Jan Gruber

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Jan Gruber

Island: Niceair musste Konkurs anmelden

Das isländische Startup Niceair, das ein Netzwerk ab Akureyri aufziehen wollte, ist am Ende. Der Verwaltungsrat teilte mit, dass man Konkurs angemeldet hat. Zuvor zerbrach die Zusammenarbeit mit Hifly Malta, so dass man ohne Flugzeug dagestanden ist. Die Initiatoren räumen in ihrem Statement wie folgt ein: „Dies waren in jeder Hinsicht unkontrollierbare Gründe. Diese Schließung ist besonders tragisch, da es gute Gründe gab und die Erfahrung gezeigt hatte, dass es eine Grundlage für direkte internationale Flüge über Akureyri gab“.

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Fünfte Freiheit: Ethiopian Airlines fliegt mit B787 zwischen Wien und Kopenhagen

Seit Anfang dieser Woche bedient das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines eine Nonstop-Verbindung zwischen Wien und Kopenhagen. Der afrikanische Carrier setzt Langstreckengerät des Typs Boeing 787 sein. Bislang teilten sich ein Lowcoster und ein Legacy-Carrier mit Billigflieger-Service die betroffene Route unter sich auf. Somit dominierten Maschinen der A320-Reihe sowie Boeing 737 zwischen Wien und der dänischen Hauptstadt. Neu können Passagiere auch mit einem Widebody fliegen, denn Ethiopian Airlines fliegt seit Montag, den 22. Mai 2023 viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten. „Die Expansion von Ethiopian Airlines in Wien beweist Vertrauen in die Leistungsfähigkeit unseres Flughafens als internationales Drehkreuz. Neun Jahre nach der Aufnahme der Addis Abeba-Route bedient Äthiopiens Flag-Carrier nun neben Brüssel auch eine Verbindung nach Kopenhagen. Damit steigt das Angebot an komfortablen Flugverbindungen in Wien. Kopenhagen ist eine großartige Stadt für Sightseeing und Wochenendtrips. Wir freuen uns sehr über die neue Strecke in Wien und die noch engere Zusammenarbeit mit Ethiopian Airlines“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag bedient. Ethiopian Airlines hebt dabei immer morgens gegen 7:00 Uhr Richtung Kopenhagen ab und landet am selben Tag gegen 21:00 Uhr wieder in Wien. Die Flugzeit zwischen Wien und Kopenhagen beträgt weniger als zwei Stunden. Kopenhagen ist Hauptstadt Dänemarks und beliebte touristische Destination. Das wahrscheinlich bekannteste Nationalsymbol der Stadt: Die kleine Meerjungfrau an der Uferpromenade der Langelinie, die ihr Vorbild im gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen findet. Fünfte Freiheit macht die Flüge möglich Es handelt sich um Flüge im

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Ryanair rechnet mit zehn Prozent mehr Passagieren

Derzeit geht die Ryanair Group davon aus, dass man im laufenden Geschäftsjahr 2023/24, das Ende März 2024 ausläuft, rund 185 Millionen Passagiere haben wird. Damit würde man um zehn Prozent über der Vorperiode liegen. Allerdings erweisen sich Lieferverzögerungen für zusätzliche Boeing 737-Max-200 als Hemmschuh. Auch aus diesem Grund wird man die geleaste Airbus-A320-Flotte, die bei der maltesischen Tochter Lauda Europe angesiedelt ist, noch länger als angekündigt betreiben. Die Verträge der meisten Einheiten wurden abermals verlängert und laufen nun zum Teil bis 2030. Kurzfristig bereitet Ryanair der Umstand, dass man im Mai, Juni und Juli etwa zehn Maschinen zuwenig habe, durchaus Probleme. Laut Finanzchef Neil Sorahan habe man etwa 750.000 weniger. Noch ist man aber optimistisch, dass Boeing die aktuellen Verzögerungen ab August 2022 wettmachen kann und sich somit die Auswirkungen in Grenzen halten werden. Ryanair vermutet, dass die Treibstoffkosten generell steigen werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man gegenüber der Vorperiode mit Mehrausgaben in der Höhe von einer Milliarde Euro. Dem gegenüber soll der Umstand stehen, dass die Umsätze generell steigen würden. Man würde davon profitieren, dass angesichts der alltäglichen Teuerungen immer mehr Passagiere auf günstigere Anbieter wie Ryanair ausweichen würden. Daher prognostiziert die Geschäftsleitung des Lowcosters, dass der Nettogewinn leicht über jenem des Vorjahres liegen wird. Zuletzt hatte Ryanair einen Gewinn nach Steuern in der Höhe von 1,43 Milliarden Euro. Gegenüber dem Coronajahr 2021 konnte man die Anzahl der beförderte Fluggäste um 74 Prozent auf 168,6 Millionen Euro steigern. In der laufenden Periode hat man um etwa 25 Prozent

