Jan Gruber

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Jan Gruber

Asiana Airlines setzt Airbus A380 nach Hongkong ein

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines wird am 31. Juli 2023 vorerst einmalig den Maschinentyp Airbus A380 zwischen Seoul und Hongkong einsetzen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass der Carrier plant mit dem Superjumbo am 31. Juli 2023 unter der Flugnummer OZ745 nach Hongkong zu fliegen. Der Rückflug soll am 1. August 2023 als OZ746 durchgeführt werden.

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Platoon Aviation übernimmt sechste Pilatus PC-24

Der schweizerische Flugzeugbauer Pilatus konnte in diesem Jahr bereits zwei PC-24 an Platoon Aviation vollziehen. Mit der Übergabe des Super Versatile Jets mit der Seriennummer 306 wird die Flotte des deutschen Charter Betreibers innerhalb von drei Jahren auf sechs PC-24 wachsen. „Neben Geschäftsreisen sind im Sommer besonders südliche Feriendestinationen wie Nizza, Olbia oder Paris gefragt. Unsere Strategie, erstklassigen Service in Kombination mit dem geräumigsten und komfortabelsten Jet seiner Klasse anzubieten, ist ein voller Erfolg. Unsere Kunden schätzen die Kabinengröße, die sonst nur in ‚Mid-Size Jets‘vorhanden ist sowie die bequemen und individuell verstellbaren Sitze der achtplätzigen Executive-Ausstattung. Besonders bei Ferienreisen sind der große Frachtraum und das Frachttor des PC-24 ein riesiger Pluspunkt. So können Koffer- und Sportausrüstungen einfach und sicher in der Kabine mitgeführt werden“, so Platoon-Chef Deniz Weissenborn.

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AUA-Managerin Susanne Svejda wechselt zu den Wiener Linien

Die Wiener Linien, Österreichs größter kommunaler Verkehrsbetrieb, bekommen mit Susanne Svejda, die vormals für Austrian Airlines tätig war, eine neue Leiterin des Fahrbetriebs. Die Managerin wird ihren neuen Posten am 1. August 2023 antreten. „Ich freue mich, dass wir mit Susanne Svejda eine Top-Managerin für die Neugestaltung und Optimierung unseres Betriebsbereiches gewinnen konnten. Ihre langjährige Erfahrung in der Mobilitätsbranche und ihr umfassendes Know-how im Krisenmanagement wird sie perfekt einbringen, um unseren Fahrbetrieb zu stabilisieren und zukunftsfit aufzustellen“, erklärt Wiener Linien Geschäftsführerin Alexandra Reinagl, welche den Bereich bis zum Start von Svejda interimistisch leiten wird. Im Herbst 2022 hat der globale Mangel am Arbeitsmarkt auch die Wiener Linien stark getroffen. Geschäftsführerin Alexandra Reinagl hat mit einem 5-Punkte-Programm reagiert und damit unter anderem die Intervalle wieder stabilisiert. Weitere Maßnahmen im Bereich der Ausbildung und Arbeitsbedingungen sind in Umsetzung. Für mehr Schlagkraft soll nun auch eine Neuaufstellung des Betriebsbereiches sorgen.

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Eurowings stellt Düsseldorf-Kosice ein

Einst war die Strecke Düsseldorf-Kosice eine Route, die Eurowings aufgrund einer Passagierumfrage aufgenommen hat. Die Strecke wurde während der Corona-Pandemie wiederholt pausiert und nun wurde die angekündigte Wiederaufnahme nicht umgesetzt. Vor einigen Jahren führte Eurowings eine Umfrage, in der Passagiere über neue Destinationen abstimmen konnten, durch. In der ersten Auflage entschieden sich die Reisenden angeblich für Düsseldorf-Kosice. Diese Route wurde entgegen anderslautender Ankündigungen seitens Eurowings nicht mehr reaktiviert und wurde nun endgültig eingestellt. Ob es nochmals zu einer Wiederaufnahme kommt ist völlig offen.

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Ryanair stockt Weeze-Bergamo auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair erhöht mit Wirksamkeit zum 6. Juni 2023 zwischen Weeze und dem italienischen Bergamo die Frequenzen. Künftig wird man sechs Umläufe pro Woche anbieten. Die Tochtergesellschaft Malta Air wird künftig auch an Dienstagen zwischen den beiden Airports fliegen. Vorerst handelt es sich um eine temporäre Aufstockung, denn die zusätzlichen Flüge sind bis zum 26. September 2023 befristet.

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Mexiko verkauft Präsidenten-Dreamliner nach Tadschikistan

Rund vier Jahre lang suchte die mexikanische Regierung nach einem Käufer für die einstige Präsidentenmaschine des Typs Boeing 787. Nun geht das luxuriös ausgestattete Langstreckenflugzeug nach Tadschikistan. Deren Regierung lässt sich den VIP-Jet rund 92 Millionen U.S.-Dollar kosten. Im Jahr 2018 wurde diese Boeing 787 durch den damaligen Präsidenten Enrique Peña Nieto erworben. Sein Nachfolger und derzeit amtierender Staatschef Mexikos, Andrés Manuel López Obrador, betrachtete das Flugzeug aber als zu „protzig und zu teuer“, weshalb er die Nutzung verweigerte. Etwa vier Jahre lang suchte die Regierung nach einem Käufer und wurde erst jetzt fündig. Für Tadschikistan ist es ein regelrechtes Schnäppchen, denn Mexiko bezahlte seinerzeits etwa 200 Millionen U.S.-Dollar für das Flugzeug. Am 20. April 2023 gab Obrador unter anderem über Social Media bekannt: „Die Regierung von Tadschikistan hat 1.658.684.400 Pesos auf das Konto des Instituts zur Rückgabe des Gestohlenen an das Volk eingezahlt. Dieses Geld wird in zwei Krankenhäuser investiert, in Tlapa, Guerrero, und in Tuxtepec, Oaxaca, die von Militäringenieuren gebaut und noch vor Ende unserer Amtszeit eingeweiht werden“.

