Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Klagenfurt: Lilihill sucht neuen Flughafen für Liliair

Im Streit rund um den Flughafen Klagenfurt legt Noch-Mehrheitseigentümer Lilihill nochmals nach. In einer Medienaussendung schreibt man unter anderem, dass „trotz des enormen Gegenwinds und aller Unkenrufe die Planungen für den neuen Convenience Business Carrier weiterverfolgt“ würden. Einen Schuldigen dafür, dass man die versprochenen Charterflüge noch nicht in die Luft gebracht hat, hat man auch schon ausgemacht. „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen am Airport Klagenfurt wird Liliair mehr Vorlaufzeit in den Start der Regionalfluglinie investieren“, heißt es seitens Liliair. Es ist an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass sich Liliair in der Medienmitteilung wiederholt als „Fluglinie“, „Airline“, „Carrier“ bzw. „Regionalfluglinie“ bezeichnet. Dies erweckt den Eindruck, dass es sich um eine Fluggesellschaft handeln würde. Das ist aber nicht zutreffend, denn Liliair verfügt über kein AOC und keine Betriebsgenehmigung. Damit ist man rechtlich gesehen kein Luftfahrtunternehmen. Das beabsichtigte Chartern von Maschinen und die Vermarktung der Sitze auf eigene Rechnung macht eine GmbH nicht zu einer vollwertigen Fluggesellschaft, zumal sich „virtuelle Konstruktionen“ nur in extrem seltenen Fällen dauerhaft auf dem Markt bewähren konnten. Weiters schreibt Liliair in der Aussendung: „Klagenfurt bleibt eine mögliche Destination der Regionalfluglinie, die im 100-prozentigem Eigentum der Lilihill Group steht. Verhandlungen mit dem Airport Klagenfurt werden wieder aufgenommen, sobald die Gremien am Kärntner Flughafen wieder entscheidungsfähig sind und sich die rechtliche Situation geklärt hat. Bisher haben sich Land Kärnten und Stadt Klagenfurt als Minderheitseigentümerin gegen einen Vertrag mit der österreichischen Fluglinie gestemmt und den Projektverlauf verzögert. Seitens Liliair besteht auch in einer neuen Eigentümerinnenkonstruktion Gesprächsbereitschaft, um dem Tourismus und der

weiterlesen »

Brasov: Dan Air hat Tickets für 700.000 Euro abgesetzt

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird Mitte Juni 2023 ab Brasov und Bukarest ins Liniengeschäft einsteigen. Ab dem zuerst genannten Airport habe man seit 31. März 2023 Tickets im Wert von rund 700.000 Euro verkaufet, so das Unternehmen. Besonders stark nachgefragt sollen die Routen nach London, Barcelona, Budapest, Nürnberg und Deutschland sein. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier die Aufnahme der Linienflüge ab Bukarest um durchschnittlich zwei Wochen nach hinten verschieben wird. Die geplanten Aktivitäten ab Brasov sind nicht betroffen.

weiterlesen »

InterCaribbean Airways übernimmt sieben ATR42-500 von Tarom

Nach mehreren gescheiterten Anläufen konnte Tarom einen Käufer für sieben Turbopropflugzeuge des Typs ATR42-500 finden. Diese gehen an InterCaribbean Airways. Bereits seit einigen versucht der rumänische Carrier die sieben genannten Maschinen zu einem akzeptablen Preis gelungen. Nun hat man mit InterCaribbean Airways einen Käufer gefunden, der die Turbopropflugzeuge übernehmen wird, berichtet Boardingpass.ro. Weiters will man die Boeing 737-Max-Flotte aufstocken.

weiterlesen »

Nur ein Bieter: Sidrone will Flughafen Maribor betreiben

Das Interesse an der seitens der slowenischen Regierung ausgeschriebenen Konzession für den Betrieb des Flughafens Maribor hat sich in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten. Laut Mitteilung des Verkehrsministeriums gab es nur einen einzigen Bieter. Dabei handelt es sich um die Flugschule Sidrone. Diese soll alle erforderlichen Bedingungen erfüllen, so dass Verhandlungen aufgenommen werden. Nach diesen wird das Unternehmen dazu aufgefordert ein verbindliches Angebot vorzulegen. Somit ist noch offen, ob der Zuschlag dann tatsächlich an Sidrone gehen wird. Der letzte Versuch der Verpachtung an einen Betreiber endete im Fiasko. Die chinesische SHS Aviation war mit regelrecht größenwahnsinnigen Plänen angetreten und wollte mit Hilfe der wiederbelebten, jedoch kurzlebigen VLM ein regelrechtes Drehkreuz aufziehen. Daraus wurde jedoch nichts, denn auch die Konzessionsgebühren ist man schuldig geblieben. Im Jahr 2019 wurde der 15-jährige Managementvertrag aufgelöst und seither wird der Flughafen Maribor, der momentan über keinen Linienverkehr verfügt, wieder vom Staat betrieben.

