Jan Gruber

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Jan Gruber

Pratt & Whitney: Rund 1.200 Triebwerke von Mängeln betroffen

Die Probleme rund um die GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney, die hauptsächlich bei der Airbus-A320neo-Reihe zum Einsatz kommen, werden für immer mehr Fluggesellschaften zum kostenintensiven Ärgernis. Die Inspektionen und gegebenenfalls notwendigen Reparaturen können bis zu 60 Tage in Anspruch nehmen.  Im Normalfall wäre diese Zeitspanne gar nicht so kompliziert, denn Airlines ziehen dann einfach Tauschtriebwerke auf. In vielen Fällen stehen diese wegen Lieferverzögerungen aber nicht zur Verfügung. Dazu kommt, dass der Hersteller davon ausgeht, dass von den möglichen Verunreinigungen einer Metallkomponente etwa 1.200 GTF-Triebwerke betroffen sein könnten.  Nicht für alle gibt es einen sofort verfügbaren Ersatz. Dies hat zur Folge, dass einige Operators ihren Flugbetrieb reduzieren müssen, da einige Flugzeuge mangels einsatzfähiger Triebwerke nicht abheben können. Die Überprüfungen und gegebenenfalls Reparaturen sind sicherheitsrelevant und können daher nach Ablauf einer Frist nicht auf die lange Bank geschoben werden.  Unter anderem Wizz Air, Hawaiian Airlines, Jetblue und Spirit sind erheblich von den Mängeln an den Pratt & Whitney Antrieben betroffen. Die zuerst genannte Airline musste bereits kommunizieren, dass man aufgrund der notwendigen Wartungen im September und Oktober 2023 das Angebot zurückfahren muss. Auch Hawaiian, Jetblue und Spirit haben bereits vergleichbare Maßnahmen gesetzt.  Erschwerend kommt dazu, dass auch in Technikbetrieben die Kapazitäten beschränkt sind und bei manchen Anbietern Personalmangel herrscht. Bei Wizz Air geht man jedenfalls davon aus, dass der temporäre Wegfall der betroffenen Maschinen zu einem kurzzeitigen Rückgang der Kapazität führen wird. Aufgrund höherer Ticketpreise glaubt man aber nicht, dass dies sich negativ auf den erwarteten Jahresgewinn auswirken wird. Auch ist davon

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Mit richterlicher Genehmigung: SAS verkauft vier A321 ohne Triebwerke

Die Fluggesellschaft SAS hat mit Genehmigung des New Yorker Insolvenzgerichts vier Airbus A321 an das Leasingunternehmen Spectre Air Capital verkauft. Die Triebwerke sind jedoch nicht Bestandteil der Transaktion.  Es handelt sich um die bereits in die Jahre gekommenen Airbus A321 mit den Registrierungen LN-RKI, OY-KBK, OY-KBE und OY-KBB. Diese befinden sich momentan in Marana abgestellt und sollen dort auch vorerst verbleiben. Spectre Air Capital hat sich zur zukünftigen Verwendung der vier Flugzeuge noch nicht geäußert. Da der Verkauf ohne Triebwerke erfolgt ist, ist es durchaus möglich, dass die Verwertung bzw. Verschrottung droht.  Die SAS Group befindet sich seit Juli 2022 in den Vereinigten Staaten von Amerika in einem Chapter-11-Verfahren. Damals wurde als Grund unter anderem angegeben, dass Pilotenstreiks dem Carrier erhebliche Kosten verursacht haben. Mit Hilfe des Verfahrens will man sich neu aufstellen. Die Flotte wurde seither von 100 Maschinen auf 72 Flugzeuge verkleinert.   Aus dem Antrag, den SAS beim zuständigen Gericht in New York gestellt hatte, geht im Zusammenhang mit den vier Airbus A321 hervor, dass SAS nicht beabsichtigt diese in Zukunft zu nutzen. Man habe verschiedene Angebote von potentiellen Käufern eingeholt und dabei habe sich jenes von Spectre als optimal erwiesen. Das Gericht hat die erforderliche Zustimmung erteilt, so dass die vier Flugzeuge – ohne Triebwerke – veräußert werden konnten. Die Höhe des Kaufpreises wurde nicht genannt, da der Richter festgelegt hat, dass es sich um eine sensible Information, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, handelt. 

