Jan Gruber

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Jan Gruber

Antlaya: Bombendrohung gegen Pegasus-Flug nach Stockholm

Am Sonntag, den 20. August 2023 gab es eine Bombendrohung gegen Pegasus-Flug PC5019, der von Antalya nach Stockholm-Arlanda führen sollte. Der Vorfall ereignete sich noch vor dem Start und führte dazu, dass der Airbus A320 evakuiert werden musste. Betroffen war die von Avion Express im Rahmen eines Wetlease-Vertrags betriebe LY-MLG. Laut lokalen Berichten sollen Fluggäste an Bord der Maschine während dem Rollvorgang Informationen bezüglich einer Bombendrohung erhalten haben. Dies führte zu panischen Reaktionen. Der Kapitän informierte die Polizei, die dann das Flugzeug evakuierte. Anschließend wurden Passagiere, deren Gepäckstücke und die LY-MLG umfangreich überprüft. Nach längerer Zeit konnte dann Entwarnung gegeben werden. Flug PC5019 wurde dann doch noch durchgeführt, jedoch mit einer Verspätung von über sieben Stunden. Die türkische Polizei ermittelt nun gegen den mutmaßlichen Urheber. Die Bombendrohung wurde auch aufgrund des angespannten diplomatischen Klimas zwischen der Türkei und Schweden sehr ernst genommen. Seit längerer Zeit stemmt sich die Erdogan-Regierung gegen den beabsichtigten Nato-Beitritt des skandinavischen Landes und wirft dieser auch vor, dass diese Gruppierungen, die in der Türkei als Terrororganisationen eingestuft sind, schalten und walten lassen würde.

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Monarch Airlines soll wieder in die Luft gebracht werden

Vor einigen Jahren musste die britische Ferienfluggesellschaft Monarch Airlines Insolvenz anmelden. Nun soll der Carrier wieder abheben, denn eine neue Gesellschaft, die im Besitz der Markenrechte ist, wurde bereits Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen. Am 2. Oktober 2017 musste die ursprüngliche Monarch Airlines den Flugbetrieb einstellen und Insolvenz anmelden. Zwischenzeitlich wurden die Markenrechte verkauft und eine Gruppe will den Traditionscarrier wieder in die Luft bringen. Mittlerweile befindet man sich auch auf der Suche nach fliegendem Personal. Die neue Monarch Airlines Limited wird von Daniel Ellingham und Charles Johnson geleitet. Der zuerst genannte Manager war eigenen Angaben nach acht Jahre lang in führenden Positionen für Swissair und anschließend Austrian Airlines tätig. Der wesentlich jüngere Johnson war zuvor im Bereich des Asset-Managements beschäftigt. Gegenüber dem Airways Mag erklärte Ellingham unter anderem, dass man einen Premium-Leisure-Carrier, der an die langjährige Geschichte von Monarch Airlines anknüpft, in die Luft bringen will. Bislang hat man bei der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs noch keinen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung eingebracht. Unabhängig davon befindet sich das Unternehmen unter anderem über LinkedIn auf der Suche nach Piloten. Airbus A320 statt Boeing 737 Derzeit wird davon ausgegangen, dass innerhalb der nächsten vier Wochen die ersten Vorgespräche mit der CAA stattfinden sollen. Den Antrag will man jedenfalls noch in diesem Jahr einbringen. Derzeit würden die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Hinsichtlich der Flotte will man im Gegensatz zum Vorgänger nicht auf Boeing 737-Max, sondern auf Airbus A320 setzen. Es soll sich zunächst um gebrauchte Maschinen dieses Typs handeln.

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Turkish gründet Tochter für künftig eigenständige Anadolujet

Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass Turkish Airlines die Billigmarke Anadolujet ausgründen und damit verselbstständigen möchte. Momentan handelt es sich um eine Marke. Nun strebt man an, dass der Lowcoster ab Sommer 2024 unter eigenen Zertifikaten in der Luft ist. Unter dem Firmennamen „AJet Hava Taşımacılığı Anonim Şirketi“ wurde Anfang August 2023 die Grundlage für eine künftig eigenständige Anadolujet ins Firmenbuch eingetragen. Turkish-Finanzchef Murat Seker sagte im Zuge der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen, dass damit zu rechnen ist, dass der Lowcoster ab Sommer 2024 unter eigenem AOC in der Luft sein wird. Derzeit ist Anadolujet lediglich eine Abteilung bzw. ein Markenauftritt von Turkish Airlines. In Zukunft wird man eine Tochtergesellschaft mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung sein. Die dedizierte Flotte soll noch in diesem Jahr von 69 auf 88 Maschinen erweitert werden.

