Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

EU führt Umweltlabel für Flugreisen ein

Die Europäische Union will ein spezielles Umweltlabel einführen, das bei Flugreisen den Kohlenstoffdioxid-Abdruck pro Passagier aufzeigen soll. Damit will man die Vergleichbarkeit verschiedener Fluggesellschaften vereinfachen. Die Umsetzung soll ab dem Jahr 2025 starten. Seit einiger Zeit heben einige Carrier ihre angebliche Umweltfreundlichkeit im Marketing besonders stark hervor. Manche bezeichnen sich als „Europas grünste Airline“, andere sticheln gegen Konkurrenten, die angeblich veraltetes Fluggerät betreiben sollen und wieder andere führen „Öko-Tarife“ ein, wobei völlig unklar ist, ob das SAF, für das extra bezahlt werden soll, auch tatsächlich auf dem gebuchten Flug getankt wird. Manche Fluggesellschaften haben bereits juristische „Watschn“ aufgrund von irreführender Werbung, umgangssprachlich auch Greenwashing genannt, kassiert. Die EU hofft nun, dass man mit dem geplanten Umweltlabel den Wildwuchs an „Öko-Behauptungen“ eindämmen und eine Vergleichbarkeit unter den Airlines schaffen kann. Das EU-Parlament hat den entsprechenden Beschluss in der Nacht zu Mittwoch gefasst. Unter anderem sollen der erwartete Kohlenstoffdioxidausstoß pro Passagier sowie die -effizienz pro Kilometer in die Bewertung einfließen. Künftig soll auch die Beimischung von SAF, soweit technisch möglich, verpflichtend werden. Ab dem Jahr 2025 sollen zwei Prozent beigemischt sein. Per 20230 wird die Quote auf sechs Prozent erhöht, 2035 auf 20 Prozent, 2040 auf 34 Prozent, 2045 auf 42 Prozent und bis 2050 sollen es dann 70 Prozent sein. Diese Regelung muss noch formell von EU-Parlament und den EU-Staaten abgesegnet werden.

weiterlesen »

Flughafen Wien begrüßt Comeback-Ankündigung von Jet2

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, begrüßt das seitens der Billigfluggesellschaft Jet2 für September 2023 angekündigte Comeback. Der Carrier beabsichtigt Birmingham und Manchester mit der Bundeshauptstadt der Alpenrepublik zu verbinden. Dazu Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG: „Mit dem Comeback von Jet2.com am Flughafen Wien wird der Norden Englands künftig noch besser erreichbar und ich freue mich, dass wir damit unser Flug- und Destinationsangebot ab Wien in diese Region damit erweitern können. Manchester und Birmingham sind gerade für Citytrips sehr attraktive Destinationen, geprägt von britischer Kultur und eingebettet in der wunderschönen nordenglischen Umgebung. Die neuen Flugangebote ab September und November sind auch für den Incoming-Tourismus wichtig, denn viele britische Gäste genießen die Weihnachtszeit in Wien und besuchen die romantischen Weihnachtsmärkte oder die spannenden kulturellen Aktivitäten der Stadt“. Jet2.com ist die drittgrößte Fluggesellschaft Großbritanniens und fliegt von zehn britischen Flughäfen zu mehr als 65 Zielen in ganz Europa und darüber hinaus. Seit dem ersten Flug im Jahr 2003 hat Jet2.com ihre Flotte mit der Lieferung von 34 brandneuen Boeing 737-800NG-Flugzeugen und der Bestellung von 60 neuen Airbus A321neo-Flugzeugen erweitert.

weiterlesen »