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Easyjet erreicht Meilenstein in Belfast-City

Ab dem nordirischen Flughafen Belfast-City hat Easyjet bislang rund eine halbe Million Passagiere befördert. Der Carrier ist im Juli 2021 zu diesem Airport zurückgekehrt.  Derzeit bietet man sechs Strecken innerhalb des Vereinigten Königreichs an. Anlässlich des Jubiläumsfluggasts wurde das Terminal entsprechend mit Blumen geschmückt. City ist der kleinere der beiden Flughäfen der nordirischen Hauptstadt Belfast. 

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Ausnahmenutzung in der Nacht: Flughafen Hamburg und Bürgerinitiative nennen unterschiedliche Zahlen

Der Flughafen Hamburg und eine Gruppierung von Fluglärmgegnern sind sich offensichtlich nicht darüber einig wie viele Starts bzw. Landungen im Juli 2023 nach 23 Uhr 00 stattgefunden haben. Der Verband der Bürgerinitiativen und Vereine für Fluglärm-, Klima- und Umweltschutz spricht von 179 Stück. Der Airport dementiert das.  Über eine Firmensprecherin hat der Flughafen Hamburg ausrichten lassen, dass es im Juli 2023 lediglich 166 Starts oder Landungen außerhalb der Betriebszeit, die um 23 Uhr 00 endet, gegeben hat. Interessant ist dabei aber die Datenherkunft der BIG, denn diese greift eigenen Angaben nach auf Informationen des Deutschen Fluglärmdienstes zurück.  Zumindest auf den Hamburger Airport bezogen scheinen diese nicht mit den Aufzeichnungen des Flughafens übereinzustimmen. Unabhängig davon kritisiert die Bürgerinitiative, dass es in diesem Jahr zu einem starken Anstieg der Starts und Landungen nach 23 Uhr 00 gekommen ist. In Hamburg herrscht ab dieser Uhrzeit bis inklusive 6 Uhr 00 Nachtflugverbot, jedoch können Airlines im Einzelfall bei unvermeidbaren Gründen auch Starts bzw. Landungen bis Mitternacht beantragen.  Davon sollen diese im ersten Halbjahr 2023 auch rege Gebrauch gemacht haben und die Bewilligungen sollen aus Sicht der Bürgerinitiative eher lax erteilt worden sein. Laut deren Datenquelle soll es in diesem Jahr 568 Starts oder Landungen nach 23 Uhr 00 gegeben haben. Dem gegenüber steht, dass es im ersten Halbjahr 2019 „nur“ 487 Stück gewesen sein sollen.  Laut Flughafen Hamburg sollen heuer verstärkt aufgetretene Unwetter, bei denen die Vorfeldabfertigung zum Schutz der Passagiere und Arbeiter temporär eingestellt werden musste, eine entscheidende Rolle für die Steigerung gespielt

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Aber nur, wenn es gratis ist: Tomatensaft, bitte!

