Jan Gruber

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Jan Gruber

Kassasturz: Flughafen Klagenfurt hat millionenschweres Finanzloch

Die Finanzlage des Klagenfurter Flughafens ist noch angespannter als bislang von der öffentlichen Hand befürchtet. Der angekündigte Kassasturz hat ergeben, dass der Fehlbetrag bei 6,6 Millionen Euro liegt und damit doppelt so hoch ist wie zuvor von Lilihill gegenüber Land Kärnten und Stadt Klagenfurt kommuniziert.  Doch das ist noch gar nicht alles, denn um den Fortbestand des Kärntner Flughafens sichern zu können, müssen in den nächsten Jahren rund 15 Millionen Euro investiert werden. Die genannten Zahlen wurden im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Airportchef Maximilian Wildt, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP), Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) und KBV-Vorstand Martin Payer bekanntgegeben.  Der Landes-Vize betonte, dass es in den nächsten Monaten primär darum gehe den Airport, der sich seit einigen Wochen wieder vollständig im Eigentum der öffentlichen Hand befindet, zu retten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wären, so Bürgermeister Scheider, millionenschwere Investitionen in die sicherheitsrelevante Infrastruktur notwendig. Auch im Bereich des Terminals bestehe Sanierungsbedarf an der Gebäudesubstanz. Zwischen den Zeilen war auch herauszuhören, dass unter der Mehrheitseigentümerschaft von Lilihill angeblich nur die allernotwendigsten Arbeiten vorgenommen worden sein sollen.  Interessant erscheint auch der Umstand, dass während der Pressekonferenz hohe Ausgaben des Airports im Zusammenhang mit der nie abgehobenen Liliair genannt wurden. Wildt sagte dazu, dass derzeit geprüft wird inwiefern man von Lilihill Geld zurückfordern kann. Weiter ging man jedoch nicht ins Detail.  Angesichts der desaströsen Finanzlage, die in diesem Jahr schon dazu geführt hat, dass der Airport zweimal nicht in der Lage war die Löhne und Gehälter pünktlich auszubezahlen, was letztlich zum

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Tschechien: Erster Budweis-Charter nach jahrelanger Verspätung abgehoben

Am 2. August 2023 führte die tschechische Fluggesellschaft Smartwings im Auftrag eines Tour Operators den ersten Charterflug ab dem Budweis Airport durch. Noch ist das Angebot ab dem neuen Airport durchaus überschaubar.  Mit jahrelanger Verspätung hat man es in České Budějovice geschafft, dass die notwendigen Betriebsbewilligungen erlangt wurden und der erste Charterflug durchgeführt werden konnten. Genau genommen ist der Airport nicht neu, denn ihn gibt es schon länger. Vor einigen Jahren hat man sich aber entschieden, dass dieser erweitert und ausgebaut werden soll, so dass auch Maschinen der Typen Airbus A320 und Boeing 737 starten und landen sowie abgefertigt werden können.  Zunächst versuchte man sich offensiv als Billig-Alternative zu Linz zu vermarkten, jedoch konnte man im Vorfeld keinen einzigen Lowcoster für Budweis begeistern. Auch sonst hat man bis dato keinerlei Linienflüge. Das Angebot, das am 2. August 2023 aufgenommen wurde, wird im Rahmen eines Chartervertrags von Smartwings für einen tschechischen Reiseveranstalter durchgeführt.  Die Buchungszahlen sollen laut Tour Operator zufriedenstellend sein. Man denkt bereits über eine Ausweitung des Angebots nach. Immerhin hat man derzeit einen großen Vorteil, denn man ist der einzige Anbieter, der Nonstopflüge zu Ferienzielen ab České Budějovice im Portfolio hat. Geht es nach dem Management des Airports, so sollen sich schon möglichst bald Billigflieger ansiedeln.  Zumindest in der Theorie hätte der Flughafen Budweis durchaus das Potential ein ernsthafter Konkurrent für den Linzer Flughafen zu werden. Allerdings muss man dazu auch ein attraktives Angebot auf die Beine stellen. In vielen Fällen reisen potentielle Linz-Passagiere mangels Angebot bereits heute ab

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AUA-Winterflugplan ab Klagenfurt fällt nochmals kleiner aus

