Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Baltic mit vier neuen Strecken ab Tallinn

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic bietet ab ihrer Basis Tallinn im Winterflugplan 2023/24 vier neue Routen an. Dabei handelt es sich um Tampere, Teneriffa, Gran Canaria und Genf. „Wir sind bestrebt, unseren Fluggästen ein nahtloses Reiseerlebnis zu bieten und die Konnektivität von und zu unseren Heimatstädten im Baltikum zu verbessern. Mit dem Start der Winterflugplanperiode ab Tallinn mit vier neuen Zielen freuen wir uns, unseren Fluggästen noch mehr Möglichkeiten zu bieten, sowohl das wärmere Wetter zu genießen als auch auf die verschneiten Pisten zu fahren. Wir sind dankbar für den unschätzbaren Beitrag und die Zusammenarbeit mit unserem Partner, dem Flughafen Tallinn, der dies möglich gemacht hat. Darüber hinaus freuen wir uns, dass dank der steigenden Passagierzahlen auch unser Marktanteil in Tallinn weiter zunimmt“, so Kätlin Kiiler, Area Sales Manager bei Air Baltic. Neue Routen ab Tallinn auf einen Blick: Destination served Flight frequency Start date Tallinn – Tampere (Finland) 7 flights weekly October 29, 2023 Tallinn – Tenerife (Spain) 2 flights weekly October 30, 2023 Tallinn – Gran Canaria (Spain) 1 flight weekly December 7, 2023 Tallinn – Geneva (Switzerland) 2 flights weekly December 30, 2023

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Hamburg-Vorfall zeigt erneut fragwürdige Sicherheitslage an deutschen Airports auf

Das Eindringen einer türkischstämmigen Person samt Geisel in den Sicherheitsbereich des Hamburger Airports zeigt neuerlich die prekäre Sicherheitslage an deutschen Verkehrsflughäfen auf. Spätestens seit diese wiederholt von Klimaklebern heimgesucht wurden, sollte der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt sein, dass akuter Nachholbedarf besteht.  Ganz unabhängig von der Straftat, die seit Freitagabend begangen wird, liegt die Kernproblematik in einer gewissen Überheblichkeit, dass man sich in Deutschland in Sachen Luftfahrt und Sicherheit prinzipiell als Maß aller Dinge versteht. Wie einfach es ist auf das Vorfeld zu gelangen und dort Unfug zu stiften, haben die Klimakleber wiederholt aufgezeigt. Die Überwachung und damit Sicherung der Areale ist an vielen deutschen Airports mangelhaft. Dies liegt auch daran, dass hier über längere Zeit hinweg gespart wurde. Dies schließt sowohl die Infrastruktur als auch die Personalausstattung ein.  Dazu kommt, dass es je nach Klassifizierung des Airports unterschiedlich ist, ob der Betreiber selbst – zum Beispiel mit privaten Wachleuten – oder aber die Bundespolizei für die notwendige Absicherung zu sorgen hat. Manchmal kommt auch eine Kombination zum Einsatz, denn der Stundenlohn eines Security-Mitarbeiters ist eben niedriger als jener eines Polizisten. Die Areale sind groß und man kann nicht an jedem Zentimeter einen Aufpasser stehen haben, aber ist es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten.  Jener männliche Türke, der am Samstagabend kurz nach 20 Uhr 00 mit einem Kraftfahrzeug unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens eingedrungen ist, kam ja nicht ohne Vorwarnung. Seine Ehefrau, mit der im Streit ist, informierte die Polizei. Dazu kam, dass er laut lokalen Medienberichten ohne Kennzeichentafeln unterwegs war.

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Zugeständnis an EU-Kommission: Asiana-Vorstand stimmt Verkauf der Frachtsparte zu

