Jan Gruber

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Jan Gruber

Die Freiheiten der Luftfahrt im Überblick

In der Welt der Luftfahrt gibt es eine Reihe von „Freiheiten“ oder Rechte, die den Fluggesellschaften und Passagieren ermöglichen, grenzüberschreitende Flüge durchzuführen. Eine davon, die oft weniger im Rampenlicht steht, aber dennoch von großer Bedeutung ist, ist die Fünfte Freiheit. Dieser Artikel wirft einen genaueren Blick auf die Freiheiten der Luftfahrt, konzentriert sich insbesondere auf die Fünfte Freiheit, und beleuchtet deren Vor- und Nachteile. Die Freiheiten der Luftfahrt sind eine Reihe von Vereinbarungen und Rechten, die zwischen Ländern und Luftfahrtbehörden vereinbart werden, um den internationalen Flugverkehr zu regeln und zu ermöglichen. Diese Freiheiten ermöglichen es Fluggesellschaften, Flüge zwischen verschiedenen Ländern durchzuführen, was die weltweite Vernetzung des Luftverkehrs ermöglicht. Die fünf Freiheiten der Luftfahrt lauten wie folgt: Zusätzlich zu den „offiziellen“ Freiheiten der Luftfahrt gibt es noch vier weitere „so genannte Freiheiten“. Diese sind innerhalb der Europäischen Union von besonderer Bedeutung, denn seit 1. April 1997 ist Carriern mit Sitz in der EU im Unionsgebiet die volle Kabotage erlaubt. Dies hat dazu geführt, dass viele Anbieter Stützpunkte außerhalb ihres Registerstaats errichten konnten. Bekannte Beispiele hierfür sind unter anderem Ryanair, Easyjet, Wizz Air und andere Lowcoster. Die erste Fluggesellschaft, die von den geänderten Regeln profitierte, war aber wesentlich kleiner. Es handelte sich um die österreichische Rheintalflug Seewald Ges.m.b.H., die mit österreichischem AOC auf der Strecke Friedrichshafen-Berlin (Tempelhof) den Auftakt machte. Dieser Route folgte ab dem Zentralflughafen Tempelhof auch eine Ultrakurzstrecke nach Hamburg. Weiters bediente man Münster/Osnabrück-Stuttgart. Andere Carrier zogen rasch nach, wobei Ryanair erst ab 1999 am Flughafen Frankfurt-Hahn die erste Basis

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DHL Air UK baut die FLotte weiter aus

Der Logistikkonzern Deutsche Post-DHL baut im Vereinigten Königreich die Cargoflotte weiter aus. Kürzlich hat man mit der G-DHLR eine ehemalige Latam-Maschine in die Flotte aufgenommen. Es handelt sich um eine Boeing 767-300, die einst als Passagierflugzeug unterwegs war. Nach der Konvertierung in eine Cargomaschine gesellt sich diese zu den Frachtern, die auf dem AOC von DHL Air UK registriert sind.

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Tickets für stornierte Flüge verkauft: Qantas droht saftiges Bußgeld

Dem australischen Luftfahrtunternehmen Qantas droht eine saftige Geldstrafe, weil man im Vorjahr auf Routen, auf denen Flüge bereits gestrichen waren, über einen längeren Zeitraum hinweg noch Tickets verkauft hat. Nun droht die Leiterin der Konsumentenschutzbehörde mit etwa 150 Millionen Euro Bußgeld. Es geht um den Zeitraum zwischen Mail und Juli 2022, in dem Qantas einige Flüge, die auch weit in der Zukunft lagen, gestrichen hat. Der Verkauf von Flugscheinen wurde laut Australian Competition and Consumer Commission aber erst 47 Tage später eingestellt worden. Der Vorwurf wiegt schwer: Die Behörde wirft dem Luftfahrtunternehmen bewusstes irreführendes bzw. täuschendes Verhalten vor, da man bereits im Vorfeld wusste, dass jene Flüge, für die man Flugscheine verkauft hatte, nie durchgeführt werden. Gegenüber der lokalen Rundfunkstaiton ABC kündigte Behördenchefin Gina Cass-Gottlieb an, dass man ein Bußgeld in der Höhe von rund 150 Millionen Euro durchsetzen will. Das letzte Wort hat aber ein Gericht und der entsprechende Antrag wurde laut ihr bereits eingebracht.

