Jan Gruber

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Jan Gruber

Tarifverhandlungen: GDL droht mit unbefristetem Streik

Die Lokführergewerkschaft GDL droht damit, dass es bei der Deutschen Bahn zu unbefristeten Streiks kommen könnte. Hintergrund ist, dass Tarifverhandlungen anstehen und sich Vorsitzender Claus Weselky laut einem Spiegel-Bericht „nicht lange mit Warnstreiks aufhalten möchte“. In der Vergangenheit legte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer mehrfach den Eisenbahnverkehr in Deutschland regelrecht lahm. Einst forderte man stolze 40 Prozent mehr Lohn für die Bediensteten und einigte sich nach einem längeren Streikmarathon auf einen wesentlich geringeren Prozentsatz. Dennoch wurde klar, dass die Spartengewerkschaft in der Lage ist das Land regelrecht lahmzulegen. Sofern die bevorstehenden Verhandlungen nicht reibungslos verlaufen sollten, droht die GDL wieder mit Streiks, die mitunter einige Tage andauern können. Auch für die traditionell reisestarken Weihnachtstage schließt man Arbeitsniederlegungen nicht explizit aus. Man evaluiert gerade sogar, ob eine Streik-Urabstimmung schon vor der ersten Verhandlungsrunde, die für den 9. November 2023 vereinbart ist, angesetzt werden kann. Dazu kommt, dass sich die Gewerkschaften GDL und EVG einen regelrechten Machtkampf liefern. im Sommer 2023 kam es mit der zweitgenannten Arbeitnehmervertretung nach einer Schlichtung zu einem Kompromiss. Diesen will die GDL aber nicht übernehmen. Man fordert unter anderem zumindest 555 Euro mehr Gehalt pro Monat und will die wöchentliche Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden abgesenkt sehen.

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Afghanistan: Flydubai kehrt nach Kabul zurück

Als erste internationale Fluggesellschaft hat die Emirates-Konzernschwester Flydubai angekündigt, dass man künftig wieder Kabul, ansteuern wird. Ab 15. November 2023 will man die Hauptstadt Afghanistans wieder mit Dubai verbinden. Im Jahr 2021 haben sich die Streitkräfte der USA und ihrer Nato-Partner regelrecht chaotisch aus Afghanistan verabschiedet. Dies hat den Taliban ermöglicht binnen weniger Tage ohne nennenswerten Widerstand die Macht zu übernehmen. Viele Menschen wollten das Land fluchtartig verlassen, da sie enorme Angst vor Repressalien hatten. Die meisten Evakuierungsflüge wurden militärisch durchgeführt. Nur wenige Carrier steuern derzeit Flughäfen in Afghanistan an. Als erster großer Carrier kündigt nun Flydubai das Comeback an. Mit Wirksamkeit zum 15. November 2023 will man wieder bis zu zweimal täglich zwischen den Hauptstädten Kabul und Dubai pendeln. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden. Momentan ist das Flugangebot ab Kabul sehr stark eingeschränkt. Viele Carrier sind noch zurückhaltend, da man Sicherheitsbedenken hat. Das afghanische Konsulat in Dubai teilte unter anderem mit, dass man hofft, dass Flydubai nach und nach weitere Carrier folgen. Dies wäre für die Konnektivität und Erholung Afghanistans von besonderer Bedeutung.

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Panama: Copa Airlines musste wegen Inkontinenzslip umkehren

Am Freitag, den 13. Oktober 2023, ist es auf Copa-Airlines-Flug CM393 auf dem Weg von Panama nach Tampa zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall gekommen. Der Kapitän entschied sich wegen einem verdächtigen Gegenstand, der sich als harmloser Inkontinenzslip herausstellte, zur Rücklandung. Im Einsatz war die Boeing 737-8V3 mit der Registrierung HP-1832CMP. Kurz nach dem Start fand das Kabinenpersonal auf einer der Toiletten einen „verdächtigen Gegenstand“. Pflichtgemäß informierte man sofort den Kapitän, der dann entschied, dass aus reiner Vorsicht umgekehrt wird. Die Maschine landete kurz darauf sicher auf dem Flughafen Panama City. Die Lage war insofern auch unklar, weil es an diesem Tag das Gerücht gab, dass es angeblich eine Bombendrohung gegen einen Flug gegeben haben soll. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Crew aber keine konkrete Warnung. Dennoch ist man auf Nummer Sicher gegangen und vorsorglich zurückgekehrt. Nach der Landung wurden die 144 Passagiere sowie die Crew von der Polizei zum Aussteigen ersucht. Alle Personen und Gepäckstücke wurden penibel genau durchsucht. Sprengstoffexperten der Exekutive nahmen den „verdächtigen Gegenstand“ auf der Toilette vorsichtig unter die Lupe und konnten dann Entwarnung geben. Es handelte sich lediglich um einen Inkontinenzslip, umgangssprachlich auch als Windel für Erwachsene bekannt. Mit der entsprechenden Portion Humor konnten die Passagiere und die Crew dann im zweiten Anlauf den Flug nach Tampa antreten. Sie hatten jedenfalls die Sicherheit, dass vom Inkontinenzslip, der laut offizieller Mitteilung der Polizei von dieser entsorgt wurde, keine Gefahr ausgeht. Es wurde übrigens nicht explizit mitgeteilt, ob das Exemplar gebraucht oder ungebraucht war.