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Umfrage: Österreicher mehrheitlich gegen Gastro-Zwangstrinkgeld

So genannte Servicepauschalen wurden in Österreich schleichend von immer mehr Unternehmen eingeführt. Die Gegenleistung ist völlig unklar, jedoch erhöhen diese die Einnahmen der Firmen. Seit einigen Wochen zeigt sich dieses Phänomen auch in der Gastronomie. Selbst ein Würstelstand in Wien hat damit begonnen der Kundschaft ein Zwangstrinkgeld direkt auf die Rechnung aufzuschlagen. Damit sorgte der Standler durchaus für Aufsehen, jedoch ist er kein Einzelfall. Tagesmedien berichten von immer mehr Lokalen, die unter Bezeichnungen wie Servicepauschale oder Trinkgeldpauschale ihren Kunden ein zusätzliches Körberlgeld, auf das zumeist in den Speisekarten bzw. im Aushang nicht hingewiesen wird, abzuluchsen. Das auf Gastronomie spezialisierte Magazin Falstaff hat bereits eine Umfrage durchgeführt. Diese ergab, dass sich rund 78 Prozent der Teilnehmer gegen verpflichtendes Trinkgeld ausgesprochen haben. Weiters: „Trinkgeld wird jedoch regelmäßig und gerne gegeben. Allerdings möchten die Menschen selbst über die Höhe entscheiden und sehen Trinkgeld als freiwillige Anerkennung für gutes Service und hohe Qualität. Mehr als drei Viertel der Befragten geben regelmäßig zehn Prozent Trinkgeld. Über 14 Prozent erkennen die Leistung des Personals mit 15 Prozent und mehr an. Auch wenn das Service nicht ganz zur Zufriedenheit war, geben 65 Prozent noch immer Trinkgeld. Nur 35 Prozent verweigern das Trinkgeld, wenn der Lokalbesuch nicht ihren Erwartungen entspricht“.

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Auf Wunsch: KLM führt geschlechtsneutrale Ansprachen ein

Die niederländische Fluggesellschaft KLM rollt derzeit die Option aus, dass Passagiere bereits während der Buchung eine so genannte geschlechtsneutrale Ansprache auswählen können. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass man dadurch den Fluggästen ein persönlicheres Kundenerlebnis bieten könne. Diese „Option“ ist zunächst nur in auswählten Märkten verfügbar. Dabei handelt es sich um die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich, Deutschland und die Niederlande. Klicken Passagiere an, dass sie weder männlich, noch weiblich angeschrieben werden wollen, soll in den E-Mails, SMS und Push-Nachrichten eine entsprechende Alternative verwendet werden.

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Air Canada und Flydubai arbeiten künftig zusammen

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada und die Emirates-Konzernschwester Flydubai wollen – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft bekanntgeben. Dabei soll der AC-Code auf neun von Flydubai betriebene Routen gelegt werden. Weiters besteht zwischen den beiden Carriern ein Interline-Vertrag, so dass beispielsweise das Gepäck in Dubai umgeladen werden kann. Dies führt auch dazu, das Tickets auch auf Routen, auf denen ein Codesharing besteht, zusammengeführt werden können. Künftig will man die Umsteigemöglichkeiten in Dubai weiter verbessern und plant, dass auch Punkte im jeweiligen Vielfliegerprogramm gesammelt werden können.

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Chair Airlines mietet Finca auf Mallorca für Mitarbeiter

Ausgebildetes und erfahrenes Luftfahrtfachpersonal ist momentan wieder stark gefragt. Da es mehr freie Stellen als Interessenten gibt, lassen sich Arbeitgeber so einiges einfallen, um ein paar Goodies anbieten zu können. Chair Airlines mietet beispielsweise auf Mallorca eine Finca an, die den Beschäftigten weitgehend kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Gerade kleinere Anbieter haben es in der Schweiz derzeit schwer, denn auch die Konkurrenz sucht nach Airline-Fachpersonal. Da kann der Wechsel schon mal mit einem höheren Monatslohn schmackhaft gemacht werden. Gleichzeitig versuchen Arbeitgeber ihre Beschäftigten zu halten und bieten zunehmend „Goodies“ an, die vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Chair Airlines hat auf der Mittelmeerinsel Mallorca eine Finca angemietet, die von den Beschäftigten weitgehend gratis genutzt werden kann. Wer nur Urlaub machen möchte, muss rund 100 Schweizer Franken bezahlen, die für Unkosten und die Endreinigung zweckgebunden sind. Noch billiger geht es aber, wenn der Laptop eingepackt wird und von Palma aus gearbeitet wird, denn dann soll selbst dieser kleine Selbstbehalt entfallen. Beschäftigte, die aufgrund ihres Jobs gar nicht im Homeoffice arbeiten können, sind übrigens von der Pauschale komplett befreit. Damit es kein Chaos um die Unterkunft gibt, hat man eine Art firmeninternes Buchungssystem auf die Beine gestellt. Nach Verfügbarkeit können sich die Chair-Beschäftigten Ferienaufenthalte auf Palma der Mallorca buchen. Für die Anreise können Stand-By-Tickets ausgestellt werden oder aber Fixbuchungen zu einem vergünstigten Tarif getätigt werden.