In der Welt der Flugreisen gibt es viele unerklärliche Phänomene: vom Jetlag bis zur Bewunderung der Wolken aus dem Fenster. Doch eines der mysteriösesten und weniger bekannten Phänomene ist die bemerkenswerte Neigung der Passagiere, während des Fluges Tomatensaft zu trinken – und das nur, wenn er kostenlos angeboten wird.  Ein erstaunlicher Aspekt dieses Phänomens ist, dass viele Menschen, die im täglichen Leben kaum oder gar keinen Tomatensaft trinken, diesen in großer Menge während des Fliegens bestellen, insbesondere wenn er von der Fluggesellschaft ohne zusätzliche Kosten angeboten wird. Ein kostenloser Tomatensaft wird scheinbar zu einer begehrten Delikatesse in der Luft, während die Nachfrage abrupt einbricht, sobald Passagiere zur Kasse gebeten werden.  Billigfluggesellschaften haben diesen seltsamen Trend zur Kenntnis genommen und reagieren darauf, indem sie Tomatensaft von ihren Verkaufsmenüs streichen. Der Grund dafür liegt in der tatsächlich geringen Nachfrage, wenn Passagiere für das rote Getränk bezahlen müssen.  Wenn es nix kostet: Tomatensaft, bitte!  Kaum steigt das Flugzeug in die Lüfte, nehmen viele Reisende plötzlich einen ungewöhnlichen Durst nach Tomatensaft wahr, den sie im normalen Alltag kaum verspüren. Doch das Kuriose daran ist, dass diese seltsame Vorliebe nur dann auftritt, wenn die Fluggesellschaft den Tomatensaft kostenfrei anbietet. Sobald die Passagiere für das Getränk zahlen müssen, verschwindet das Interesse ebenso schnell, wie es gekommen ist. Dieses Phänomen hat dazu geführt, dass einige Billigfluggesellschaften den Tomatensaft gänzlich aus ihren Getränkekarten gestrichen haben.  Die Rätsel hinter der Tomatensaft-Mystik  Es gibt verschiedene Theorien, die dieses seltsame Verhalten erklären könnten:  Geschmacksveränderung in der Luft: Die trockene Kabinenluft und

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Bozen: Skyalps nimmt London-Stansted auf

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps wird im Winterflugplan 2023/24 wieder eine Nonstopverbindung zwischen Bozen und London anbieten. Diese soll am 13. Dezember 2023 aufgenommen werden.  In dieser Saison wird man in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs nicht den Flughafen Gatwick, sondern Stansted ansteuern. Das Unternehmen machte keine näheren Angaben zu dieser Veränderung. Die Route soll während der Winterflugplanperiode 2023/24 an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag mit de Havilland Dash 8-400 bedient werden. 

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Russland: Pobeda kündigt zwei weitere VAE-Strecken an

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 beabsichtigt die Aeroflot-Billigtochter den Flugverkehr zwischen Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, der momentan eine hohe Nachfrage haben soll, auszubauen. Der Lowcoster will seinen Teil vom Kuchen abhaben und kündigt die Aufnahme von zwei Routen an.  Ab Moskau-Vnukovo will Pobeda mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 viermal wöchentlich mit Boeing 737-800 Kurs auf die Hauptstadt Abu Dhabi nehmen. Von Volgograd aus will die Aeroflot-Tochter ab 31. Oktober 2024 zweimal pro Woche nach Dubai fliegen. Hier wird man den Flughafen World Central ansteuern. Auch diese Neuaufnahme soll mit Boeing 737-800 bedient werden, so das Unternehmen. 

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Frankfurt: Air Astana wird nun von GIC International Catering beliefert

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana bietet ab sofort auf den Frankfurt-Flügen Catering aus dem Hause der GIC International Catering an. Der Carrier verspricht sich davon eine Verbesserung der Qualität.  „Mit GIC International Catering haben wir ab sofort einen ausgewiesenen Experten in Sachen Kulinarik über den Wolken an unserer Seite“, so Susith Hettihewa, Senior Regional Manager EU Central & East, Turkey bei Air Astana. „Wir freuen uns darauf, unseren Passagieren auf Flügen ab dem Flughafen Frankfurt nun eine neue Auswahl an Speisen in unserer Economy sowie Business Class anbieten zu können. Air Astana investiert stetig in die Weiterentwicklung des Services an Bord, was unsere Fluggäste sehr schätzen.“ 

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Sozialleistungsbetrug: Österreichs Behörden kontrollieren an Flughäfen

