Jan Gruber

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Jan Gruber

ANA stockt Tokio (Haneda)-München auf

Die japanische All Nippon Airways wird ab Anfang Juni 2023 häufiger zwischen Tokio (Haneda) und München fliegen. Man wird künftig viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten unterwegs sein. Mit Wirksamkeit zum 6. Juni 2023 stockt ANA zwischen Tokio und der Landeshauptstadt Bayerns die Frequenzen auf. Neu bietet man an Dienstagen Flüge von Japan nach Deutschland und Mittwochs auf der umgekehrten Richtung an. Zum Einsatz kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9.

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Erst 2017 errichtet: Lufthansa Technik versteigert Inventar eines Standorts

Erst im Jahr 2017 hat Lufthansa Technik in der Daimlerstraße in Frankfurt am Main eine damals neue Werkstatt für Flugzeugräder und Bremsen erbauen lassen. Günstig war das nicht, denn der Wartungskranich hat sich das Projekt rund 60 Millionen Euro kosten lassen. Nachhaltig war es auch nicht, denn nun kommen die „Reste“ im Rahmen einer Auktion unter den Hammer. Der ursprünglichen Projektbeschreibung nach sollte die Werkstatt für etwa 130 Menschen der Arbeitsplatz sein. Primär wurden im Gebäude, das erst im Jahr 2017 für etwa 60 Millionen Euro gebaut wurde, Flugzeugräder und -bremsen gewartet bzw. überholt. Mittlerweile ist dieser Standort selbst „überholt“, denn Lufthansa Technik lässt über einen Auktionator so ziemlich alles, das das Herz begehrt versteigern. Damit werden die „Reste“ zu Geld gemacht. Am 31. Mai 2023 kommt das Innenleben des zwischenzeitlich stillgelegten Standorts im Rahmen einer Onlineauktion, die von HT Hanseatische Industrie-Consult durchgeführt wird, unter den Hammer. Der Auktionskatalog ist unter diesem Link zur Einsicht bereitgestellt. Interessenten müssen sich auf der Homepage des Anbieters vorab registrieren, um mitbieten zu können. Besichtigungen sind nach Terminvereinbarung möglich.

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Siko: Kantonspolizei Zürich verärgert Passagiere mit langen Wartezeiten

Am Flughafen Zürich-Kloten ist es unter anderem am Dienstag, den 25. April 2023, zu enorm langen Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle gekommen. Laut lokalen Berichten sollen diese bis weit in die Check-In-Zonen hineingereicht haben. Die Folgen daraus: Die Wartezeit für die Passagiere war außergewöhnlich lange und der eine oder andere Reisende soll seinen Flug verpasst haben. Am Zürcher Airport ist für die Durchführung der Sicherheitskontrollen nicht der Airport selbst verantwortlich, sondern die Kantonspolizei. Die Geschäftsleitung hat keinen Einfluss darauf. Für die Exekutive erklärte eine Sprecherin unter anderem: „Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt, sodass eine rasche Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herausfordernd ist“. Mit anderen Worten: Es besteht akuter Personalmangel im Bereich der Sicherheitskontrolle. Reisende müssen sich auf längere Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle einstellen. Das weiß man auch bei der Kantonspolizei, denn die Medienreferentin empfiehlt zumindest zwei bis drei Stunden vor dem Abflug am Zürich Airport zu erscheinen. Auch sollte man die von der Airline erlaubten Handgepäckgrenzen nicht überschreiten. In Kooperation mit dem Flughafen will man nun Lösungen finden, um die Situation für die Reisenden erträglicher zu machen. Dies auch im Hinblick auf die traditionell reisestarken Sommerferien, die in nur wenigen Wochen starten. Es haben zwar schon einige Lehrgänge für neue Mitarbeiter begonnen, jedoch dauert es noch einige Zeit bis diese eingesetzt werden dürfen.

