Jan Gruber

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Jan Gruber

Hainan Airlines feiert 15 Jahre Berlin-Präsenz

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines feiert in Berlin ihre 15-jährige Präsenz. Gleichzeitig stockt man die Frequenzen auf der Peking-Strecke auf vier Umläufe pro Woche auf. Geflogen wird künftig an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Im September 2008 hat Hainan diese Route erstmals bedient. Damals steuerte man noch den Flughafen Berlin-Tegel auf und unterhielt ein Codeshare-Abkommen mit Air Berlin. Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde die China-Flugverbindung einige Zeit unterbrochen. Am BER wurde die Strecke im August 2022 nach der Corona-bedingten Unterbrechung wieder in das Streckennetz der Fluggesellschaft aufgenommen. In den 15 Jahren seit dem Start der Flugverbindung hat Hainan Airlines knapp 4.500 Flüge durchgeführt, fast 900.000 Fluggäste befördert und mehr als 56.000 Tonnen Fracht transportiert. Dazu Berlins Flughafenchefin Aletta von Massenbach: „Herzlichen Glückwunsch Hainan Airlines zum 15-jährigen Bestehen der Verbindung zwischen der deutschen Hauptstadtregion und Peking. Der langfristige Erfolg zeigt, die Nachfrage nach Tourismus- und Geschäftsreisen auf der Langstrecke ist in den verbundenen Kultur- und Wirtschaftsmetropolen dauerhaft stabil. Die Entscheidung für die Strecke ermöglicht, dass die Städtepartnerschaft von Berlin und Peking durch persönliche Begegnungen mit Leben gefüllt wird.“ Die Flugzeit auf der Strecke beträgt rund neun Stunden vom BER nach Peking und etwa zehn Stunden in der Gegenrichtung. Die Flüge finden montags, mittwochs, freitags und sonntags (jeweils Ortszeit) statt.

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Madrid: Passagiere müssen 1,5 Stunden in Brussels-A320 mit defekter Klimaanlage ausharren

Ein Brussels-Airlines-Flug von Madrid nach Brüssel war am 1. August 2023 für einige Passagiere sehr unangenehm, denn es kam zu einer Störung der Klimaanlage. Dies hatte zur Folge, dass es an Bord der OO-SNB sehr heiß wurde.  Laut einem Medienbericht der belgischen Zeitung HLN soll der Defekt bereits auf dem Boden in Madrid bestanden haben. Aufgrund der hohen Temperaturen, die vor Ort bestanden haben, soll es noch vor dem Start zu einem medizinischen Notfall gekommen sein. Eine Person habe das Bewusstsein verloren. An Bord sollen Temperaturen um die 45 Grad Celsius geherrscht haben.  Der Flugkapitän habe wiederholt über Durchsagen darüber informiert, dass er das Problem so rasch wie möglich beheben lässt. Allerdings erfolgte keine Reparatur, sondern nachdem die Reisenden etwa 1,5 Stunden im heißen Brussels-A320 ausharren musste, startete der Mittelstreckenjet ohne funktionierende Klimaanlage in Richtung Brüssel. Belgische Medien berichten, dass es während dem Flug einigen Passagieren nicht sonderlich gut gegangen sein soll.  Einige Reisende erheben in regionalen Zeitungen schwere Vorwürfe gegen die Lufthansa-Tochter, denn diese behaupten, dass die Reparatur vor Ort nicht erfolgt wäre, da andernfalls eine Ankunftsverspätung von mehr als drei Stunden vorgelegen hätte. Dies hätte dann dazu geführt, dass alle Reisenden den Anspruch auf eine Entschädigung in der Höhe von 250 Euro gehabt hätten.  Die betroffene Fluggesellschaft bestätigte, dass auf Flug SN3728 am 1. August 2023 ein technisches Problem vorgelegen hat. Betroffen war das System, mit dem die Klimaanlage bei abgeschalteten Triebwerken aktiviert wurden. Man erklärt, dass den Reisenden Wasser und Eiswürfel gereicht worden wären. Dennoch räumt man

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Sommer 2024: Pegasus nimmt Antalya-Dresden auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 auch zwischen Antalya und Dresden zu fliegen. Derzeit sind vier wöchentliche Umläufe geplant.  Der Erstflug soll am 31. März 2023 durchgeführt werden. Die Jets von Pegasus werden den aktuellen Planungen nach an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag zwischen Antalya und Dresden und zurück verkehren. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. 