weiterlesen »

Dan Air verschiebt Start der Linienflüge um zwei Wochen

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air, die vormals auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert war, steigt im Juni 2023 ab Brasov und Bukarest ins Liniengeschäft ein. Den Start ab der Hauptstadt, der Anfang Juni 2023 hätte erfolgen sollen, verschiebt man um durchschnittlich zwei Wochen nach hinten. Vor wenigen Tagen hat Dan Air offiziell mit dem Verkauf von Flugscheinen begonnen. Ab Brasov und Bukarest will man auch Ziele in Deutschland bedienen. Dabei versucht man offensichtlich Lücken zu füllen, die die insolvente Blue Air hinterlassen hat. Während der Start ab der zuerst genannten Stadt stets ab Mitte Juni 2023 geplant war, wollte man in der rumänischen Hauptstadt bereits Anfang Juni 2023 loslegen. Dies hat man nun nach hinten verschoben, so dass man annähernd zeitgleich loslegen wird. Die meisten Routen werden nur ein- bis zweimal pro Woche bedient.

weiterlesen »

K-BV-Aufsichtsrat stimmt Einstimmung für Ziehen der Call-Option

Der Aufsichtsrat der landeseigenen Kärntner Beteiligungsverwaltung hat am Montag einstimmig für das Ziehen der Call-Option auf den Flughafen Klagenfurt gestimmt. Auch hat man für die beabsichtigte weitere Kapitalerhöhung grünes Licht gegeben. In Kürze sollen innerhalb der Landesregierung die entsprechenden Beschlüsse der K-BV bestätigt werden. Die Stadt Klagenfurt wird einen Sonder-Gemeinderat abhalten. In diesem will man die Mittel, die in den von der Insolvenz bedrohten Airport eingeschossen werden sollen, freigeben. Noch diese Woche sollen die Gelder auf ein Treuhandkonto einbezahlt werden. Durch die neuerliche Kapitalerhöhung, die seitens der Minderheitsgesellschafter erbracht wird, verliert Lilihill durch Verwässerung die Mehrheit. Derzeit sieht es nicht danach aus als würde sich das private Unternehmen beteiligen. Auch soll nun die so genannte Call-Option, die im Vorjahr wiederholt mit den Stimmen der SPÖ abgelehnt wurde, gezogen werden. Allerdings ist auch ein Rechtsstreit regelrecht vorprogrammiert, denn Lilihill drohte öffentlich damit, dass man vor Gericht ziehen werde. Die Ereignisse der letzten Wochen dürften bei der den Landeshauptmann stellenden SPÖ zu einem Umdenken geführt haben. Lilihill forderte zunächst eine Kapitalerhöhung ein, stellte jedoch nachdem die Minderheitsgesellschafter bereits eingezahlt haben als Bedingung, dass auf die Call-Option verzichtet wird und obendrein der Aufsichtsrat des Airports einen Vertrag mit Liliair durchwinkt. Darauf hat sich die Politik nicht eingelassen. Im April 2023 konnten die Löhne und Gehälter nicht pünktlich überwiesen werden. Erst nach Eingang der von den Minderheitsgesellschaftern geleisteten Kapitalerhöhung wurden diese ausbezahlt. Ins Firmenbuch wurden die Finanzmittel bislang noch nicht einbezahlt. Laut K-BV-Chef Payer soll dies seitens der Flughafengeschäftsführung verweigert werden, weshalb man vor

weiterlesen »

