Jan Gruber

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Jan Gruber

Sicherheitsbedenken: British Airways stellt Israel-Flüge ein

Mit dem Airbus A350-1000, der die Registrierung G-XWBF trägt, wollte British Airways am 11. Oktober 2023 möglichst viele Personen von Tel Aviv nach London-Heathrow befördern. Zur Landung auf dem größten Airport Israels kam es nicht, denn das Langstreckenflugzeug drehte aufgrund eines Raketenalarms aus Sicherheitsgründen ab und flog zurück ins Vereinigte Königreich. Anschließend hat die IAG-Tochter beschlossen, dass man sämtliche Flüge von/nach Israel auf unbestimmte Zeit aussetzen wird. Die Maschine befand sich bereits im Landeanflug auf Tel Aviv als die Flughafenbehörde Israels Raketenaktivitäten in der Umgebung des Airports gemeldet hat. Offiziellen Angaben nach sollen diese keine Gefährdung für den British-Airways-Flug dargestellt haben, jedoch hat es der Kapitän darauf nicht ankommen lassen und sich aus Sicherheitsgründen für das sofortige Verlassen des Luftraums von Israel entschieden. British Airways ordnet sich damit in eine ganze Reihe von Fluggesellschaften ein, die aufgrund von Sicherheitsbedenken sämtliche Linienflüge von/nach Israel ausgesetzt haben. Momentan führt die Regierung des Vereinigten Königreichs noch keine Rückholaktion durch. Da unter anderem Ryanair sämtliche Verbindungen ausgesetzt hat und lediglich El Al mehr oder weniger planmäßig fliegt, könnte sich das nun ändern. Derzeit erhebt das Außenministerium des Vereinigten Königreichs die Anzahl der Staatsbürger, die Israel so schnell wie möglich verlassen wollen. Minister James Cleverly weist darauf hin, dass aus historischen Gründen viele Personen in der Region die Staatsbürgerschaft des Vereinigten Königreichs haben, jedoch dauerhaft in Israel leben.

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FACC AG ehrt langjährige Mitarbeiter

Vor wenigen Tagen hat der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG einige langjährige Mitarbeiter ausgezeichnet. Die Belegschaft bringt es Unternehmensangaben nach auf stolze 3.780 Jahre Erfahrung. Am 29. September holte die FACC AG ihre diesjährigen Jubilarinnen und Jubilare auf die Bühne: 267 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden anlässlich ihres Dienstjubiläums zu einem feierlichen Abendessen eingeladen. Geehrt wurden alle Jubilare ab einer Dienstzeit von 10 Jahren, darunter auch ein Mitarbeiter, der bereits seit 45 Jahren Teil der FACC Crew ist. FACC CEO Robert Machtlinger gratulierte allen Jubilaren persönlich: „Innovation braucht vor allem auch Expertise: Unsere langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen mit ihrem Know-how und ihrer Leidenschaft wesentlich zur Innovationskraft der FACC bei. Ihrer Loyalität gegenüber dem Unternehmen gilt daher unser großer Dank. Mit ihrer Erfahrung schaffen sie die Basis für unsere Vision, gemeinsam die Zukunft der Mobilität zu gestalten.“

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Easyjet mit schwarzen Zahlen und Großbestellung bei Airbus

