Jan Gruber

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Jan Gruber

D-A-CH-Region: Qatar stockt die Frequenzen weiter auf

Im Winterflugplan 2023/24 erhöht Golfcarrier Qatar Airways ab Deutschland, Österreich und der Schweiz die Frequenzen in Richtung Doha. Düsseldorf wird zunächst auf elf wöchentliche Flüge erhöht und im kommenden Jahr sollen dann zwei tägliche Umläufe angeboten werden. Bereits zuvor hebt man in Zürich, Berlin und Wien aufgrund hoher Nachfrage die Frequenzen an. Diese drei Destinationen verbindet man zweimal täglich mit der Hauptstadt von Katar, wo man das Hauptdrehkreuz unterhält.

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WIener Neustadt: Diamond hat eDA40 in die Luft gebracht

In der vergangenen Woche hat der österreichisch-kanadische Flugzeugbauer Diamond Aircraft in Wiener Neustadt den ersten Testflug des Elektroflugzeuges eDA40 erfolgreich durchgeführt. Gesteuert wurde die kleine Maschine von Sören Pedersen, Head of Flight Test.  Die eDA40 ist eine Weiterentwicklung der DA40, die im Gegensatz zu ihrem Vorgänger nicht auf Antrieb mittels Verbrenner, sondern auf Elektromotoren setzt. Am 26. Juli 2023 wurde der Erstflug ab Wiener Neustadt durchführt. In der niederösterreichischen Stadt unterhält der Hersteller ein Werk.  „Das Flugzeug hat sich bei seinem Erstflug hervorragend geschlagen und alle unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen“, sagte Diamond CEO Liqun (Frank) Zhang. Der österreichische Hersteller strebt für die eDA40 die Part 23-Zertifizierung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) an. Im April 2024 will man das Muster auf der Aero Friedrichshafen der breiten Öffentlichkeit präsentieren. 

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Brno: Neos legt Phuket-Flüge auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird es dem aktuellen Stand der Dinge nach wieder Langstreckenflüge ab dem tschechischen Flughafen Brno geben. Diese sollen von der italienischen Neos durchgeführt werden und nach Phuket führen.  Die Charterflüge sollen laut einem Bericht des Portals Aeroroutes.com im Zeitraum von 19. Dezember 2023 bis vorerst 4. April 2024 angeboten werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt an den Verkehrstagen Dienstag und Mittwoch beziehungsweise die Rückflüge mittwochs und donnerstags.   Es handelt sich um Zwischenstopps auf dem Weg von Mailand-Malpensa nach Phuket bzw. Zurück. In beiden Richtungen sollen die von Neos betriebenen Boeing 787-9 auf dem tschechischen Airport zwischenlanden, um Passagiere ein- und aussteigen lassen zu können. 

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Russland verhängt saftige Geldstrafe über Korean Air

Die Fluggesellschaft Korean Air wurde von einem russischen Gericht zur Zahlung einer Geldstrafe in der Höhe von rund 46 Millionen U.S.-Dollar verurteilt. Dem Carrier werden angebliche Versäumnisse im Zusammenhang mit einer Verzollung vorgeworfen. Der Vorfall hat sich bereits Anfang 2021 ereignet. Konkret geht es darum, dass der Frachtflug KE529 im Feber 2021 den Flughafen Moskau-Scheremetjewo ohne ein so genanntes Siegel der russischen Zollbehörde verlassen haben soll. Dem widerspricht der Carrier vehement und erklärt, dass man vor dem Abflug dieses eingeholt habe und dem Zoll alle notwendigen Dokumente vorgelegt habe. Das interessierte die Behörde aber nicht, denn diese verhängte zunächst ein Bußgeld in der Höhe von 87 Millionen U.S.-Dollar. Korean Air war insbesondere mit der Höhe der Strafe so ganz und gar nicht einverstanden und zog dagegen vor Gericht. Obwohl man sämtliche Dokumente, die auch die strittigen Siegel im Original aufweisen, vorlegen konnte, wurde das Bußgeld nicht aufgehoben, sondern lediglich reduziert. In Südkorea spekulieren einige Medien, dass dahinter politische und finanzielle Interessen stecken könnten. Russland betrachtet dieses Land nämlich als so genannten „unfreundlichen Staat“. Das hat zur Folge, dass Korean Air – genau wie alle anderen südkoreanischen Carrier – mit einem Bann belegt ist. Somit geht die Wahrscheinlichkeit, dass in naher Zukunft eine Maschine der betroffenen Fluggesellschaft auf dem Gebiet der Russischen Föderation landen wird, gegen Null. Ob und wie Korean Air die Strafe, die möglicherweise auch der Aufbesserung des russischen Staatshaushalts dienen könnte, bezahlen wird, ist noch völlig offen. Für die Regierung der Russischen Föderation dürfte die Durchsetzung äußerst schwierig