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August 2023: Ryanair hatte 18,9 Millionen Passagiere

Im August 2023 hatte die Billigfluggesellschaft Ryanair rund 18,9 Millionen Passagiere an Bord. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um etwa 11 Prozent zulegen. Die Auslastung lag unverändert bei 96 Prozent. Laut Mitteilung wurden etwa 103.000 Flüge durchgeführt. Aufgrund der Computerpanne, die sich bei der Flugsicherung des Vereinigten Königreichs ereignet hat, mussten am 28. und 29. August 2023 rund 350 Flüge abgesagt werden. Innerhalb der letzten 12 Monate hatte Ryanair 177,4 Millionen Reisende befördert. Damit konnte man gegenüber der Vorperiode um 20 Prozent zulegen. Die Auslastung verbesserte sich um fünf Prozentpunkte auf 94 Prozent.

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Rumänien: Wizz Air schließt Basis Suceava

Die von Wizz Air Malta betriebene Basis im rumänischen Suceava wird mit 28. Oktober 2023 aufgegeben. Dies hat zur Folge, dass Unternehmensangaben nach die Routen nach Larnaka, Eindhoven, Charleroi, Beauvais, Treviso und Bologna eingestellt werden. Für Passagiere aus Deutschland halten sich die Auswirkungen in Grenzen, denn ab Dortmund und Memmingen sollen die Verbindungen nach Suceava aufrechterhalten werden. Im Rahmen so genannter W-Patterns kommen Flugzeuge und Crews anderer Bases zum Einsatz. Auch ab Luton, Rom und Mailand-Malpensa will Wizz Air weiterhin Kurs auf den rumänischen Airport nehmen. Bereits seit einiger Zeit zeichnet sich ab, dass Wizz Air mit einigen regionalen Flughäfen in Rumänien im Clinch ist. Bei Mitbewerber Ryanair ist die Situation nicht wirklich anders. Hintergrund ist, dass Subventionsprogramme auslaufen, Gebühren angehoben werden bzw. in Einzelfällen die Carrier höhere Unterstützungen als bislang fordern. In vielen Fällen wurde man sich nicht einig, so dass Routen eingestellt wurden bzw. am Beispiel Suceava auch die von Wizz Air Malta betriebene Basis zur Schließung angekündigt ist. Über die Gründe der Entscheidung lässt sich Wizz-Air-Malta-Geschäftsführer Diarmuid Ó Conghaile wie folgt zitieren: „Als Ergebnis unserer Marktoptimierungspläne in Rumänien, die darauf abzielen, die Betriebssicherheit für unsere lokalen Kunden zu erhöhen, ist unser Flugbetrieb von Suceava aus nicht mehr tragbar“. Laut dem regionalen Luftfahrtportal Boardingpass.ro ist Wizz Air der momentan einzige Carrier, der internationale Linienflüge ab Suceava im Portfolio hat. Die Mitbewerber Air Connect und Tarom sind zwar präsent, bieten jedoch nur Inlandsflüge an. Die zuerst genannte Airline nimmt Kurs auf Bukarest-Baneasa und Tarom auf Bukarest-Otopeni.

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Austrian Airlines: Das Phänomen der „Zwischenlagerung“ von Passagieren

