Jan Gruber

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Jan Gruber

In Polen und Italien: Wizz Air testet Flugabos

Der Billigflieger Wizz Air testet in Italien und Polen ein Flugabo. Dieses gilt sechs Monate und muss in monatlich fixen Raten bezahlt werden. Dieses gilt für Inlandsflüge innerhalb Italiens sowie für internationale Verbindungen von/nach Polen. Offensichtlich soll sich das Angebot an Pendler richten, denn monatlich ist ein Hin- und Rückflug enthalten. Reisende können auswählen, ob sie Nur-Flug oder aber inklusive Priority oder inklusive 20 Kilogramm Aufgabegepäck oder aber inklusive aller genannten Leistungen haben wollen. Zwischen dem Erwerb des Abonnements und dem ersten Flug müssen zumindest fünf Tage vergehen. Nach sechs Monaten kann das Abo monatlich gekündigt werden. Bei entsprechendem Erfolg soll es auch in anderen Ländern eingeführt werden.

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Showdown in Klagenfurt: Vier Aufsichtsräte weg, keine Löhne für Beschäftigte

Am Klagenfurter Flughafen überschlagen sich im Streit zwischen Mehrheitseigentümer Lilihill und der öffentlichen Hand die Ereignisse. Mittlerweile wurde nicht nur Liliair mehr oder weniger abgeblasen, sondern die Löhne und Gehälter der Beschäftigten können neuerlich nicht pünktlich ausbezahlt werden. Zuvor gab es in einer Aufsichtsratssitzung, die am Donnerstag unterbrochen werden musste, zu einer heftigen Unstimmigkeit bezüglich des Vertrages, den die Geschäftsleitung des Airports mit Liliair abgeschlossen hat. Dieser benötigt die Freigabe durch das Aufsichtsgremium, jedoch wurde diese versagt. Öffentlich übten einige Aufsichtsräte Kritik an der Vorsitzführung durch den ehemaligen AUA-Geschäftsführer Peter Malanik. Dieser soll – so die Behauptungen der Kritiker – regelrecht auf Zuruf der anwesenden Flughafengeschäftsführer durch die Sitzung geführt haben. Letztlich kam es zu einer Unterbrechung. Am Freitag ist es dann zum ersten Eklat gekommen. Die von Lilihill nominierten Aufsichrtsräte Peter Malanik (Vorsitzender), Kay Kratky und Dieter Kandlhofer haben ihre Mandate niedergelegt. Auch der von der K-BV nominierte Gilbert Isep ist zurückgetreten. Auf letzteren reagierte bereits Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und kündigte an, dass in Kürze ein Ersatzmitglied entsandt wird. Seitens Lilihill heißt es unter anderem: „Die Niederlegung der Funktionen ist ein notwendiger Schritt, da in der momentanen Zusammensetzung des Aufsichtsrats keine Basis der konstruktiven Zusammenarbeit für die Entwicklung des Airport Klagenfurt gegeben sei. Hinsichtlich der Verstöße gegen die Verschwiegenheit durch einzelne Mitglieder des Aufsichtsrats werde man rechtliche Schritte prüfen. Die ausscheidenden Mitglieder bedauern, dass durch die neuerliche Blockade erneut wichtige Entscheidungen verhindert wurden und die Gesprächsbasis nachhaltig beschädigt wurde“. Mitarbeiter sollen Löhne und Gehälter erneut „verspätet“ bekommen Lilihill spielt

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Wegen russischem Pass: Lot lässt Tennisspielerin in Kairo sitzen

Eigentlich verbieten unter anderem Richtlinien der Europäischen Union die Diskriminierung aufgrund der Herkunft. Wenn es aber um russische Staatsbürger geht, dann sieht man das im Alltag aufgrund des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine wesentlich lockerer. Jüngstes Beispiel: Lot verweigerte einer russischen Tennisspielerin aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft die Beförderung. Vitalia Diatchenko wollte mit Lot von Kairo über Warschau nach Nizza fliegen. Ihr wurde seitens Lot die Beförderung verweigert obwohl sie über alle erforderlichen Dokumente sowie ein Empfehlungsschreiben der WTA verfügte. Sie saß 18 Stunden lang ohne Essen auf dem Kairoer Flughafen fest, schlief auf Bänken und durfte nicht ausreisen. Diatchenkos Vater Anatoly wurde in der Ukraine geboren, arbeitet für die Vereinten Nationen und hat einen Diplomatenpass, aber die Fluggesellschaft weigerte sich trotzdem, sie an Bord zu lassen. Ihr geänderter Reiseplan musste vier statt zwei Flüge umfassen, da sie aufgrund von Visabeschränkungen gezwungen war, über Spanien nach Europa einzureisen, dem einzigen Land, das ihr ein Visum ausstellen würde. Aufgrund dieser Reisebeschränkungen wird sie nun ein Tennisturnier auf Korsika verpassen.