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Air Baltic sucht rund 200 neue Mitarbeiter

Die lettische Air Baltic plant bis Ende 2023 den Personalstand auf rund 2.500 Mitarbeiter zu erhöhen. Im ersten Halbjahr 2023 hat man 347 Neueinstellungen vorgenommen, so dass man momentan 2.360 Beschäftigte hat.  Im Jahr 2023 sind die Stellen, für die bisher die meisten Bewerbungen eingegangen sind, Junior Cabin Crew (>1800), First Officer (>950), Senior First Officer (>330), Storekeeper (>330), Experienced Cabin Crew (>320), Revenue Analyst (>270), Flight Dispatcher Assistant (>170), Logistics Courier (>170).  Alīna Aronberga, Senior Vice President Human Resources bei airBaltic: „Wir sind stolz darauf, dass airBaltic zu den beliebtesten Arbeitgebern in Lettland zählt und gleichzeitig die besten Verbindungen in den baltischen Raum bietet. Mit der Stärkung unserer Marktpräsenz und der Vergrößerung der Flotte durch neue Flugzeuge wächst auch unsere Belegschaft.“ 

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Nationalfeiertag: Zürich nutzt Piste 28 nicht

Aufgrund von Feuerwerken, die anlässlich des schweizerischen Nationalfeiertages für den 1. August 2023 angekündigt sind, werden die in Zürich tätigen Fluggesellschaften ausnahmesweise die Piste 14/16 in abendlicher Zeitenlage nutzen.  Wie in den vergangenen Jahren werden aufgrund von Feuerwerken auch am diesjährigen 1. August die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben. Gemäss deutscher Verordnung müsste ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden.    Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen wird am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet. Landungen erfolgen ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden.   

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Münster/Osnabrück: Ryanair mit 500.000 Fluggästen

In der vergangenen Woche konnte der Billigflieger Ryanair am Flughafen Münster/Osnabrück den Meilenstein der Beförderung von einer halben Million Passagiere feiern. In der laufenden Sommerperiode 2023 bietet man neu das von der Tochtergesellschaft Lauda Europe bediente Ziel Zadar an.  „Wir freuen uns, gemeinsam mit Ryanair diesen wichtigen Meilenstein zu feiern und sehen einer erfolgreichen Partnerschaft in der Zukunft mit weiterem Wachstum entgegen“, erklärt Flughafendirektor Rainer Schwarz.  „Wir freuen uns, die halbe Million Ryanair-Passagiere am Flughafen Münster/Osnabrück feiern zu können. Ryanair nahm 2013 den Betrieb am Flughafen Münster/Osnabrück auf und fördert weiterhin die regionale Entwicklung durch die Unterstützung von über 80 lokalen Arbeitsplätzen und die Bereitstellung einer noch besseren Anbindung an Europa und seine Millionen von Urlaubern. Unser Sommerflugplan 2023 hat sich als sehr beliebt erwiesen, einschließlich unserer Strecken nach Korfu und Palma de Mallorca sowie der neuesten Verbindung nach Zadar“, so Ryanair-Country-Managerin Annika Ledeboer. 