Gerade Vielflieger dürfte dieses Phänomen nur zu gut bekannt sein: Das Bodenpersonal ruft zum „Einsteigen“ auf, die Bordkarten werden gescannt und schon geht es nach ein paar Schritten oder einer kurzen Busfahrt zum Sitzplatz im Flugzeug. Zumindest theoretisch, denn in der Praxis heißt es oftmals: „Bitte warten“ und zwar in Stiegenhäusern, Gangways, Vorfeldbussen oder eigens dafür geschaffenen, zumeist kargen Räumen. Und das mitunter ganz schön lange. Billigfluggesellschaften wie Ryanair haben sich schon vor vielen Jahren das „Zwischenlagern“ von Passagieren eingefallen. Mit dem vermeintlichen „Boarding“ wird schon lange bevor das Flugzeug überhaupt zum Einsteigen bereit ist begonnen. Die Fluggäste müssen dann in Gangways, Stiegenhäusern, Vorfeldbussen und/oder „Warteräumen“ ausharren bis irgendjemand grünes Licht dafür gibt, dass es weitergeht. Für viele Reisende ist diese „Zwischenlagerung“ durchaus unangenehm, denn häufig sind die „Lagerorte“ im Sommer nicht klimatisiert und im Winter nicht geheizt. Manche Ground-Handling-Anbieter lassen schon länger die Motoren ihrer Vorfeldbusse nicht mehr laufen. Offiziell als „Klimaschutzgründen“, inoffiziell, weil es Diesel und damit Geld spart. Bei Elektrofahrzeugen, mit denen sich der eine oder andere Airport rühmt, wären die Batterien beim Dauerbetrieb der Klimaanlagen wesentlich schneller leer und der Ladevorgang nimmt viel Zeit in Anspruch. Gerade zu Stoßzeiten ist das ärgerlich, denn mitunter fehlt dann genau dieser eine Bus, der gerade benötigt wird. In einschlägigen Internetforen würden „Kampfposter“, die meinen sich stets gegen Lowcost-Carrier positionieren zu müssen, möglicherweise schreiben, dass man ja selbst schuld ist, hätte man eine andere Airline gebucht, zum Beispiel Austrian Airlines, dann wäre einem das nicht passiert. Dort würde es eine

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American Airlines verklagt OTA Skiplagged

Der Online-Travel-Agent Skiplagged hat sich eine Klage des Oneworld-Mitglieds American Airlines eingefangen. Der Carrier wirft dem Portal vor, dass dieses Flugscheine ohne Vertriebsvertrag verkaufen würde und somit Passagiere Gefahr laufen würde, dass die Tickets annulliert werden könnten. Skiplagged ist ein Portal, das sich darauf spezialisiert hat Umsteigeverbindungen, bei denen das letzte Flugsegment bewusst nicht angetreten wird, zu vermitteln. Diese Praxis stört American Airlines besonders stark, denn man wirft dem OTA vor, dass die Preise durchwegs höher wären als bei Direktbuchung auf der Homepage der Airline. Weiters sollen Logos von American Airlines ohne entsprechende Autorisierung verwendet werden.

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Dan Air stationiert Airbus A320 in Brasov

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 einen Mittelstreckenjet des Typs Airbus A320 in Brasov stationieren. Gleichzeitig kündigt man die Aufnahme von fünf zusätzlichen Strecken an. Laut einem Bericht des lokalen Portals Boardingpass.ro soll es neu nach Dubai (World Central), Paris (Charles de Gaulle), Oslo, Dublin und Tel Aviv gehen. Auf den Bestandsrouten sollen die Frequenzen zumindest teilweise erhöht werden. In der Bundesrepublik Deutschland hat man Stuttgart, Nürnberg und München im Portfolio. Ab Brasov bietet Dan Air im Winter 2023/24 eigenen Angaben nach 15 Destinationen an.

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Air Baltic hat A220-300 Nummer 43 eingeflottet

Die lettische Air Baltic hat am 2. September 2023 den Airbus A220-300 Nummer 43 in die Flotte aufgenommen. Der Neuzugang trägt die Registrierung YL-ABR und ist bereits in Riga eingetroffen. Die Maschine ist Teil der 50 Airbus A220-300, die Air Baltic bestellt hat. Darüber hinaus verfügt das Luftfahrtunternehmen über 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp. Nebst Flügen auf eigene Rechnung ist man auch als ACMI-Provider für andere Carrier tätig. Man flog bislang unter anderem für Swiss, Eurowings und Eurowings Discover.

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Flughafen Stuttgart mit 22 neuen Lehrlingen

Am Stuttgarter Flughafen haben 22 junge Menschen ihre Lehrausbildung angetreten. Der Airport bildet die Lehrlinge in den Bereichen Elektrotechnik für Betriebstechnik, Fachinformatik für Systemintegration, Kfz-Mechatronik, Mechatronik, Büromanagement und Werkfeuerwehr aus. Auch fünf duale Studierende qualifizieren sich ab jetzt am Flughafen Stuttgart in den Studiengängen Aviation Management, Wirtschaftsinformatik und Elektrotechnik. „Durch eine Ausbildung oder ein duales Studium machen unsere Fachkräfte von morgen den ersten Schritt ins Unternehmen“, sagt Ulrich Heppe, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH. „Ich bin froh, dass wir am STR ein breites Portfolio haben.“

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