Wizz Air stockt Basis Warschau-Chopin auf elf Flugzeuge auf

Der Billigflieger Wizz Air stockt die Basis Warschau-Chopin um einen weiteren Airbus A321neo auf und wird künftig elf Maschinen auf diesem Airport stationiert haben. Mit Agadir kündigt man eine weitere Route an. Der Carrier teilte mit, dass man ab der polnischen Hauptstadt im Jahr 2023 rund vier Millionen Sitzplätze anbietet. Ab allen polnischen Airports zusammengerechnet habe man 12 Millionen Plätze im Verkauf. Vom Flughafen Warschau-Chopin aus bietet man derzeit 13 Strecken an.

weiterlesen »

Indien: Leasinggeber bringt Insolvenzantrag gegen Spicejet ein

Der indische Billigflieger Spicejet ist derzeit besonderem Druck aufgrund von offenen Leasingraten ausgesetzt. Unter anderem der Lessor Aircastle hat einen Insolvenzantrag gegen das Unternehmen eingebracht. Gegen diesen setzt sich der Lowcoster juristisch zur Wehr. Immer wieder ist Spicejet in zum Teil aufsehende Prozesse, die zumeist dem Zahlungsverzug des Carriers resultieren, verwickelt. Beispielsweise wurde man von de Havilland auf eine hohe Summe verklagt, da man die Zahlungen für bestellte Dash 8-400 eingestellt hatte. Kürzlich hat ein Leasinggeber Flugzeuge an die Kette legen lassen, da die indische Airline die Raten schuldig geblieben sein soll. Der Carrier behauptete damals, dass man defacto nicht betroffen wäre, da die Maschinen zur Ausflottung bestimmt sein sollen. Aircastle fordert von Spicejet die Bezahlung von Leasingraten für insgesamt vier Boeing 737-800. Da man bislang keine Zahlung erhalten hat, brachte man am 4. Mai 2023 über lokale Rechtsanwälte, die den Lessor vertreten, einen Insolvenzantrag nach lokalem Recht ein. Dieser hat zur Folge, dass das Unternehmen nun die Möglichkeit hat binnen zehn Tagen ab Zustellung zu bezahlen oder aber einen entsprechenden Widerspruch zu leisten. Geschieht beides nicht, so kann der Gläubiger die formelle Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen. Laut lokalen Medienberichten soll Spicejet einen Widerspruch eingelegt haben. Das bedeutet konkret, dass nun eine Anhörung vor dem fachlich zuständigen Gericht in Delhi stattfinden wird. Dieses legt dann die weitere Vorgehensweise fest. Seitens des Billigfliegers gibt man sich aber gelassen, denn man verweist darauf, dass sämtliche von Aircastle geleasten Flugzeuge bereits aus der Flotte ausgeschieden wären. Auch befinde man sich mit dem Leasinggeber

weiterlesen »

Keflavik: Play nimmt Fuerteventura und Verona auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play legt für den Winterflugplan 2023/24 mit Fuerteventura und Verona zwei weitere Strecken ab Keflavik auf. Diese sollen jeweils einmal pro Woche angesteuert werden. Auf die Kanaren-Insel geht es im Zeitraum von 20. Dezember 2023 bis 10. April 2024. Über eine weitere Fortführung im Sommerflugplan 2024 hat man aktuell noch nicht entschieden. Verona soll nur rund vier Wochen lang angesteuert werden und zwar von 20. Jänner bis 24. Feber 2023. Bemerkenswert ist, dass die Ankündigung der zuletzt genannten Destination nur wenige Tage auf den Mitbewerber Icelandair folgt, der im Winter 2023/24 ebenfalls linienmäßig nach Verona fliegen möchte.

weiterlesen »

Winter 2023/24: Austrian Airlines nimmt Wien-Kittilä auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines für einige Wochen eine Nonstopverbindung zwischen Wien und dem finnischen Kittilä anbieten. Diese Route soll ab 20. Jänner 2023 jeweils an Samstagen bedient werden. Derzeit ist die Durchführung bis zum 16. März 2023 befristet. Offensichtlich richtet man sich an Wintersportler, die ihre Urlaube in den Schigebieten rund um Kittilä verbringen wollen. Bereits in der vergangenen Wintersaison haben unter anderem Helvetic Airways und die AUA-Konzernschwester Eurowings einige saisonale Routen in diese Region Finnlands bedient. Im Streckennetz der Austrian Airlines ist Kittilä neu. Die Flugnummern der Route lauten OS96361/9632. Der Carrier hat im Reservierungssystem den Maschinentyp Airbus A321 als Muster hinterlegt.

weiterlesen »