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München: Lufthansa stockt Zypern-Flüge auf

Im Winterflugplan 2023/2024 wird Lufthansa deutlich mehr Flüge zwischen München und dem zypriotischen Larnaka anbieten. Der Carrier stockt die bislang täglich bediente Route auf bis zu zehn Umläufe pro Woche auf. Die Veränderung wird mit 30. Oktober 2023 wirksam und ist im Reservierungssystem des Kranich-Konzerns bereits abgebildet.

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Sommer 2024: American Airlines baut den Europaverkehr aus

Im Sommerflugplan 2024 will das Oneworld-Mitglied American Airlines den Flugverkehr zwischen den Vereinigten Staaten und Europa weiter ausbauen. Nebst zahlreichen Aufstockungen will man ab dem Drehkreuz Philadelphia drei zusätzliche Routen aufnehmen. Ab 6. Mai 2024 beabsichtigt die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Kurs auf Nizza zu nehmen. Ab 5. Juni 2024 soll es nach Neapel gehen und am 6. Juni 2024 folgt dann Kopenhagen. Die genannten Neuaufnahmen, die ab Philadelphia angekündigt sind, sollen im Regelfall mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-9 bedient werden. Auch ab der Homebase Dallas/Forth Worth will man eine zusätzliche Europa-Strecke anbieten. Es handelt sich um das Ziel Barcelona, das ab 5. Juni 2024 mit Boeing 777-200 angesteuert werden soll. Eine Wiederaufnahme hat der Carrier ab dem gleichen Tag ab Chicago O’Hare im Portfolio, denn es soll dann wieder saisonal mit Boeing 787-8 nach Venedig (Marco Polo) gehen. Generell geht American Airlines davon aus, dass die Nachfrage auch in den nächsten Jahren stark steigen wird. Daher befindet man sich mit den Herstellern Airbus und Boeing in Verhandlungen über die Bestellung weiterer Maschinen. Besonders hohen Bedarf sieht man im Bereich der Narrowbodies, weshalb über die Order von etwa 200 Maschinen der A320neo bzw. B737-Max-Reihe gesprochen wird. Im Verkehr zwischen Europa und den USA ist zu erwarten, dass American Airlines das eine oder andere sekundäre Europa-Ziel mit seinen U.S.-Drehkreuzen verbinden könnten. Viele europäische Airports hoffen jedenfalls darauf, dass man von der bereits seit langer Zeit bekannten A321XLR-Order profitieren kann und dann verbesserte Flugverbindungen in die USA bekommt. Bislang hat American Airlines lediglich

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Flughafen Innsbruck mit 609.577 Passagieren im ersten Halbjahr 2023

Im ersten Halbjahr 2023 wurde der Innsbrucker Flughafen von 609.577 Passagieren genutzt. Damit konnte man um etwa 31,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. Allerdings rechnet man damit, dass man wirtschaftlich noch nicht an das Rekordjahr 2019 anknüpfen kann. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung erklärte der Airport unter anderem, dass man für das laufende Jahr etwa 900.000 Fluggäste erwartet. Damit wird man zwar deutlich über dem Aufkommen, das man im Vorjahr hatte liegen, jedoch weiterhin deutlich unter der Rekordmarke von 2019. Dies würde sich auch entsprechend im wirtschaftlichen Ergebnis abbilden. Derzeit profitiere der Flughafen Innsbruck davon, dass viele der Ferienflüge ausgebucht sind, aber die gelegentlichen Verspätungen und Ausfälle auf der Frankfurt-Strecke sollen sich negativ auswirken. Hauptursache wären Engpässe auf Deutschlands größtem Airport sowie gelegentliche Schlechtwetterfronten in Tirol. Im Winterflugplan 2023/24 wird es neu mit Icelandair nach Keflavik gehen. Aegean Airlines wird eine Verbindung nach Athen aufnehmen. Zusätzlich zur traditionellen Heathrow-Strecke, die von British Airways bedient wird, bietet die Konzerntochter BA Euroflyer auch acht wöchentliche Gatwick-Umläufe an. Auf den Routen nach Hamburg und Berlin will Eurowings die Frequenzen aufstocken.