Die österreichischen Behörden führen derzeit beispielsweise am Flughafen Wien-Schwechat stichprobenartige Kontrollen bezüglich möglichem Sozialleistungsbetrug. Dabei ist man auf der Suche nach Personen, die beispielsweise Arbeitslosengeld, Krankengeld, Mindestsicherung oder Ausgleichsleistungen bei Pensionen beziehen, jedoch ihren Urlaub im Ausland nicht gemeldet haben. In der vergangenen Woche wurde am Flughafen Wien-Schwechat eine solche Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Die Beamten haben dabei bestimmte Flüge, auf denen sich erfahrungsgemäß besonders viele „Treffer“ befinden könnten, genauer unter die Lupe genommen. Stichprobenartig wurden die Fluggäste kontrolliert. Dabei wurden beispielsweise Abfragen bei der Sozialversicherung vorgenommen und gegebenenfalls das Arbeitsmarktservice, die Sozialstelle oder der Krankenversicherungsträger kontaktiert und nachgefragt, ob der Auslandsaufenthalt angemeldet wurde. Hintergrund ist, dass Personen, die zum Beispiel Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Mindestsicherung, Krankengeld und/oder Ausgleichsleistungen bei Pensionen beziehen, grundsätzlich Urlaube – egal, ob im In- oder Ausland – anmelden müssen. Verboten ist es nicht, dass man bei Bezug dieser Leistungen einen Urlaub antritt, jedoch ist es beispielsweise bei Arbeitslosengeld und Notstandshilfe so, dass für den Zeitraum, in dem man sich außerhalb Österreichs befindet, keinen Leistungsanspruch hat. Beim Krankengeld ist jedenfalls die Zustimmung des jeweiligen Trägers notwendig und diese hängt vom individuellen Einzelfall ab, denn bei bestimmten Krankheiten kann ein Erholungsaufenthalt sogar förderlich sein. Da es beim Bezug von Sozialleistungen beim Verlassen des Landes zu finanziellen Nachteilen kommen kann, melden manche Bezieher dies – entgegen der gesetzlichen Bestimmungen, auf die in den Bescheiden sowie in Informationsblättern aufmerksam gemacht wird – einfach nicht. Genau nach diesen Personen suchen die österreichischen Behörden. Weiters gibt es noch zwei andere Personengruppen, die man im Visier

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Mesa Airlines: Schwache Finanzzahlen lähmen Europa-Projekt

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Mesa Airlines musste in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2022/23 einem Umsatzrückgang von 11,2 Prozent auf 326,6 Millionen U.S.-Dollar verzeichnen. Man steckt mit 91,8 Millionen U.S.-Dollar tief in den roten Zahlen. Das hat auch Auswirkungen auf die Expansionspläne in Europa. Mesa Airlines war über viele Jahre hinweg als Wetlease-Provider für American Airlines bzw. andere Carrier, die in das Oneworld-Mitglied fusioniert wurden, tätig. Es war ein stabiles Geschäft, aber auch keine fliegende Gelddruckmaschine. Die Regionalfluggesellschaft konnte jedenfalls gut leben. Die Zusammenarbeit wurde mittlerweile seitens American Airlines aufgekündigt. Dies war ein herber Schlag, denn der Großteil der Flotte war für den vorgenannten Carrier im Einsatz. Zwar konnte man kurz darauf mit United Airlines einen vergleichbaren Vertrag abschließen, aber dieser hat einen entscheidenden Haken. Das Star-Alliance-Mitglied hat deutlich weniger Flugleistungen gebucht. Somit hat Mesa wesentlich mehr Flugzeuge in der Flotte als für die Erbringung der ACMI-Dienstleistungen sowie für eigene Charterflüge benötigt werden. Noch vor etwa einem Jahr sah es ganz anders aus, denn Mesa wollte gar den europäischen ACMI-Markt aufmischen. Gemeinsam mit einem Partner gründete man auf Malta den Ableger Flite. Als Erstkunde wurde das im Sand verlaufene Projekt Liliair vorgestellt. Doch weder Flite noch Liliair sind abgehoben. Mesa hat momentan schlichtweg andere Sorgen als ein kostenintensives Projekt in Europa voranzutreiben. Wenig verwunderlich: Flite wurde zwar noch nicht offiziell auf Eis gelegt, jedoch hat sich das Tempo massiv verlangsamt. Bislang hat man AOC und Betriebsgenehmigung, deren Erteilung für Feber/März 2023 erwartet wurde, noch nicht erlangt. In den USA

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