn ab 20. September 2020 jeweils mittwochs und samstags. Beide Routen sind vorerst nur bis 21. Oktober 2023 im Verkauf. Nach Kos geht es zwischen 29. September 2023 und 20. Oktober 2023 an Montagen und Freitagen. Palma de Mallorca, das bereits jetzt linienmäßig angesteuert wird, soll mit Wirksamkeit zum 29. September 2023 auf zwei wöchentliche Umläufe, die an Montagen und Freitagen durchgeführt werden sollen, aufgestockt werden. Auch diese Route ist bislang bis Ende Oktober 2023 befristet.

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Atlanta: Einreise verweigert, Hund ausgebüxt und zuletzt auf Runway gesichtet

In der vergangenen Woche ist in den Vereinigten Staaten von Amerika mal wieder ein Hund, der im Cargoraum befördert wurde, verloren gegangen. Allerdings ist der Fall durchaus ungewöhnlich, denn der Besitzerin wurde aufgrund mangelhafter Dokumente die Einreise in die USA verweigert. Wohin ihre Hündin befördert wurde, war jedoch ein Rätsel. Am 18. August 2023 wollte die Dame von Santo Domingo über Atlanta nach San Francisco fliegen. Am Umsteigeort ist es zu Komplikationen gekommen, denn der Hundebesitzerin wurde seitens des Grenzschutzes die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika verweigert. Offiziellen Angaben nach sollen die vorgelegten Dokumente mangelhaft gewesen sein. Genaue Informationen dazu was am Reisepass und der sonstigen Unterlagen beanstandet wurde, gaben die Behörden nicht bekannt. Das „Schicksal“ für die Frag war so ziemlich klar: Sie musste mit dem nächstmöglichen Flug nach Santo Domingo zurückgebracht werden. Da aber erst am Folgetag ein Platz verfügbar war, musste sie die Nacht in einem ganz besonderen Beherbergungsbetrieb verbringen. Die Behörden haben nämlich entschieden, dass sie bis zu ihrer Rückreise in einer Haftanstalt festgehalten wird. Ihre Hündin durfte selbstredend nicht mit ins Gefängnis. Doch wo war die Hündin überhaupt zu diesem Zeitpunkt? Der Frau wurde von Delta Air Lines versichert, dass man sich während ihrem nicht ganz freiwilligen Aufenthalt im Knast um das Tier kümmern werde und sie könne ihn dann nach der Landung in Santo Domingo wohlbehalten übernehmen. Doch es kam ganz anders: Die Frau erfuhr kurz vor dem Rückflug in die Dominikanische Republik, dass man ihre Hündin nicht finden kann. Niemand wusste

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Flughafen Dresden eröffnet neue Bundespolizei-Wache

In der vergangenen Woche wurde am Flughafen Dresden ein neues Gebäude offiziell an die Bundespolizei übergeben. Die Bauarbeiten haben bereits im November des Vorjahres begonnen. Neben dem Bau der neuen Wache umfassen sie den Rückbau der alten Bundespolizei-Wache, den Einbau neuer Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzkörperscanner (Kontrollspuren 1 und 2) sowie eine Anpassung der Mietflächen im Luftsicherheitsbereich. 2022 verzeichnete der Flughafen Dresden mehr als 841.500 Passagiere und damit 154 Prozent mehr als im Vorjahr. Von Januar bis Juli nutzten 503.850 Passagiere den Flughafen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Aufkommen damit um 18,4 Prozent.

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Winter 2023/24: Austrian Airlines stockt Wien-Zagreb auf

Im Vergleich zur vorherigen Winterperiode wird Austrian Airlines im Winter 2023/24 mehr Flüge zwischen Wien und Zagreb anbieten. An einzelnen Verkehrstagen soll es zwei tägliche Umläufe geben. Konkret stockt man an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag auf bis zu zwei Rotationen auf. An Dienstagen und Sonntagen ist je ein Umlauf geplant. Laut einem Bericht des Portals Ex-Yu-Aviation.com wird die AUA zwischen den beiden Hauptstädten um 67 Prozent mehr Kapazität als im Winter 2022/23 anbieten.