Um die geplante Fusion von Asiana Airlines und Korean Air retten zu können, hat der Vorstand der zuerst genannten Airline grünes Licht für den Verkauf der Frachtsparte gegeben. Damit will man erreichen, dass man seitens der EU-Kommission doch noch grünes Licht bekommt.  Diese hat sich als Wettbewerbsbehörde gegen den Zusammenschluss ausgesprochen. Man befürchtet, dass die Frachtraten zwischen Südkorea und der Europäischen Union stark steigen könnten. Nun wollen Korean Air und Asiana Airlines die EU-Kommission zur Zustimmung bewegen, indem der Verkauf des Frachtbereichs von Asiana angeboten wird. Der Vorstand der Airline hat nach längerer Beratung grünes Licht für diesen Schritt gegeben.  Sofern der Verkauf tatsächlich durchgeführt wird, würde dies einen großen Brocken der Bedenken der EU-Wettbewerbshüter aus der Welt schaffen. Allerdings dürfte dies nicht ausreichend sein, denn laut einem Reuters-Bericht, der sich auf eine Erklärung der EU-Kommission bezieht, scheint diese darauf zu bestehen, dass Passagierflüge zu einigen europäischen Städten eingestellt werden müssen. Dabei dürfte es sich in erster Linie um Strecken, die von beiden Carriern bedient werden handeln. Die Start- und Landerechte müssten dann an Mitbewerber abgegeben werden.   Formell handelt es sich um eine Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der zuletzt genannte Carrier Wandelanleihen von Asiana im Ausmaß von 220 Millionen U.S.-Dollar gezeichnet hat. Damit will man dem Carrier, den man übernehmen will, unter die Arme greifen.  Neben der EU-Kommission stehen derzeit noch die Freigaben der USA und Japans aus. Allerdings hat man dort weit weniger Auflagen zu beachten beziehungsweise Zugeständnisse zu machen

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Ourmières-Widener neue Chefin von Air Caraibes

Die ehemalige Geschäftsführerin von Cityjet und Tap Air Portugal, Christine Ourmières-Widener, steht seit 1. November 2023 an der Spitze von Air Caraibes Atlantique, French Bee und Hi Line Cargo.  Erst vor wenigen Monaten wurde die Managerin bei Tap Air Portugal fristlos entlassen. Dagegen hat sie eine Klage eingebracht. Hintergrund ist, dass eine hohe Abfindung, die an ihre Vorgängerin, die in die Politik gewechselt ist, ausbezahlt und unter anderem von Ourmières-Widener abgesegnet wurde, hohe Wellen geschlagen hat. 

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Capa-Award: Wizz Air angeblich „umweltfreundlichste Airline“

In der Luftfahrt gibt es für so ziemlich alles und jeden eine Auszeichnung. Wizz Air hat zum zweiten Mal in Folge den Capa-Award als angeblich „umweltfreundlichste Airlines des Jahres“ überreicht bekommen.  Mit den CAPA Environmental Sustainability Awards for Excellence werden Fluggesellschaften, Flughäfen und Zulieferer ausgezeichnet, die den Klimawandel in den Vordergrund ihres Handels stellen. Die Auszeichnungen werden von unabhängigen Analysten für Kohlenstoffreduzierung untersucht. CAPA, Teil des Aviation Week Network, gilt als einer der weltweit führenden Informationsdienste für die Luftfahrt- und Reisebranche. 

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Hoher Gewinn: Gewerkschaft fordert mehr Lohn für AUA-Mitarbeiter

Dank stark verteuerter Ticketpreise ist es Austrian Airlines gelungen im dritten Quartal des laufenden Jahres einen hohen Gewinn einzufliegen. Nun fordert die Gewerkschaft Vida, dass auch die Beschäftigten etwas davon abbekommen sollen.  Einst galt Austrian Airlines als ein Ort, an dem fast ausschließlich Spitzengehälter bezahlt wurden. Die Zeiten sind schon lange vorbei, denn in der Vergangenheit gab es diverse Sparpakete und Neuverhandlungen von Kollektivverträgen. Zwar gab es bereits nach der Corona-Pandemie Lohnerhöhungen und Einmalzahlungen, jedoch ist das der Gewerkschaft Vida zu wenig.  Das Bordprodukt, das Austrian Airlines auf der Kurz- und Mittelstrecke in der Economy-Class anbietet, ist vergleichbar mit jenen der Billigkonkurrenz Ryanair und Wizzair. Preislich liegt man jedoch häufig darüber und insbesondere dann, wenn man auf einer Strecke keinen Konkurrenten hat oder der einzige Mitbewerber eine Konzernschwester aus der Lufthansa Group ist. Besonders im Deutschland-Österreich-Verkehr wurden die Preise merklich erhöht, jedoch gleichzeitig der inkludierte Service stark zurückgefahren.  Austrian Airlines wurde im Jahr 2020 vom Staat gerettet. Das Darlehen, für das der Staat gehaftet hat, wurde mittlerweile zurückbezahlt. Das gilt jedoch nicht für jene 150 Millionen Euro, die Austrian Airlines als „nichtrückzahlbarer Zuschuss“ als eine Art Entschädigung für die Corona-Pandemie überwiesen wurden. Kaum zieht die Nachfrage wieder an, sind die Reisenden mit stark erhöhten Ticketpreisen konfrontiert. Dass auch diese die laut Generaldirektorin Mann „überdurchschnittlich hohe Inflation“ befeuern, erwähnt man freilich nicht in der zugehörigen Medienmitteilung.  Die Gewerkschaft Vida ist der Ansicht, dass angesichts des hohen Gewinns nun die Zeit für mehr Lohn für die Beschäftigten gekommen sein müsste. „Damit sollte