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Flugnummern: Wizz Air stellt zahlreiche Strecken auf Malta-Ableger um

Bislang sind die meisten innereuropäischen Wizz-Air-Flüge unter den Codes von Wizz Air Hungary bzw. Wizz Air UK unterwegs. Jene von/nach Abu Dhabi werden oftmals unter jenem durchgeführt. Der Wizz Air Malta kommt bislang nur selten zur Anwendung. Das hat sich Mitte dieser Woche geändert. Unter anderem ab/zu den Flughäfen Bukarest, Catania, Cluj, Craiova, Iasi, Kukes, Mailand-Malpensa, Neapel, Nis, Plovdiv, Podgorica, Pristina, Rom-Ciampino, Rom-Fiumicino, Sibiu, Suceava, Tel Aviv, Timisoara, Tirana, Turin, Venedig (Marco Polo) und Wien werden nun zahlreiche Routen unter dem W4-Code von Wizz Air Malta angeboten. Unter anderem hat man vor einiger Zeit die am größten Airports Österreich unterhaltene Basis auf Maschinen des maltesischen Ablegers umgestellt.

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Winter 2023/24: Swiss baut Langstrecken aus

Im Winterflugplan 2023/24 baut Swiss das Langstreckenangebot ab Zürich-Kloten aus. Gestärkt werden unter anderem die Ziele Miami, Shanghai, Singapur und Kairo. Der Carrier betont, dass man „weiterhin alles daransetze größtmögliche Stabilität im Flugprogramm sicherzustellen“. In Richtung Miami wird man bis zu 14 wöchentliche Metropolen anbieten. Shanghai stockt man auf sechs Umläufe pro Woche auf und nach Singapur geht es wieder täglich. Ebenso nach Kairo. Dazu Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer des Carriers: „Swiss verspürt aktuell viel Aufwind und eine weiterhin große Reiselust, trotz aller ökonomischen und politischen Unsicherheiten. Wir freuen uns, im Rahmen unserer langfristigen Netzplanung unser Langstreckenangebot auch im kommenden Winter weiter ausbauen und unseren Fluggästen damit ein noch attraktiveres Angebot unterbreiten zu können. Dabei ist es weiterhin unser oberstes Ziel, unseren Gästen einen stabilen und zuverlässigen Flugbetrieb zu bieten“. Überblick über die 21 Swiss-Langstreckenziele: Region Ziel Anzahl wöchentlicher Flüge ab Zürich und Genf(bis zu) Afrika Johannesburg 7 Afrika Kairo 7 Asien Bangkok 7 Asien Delhi 7 Asien Hongkong 7 Asien Mumbai 7 Asien Shanghai 6 Asien Singapur 7 Asien Tokio 5 Naher Osten Dubai 7 Naher Osten Tel Aviv 14 Nordatlantik Boston 7 Nordatlantik Chicago 7 Nordatlantik Los Angeles 6 Nordatlantik Miami 14 Nordatlantik Montreal 7 Nordatlantik New York (EWR) 7 Nordatlantik New York (JFK) 21 Nordatlantik San Francisco 6 Südatlantik São Paulo /mit Buenos Aires 7

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EU führt Umweltlabel für Flugreisen ein

Die Europäische Union will ein spezielles Umweltlabel einführen, das bei Flugreisen den Kohlenstoffdioxid-Abdruck pro Passagier aufzeigen soll. Damit will man die Vergleichbarkeit verschiedener Fluggesellschaften vereinfachen. Die Umsetzung soll ab dem Jahr 2025 starten. Seit einiger Zeit heben einige Carrier ihre angebliche Umweltfreundlichkeit im Marketing besonders stark hervor. Manche bezeichnen sich als „Europas grünste Airline“, andere sticheln gegen Konkurrenten, die angeblich veraltetes Fluggerät betreiben sollen und wieder andere führen „Öko-Tarife“ ein, wobei völlig unklar ist, ob das SAF, für das extra bezahlt werden soll, auch tatsächlich auf dem gebuchten Flug getankt wird. Manche Fluggesellschaften haben bereits juristische „Watschn“ aufgrund von irreführender Werbung, umgangssprachlich auch Greenwashing genannt, kassiert. Die EU hofft nun, dass man mit dem geplanten Umweltlabel den Wildwuchs an „Öko-Behauptungen“ eindämmen und eine Vergleichbarkeit unter den Airlines schaffen kann. Das EU-Parlament hat den entsprechenden Beschluss in der Nacht zu Mittwoch gefasst. Unter anderem sollen der erwartete Kohlenstoffdioxidausstoß pro Passagier sowie die -effizienz pro Kilometer in die Bewertung einfließen. Künftig soll auch die Beimischung von SAF, soweit technisch möglich, verpflichtend werden. Ab dem Jahr 2025 sollen zwei Prozent beigemischt sein. Per 20230 wird die Quote auf sechs Prozent erhöht, 2035 auf 20 Prozent, 2040 auf 34 Prozent, 2045 auf 42 Prozent und bis 2050 sollen es dann 70 Prozent sein. Diese Regelung muss noch formell von EU-Parlament und den EU-Staaten abgesegnet werden.