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Hainan fliegt häufiger zwischen Peking und Berlin

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines stockt in zwei Schritten die Flugverbindung zwischen Peking und Berlin auf. Zunächst erhöht man Ende Mai 2023 auf drei wöchentliche Umläufe. Derzeit verbindet Hainan die beiden Hauptstädte einmal pro Woche. Mit Wirksamkeit zum 28. Mai 2023 bedient man pro Woche drei Umläufe ehe man per 7. August 2023 auf vier wöchentliche Rotationen aufstocken wird. Im Regelfall kommt Fluggerät des Typs Airbus A330-300 zum Einsatz.

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China Southern stockt Frankfurt-Präsenz auf

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 steuert China Southern Airlines den größten Airport Deutschlands, Frankfurt am Main, häufiger an. Ab Guangzhou verdoppelt man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe. Derzeit bietet der chinesische Carrier auf dieser Route eine Rotation pro Woche an. Ab Anfang August 2023 wird China Southern Airlines zweimal wöchentlich zwischen Guangzhou und Frankfurt am Main fliegen. Als Fluggerät kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 zum Einsatz.

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Nordmazedonien und Montenegro verhandeln Wiederaufnahme von Flugverbindungen

Auf Ministerebene verhandeln die Verkehrsminister von Nordmazedonien und Montenegro die mögliche Wiederaufnahme von Nonstopflügen zwischen Podgorica und Skopje. Man ist der Ansicht, dass für diese Strecke Potential, insbesondere im Leisure-Bereich besteht. Im Vorjahr gab es intensive Gespräche zwischen dem Flughafen Skopje und Air Montenegro. Allerdings haben diese zu keinem Erfolg geführt. Nun versuchen die beiden Verkehrsminister eine Lösung zu finden. Zuletzt hatte die nicht mehr existierende B&H Airlines im Jahr 2011 diese Route im Angebot. Der zuletzt genannte Carrier stellte diese Verbindung auch aufgrund nichtbezahlter Flughafengebühren ein.

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Ab Ohrid und Skopje: Nordmazedonien subventioniert weitere Routen

Die Regierung von Nordmazedonien beabsichtigt in Kürze weitere Strecken, die ab Skopje und Ohrid bedient werden sollen, auszuschreiben. Dabei sollen den Fluggesellschaften finanzielle Anreize in Form von Subventionen angeboten werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Lufthansa und Wizz Air den Zuschlag für ein finanziell gefördertes Streckenpaket ab der Hauptstadt erhalten haben. Beim pinkfarbenen Billigflieger sind unter anderem die Destinationen Stuttgart und Salzburg enthalten. Nun will man weitere Routen, die im Laufe des kommenden Jahres aufgenommen werden sollen, ausschreiben. „Wir verfügen über genügend Mittel, um Ende des Jahres eine weitere öffentliche Ausschreibung zu organisieren, die es mehr Fluggesellschaften ermöglichen wird, sich zu bewerben und mehr Strecken zu eröffnen. Unser Ziel als Regierung ist es, der Öffentlichkeit qualitativ hochwertige Dienste mit einer größeren Auswahl an Zielen anzubieten“, so Verkehrsminister Blagoj Bočvarski.

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Kuwait Airways stockt Madrid-Flüge auf Airbus A330-800 auf

Die Fluggesellschaft Kuwait Airways beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 auf der Strecke zwischen Kuwait-Stadt und Madrid die Kapazität aufzustocken. Künftig will man Langstreckengerät des Typs Airbus A330-800 einsetzen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass der Golfcarrier plant ab 29. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag das genannte Langstreckenfluggerät einzusetzen. Bislang verbindet man die beiden Städte zumeist mit Airbus A320neo.