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Embraer kann Auslieferungen steigern

Der brasilianische Flugzeugbauer konnte bis Ende September 2023 insgesamt 105 Flugzeuge ausliefern. Damit hat man sich im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 33 Prozent gesteigert. Es handelte sich um 66 Businessjets und 39 Verkehrsflugzeuge. Auf das dritte Quartal 2023 entfallen 28 Executive Jets und 15 Regionaljets. Der Auftragsbestand wird für den Stichtag 30. September 2023 mit 8,6 Milliarden U.S.-Dollar angegeben.

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Betriebsmittel von Ukraine International werden versteigert

Bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine galt Ukraine International Airlines als finanziell angeschlagen. Nun werden zahlreiche Habseligkeiten des Carriers über ein Auktionshaus verkauft.  So ziemlich alles, das das Herz begehrt ist gegen Höchstgebot erhältlich. Das Luftfahrtunternehmen hat bis dato keinen Insolvenzantrag gestellt, jedoch hatte man in den letzten Jahren so einiges an Außenständen angehäuft. Die kriegsbedingte Einstellung der Linienflüge dürfte ein großes Locht in die leere Kasse gerissen haben. Im Gegensatz zum Mitbewerber Skyup Airlines konnte man sich nicht so schnell auf ACMI- und Wetlease-Dienstleistungen umstellen bzw. verdient in diesem Segment nicht genug. 

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ANA muss Flugplan wegen Triebwerksinspektionen kürzen

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways muss ab Jänner 2024 ihre Mittelstreckenjets der Typen Airbus A320neo und A321neo zu Inspektionszwecken aus dem Flugbetrieb nehmen. Dies soll sich auf etwa 60 Flüge pro Tag auswirken.  Die betroffenen Maschinen sind mit dem PW1100G-Triebwerk und Pratt & Whitney ausgerüstet und daher von der Rückrufaktion des Herstellers betroffen. Es wurden Qualitätsmängel festgestellt, die dazu führen, dass eine vorzeitige Inspektion notwendig ist. Aufgrund von Lieferengpässen stehen nicht ausreichend Tauschtriebwerke zur Verfügung. Betroffen sind enorm viele Fluggesellschaften, die Jets einsetzen, die mit diesem Antrieb bestückt sind. Die Kosten für Pratt & Whitney sind enorm, denn das Unternehmen musste zuletzt einen Milliarden-Verlust bekanntgeben.  All Nippon Airways wird die aus Sicherheitsgründen notwendigen Arbeiten gestaffelt zwischen 10. Jänner und 30. März 2024 vornehmen. Pro Tag müssen in diesem Zeitraum etwa internationale 30 Flüge abgesagt werden. Rechnerisch entspricht dies etwa 3,6 Prozent des täglichen Angebots der japanischen Fluggesellschaft. Offiziellen Angaben nach achtet man darauf, dass hauptsächlich Routen betroffen sind, auf denen man mehrere Flüge pro Tag hat oder aber Codesharepartner kurzfristig die Kapazität aufstocken können. Im Inlandsverkehr gibt ANA das Ausmaß der Streichungen mit 28 täglichen Rotationen an.  „Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungen hat für uns oberste Priorität, und wir werden die Situation weiter beobachten und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen“, heißt es in der ANA-Erklärung. Derzeit kann man die Auswirkungen auf das Finanzergebnis noch nicht abschätzen. Dies will man Ende Jänner im Geschäftsplan für 2024 öffentlich kommunizieren. 

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El Al rüstet B777 in Preighter um

Die Fluggesellschaft El Al rüstet Passagierflugzeuge zu Behelfsfrachtern um, um Hilfsgüter nach Israel fliegen zu können. Vorerst wurde eine Boeing 777 durch das Entfernen der Sitze in einen so genannten Preighter verwandelt.  Eine erst kürzlich eingeflottete Boeing 737 wurde ebenfalls als Behelfsfrachter umgerüstet. Die Maschine fliegt zweimal täglich nicht näher bezeichnete Güter aus Europa nach Israel ein. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass die Nachfrage nach Passagierflügen auf ein nicht existentes Niveau eingebrochen ist. Gleichzeitig bestehe ein hoher Bedarf im Frachtbereich. 

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