Der Billigflieger Easyjet will in den nächsten Jahren stark in die Flotte expandieren, denn man beabsichtigt bei Airbus 157 Maschinen der A320neo-Rehihe zu bestellen. Diese sollen zwischen 2029 und 234 ausgeliefert werden. Weiters hat man sich die Option auf 100 weitere Exemplare gesichert. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Aktionäre des orangefarbenen Billigliegers. Laut Mitteilung könnte die Order also bis zu 257 Flugzeuge umfassen. Bis zum Jahr 2029 sollen aus einem bestehenden Auftrag, der bereits vor einiger Zeit erteilt wurde, 158 Maschinen geliefert werden. Hier hat Easyjet Veränderungen vorgenommen, denn man wandelt 35 A320neo-Bestellungen in das größere Modell A321neo um. Somit beläuft sich der derzeitige Auftragsbestand auf 315 Flugzeuge sowie 100 Optionen. Easyjet kann hohen Gewinn verkünden Das Geschäftsjahr des britischen Billigfliegers endete am 30. September 2023. Der Carrier habe eigenen Angaben nach allein im vierten Quartal einen Rekordgewinn erzielt. Über die gesamte Periode steht ein Gewinn vor Steuern zwischen 440 und 460 Millionen Pfund-Sterling. „Diese Leistung hat gezeigt, dass unsere Strategie Früchte trägt. Deshalb haben wir heute einen ehrgeizigen Fahrplan aufgestellt, um mehr noch mehr Kunden zu bedienen und attraktive Aktionärsrenditen zu erzielen. Dies wird untermauert durch eine kontinuierliche Konzentration auf Kosten und operative Exzellenz. Unsere neuen mittelfristigen Ziele bilden die Grundlage für die Gewinnerzielung vor Steuern von mehr als einer Milliarde Pfund. Dies wird durch die Reduzierung der Winterverluste, die Aufrüstung unserer Flotte und den Ausbau von easyJet holidays erreicht. Im Rahmen unseres Engagements für die Rendite unserer Aktionäre beabsichtigt der Vorstand, ab dem Geschäftsjahr 2023 wieder

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Tap Air Portugal gewinnt World Travel Award

Im Rahmen der World Travel Awards wurde Tap Air Portugal als beste Fluggesellschaft ab Europa nach Südamerika und Afrika ausgezeichnet. Der diesjährige Preis reiht sich ein in eine lange Serie an Auszeichnungen für TAP Air Portugal. Die portugiesische Airline wurde bei den World Travel Awards bereits 2011, 2012, 2018, 2019, 2020, 2021 und 2022 zur besten europäischen Fluggesellschaft nach Afrika und 2009, 2010, 2011, 2012, 2018, 2019, 2020, 2021 und 2022 zur besten Fluggesellschaft nach Südamerika gekürt. TAP Air Portugal fliegt derzeit weltweit mehr als 90 Ziele mit mehr als 1.250 Flügen pro Woche an. Nach Brasilien werden aktuell 80 Flüge pro Woche angeboten. 2024 werden die Frequenzen auf insgesamt 91 Flüge pro Woche zu 11 brasilianischen Zielen erhöht. Mit durchschnittlich 13 Flügen pro Tag bekräftigt TAP Air Portugal damit ihre Stellung als wichtigste internationale Fluggesellschaft zwischen Brasilien und Europa. Darüber hinaus bietet TAP Air Portugal in Südamerika auch Verbindungen nach Venezuela an.

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Malaysia: MyAirline muss wegen Geldmangel den Flugbetrieb einstellen

Aus finanziellen Gründen musste die junge Fluggesellschaft MyAirline am 12. Oktober 2023 den Flugbetrieb einstellen. Man stehe unter enormem finanziellen Druck und könne daher bis zum Abschluss einer notwendigen Umstrukturierung und Rekapitalisierung nicht fliegen. In der Vorwoche ist Firmenchef Rayner Teo – offiziell aus gesundheitlichen Gründen – abgetreten. Derzeit wird der Carrier von Stuart Cross, der zuvor als Chief Operating Officer fungiert hatte, geleitet. Der Flugbetrieb wurde erst im Dezember 2023 ab Kuala Lumpur aufgenommen.

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Leipzig/Halle mit neuem Non-Schengen-Ankunftsbereich

In der Vorwoche hat der Flughafen Leipzig/Halle eine Erweiterung der Non-Schengen-Ankunftszone offiziell eröffnet. Der Bereich ist rund 900 Quadratmeter groß und beherbergt auch zusätzliche Schalter für Pass- und Zollkontrollen. Der Betreiber erwartet sich, dass die Bundespolizei künftig die notwendigen Einreisekontrollen schneller durchführen kann, da mehr Schalter zur Verfügung stehen. Auch hat man einen zusätzlichen Wartebereich samt Toiletten geschaffen. Zuletzt mussten Passagiere bei der Ankunft aus Non-Schengen-Destinationen in Leipzig/Halle punktuell länger warten. Auch soll es immer wieder recht eng geworden sein.