Im Winterflugplan 2023/24 müssen sich Austrian-Airlines-Passagiere von/nach Klagenfurt an deutlich weniger Rotationen gewöhnen. Mitunter gibt es an bestimmten Tagen nur noch einen Flug pro Tag.  Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag nur noch gegen 9 Uhr 30 von Wien nach Klagenfurt und anschließend wieder zurück in die Bundeshauptstadt geflogen wird. Nur noch an den Tagen Mittwoch, Freitag und Sonntag soll es einen frühabendlichen Umlauf Wien-Klagenfurt-Wien, der Österreichs größten Airport um 17 Uhr 15 verlässt, geben.  Zu weiteren Ausdünnungen kommt es beispielsweise während der Weihnachtsferien, wobei dies auf dieser Route bereits vor der Corona-Pandemie üblich war. Hinter der Reduktion des Angebots auf der innerösterreichischen Strecke steckt laut Austrian Airlines, dass die Nachfrage nicht ausreichend sein soll. Dem widerspricht aber ein Bericht des Österreichischen Rundfunks. In diesem ist die Rede davon, dass die Maschinen sehrwohl gut ausgelastet sein sollen.   Seitens der Wirtschaftskammer setzt man nun auch Hoffnungen in den neuen Flughafenchef Maximilian Wildt, denn Anbindungen an weitere Drehkreuze, beispielsweise München und/oder Hamburg, würden die Abhängigkeit von Austrian Airlines verringern. Seitens des Airports heißt es dazu in Kurzfassung, dass man sich mit der AUA in intensiven Gesprächen befinde und eines der großen Ziele der Airport-Geschäftsleitung wäre es, dass man eine Drehkreuzanbindung an einen Airport in Deutschland auf die Beine stellen kann.   Als Operator würde aus logischen Gründen nur die Lufthansa Group selbst oder eine Partner-Airline, die über die notwendigen Interlining- und Codeshareabkommen verfügt, in Frage kommen. Das Klagenfurt-Interesse scheint sich aber in sehr

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Sommer 2024: Eurowings nimmt Keflavik ab Stuttgart auf

Ab Stuttgart plant Eurowings im Sommerflugplan 2024 auch die Destination Keflavik anzubieten. Diese soll vorerst zweimal wöchentlich angeboten werden. Der Erstflug ist für den 19. Mai 2024 angekündigt. Von Stuttgart nach Keflavik geht es jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zu später Stunde. Die Rückflüge werden an Montagen und Freitagen in der Nacht durchgeführt. Als Fluggerät kommen im Normalfall Airbus A320 zum Einsatz.

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Sommer 2024: Pegasus plant Antalya-Münster/Osnabrück

Die türkische Ferienfluggesellschaft Pegasus plant im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Antalya und Münster/Osnabrück anzubieten. Der Erstflug ist für den 1. April 2024 angekündigt. Vorerst sind vier wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten geplant. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Im Regelfall sollen Maschinen der Airbus-A320neo-Reihe eingesetzt werden.

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Flughafen Stuttgart beleuchtet Terminals in Regenbogenfarben

Anlässlich der Christopher Street Day-Kulturwochen, die von Stuttgart-Pride veranstaltet werden, hat der Landesflughafen in der Vorwoche die Terminals in Regenborgenfarben beleuchtet. Besonders gut sichtbar war dies bei Nacht.  Der Flughafen Stuttgart bringt Reisende aus aller Welt von und nach Baden-Württemberg. Menschen aus vielen Kulturen und Ländern weltweit sind am Flughafen willkommen, unabhängig von Alter, Nationalität, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Gleichberechtigung und Akzeptanz sind zentrale Werte im Unternehmen. Am heutigen Freitag findet dazu ein Roundtable-Event am Flughafen statt. 

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Lufthansa zieht gegen Untersagung der Staatshilfe vor den EuGH

In der Vorwoche hat Lufthansa gegen die Untersagung der im Jahr 2020 gewährten Staatshilfe, die zwischenzeitlich bereits zurückbezahlt wurde, ein Rechtsmittel eingelegt. Die Angelegenheit ist somit nun vor dem Europäischen Gerichtshof anhängig.  Zu Beginn der Corona-Pandemie hat unter anderem die Bundesrepublik Deutschland der Lufthansa Group mit rund sechs Milliarden Euro unter die Flügel gegriffen. Dieser Schritt wurde der EU-Kommission genehmigt. Dagegen sind die Mitbewerber Ryanair und Condor vor Gericht gezogen und das EU-Gericht hat die Bewilligung gekippt. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang auch, dass Condor in den letzten Jahren gleich mehrfach Staatshilfe in Anspruch genommen hat.  Seitens Lufthansa wurden die staatlich garantieren Darlehen mittlerweile vollständig zurückbezahlt. Der Konzern hat diese auf reguläre Kapitalmarktanleihen umgeschuldet. Gegen das Urteil des EU-Gerichts zieht man vor den EuGH, da man die Staatshilfe der Bundesrepublik Deutschland für rechtens hält. 