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Brasov: Fly Lili will nach Stuttgart und München fliegen

Die rumänische Fluggesellschaft Fly Lili – nicht zu verwechseln mit der in Klagenfurt nie abgehobenen Liliair – plant im Winterflugplan 2023/24 in Konkurrenz zu Dan Air ab Brasov Kurs auf München und Stuttgart zu nehmen. Derzeit ist geplant, dass der Carrier ab 1. Dezember 2023 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag die Destination Stuttgart bedient. Einen Tag später sollen drei wöchentliche München-Flüge, die an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden sollen, das Deutschland-Portfolio erweitern. Fly Lili ist eine im Jahr 2023 gegründete rumänische Airline. Bislang ist der Carrier hauptsächlich im Bereich von Charter- und ACMI-Dienstleistungen aktiv. Unter anderem ab Bukarest-Baneasa, Iasi, Brasov und anderen rumänischen Airports will man auf die Linie gehen. Derzeit hat man im eigenen Namen einige Ferienflüge im Programm, jedoch will man künftig auch City-Strecken, beispielsweise in Deutschland, bedienen. Die Flotte besteht derzeit aus einem Airbus A319 und drei A320.

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Emirates sucht wieder Flugbegleiter in Österreich

In den letzten Jahren hat Emirates Airline im Bereich der Flugbegleiter den Personalstand auf etwa 20.000 Flugbegleiter erweitert. Der Carrier befindet sich auf der Suche nach etwa 6.000 weiteren Mitarbeitern und das auch in Österreich. Dazu hat man am 23. August 2023 einen offenen Bewerbertag in Wien durchgeführt. Die nächsten Veranstaltungen dieser Art finden am 10. und 25. September 2023 im Flemings Hotel naher der Wiener Stadthalle sowie am 27. September 2023 im Wyndham Grand Conference Center in Salzburg statt.

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East Midlands: Jet2-Boeing-737 nach Bombendrohung geräumt

Am 21. August 2023 ist es auf dem Flughafen East Midlands zu einem Polizeieinsatz gekommen, denn ein Jet2 Flug meldete kurz nach 17 Uhr 15 einen Notfall. Ein Passagier behauptete, dass er im Besitz eines Sprengsatzes wäre.  Die Maschine sollte eigentlich von East Midlands nach Antalya fliegen. Daraus wurde jedoch zunächst nichts, denn aufgrund der Bedrohung forderte der Kapitän noch vor dem Abflug die Exekutive an. Diese evakuierte die Boeing 737-800 auch mit Hilfe schwer bewaffneter Polizisten.  Der Passagier, der die Bombendrohung ausgesprochen hatte, wurde durch die Exekutive verhaftet. Sprengstoffexeperten haben anschließend die Passagiere, Gepäckstücke und das Flugzeug selbst akriibisch genau überprüft. Es konnte zum Glück nichts gefunden werden, so dass die Jet2-Maschine später freigegeben werden konnte.  Laut Mitteilung der Polizei wurde entschieden, dass der Mann gegen Hinterlegung einer Barkaution freigelassen wird. Ihm ist es aber untersagt das Vereinigte Königreich zu verlassen. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass er gar nicht in der Lage dazu gewesen wäre einen Anschlag durchzuführen.   Die betroffene Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und erklärte auf Anfrage unter anderem: „Wir können bestätigen, dass der Flug LS653 von East Midlands nach Antalya am Abend des 21. August 2023 zum Standplatz zurückkehrte, damit die Polizei einen störenden Passagier ausladen konnte. Der Flug wurde nach dem Ausladen des Passagiers fortgesetzt“. 

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Washington: Polizei-Segway im Terminal am Dulles-Airport abgebrannt

Ausgerechnet ein von der Polizei genutztes Segway hat am Abend des 20. August 2023 einen Brand am Flughafen Washington-Dulles verursacht. Das elektrisch angetriebene Fahrzeug fing aus noch ungeklärter Ursache in der Nähe eines Ticketschalters von Egyptair Feuer.  Das rasche Einschreiten der Flughafenfeuerwehr verhinderte, dass die Flammen erheblich auf das Terminal überschlagen konnten. Aus Sicherheitsgründen musste der betroffene Bereich evakuiert und temporär gesperrt werden.  Die Passagiere hatten außerhalb des Terminals auf weitere Instruktionen des Betreibers und der Einsatzkräfte zu waren. Auch zum Schutz der Gesundheit war es notwendig, dass nach dem Löschen eine umfangreiche Entrauchung vorgenommen werden musste. Gegen 21 Uhr 00 konnte dann grünes Licht gegeben werden und die Abfertigung wurde wieder aufgenommen.  Offiziellen Angaben nach sollen bei dem Vorfall keine Passagiere verletzt worden sein. Allerdings wurden zwei Polizisten, die als erste mit Feuerlöschern eingeschritten sind, mit nicht näher bezeichneten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus zur weiteren Untersuchung eingeliefert.  Metropolitan Washington Airports Authority geht nicht von Fremdverschulden, sondern von einem technischen Defekt des Segways aus. Aus noch aufzuklärender Ursache könnte der Akkumulator überhitzt und folglich in Brand geraten sein. Schachverständige sollen dies nun ermitteln. Der Sachschaden am Terminal soll eher gering sein. 

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