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USA: American-A321 erleidet kurz vor dem Start einen Triebwerksbrand

Am 20. April 2023 sollte der Airbus A321 mit der Registrierung N980NY als AA2288 von Charlotte nach Dallas-DFW fliegen. Doch dazu kam es nicht, denn während der Startvorbereitungen ist ein Brand ausgebrochen. Der von American Airlines betriebene Mittelstreckenjet sorgte kurz nach dem Verlassen der Gateposition für Aufsehen, denn während dem Rollen auf die Startbahn fiel das linke Triebwerk aus. Ein Passagier hat den Ausfall mit seiner Handykamera aufgenommen. Zunächst schlugen Flammen aus dem linken Antrieb und wenige Momente später griffen diese auf weitere Teile des Airbus A321 über. Auf Video festgehalten ist auch jener Moment, in dem zahlreiche Passagiere bemerken, dass das Feuer aus den Flügeln der Maschine schlägt. Diese reagieren regelrecht panisch. Die Flughafenfeuerwehr eilte rasch zum Ort des Vorfalls und griff ein. Die Fluggäste und Besatzungsmitglieder konnten den Airbus A321 von American Airlines unbeschadet verlassen. Später stellte sich heraus, dass die Flammen aufgrund eines nicht näher bezeichneten mechanischen Problems ausgebrochen waren. „Das Flugzeug rollte aus eigener Kraft sicher zum Gate und wurde zur Wartung außer Betrieb genommen. Wir möchten die Reisepläne unserer Kunden niemals stören und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die dies verursacht haben könnte“, so American Airlines in einer Stellungnahme. Die FAA hat eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet.

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Aeroitalia nimmt drei Inlandsstrecken ab Comiso auf

Im Mai 2023 nimmt Aeroitalia drei weitere inneritalienische Strecken auf. Diese führen von Comiso nach Bergamo, Rom-Fiumicino und Forli. Der Konkurrent Ryanair stellt ab dem zuerst genannten Airport einige Routen ein. Aeroitalia wird ab 15. Mai 2023 die Destinationen Bergamo und Rom-FCO bedienen. Die norditalienische Stadt steuert man ab Comiso viermal wöchentlich an. In die Hauptstadt geht es täglich. Einen Tag später nimmt man drei wöchentliche Forli-Umläufe auf.

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Amelia International flottet ersten Airbus A320 ein

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International hat in der vergangenen Woche den ersten Airbus A320 in die Flotte aufgenommen. Dieser trägt bereits die Livery des Carriers und soll für ACMI- und Charterflüge eingesetzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung F-HBNA und wurde ursprünglich an Air France ausgeliefert. Das Mittelstreckenflugzeug ist 12,9 Jahre alt und mit CFM International Triebwerken ausgerüstet. Eigentümer der Maschine ist das Leasingunternehmen AerCap.

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Australien untersagt Qantas die Übernahme von Alliance Airlines

Eigentlich wollte die größte Fluggesellschaft Australiens, Qantas, den Mitbewerber Alliance Aviation Services aufkaufen. Die lokale Wettbewerbsbehörde äußere von Anfang an Bedenken und diese konnten die beiden Unternehmen nicht ausräumen. Nun wurde der Deal behördlich untersagt. Dabei spielt laut Behördenleiterin Gina Cass-Gottlieb eine erhebliche Rolle, dass man Alliance als wichtigen Konkurrenten für Qantas betrachtet. Der Wegfall dieses Anbieters würde mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass sich der Wettbewerb, insbesondere im Inlandsverkehr, verkleinere und Endkunden mit höheren Ticketpreisen zu rechnen hätten. Obwohl Alliance Airlines eine in Australien tätige Regionalfluggesellschaft ist, ist der Carrier in europäischen Luftfahrtkreisen durchaus bekannt. Das hängt hauptsächlich damit zusammen, dass man der weltgrößte Fokker-Operator ist. In den letzten Jahren hat man bei Ausflottungen zugeschlagen und sich weitere F70 bzw. F100 gesichert. Zum Beispiel gingen die vormals von Tyrolean Airways und Austrian Airlines genutzten F70/F100 sowie die F100 von Helvetic Airways nach Downunder. Seit einiger Zeit flottet man aber auf gebrauchte Embraer 190 um. Derzeit besteht die Flotte von Alliance aus 32 Embraer 190, wobei man sich bereits 31 weitere Exemplare auf dem Gebrauchtmarkt gesichert hat. Momentan beträgt das Durchschnittsalter dieser Teilfotte 15,4 Jahre. Wesentlich älter sind die 25 Fokker 100, die es auf 31,5 Jahre bringen sowie die 15 Fokker 70, die im Schnitt 27,6 Jahre auf dem Buckel haben. In der Vergangenheit hatte man auch zahlreiche Fokker 50, Embraer 120 und auch eine Boeing 737. Neben dem Regionalnetz, das auf eigene Rechnung betrieben wird, ist Alliance Air auch im Fly-in-Fly-Out-Geschäft vertreten. Dabei fliegt man hauptsächlich im Auftrag

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