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Flughafen Köln testet Wasserstoff-Bus

Noch bis Mitte Oktober 2023 testet der Flughafen Köln/Bonn einen für den Linienverkehr zugelassenen Bus mit Wasserstoffantrieb auf dem Vorfeld. Es handelt sich um ein Modell des portugiesischen Herstellers CaetanoBus. „Die Mobilität der Zukunft gestalten wir schon heute so nachhaltig wie möglich. Klimaschutz ist ein wesentlicher Teil unserer Unternehmensstrategie“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Wasserstoff ist eine Zukunftstechnologie, die wir neben der E-Mobilität immer stärker ausbauen. Bis 2035 wollen wir nur noch emissionsfreie Fahrzeuge und Geräte auf den Vorfeldern einsetzen, bis 2045 soll unser Flughafen klimaneutral sein“. Der „H2.City Gold“-Wasserstoffbus schafft eine Reichweite von 500 Kilometern. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 180-Kilowatt-Siemensmotor, fünf Wasserstoff-Tanks, einem 44-Kilowattstunden-Batteriepaket und der 60-Kilowatt-Toyota-Brennstoffzelle.

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Varna: Fünf Deutschland-Strecken im Winter 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 werden ab dem bulgarischen Flughafen Varna fünf Deutschland-Strecken angeboten. Es handelt sich dabei um die Ziele Memmingen, Berlin, Dortmund, Köln/Bonn und Hamburg, die von Wizz Air bedient werden. Weiters bietet der pinkfarbene Lowcoster Flüge nach London-Luton, Charleroi, Tel Aviv, Larnaka und Eindhoven an. Mit Bulgaria Air gheht es nach Sofia. Turkish Airlines verbindet Varna mit dem Drehkreuz Istanbul während Austrian Airlines an den Hub Wien anbindet. Auch sind zwei wöchentliche Israir-Umläufe nach Tel Aviv geplant.

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Israel: Flugzeugversicherer verweigern zunehmend den Deckungsschutz

Immer mehr zivile Fluggesellschaften haben das Problem, dass die Versicherer ihrer Flugzeuge den Deckungsschutz für den Luftraum von Israel zurückziehen. Das liegt daran, dass oftmals in den Bedingungen festgehalten ist, dass Kriegsgebiete nicht angesteuert werden dürfen. In jüngerer Vergangenheit ist dieses Phänomen bereits im Vorfeld des kriegerischen Überfalls Russlands auf die Ukraine aufgetreten. Zahlreiche Assekuranzen haben ihre Kunden darauf aufmerksam gemacht, dass wegen akuter Kriegsgefahr kein Versicherungsschutz im Luftraum der Ukraine gewährt werden kann. Dies führte dazu, dass die ukrainische Regierung Staatshaftungen angeboten hat, jedoch diese von nur wenigen Anbietern in Anspruch genommen wurden. Wenige Tage später wurde der Luftraum aufgrund von Kriegsausbruch geschlossen. Dazu kommt, dass ähnlich wie im Feber 2022 nun auch bezüglich Israel einige Leasinggeber untersagen, dass ihr Fluggerät von/nach bzw. über Israel eingesetzt wird. Für die Airlines sind beide Umstände problematisch, da man ohne Versicherungsschutz nicht fliegen darf und eine Untersagung durch den Eigentümer des Fluggeräts selbigen Effekt hat. Die Regierung Israels bringt für die in ihrem Land ansässigen Carrier ein Haftungsprogramm an den Start. Dieses soll den möglichen Wegfall von Versicherungsschutz seitens internationaler Assekuranzen ersetzen. Vereinfacht gesagt: Der Staat übernimmt das Risiko und muss dann im Falle von Unfällen haften. Derzeit ist vorgesehen, dass nur Airlines mit Sitz in Israel den „staatlichen Versicherungsschutz“ beantragen können. Es gab bereits erste Rückführungsflüge, die mangels Versicherungsschutz abgesagt werden mussten. Beispielsweise musste Norwegian Air Shuttle einen Flug von Oslo nach Tel Aviv und zurück, den man im Auftrag der norwegischen Regierung hätte durchführen sollen, absagen. Dazu teilte das Unternehmen

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Blaguss Reisen hat Flixbus-Strecke Wien-Klagenfurt aufgegeben