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Vinci Airports übernehmen sieben Kapverden-Flughäfen

Die sieben Flughäfen des Inselstaats Kap Verde werden nun vom französischen Konzern Vinci Airports betrieben. Bereits im Juli 2022 wurde eine entsprechende Vereinbarung mit der Regierung unterschrieben.  Da erheblicher Investitionsbedarf bestehen soll, wurden umfangreiche Finanzmittel organisiert. Unter anderem haben sich die Entwicklungsbanken Weltbank-IFC, Proparco, DEG mit etwa 60 Millionen Euro beteiligt. Es wurden einige Auflagen in Richtung Reduzierung von Kohlenstoffdioxid-Emisssionen gemacht.  Vinci Airports hat seitens der Regierung der Kapverden einen 40-jährigen Konzessionsvertrag erhalten. Diese umfasst alle sieben Verkehrsflughäfen des Inselsstaats. Vom Management und Betrieb durch ein privates Unternehmen erwartet man sich, dass sich die Konnektivität erheblich verbessert.  Von der Veränderung betroffen sind nachstehende Airports: Boa Vista, Praia, Sal und São Vicente sowie drei Inlandsflughäfen, São Filipe, Maio und São Nicolau. Die Kapverden halten den Flugverkehr für strategisch wichtig und investieren kräftig. Beispielsweise baut der National-Carrier derzeit eine Boeing 737-Max-Flotte auf. 

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Tipp: Vienna Aviation Collectors Day am 14. Oktober 2023

Der Verein Flughafenfreunde Wien wird am 14. Oktober 2023 in der Zeit von 9 Uhr 00 bis 13 Uhr 00 wieder den beliebten Sammler- und Tauschtag am Airport Wien-Schwechat veranstalten. Die Veranstaltung trägt den Namen „Vienna Aviation Collectors Day“ und bietet laut Obmann Gernot Kastner auch in diesem Jahr so einiges. Unter anderem: „Wir freuen uns über eure zahlreiche Teilnahme. Neben dem Luftfahrt-Flohmarkt, Fotobox und der traditionellen großen Tombola wird es Buchpräsentationen von Luftfahrtbüchern geben“.

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Swiss lässt legendäre HB-IOC in Einzelteile zerlegen

Nach über 27 Jahren Einsatzzeit hat das älteste Swiss-Flottenmitglied, der Airbus A321 mit der Registrierung HB-IOC, die letzte Reise angetreten. Der Mittelstreckenjet trug zu Swissair-Zeiten die olympischen Ringe und wurde auch als offizielles Flugzeug des IOC vermarktet – daher auch das auffällige Luftfahrtkennzeichen.  Nach dem Konkurs der Swissair, die als nationaler Stolz der Schweiz galt, wurde auf der Grundlage der einstigen Tochtergesellschaft Crossair die heutige Swiss International Air Lines aufgebaut. Bei dieser verrichtete die HB-IOC noch einige Jahre ihren Dienst. Derzeit wird dieser Airbus A321 im spanischen Castellón verschrottet.  Bei Swiss war besagtes Flugzeug zuletzt unter dem Taufnamen „St. Moritz“ in der Luft. Nach der letzten Reise soll dieser Airbus A321 in Spanien in seine Einzelteile zerlegt werden. Nach Möglichkeit sollen diese recycelt werden. Auch haben sich bereits Hersteller von Luftfahrt-Goodies bestimmte Teile gesichert. Somit dürfen sich Aviatik- und Designfans dürfen sich auf ganz besondere Erinnerungsstücke freuen.  In den 27 Jahren im aktiven Liniendienst – zunächst bei Swissair und anschließend bei Swiss – beförderte die HB-IOC über sieben Millionen Passagiere. 47.000 Starts und Landungen durchgeführt und ist während über 73.000 Stunden im Einsatz gewesen. Vor einigen Monaten wurde die Ikone nach Castellón in Spanien überführt und dort in ihre Einzelteile zerlegt.  Der Carrier selbst nutzt einige Komponenten der HB-IOC weiter. Zum Beispiel wurden Teile der Kabine ausgebaut und finden innerhalb der Lufthansa Group eine neue Verwendung als Crew-Trainer. Was ansonsten noch verwendbar ist, wird als Ersatzteile für andere Flugzeuge dieses Typs verwendet.    Das Flugzeug mit Baujahr 1995, das ursprünglich

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