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Flughafen Klagenfurt: Öffentliche Hand zieht Call-Option

Im Jahr 2018 sah die Kärntner Landespolitik in einer mehrheitlichen Teilprivatisierung des Flughafens Klagenfurt die beste Lösung für den Airport. 74,9 Prozent der Anteile gingen durchaus überraschend an die Lilihill-Group rund um Franz Peter Orasch. Der auf Immobilienentwicklung spezialisierte Konzern hatte zuvor keine Erfahrung im Betrieb von Verkehrsflughäfen. Die Zusammenarbeit zwischen den Minderheitsgesellschaftern (öffentliche Hand) und Lilihill war von Anfang an von Unstimmigkeiten geprägt. Angekündigt wurde seitens des privaten Investors viel, jedoch umgesetzt wurde nur wenig. Beispielsweise versprach mit mit der Marke Liliair Hub-Anbindungen aufzubauen. Da die besagte GmbH selbst keine Fluggesellschaft ist und große Netzwerkcarrier grundsätzlich keine Kooperationsverträge mit „virtuellen Konstruktionen“ eingehen, wäre es allenfalls zu einer Point-to-Point-Verbindung, nicht jedoch zu einer echten Anbindung an Drehkreuze samt allen Vorteilen, die Interline- und Codesharevereinbarungen mit sich bringen, gekommen. Liliair hat sich ohnehin nicht in die Luft erhoben, wenngleich man verschnupft mitgeteilt hat, dass man das Projekt dann eben an einem anderen Airport umsetzen wird. Die öffentliche Hand hat mittlerweile Fakten geschaffen. Der Umstand, dass sich Lilihill an der Kapitalerhöhung, die unter anderem zur Auszahlung der Löhne und Gehälter der Flughafenmitarbeiter notwendig war, nicht beteiligt hat, führte dazu, dass das Land Kärnten (K-BV) und die Stadt Klagenfurt gemeinsam in den Besitz der Mehrheit gekommen sind. Nun hat man auch das Ziehen der so genannten Call-Option formell beschlossen. Das bedeutet, dass der Airport künftig wieder vollständig im Eigentum der öffentlichen Hand stehen wird. Die notwendigen Mittel wurden seitens des Landes Kärnten und der Stadt Klagenfurt bereits beschlossen und freigegeben. Innerhalb der nächsten

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Air Serbia hat Belgrad-Köln/Bonn aufgenommen

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat am Donnerstag, den 18. Mai 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Köln/Bonn aufgenommen. Diese wird nun dreimal wöchentlich mit Airbus A319 bedient. Die Durchführung der Flüge erfolgt an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Flugzeuge nach Belgrad starten dienstags und donnerstags um 9:35 Uhr in Köln/Bonn und landen zwei Stunden später um 11:35 Uhr in der serbischen Hauptstadt. Samstags findet der Abflug um 20:40 Uhr statt. An diesen drei Wochentagen fliegt die Airline auch von Belgrad ins Rheinland zurück. „Dass Air Serbia nun mit Belgrad ein weiteres spannendes Ziel zu unserem Flugplan hinzufügt, freut uns sehr“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

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Lufthansa stellt Agent.com ein

Vor einigen Jahren hat Lufthansa eine Online-Plattform, die Agenturen ermöglichen sollte direkt und somit ohne GDS-Zuschlag zu buchen, ins Leben gerufen. Per 31. Mai 2023 wird diese eingestellt, da man die Produkte und Angebote der Lufthansa Group harmonisiere. Dies hat zur Folge, dass ab 31. Mai 2023 die Seite Agent.com nicht mehr aufgerufen werden kann. Auch Zugriffe auf PNRs von Fluggästen sind dann nicht mehr möglich. Als Ersatz dient ein neues Portal, das den Vertrieb von Tickets der gesamten Firmengruppe ermöglichen soll.

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