Der österreichische Busbetreiber Blaguss Reisen hat die unter der Marke Flixbus angebotene Verbindung zwischen Wien-Erdberg und Klagenfurt aus dem Programm genommen. Diese wurde vormals mehrmals täglich angeboten. Über Jahre hinweg konnte Blaguss Reisen auf dieser Route eine hohe Auslastung erzielen, denn die Flixbusse waren oftmals eine günstige Alternative zu den Österreichischen Bundesbahnen oder den Inlandsflügen von Austrian Airlines. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie lief alles stabil und die Route wurde Jahr für Jahr ausgebaut. Mit dem Beginn der Krise musste man temporär einstellen und seit der Wiederaufnahme wurde das Vorkrisenniveau nie wieder erreicht. Zuletzt wurde maximal ein Flixbus-Kurs pro Tag angeboten. Dies hat auch zur Folge, dass in beiden Richtungen Reisen im doppelten Tagesrand nicht mehr möglich waren. Nun zog Blaguss Reisen auch diesem Kurspaar den Stecker, denn die innerösterreichische Fernbusstrecke wurde eingestellt. Dahinter steckt auch, dass sich die Nachfrage aufgrund des Umstands, dass man vom Klimaticket Österreich ausgeschlossen ist, nochmals verschlechtert hat. Viele potentielle Kunden, die über besagte Netzkarte verfügen, nutzen die Bahnverbindungen, die diese inkludiert sind. Die innerösterreichischen Fernbusverbindungen zwischen Wien und Klagenfurt sowie Graz-Flughafen Wien und Graz-Wien sind im Klimaticket Österreich nicht inkludiert. Während in Richtung Kärnten Blaguss Reisen der Konzessionär ist, werden die beiden anderen Strecken von Dr. Richard betrieben. Beide Gesellschaften nutzen die Marke Flixbus für den Vertrieb von Fahrscheinen. Schon vor einiger Zeit wurden die innerösterreichischen Fernbusse ab Salzburg und Linz nach Graz bzw. St. Michael aufgegeben. Dass die Flixbus-Strecken nicht im Klimaticket inkludiert sind, liegt nicht daran, dass Flixbus und/oder Blaguss bzw. Dr.

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Betriebsversammlung wirbelte AUA-Flugplan durcheinander

Am Samstag, den 14. Oktober 2023 musste Austrian Airlines aufgrund einer regulären Betriebsversammlung, die von den Arbeitnehmervertretern einberufen wurde, zahlreiche Flüge streichen. Die Konzernschwester Discover Airlines half mit einem Airbus A330 auf der Frankfurt-Strecke, die von vielen Umsteigern genutzt wurde, aus. Der Verkehrstag Samstag wird fast ausschließlich von Privatreisenden genutzt. Daher war der Unmut in Sozialen Medien wesentlich stärker als im Vorfeld bzw. während anderer Betriebsversammlungen der Austrian Airlines. Das Problem ist aber hausgemacht, denn Betriebsrat und Gewerkschaft haben die Zusammenkunft, die nicht nur ein gesetzliches Recht, sondern sogar eine gesetzliche Pflicht ist, schon länger angemeldet. Dazu kommt der Umstand, dass es die österreichische Lufthansa-Tochter in den letzten Monaten aufgrund von mutmaßlich kundenfeindlichem Verhalten im Falle von Flugunregelmäßigkeiten wiederholt in Konsumentenschutzsendungen im deutschsprachigen Raum geschafft hat. Kritisiert wird besonders der Umgang mit Passagieren bei erheblichen Verspätungen und/oder Ausfällen. Die jüngste Betriebsversammlung wurde am Samstag, den 14. Oktober 2023, ab 9 Uhr 00 im Office Park 3, der sich gegenüber der AUA-Zentrale am Flughafen Wien befindet, abgehalten. Offiziellen Angaben nach haben in etwa 700 Piloten und Flugbegleiter teilgenommen. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft Vida haben die fliegenden Beschäftigten über aktuelle Themen informiert und mit diesen diese auch diskutiert. Gewerkschaftsangaben nach sprach man auch über den Umstand, dass die Arbeitsbelastung der Besatzungen weiterhin sehr hoch sein soll und gleichzeitig die starken Teuerungen so erhöhten Lebenskosten führen. Dem gegenüber steht, dass Austrian Airlines dank zum Teil exorbitant gestiegener Ticketpreise nicht gerade schlechte Einnahmen hat. Aus Arbeitnehmersicht soll hier eine Art Ungerechtigkeit bestehen. KV-Verhandlungen

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Boeing erhöht B737-Max-Fertigungsrate

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing will die monatliche Produktionsrate der B737-Max-Reihe bis Juli 2025 auf 57 Exemplare pro Monat erhöhen. Bei Umsetzung des Vorhabens würde dies einen neuen Rekordwert markieren. Laut einem Bericht von Reuters reagiert der Konzern damit auf die steigende Nachfrage. Bereits im Dezember 2023 soll die Fertigungsrate auf 42 Exemplar pro Monat angehoben werden. Der Hersteller ortet gleichzeitig eine Erholung der Krisen der vergangenen Jahre.

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Leipzig/Halle: Wizz Air nimmt Tirana auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant im kommenden Jahr eine Nonstopverbindung zwischen Tirana und Leipzig/Halle aufzunehmen. Diese soll dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit ist vorgesehen, dass der Erstflug am 1. Oktober 2024 durchgeführt werden soll. Geflogen werden soll dann an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen.

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