Mehrausgaben für Treibstoff: Hawaiian Airlines wegen A321neo-Problemen verägert

Viele Fluggesellschaften erwarten sich vom Einsatz von Flugzeugen der A320neo-Reihe signifikante Kostenvorteile im Bereich des Treibstoffverbrauchs. Hawaiian Airlines ärgert daher besonders, dass man aufgrund von Triebwerksproblemen einige A321neo nicht einsetzen konnte. Man habe dadurch um rund 21,4 Prozent mehr Sprit verbraucht. Die Kerosinkosten sind der größte variable Kostenblock, denn Airlines stemmen müssen. Da die Treibstoffpreise seit einigen Jahrzehnten tendenziell steigen, ist jede eingesparte Tonne herzlich willkommen. Über eine Geschäftsjahresperiode hinweg summiert es sich ganz ordentlich und je nach Größte der Fluggesellschaft geht es schnell um zwei- oder gar dreistellige Millionen-U.S.-Dollar-Beträge. Im ersten Quartal des laufenden Jahres konnte Hawaiian Airlines die als sparsam geltenden Airbus A321neo zeitweise nicht einsetzen. Hintergrund ist, dass man Triebwerksprobleme hatte und benötigte Ersatzteile bzw. Tauschantriebe auf sich warten haben lassen. Der Carrier setzte auf vielen Routen Langstreckengerät des Typs Airbus A330 ein. Dies hatte seinen Preis, denn laut Erklärung der Fluggesellschaft führe dieser Umstand dazu, dass im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum der Verbrauch um 21,4 Prozent gestiegen ist. Daraus resultierend musste man wesentlich mehr Geld für Kerosin aufwenden. Befördert hat man in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 rund 2,5 Millionen Fluggäste. Damit lag man um 27,7 Prozent über dem Wert, den man im ersten Quartal des Vorjahres erreicht hat. Die Einnahmen werden mit 548,5 Millionen U.S.-Dollar kommuniziert. Die Treibstoffkosten sind um 30,9 Prozent gestiegen und sollen maßgeblich dazu beigetragen haben, dass man einen Fehlbetrag in der Höhe von 98,2 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen hat.

weiterlesen »

SkyUp evakuiert Mitarbeiter aus dem Sudan

Eigenen Angaben nach hat die Billigfluggesellschaft SkyUp ihre 36 Beschäftigten, die aufgrund eines Wetlease-Auftrags im Sudan stationiert waren, in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium der Ukraine ausgeflogen. Die Kooperation mit Sun Air ist vorerst auf Eis gelegt. Der Status der am Flughafen Khartum verbliebenen Flugzeuge ist derzeit nicht bekannt, aber diese Situation hat jedoch keinen Einfluss auf die operativen Aktivitäten der Fluggesellschaft. SkyUp Airlines führt weiterhin Flüge unter allen laufenden Verträgen – ausgenommen Sun Air – durch. Die Flotte der Fluggesellschaft besteht derzeit aus 10 Flugzeugen des Typs Boeing 737.

weiterlesen »

Wetlease: Omni Air fliegt für Air Canada auf Toronto-Manchester

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird ab 17. Juni 2023 für vorerst vier Wochen eine von Omni Air betriebene Boeing 767-300ER zwischen Toronto und Manchester einsetzen. Das Wetlease-Gerät wird anstatt der von Air Canada selbst betriebenen Airbus A330-300 fliegen. Vorerst ist der Einsatz der samt Besatzungen angemieteten Boeing 767-300ER bis 17. Juli 2023 befristet, wobei eine Verlängerung ausdrücklich nicht auszuschließen ist. Die Omni-Air-Maschine ist mit 19 Sitzen in der Business- und 222 in der Economy-Class bestuhlt.

weiterlesen »

ANA stockt Tokio (Haneda)-München auf

Die japanische All Nippon Airways wird ab Anfang Juni 2023 häufiger zwischen Tokio (Haneda) und München fliegen. Man wird künftig viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten unterwegs sein. Mit Wirksamkeit zum 6. Juni 2023 stockt ANA zwischen Tokio und der Landeshauptstadt Bayerns die Frequenzen auf. Neu bietet man an Dienstagen Flüge von Japan nach Deutschland und Mittwochs auf der umgekehrten Richtung an. Zum Einsatz kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9.

weiterlesen »