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Juli 2023: Lot erzielt neuen Monatsrekord

Die polnische Fluggesellschaft Lot konnte im Juli 2023 erstmals in ihrer 94-jährigen Firmengeschichte mehr als eine Million Passagiere befördern. Man hatte im genannten Kalendermonat 1.041.427 Fluggäste an Bord. Die Auslastung lag bei 83,5 Prozent. Dies entspricht gegenüber Juli 2019 einer Verbesserung von vier Prozentpunkten. „Wir haben nicht nur ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2023 verzeichnet, sondern konnten im Juli sogar einen Rekord aufstellen. Beides zeugt von einer großen Nachfrage, die wir verspüren und die uns sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt“, erläutert Michał Fijoł, CEO von LOT Polish Airlines. „Entsprechend erwarten wir, dass wir unsere Prognose, wonach wir 2023 insgesamt rund 10 Millionen Fluggäste befördern, erfüllen werden.“

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Korean Air will einige Frachter an T’way Air verleasen

Gegen die geplante Fusion von Korean Air und Asiana Airlines haben die EU-Kommission und das U.S.-amerikanische Department of Justice Bedenken angemeldet. Nun hat der zuerst genannte Carrier vorgeschlagen, dass einige Frachtflugzeuge an den Mitbewerber T’way Air verleast werden könnten.  Korean Air und Asiana Airlines haben im Cargo-Verkehr zwischen Südkorea und Europa sowie den USA einen sehr großen Marktanteil. Man kann fast von einer Art Duopol sprechen. Unter anderem die EU-Kommission befürchtet, dass es nach der Fusion zu einer monopolartigen Stellung und damit in weiterer Folge zu steigenden Frachtraten kommen könnte.  Nun versucht Korean Air die Bedenken zu zerstreuen und hat vorgeschlagen, dass an T’way Air, die momentan noch gar nicht im Geschäft mit Vollfrachtern vertreten ist, einige Cargomaschinen leasen könnte. So würde mehr Wettbewerb entstehen und die Fusionskandidaten hoffen, dass die Behörden dann grünes Licht geben werden.  Allerdings bereiten sich südkoreanische Banken bereits darauf vor, dass der geplante Zusammenschluss platzen könnte. Eine Art Auffanglösung für Asiana Airlines soll geschaffen werden. Noch hofft man aber, dass die EU und die USA grünes Licht geben werden. 

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Bahn: EU-Kommission will Fahrkartenverkauf europaweit öffnen – DB wehrt sich

Das von manchen Politkern und selbsternannten „Klimaschützern“ angeblich so umweltfreundliche Reisen mit der Eisenbahn, kann innerhalb Europas schon allein beim Kauf von Fahrkarten durchaus kompliziert werden. Die EU-Kommission will nun die Bahngesellschaften zur Zusammenarbeit zwingen. Doch die Pläne gehen noch viel weiter und das passt beispielsweise der Deutschen Bahn AG so ganz und gar nicht in den Kram. Wenn man eine längere Reise unternehmen möchte, ist es oftmals nicht möglich durchgehende Fahrkarten zu erwerben. Immer wieder stehen Reisende vor folgendem Problem: Ab irgendeinem Umsteigeort kann man die Fahrkarte nicht mehr vorab im Heimatland oder über das Internet kaufen, weil zum Beispiel die lokale Bahngesellschaft gar keinen Internetvertrieb nutzt. Oder aber dieser ist lediglich in Landessprache gehalten und es gibt somit eine sprachliche Barriere. Die Luftfahrt ist hier wesentlich weiter als der Eisenbahnverkehr, denn zumindest innerhalb Europas kann – mit wenigen Ausnahmen – so ziemlich jede Flugstrecke bequem von zu Hause aus oder über Reisebüros gebucht werden. Beim Eisenbahnverkehr ist das schlichtweg in zahlreichen Fällen nicht möglich. Darin sieht die EU-Kommission einen erheblichen „Hemmschuh“, der den Umstieg auf den Schienenverkehr behindern könnte. Man plant nun, dass die einzelnen Betreiber dazu verpflichtet werden untereinander zu kooperieren, so dass durchgehender Vertrieb von Tickets möglich ist. Doch die EU-Kommission will es dabei nicht belassen, sondern Eisenbahnanbieter dazu zwingen, dass diese ihre Vertriebssysteme für Drittanbieter öffnen und diesen den europaweiten Vertrieb von Fahrkarten ermöglichen. Dafür werden dann auch Provisionen, die von den Bahngesellschaften zu tragen sind, fällig. Sinn und Zweck: Der EU-Kommission schwebt vor, dass

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