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Sommer 2024: Condor-Präsenz in Wien hängt noch in der Luft

Vor wenigen Tagen hat die Ferienfluggesellschaft Condor ihren Sommerflugplan 2024 veröffentlicht. Auffällig dabei ist, dass keine Flüge ab Wien-Schwechat enthalten sind. Die letzten beiden Sommerperioden hatte der Carrier einige Warmwasserstrecken ab diesem Airport im Programm. Eine Condor-Sprecherin bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass kürzlich der vorläufige Flugplan für den Sommer 2024 veröffentlicht wurde und momentan keine Strecken ab Wien-Schwechat enthalten sind. Von einem Rückzug könne aber noch nicht die Rede sein: „Da noch nicht alle Gespräche abgeschlossen sind, sind Änderungen und Anpassungen jedoch vorbehalten“. Mit anderen Worten bedeutet das, dass es noch völlig offen ist, ob Condor im Sommer 2024 Flüge ab Wien-Schwechat anbieten wird oder nicht. Das deutsche Luftfahrtunternehmen hat jedenfalls nicht bestätigt, dass man sich aus der Bundeshauptstadt zurückziehen würde. Bereits vor der Corona-Pandemie hat sich in Wien der Trend gezeigt, dass einige Carrier aus Wettbewerbsgründen kurzfristig planen und neue Routen wesentlich später als vormals üblich kommunizieren bzw. zur Buchung freigegeben. Besonders während der Krise haben viele Fluggesellschaften ihre touristischen Routen häufig und oftmals mit wenig Vorlaufzeit angepasst, da sich die Nachfrage äußerst dynamisch verhalten hat. Es bleibt also abzuwarten wie die Gespräche, auf die seitens der Condor-Medienreferentin verwiesen wurde, verlaufen werden. Vom Ausgang dürfte dann abhängen, ob der Ferienflieger im Sommer 2024 in Wien präsent sein wird oder eben nicht.

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Aeroitalia kündigt Ancona-Wien an

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia plant Mitte September 2023 drei neue Strecken ab Ancona aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Wien, Bukarest (Baneasa) und Wien.  Ab 15. September 2023 will Aeroitalia zweimal wöchentlich Kurs auf Barcelona nehmen. Ebenso von Ancona aus will man einen Tag später drei wöchentliche Nonstopflüge nach Bukarest aufnehmen. In der rumänischen Hauptstadt hat man erst kürzlich alle Flüge auf den stadtnahen Baneasa-Airport verlegt. Nach Wien geht es ab 17. September 2023 dreimal pro Woche. 

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Spanische Regierung geht gegen Airline-Zusatzgebühren vor

Das spanische Ministerium für Verbraucherschutz geht gleich gegen mehrere Fluggesellschaften, die Gebühren für die Mitnahme von Handgepäck im IATA-Standardformat verlangen, vor. Zu den Betroffenen zählen unter anderem Volotea, Easyjet, Vueling und Ryanair.  Laut Mitteilung der Behörde wird auch der Umstand, dass Extragebühren verlangt werden, wenn man minderjährige oder körperlich eingeschränkte Mitreisende neben sich sitzen haben möchte, unter die Lupe genommen. Die Verweigerung der Annahme von Bargeld an den Flughafenschaltern soll ebenfalls überprüft werden.  Das Ministerium vertritt die Ansicht, dass die Carrier mit günstigen Preisen werben würden, jedoch Leistungen, die als inkludiert erwartet werden dürfen, ausnimmt und dafür extra zur Kasse bittet. Man sieht darin mögliche Verstöße gegen das spanische Verbraucherschutzgesetz. Pro Fall können Geldstrafen von mindestens 10.000 Euro, aber maximal 1.000.000 Euro verhängt werden. 

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Dank hoher Nachfrage und teuren Tickets: AUA schreibt Gewinn und will wieder wachsen

Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie ist die damalige Geschäftsführung von Austrian Airlines davon ausgegangen, dass die Nachfrage dauerhaft geringer sein wird. Man beschloss die Flotte zu verkleinern. Beispielsweise trennte man sich von den Mustern de Havilland Dash 8-400, Airbus A319 und halbierte auf der Langstrecke die Anzahl der Boeing 767. Nun kann die AUA wieder schwarze Halbjahreszahlen verkünden.  Auf den ersten Blick klingt es natürlich, dass Austrian Airlines in den ersten sechs Monaten äußerst erfolgreich gewesen wäre. Man darf bei der Betrachtung aber nicht außer Acht lassen, dass im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 die durchschnittlichen Flugticketpreise bei – besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke- spürbar zurückgefahrenen Inklusivleistungen stark gestiegen sind. Auf jenen Routen, auf denen man keinen Mitbewerber hat, wurde es besonders teuer. Hat man aber beispielsweise Ryanair oder Wizzair als „Spielkameraden“, so ruft auch die AUA günstigere Flugscheinpreise auf.  Bemerkenswert ist auch, dass sich die AUA kurz nach der Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Juni 2020 öffentlich für die von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) propagierten, aber bis dato nicht umgesetzten, Mindestpreise für Flugtickets eingesetzt hat. Die „Forderung“ von Gewessler, dass „Fliegen teurer werden muss“ hat man umgesetzt und letztlich haben die höheren Durchschnittserlöse dazu beigetragen, dass Austrian Airlines im ersten Halbjahr 2023 wieder schwarze Zahlen schreiben konnte. Die Umwelt hat davon aber rein gar nichts, denn der von den Grünen erhoffte Effekt, dass bei teuren Ticketpreisen weniger Menschen fliegen und daraus resultierend weniger Flugzeuge in der Luft sind, ist schlichtweg nicht eingetreten.  Trotz hoher Kosten im Alltag:

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Flughafen Stuttgart verschenkt neues Luftbild-Poster

Der Flughafen Stuttgart hat sich auch in diesem Jahr aus der Vogelperspektive fotografieren lassen. Interessierende können sich nun kostenfrei ein großes Wandposter bestellen.   Das farbige Luftbild ist etwa 85 x 58 Zentimeter groß und kann gratis im jederzeit zugänglichen Eingangsbereich des Besucherzentrums SkyLand abgeholt werden (Terminal 3, Ebene 4). Das SkyLand selbst ist von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 10.30 Uhr bis 17.00 geöffnet, der Eintritt ist frei. Für den Versand per Post sind Bestellungen per Mail an [email protected] möglich. 

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Klagenfurt: Öffentliche Hand hat Lilihill-Klage gegen Call-Option erhalten

Es war nur eine beiläufige Bemerkung während einer Pressekonferenz, aber diese dürfte durchaus Brisanz haben, denn es könnte sich um den Auftakt eines jahrelangen Rechtsstreits handeln. Der ehemalige Mehrheitseigentümer Lilihill hat gegen das Ziehen der Call-Option eine Klage gegen die öffentliche Hand eingebracht.  Laut KBV-Vorstand Martin Payer hat man diese bereits vom zuständigen Gericht zugestellt bekommen. Der Zeitpunkt der Übergabe der Klageschrift ist durchaus interessant, denn die Zustellung soll am 3. August 2023, also just einen Tag vor der Pressekonferenz, in der über den Kassasturz und damit die desolate Finanzlage des Klagenfurter Flughafens berichtet wurde.  Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass Payer sowie die anwesenden Politiker von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten schwere Vorwürfe gegen Lilihill erhoben haben. Beispielsweise deuteten diese an, dass dem Airport durch die Auslagerung der Buchhaltung an eine Lilihill-Gesellschaft hohe Kosten entstanden wären. Auch habe die Airport-Gesellschaft viel Geld für externe Kommunikationsdienstleistungen an Agenturen überwiesen. Der Erfolg der Maßnahmen ist aus der Sicht der öffentlichen Hand, die nunmehr wieder alleinige Eigentümerin des Flughafens ist, zweifelhaft. Auch wirft man vor, dass es im Zusammenhang mit der nie gestartetenLiliair zu beachtlichen Kosten für den Airport gekommen sein soll.  Die Geschäftsführung des Flughafens soll nun prüfen inwiefern auf dem juristischen Weg diverse Ausgaben vom ehemaligen Mehrheitseigentümer zurückgefordert werden können. Generell lassen Payer, Landeshauptmann-Stellvertreter Gruber (ÖVP) und Klagenfurts Bürgermeister Scheider (Team Kärnten) überhaupt kein gutes Haar an Lilihill. Man warf dem Unternehmen öffentlich Misswirtschaft vor und deutete an, dass der Airport angeblich regelrecht abgewirtschaftet worden sein soll. Der Kassasturz

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Westbahn ist dem VOR beigetreten

Das private Zugunternehmen Westbahn ist mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 dem Verkehrsverbund Ostregion beigetreten. Dies hat zur Folge, dass nun auch VOR-Tickets zwischen Wien und Amstetten anerkannt werden. Zuvor war das Verhältnis zwischen Westbahn und Verkehrsverbund Ostregion über einige Jahre durchaus angespannt. Nun scheint man sich geeinigt haben. Das VOR-Angebot soll sich so um rund 21.000 Zugfahrten pro Jahr erweitern. Es freut uns, dass wir mit dem Beitritt zum VOR nun auch den Menschen in der Ostregion ein angenehmes Reiseerlebnis in unseren modernen Doppelstockzügen bieten können. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit hoffen wir, dass wir damit auch für alle, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs sind, einen Anreiz schaffen, bei möglichst vielen Gelegenheiten vom Auto auf die Schiene umzusteigen.“, so die beiden Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch und Florian Kazalek. 

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