Erst 2017 errichtet: Lufthansa Technik versteigert Inventar eines Standorts

Erst im Jahr 2017 hat Lufthansa Technik in der Daimlerstraße in Frankfurt am Main eine damals neue Werkstatt für Flugzeugräder und Bremsen erbauen lassen. Günstig war das nicht, denn der Wartungskranich hat sich das Projekt rund 60 Millionen Euro kosten lassen. Nachhaltig war es auch nicht, denn nun kommen die „Reste“ im Rahmen einer Auktion unter den Hammer. Der ursprünglichen Projektbeschreibung nach sollte die Werkstatt für etwa 130 Menschen der Arbeitsplatz sein. Primär wurden im Gebäude, das erst im Jahr 2017 für etwa 60 Millionen Euro gebaut wurde, Flugzeugräder und -bremsen gewartet bzw. überholt. Mittlerweile ist dieser Standort selbst „überholt“, denn Lufthansa Technik lässt über einen Auktionator so ziemlich alles, das das Herz begehrt versteigern. Damit werden die „Reste“ zu Geld gemacht. Am 31. Mai 2023 kommt das Innenleben des zwischenzeitlich stillgelegten Standorts im Rahmen einer Onlineauktion, die von HT Hanseatische Industrie-Consult durchgeführt wird, unter den Hammer. Der Auktionskatalog ist unter diesem Link zur Einsicht bereitgestellt. Interessenten müssen sich auf der Homepage des Anbieters vorab registrieren, um mitbieten zu können. Besichtigungen sind nach Terminvereinbarung möglich.

weiterlesen »

Siko: Kantonspolizei Zürich verärgert Passagiere mit langen Wartezeiten

Am Flughafen Zürich-Kloten ist es unter anderem am Dienstag, den 25. April 2023, zu enorm langen Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle gekommen. Laut lokalen Berichten sollen diese bis weit in die Check-In-Zonen hineingereicht haben. Die Folgen daraus: Die Wartezeit für die Passagiere war außergewöhnlich lange und der eine oder andere Reisende soll seinen Flug verpasst haben. Am Zürcher Airport ist für die Durchführung der Sicherheitskontrollen nicht der Airport selbst verantwortlich, sondern die Kantonspolizei. Die Geschäftsleitung hat keinen Einfluss darauf. Für die Exekutive erklärte eine Sprecherin unter anderem: „Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt, sodass eine rasche Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herausfordernd ist“. Mit anderen Worten: Es besteht akuter Personalmangel im Bereich der Sicherheitskontrolle. Reisende müssen sich auf längere Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle einstellen. Das weiß man auch bei der Kantonspolizei, denn die Medienreferentin empfiehlt zumindest zwei bis drei Stunden vor dem Abflug am Zürich Airport zu erscheinen. Auch sollte man die von der Airline erlaubten Handgepäckgrenzen nicht überschreiten. In Kooperation mit dem Flughafen will man nun Lösungen finden, um die Situation für die Reisenden erträglicher zu machen. Dies auch im Hinblick auf die traditionell reisestarken Sommerferien, die in nur wenigen Wochen starten. Es haben zwar schon einige Lehrgänge für neue Mitarbeiter begonnen, jedoch dauert es noch einige Zeit bis diese eingesetzt werden dürfen.

weiterlesen »

Hainan fliegt häufiger zwischen Peking und Berlin

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines stockt in zwei Schritten die Flugverbindung zwischen Peking und Berlin auf. Zunächst erhöht man Ende Mai 2023 auf drei wöchentliche Umläufe. Derzeit verbindet Hainan die beiden Hauptstädte einmal pro Woche. Mit Wirksamkeit zum 28. Mai 2023 bedient man pro Woche drei Umläufe ehe man per 7. August 2023 auf vier wöchentliche Rotationen aufstocken wird. Im Regelfall kommt Fluggerät des Typs Airbus A330-300 zum Einsatz.

weiterlesen »

China Southern stockt Frankfurt-Präsenz auf

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 steuert China Southern Airlines den größten Airport Deutschlands, Frankfurt am Main, häufiger an. Ab Guangzhou verdoppelt man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe. Derzeit bietet der chinesische Carrier auf dieser Route eine Rotation pro Woche an. Ab Anfang August 2023 wird China Southern Airlines zweimal wöchentlich zwischen Guangzhou und Frankfurt am Main fliegen. Als Fluggerät kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 zum Einsatz.

weiterlesen »