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Flughafen Wien begrüßt Comeback-Ankündigung von Jet2

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, begrüßt das seitens der Billigfluggesellschaft Jet2 für September 2023 angekündigte Comeback. Der Carrier beabsichtigt Birmingham und Manchester mit der Bundeshauptstadt der Alpenrepublik zu verbinden. Dazu Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG: „Mit dem Comeback von Jet2.com am Flughafen Wien wird der Norden Englands künftig noch besser erreichbar und ich freue mich, dass wir damit unser Flug- und Destinationsangebot ab Wien in diese Region damit erweitern können. Manchester und Birmingham sind gerade für Citytrips sehr attraktive Destinationen, geprägt von britischer Kultur und eingebettet in der wunderschönen nordenglischen Umgebung. Die neuen Flugangebote ab September und November sind auch für den Incoming-Tourismus wichtig, denn viele britische Gäste genießen die Weihnachtszeit in Wien und besuchen die romantischen Weihnachtsmärkte oder die spannenden kulturellen Aktivitäten der Stadt“. Jet2.com ist die drittgrößte Fluggesellschaft Großbritanniens und fliegt von zehn britischen Flughäfen zu mehr als 65 Zielen in ganz Europa und darüber hinaus. Seit dem ersten Flug im Jahr 2003 hat Jet2.com ihre Flotte mit der Lieferung von 34 brandneuen Boeing 737-800NG-Flugzeugen und der Bestellung von 60 neuen Airbus A321neo-Flugzeugen erweitert.

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Mehrausgaben für Treibstoff: Hawaiian Airlines wegen A321neo-Problemen verägert

Viele Fluggesellschaften erwarten sich vom Einsatz von Flugzeugen der A320neo-Reihe signifikante Kostenvorteile im Bereich des Treibstoffverbrauchs. Hawaiian Airlines ärgert daher besonders, dass man aufgrund von Triebwerksproblemen einige A321neo nicht einsetzen konnte. Man habe dadurch um rund 21,4 Prozent mehr Sprit verbraucht. Die Kerosinkosten sind der größte variable Kostenblock, denn Airlines stemmen müssen. Da die Treibstoffpreise seit einigen Jahrzehnten tendenziell steigen, ist jede eingesparte Tonne herzlich willkommen. Über eine Geschäftsjahresperiode hinweg summiert es sich ganz ordentlich und je nach Größte der Fluggesellschaft geht es schnell um zwei- oder gar dreistellige Millionen-U.S.-Dollar-Beträge. Im ersten Quartal des laufenden Jahres konnte Hawaiian Airlines die als sparsam geltenden Airbus A321neo zeitweise nicht einsetzen. Hintergrund ist, dass man Triebwerksprobleme hatte und benötigte Ersatzteile bzw. Tauschantriebe auf sich warten haben lassen. Der Carrier setzte auf vielen Routen Langstreckengerät des Typs Airbus A330 ein. Dies hatte seinen Preis, denn laut Erklärung der Fluggesellschaft führe dieser Umstand dazu, dass im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum der Verbrauch um 21,4 Prozent gestiegen ist. Daraus resultierend musste man wesentlich mehr Geld für Kerosin aufwenden. Befördert hat man in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 rund 2,5 Millionen Fluggäste. Damit lag man um 27,7 Prozent über dem Wert, den man im ersten Quartal des Vorjahres erreicht hat. Die Einnahmen werden mit 548,5 Millionen U.S.-Dollar kommuniziert. Die Treibstoffkosten sind um 30,9 Prozent gestiegen und sollen maßgeblich dazu beigetragen haben, dass man einen Fehlbetrag in der Höhe von 98,2 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen hat.

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SkyUp evakuiert Mitarbeiter aus dem Sudan

Eigenen Angaben nach hat die Billigfluggesellschaft SkyUp ihre 36 Beschäftigten, die aufgrund eines Wetlease-Auftrags im Sudan stationiert waren, in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium der Ukraine ausgeflogen. Die Kooperation mit Sun Air ist vorerst auf Eis gelegt. Der Status der am Flughafen Khartum verbliebenen Flugzeuge ist derzeit nicht bekannt, aber diese Situation hat jedoch keinen Einfluss auf die operativen Aktivitäten der Fluggesellschaft. SkyUp Airlines führt weiterhin Flüge unter allen laufenden Verträgen – ausgenommen Sun Air – durch. Die Flotte der Fluggesellschaft besteht derzeit aus 10 Flugzeugen des Typs Boeing 737.

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Wetlease: Omni Air fliegt für Air Canada auf Toronto-Manchester

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird ab 17. Juni 2023 für vorerst vier Wochen eine von Omni Air betriebene Boeing 767-300ER zwischen Toronto und Manchester einsetzen. Das Wetlease-Gerät wird anstatt der von Air Canada selbst betriebenen Airbus A330-300 fliegen. Vorerst ist der Einsatz der samt Besatzungen angemieteten Boeing 767-300ER bis 17. Juli 2023 befristet, wobei eine Verlängerung ausdrücklich nicht auszuschließen ist. Die Omni-Air-Maschine ist mit 19 Sitzen in der Business- und 222 in der Economy-Class bestuhlt.

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