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Klagenfurt: Liliair wirbt nun mit Embraer 175

Statt mit dem Maschinentyp Bombardier CRJ-900 wirbt Liliair nun mit Embraer 175, die mit 88 Sitzplätzen bestuhlt sein sollen. Den Verkauf von Flugscheinen hat man allerdings noch nicht aufgenommen. München hingegen ist aus dem Flugplan geflogen. Derzeit bewirbt Liliair auf der kürzlich aktualisierten Firmenhomepage die Ziele Frankfurt, Hamburg und Köln/Bonn, die mit Embraer 175 ab Klagenfurt angesteuert werden sollen. Als Maschinentyp stellt man nun eine Visualisierung des genannten Regionaljets in den Farben von Liliair dar. Der Operating Carrier, der notwendig ist, da das Unternehmen selbst keine Fluggesellschaft ist, wird auf der gesamten Seite auch weiterhin nicht genannt. Aus dem auf der Liliair-Page veröffentlichten Flugplan geht hervor, dass man an den Verkehrstagen Montag bis Freitag zweimal täglich das Ziel Frankfurt am Main anbieten möchte. An Samstagen und Sonntagen soll je einmal geflogen werden. Kurs auf Köln/Bonn will man an folgenden Tagen nehmen: Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag. Nach Hamburg soll es jeweils an Dienstagen, Donnerstagen und Sonntagen gehen. Bislang verkauft Liliair keine Flugtickets und weist auf der Startseite daraufhin, dass man „mit Hochdruck“ an einem neuen Buchungsformular arbeiten würde. Allerdings erklärte die Medienstelle bereits Ende Feber 2023, dass man sich in der Finalisierung befinde und in Kürze die Buchungen freigegeben werden. Bisher ist dies aber nicht erfolgt. Auch hat man den angekündigten Erstflug-Termin ohne nähere Kommunikation verstreichen lassen. Bis jetzt hat man keinen Termin für die Aufnahme der nun offenbar mit Embraer 175 geplanten Charterflüge genannt.

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Klagenfurt: Liliair ganz leise nicht gestartet

Schenkte man der ursprünglichen Ankündigung von Liliair Glauben, so hätte am 23. April 2023 der erste von Flite durchgeführte Bombardier-CRJ-900-Flug ab Klagenfurt nach Frankfurt am Main abheben sollen. Auch Hamburg und München wollte man bedienen. Daraus wurde aber nichts und auch die Homepage wurde seit dem Launch dieser nicht mehr aktualisiert. Kurz vor Weihnachten 2023 hatte Lilihill einen Regionaljet dieses Typs, der vormals in Diensten von Lufthansa Cityline gestanden hatte, von Luqa (Malta) nach Klagenfurt überstellen lassen. Eigentlich trägt dieser CRJ-900, der in den USA registriert ist, noch die Livery des vormaligen Operators. Damit den Medien ein Flugzeug in Liliair-Farben gezeigt werden kann, wurde es kurzerhand über Nacht beklebt. Allerdings nur auf einer Seite, wohl um Kosten zu sparen. Es war auch keine luftfahrttaugliche Beklebung, denn diese wurde vor dem Ausfliegen der kurzfristig zu Showzwecken angemieteten Maschine gleich wieder entfernt. Seitens Liliair war immer wieder zu hören, dass die Routen in Kürze zur Buchung freigegeben werden sollen. Im Jänner 2023 hieß es, dass man Anfang März 2023 mit dem Verkauf beginnen wird und seither sagte man immer wieder, dass es Ende der Woche soweit sein wird und man hinsichtlich der Buchungssysteme in finaler Abstimmung wäre. Der maltesische „Partner“ Flite, der Europa-Ableger des U.S.-Riesen Mesa Airlines, hat jedenfalls noch kein AOC und bei Marathon Airlines hat man angeblich auch schon länger nichts mehr aus Klagenfurt gehört. Bezeichnend ist auch, dass vor einigen Tagen eine Pressemitteilung verschickt wurde, in der Flüge nach Köln/Bonn angekündigt wurden und von München keine Rede mehr war.

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