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Bremen: Krankenstände versalzen Urlaubsflüge

Am Flughafen Bremen ist es am 29. September 2023 zu äußerst langen Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle gekommen. Dies hatte zur Folge, dass mindestens 100 Passagiere trotz rechtzeitigem Erscheinen am Airport ihre Flüge verpasst haben. Laut einem Bericht von Radio Bremen soll die Ursache für die Verzögerungen gewesen sein, dass die von der Bundespolizei beauftragte Sicherheitsfirmen unter erheblichem Personalmangel gelitten haben soll. Wegen kurzfristiger Krankmeldungen sollen von 35 eingeplanten Beschäftigten lediglich 21 Mitarbeiter tatsächlich zum Dienst erschienen sein. Auch wäre es nicht gelungen kurzfristig dienstfreie Kollegen zum Airport bewegen zu können.

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Israel: Austrian Airlines führt Evakuierungsflug durch

Am Donnerstag, den 12. Oktober 2023 hat sich der von Austrian Airlines betriebene Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBN im Auftrag der Bundesregierung auf den Weg nach Tel Aviv gemacht. Dort werden Österreicher abgeholt und zurück nach Wien gebracht. Unter der Flugnummer OS 2651 geht es zunächst „ferry“, also ohne Passagiere an Bord, in die Metropole in Israel. Im Anschluss fliegt die OE-LBN mit Fluggästen an Bord wieder zurück nach Österreich. Es handelt sich um den ersten Evakuierungsflug, der von Israel nach Österreich führt. Am Vorabend wurden einige Staatsbürger an Bord einer Israir-Maschine von Tel Aviv nach Larnaka ausgeflogen. Von dort aus soll es mit Linienflügen nach Wien weitergehen. Laut Außenministerium wurden in Zypern Notunterkünfte organisiert. Eigentlich hatte die österreichische Bundesregierung geplant, dass eine Lockheed C-130 in Paphos stationiert werden soll. Von dort aus hätte das militärische Fluggerät „Shuttleflüge“ zwischen Tel Aviv und Paphos durchführen sollen. Die Österreicher hätten dann ab Zypern mit Linienflügen in die Heimat geflogen werden sollen. Dazu kam es aber nicht, weil die einzige flugfähige C-130 die Alpenrepublik gar nicht verlassen konnte. Wegen einem technischen Defekt ist es zu einer Rauchbildung gekommen und die Besatzung musste medizinisch untersucht werden. Bislang ist das Flugzeug des Bundesheeres nicht wieder einsatzfähig. Letztlich führe dies dazu, dass die österreichische Bundesregierung Austrian Airlines freihändig, also ohne Ausschreibung, mit der Durchführung von Rückholerflügen aus Israel beauftragt hat.

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Boeing-777-Poser: Swiss verwarnt drei Crewmitglieder

Vor einigen Wochen sorgte eine Swiss-Crew, die auf dem Flughafen Buenos Aires für Fotos auf der Tragfläche einer Boeing 777 posierte, für Aufsehen. Beim Arbeitgeber kam dieses Verhalten so ganz und gar nicht gut an. Der Vorfall wurde intern untersucht und nun gibt es für die drei Crewmitglieder Konsequenzen in Form einer offiziellen Verwarnung. Dabei will man es seitens Swiss auch belassen, bestätigte eine Sprecherin gegenüber der Aargauer Zeitung. Rein theoretisch wäre auch die fristlose Entlassung möglich gewesen, jedoch hält man bei Swiss mehr von konstruktiven Gesprächen und schriftlichen Verwarnungen.

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Athen: Aegean Airlines fliegt neu nach Dubai

Im November 2023 nimmt die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Athen und Dubai auf. Diese soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden. Der Erstflug ist für den 11. November 2023 angekündigt. Zunächst will man in der Winterflugplanperiode 2023/24 bis zu sechs Mal pro Woche ab der griechischen Hauptstadt Kurs auf die VAE-Metropole nehmen.

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