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Australien: Nexus Airlines mit ehemaligen Air-Baltic-Dash am Start

In Australien ist mit Nexus Airlines eine neue Regionalfluggesellschaft an den Start gegangen. Diese betreibt zunächst drei de Havilland Dash 8-400, die zuvor auf Malta auf ihren Einsatz in Downunder vorbereitet wurden. Es handelt sich um eine Tochtergesellschaft von Aviair, die Mitte Juli 2023 ihren kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen hat. Zunächst hat man eine de Havilland Dash 8-400 ab Geraldton in Dienst gestellt. Rund eine Woche später folgte eine zweite Einheit, die in Richtung Perth in den Liniendienst gestellt wurde. Das dritte Flugzeug fliegt ab Broome auf der Kimberly-Route. Nexus Airlines legt auf vielen Routen eine Reihe von Zwischenstopps ein. Das ist auch so gewollt, denn das Unternehmen sieht sich mehr als eine Art Regionalzug, das kleinere Städte und Gemeinden besser miteinander verknüpfen möchte. Die Muttergesellschaft Aviair war bislang hauptsächlich im Chartergeschäft aktiv und hat kleinere Muster die Pilatus PC-12 im Einsatz. Daher betrachtet man die Start der Tochter Nexus Airlines auch als großen Expansionsschritt. Nach und nach will man weitere de Havilland Dash 8-400 übernehmen und weiter expandieren. Das Projekt wird auch von der öffentlichen Hand unterstützt, denn auf den meisten Routen gibt es finanzielle Unterstützung. Diese sind aber daran geknüpft, dass die Anwohner der subventionsgebenden Regionen vergünstigte Tarife verhalten. Die drei de Havilland Dash 8-400 waren vormals bei Air Baltic im Einsatz. Es handelt sich um Flugzeuge, die von der Leasinggesellschaft Nordic Aviation Capital geleast werden. Auf dem maltesischen Flughafen Luqa wurden die drei Turbopropflugzeuge auf ihren Einsatz bei Nexus Airlines vorbereitet. Auch ihre Livery haben diese hier erhalten.

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EU: Pakistan International könnte von schwarzer Liste gestrichen werden

Momentan darf die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines die Flughäfen in der Europäischen Union nicht ansteuern. Das könnte sich möglicherweise schon bald ändern, denn laut Easa könnte der Carrier von der schwarzen Liste gestrichen werden.  Auf diese hatte es PIA im Jahr 2020 geschafft, denn es kam ans Licht, dass zahlreiche Piloten im Rahmen eines kriminellen Systems über gefälschte Lizenzen verfügt haben. Laut Easa stehe man mit der Zivilluftfahrtbehörde von Pakistan in einem Dialog, der zur Aufhebung des Banns führen könnte. Vieles wird von einem Vor-Ort-Termin der europäischen Behörde bei ihren Kollegen in Pakistan abhängen. Die Beamten wollen sich persönlich von den Fortschritten überzeugen. 

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Sommer 2024: Condor mit einigen Neuerungen ab Deutschland

Die Ferienfluggesellschaft Condor plant auch im Sommerflugplan 2024 ab München, Frankfurt und Düsseldorf je einmal pro Woche nach Agadir zu fliegen. Diese Strecken werden zunächst im Winter 2023/24 angeboten.  In den letzten Tagen hat Condor damit begonnen die Planungen für den Sommer 2024 im Reservierungssystem ersichtlich zu machen. Auf der Kurzstrecke finden sich ab deutschen Airports einige Neuerungen. Beispielsweise wird man ab 1. Mai 2024 ab Frankfurt am Main nach längerer Pause wieder am Verkehrstag Mittwoch nach La Palma fliegen. Ebenso reaktiviert werden die Antalya-Flüge ab München, die von 17. Mai 2024 an täglich bedient werden sollen.  Im Winter 2023/24 wird Condor ab München, Frankfurt und Düsseldorf wieder nach Agadir fliegen. Die Verbindungen sollen auch im Sommerflugplan 2024 jeweils einmal pro Woche angeboten werden. Darüberhinaus wird der Ferienflieger von Leipzig/Halle aus ab 20. Mai 2024 an Montagen Kurs auf die Stadt an der Atlantik-Küste nehmen. Vom sächsischen Airport aus geht es ab 17. Mai 2024 jeweils an Freitagen und Sonntagen auch nach Jerez de la Frontera. Rhodos wird Condor ab 2. Mai 2024 an Dienstagen, Donnerstagen und Sonntagen neu auch ab Nürnberg ansteuern. 

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