Jan Gruber

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Jan Gruber

Winter 2023/24: Icelandair nimmt Keflavik-Verona auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Icelandair auf eigene Rechnung Nonstopflüge zwischen Keflavik und Verona anbieten. Diese Route hatte man zwar bereits in der Vergangenheit, jedoch handelte es sich um Charterflüge im Auftrag eines Tour Operators. Derzeit ist vorgesehen, dass Icelandair zwischen 20. Dezember 2023 und 2. März 2024 einmal wöchentlich in Form von eigenwirtschaftlichen Linienflügen auf dieser Route unterwegs sein wird. Dazu Tómas Ingason, Chief Revenue Officer: „Verona ist ein aufregendes neues Ziel und eine großartige Ergänzung zu unserem vielfältigen Wintersportangebot. Wir haben bereits zuvor Charterflüge nach Verona angeboten, aber mit der Integration von Icelandair und Vita haben sich neue Möglichkeiten eröffnet, weitere Ziele in unseren Flugplan aufzunehmen und vielfältigere Reiseoptionen anzubieten, sei es als Pauschalreise oder als reiner Flug“.

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Einreisebestimmungen: China streicht negativen PCR-Test

Die Volksrepublik China verlangt seit 29. April 2023 bei der Einreise keinen negativen PCR-Rest mehr. Es ist künftig ausreichend, wenn innerhalb von 48 Stunden vor der Ankunft ein Antigen-Schnelltest absolviert wird und der negative Befund vorgelegt wird. Die bisherige Pflicht, dass die Fluggesellschaften spätestens beim Boarding die Testzertifikate überprüfen, entfällt. China hofft durch die Erleichterungen auch, dass wieder mehr Touristen ins Land kommen. Über einen langen Zeitraum hinweg hatte man sich regelrecht abgeschottet und sogar Fluggesellschaften gebannt, die angeblich zu viele Coronafälle „importiert“ haben sollen.

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Air Serbia will zwei Airbus A321 einflotten

Die Fluggesellschaft Air Serbia beabsichtigt zwei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321 in die Flotte aufzunehmen Derzeit befindet man sich auf der Suche nach gebrauchten Flugzeugen, die man leasen möchte. Firmenchef Jiri Marek sagte gegenüber regionalen Medien unter anderem, dass er hofft, dass man die beiden A321 noch im Sommer 2023 in Dienst stellen kann. Es würde sich um die größten Narrowbodies in der Flotte von Air Serbia handeln.

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Linz: Smartlynx Malta überraschte mit besonderer Livery

Vor ein paar Tagen war Smartlynx Malta im Auftrag von DHL Austria mit dem Airbus A321P2F, der die Registrierung 9H-CGJ trägt, in Linz zu Gast. Die Maschine trägt nicht die übliche Livery, sondern jene von LogicPAQ. Das Frachtflugzeug des maltesischen Carriers war zuvor für das genannte Unternehmen im Einsatz, jedoch wurde das Branding noch nicht entfernt. Es handelt sich um ein Logistikunternehmen mit Wurzeln, die bis ins Jahr 2016 in der Dominikanischen Republik zurückreichen. Das Unternehmen hat enge Verbindungen zu SkyCana.

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Vereinigung Cockpit kritisiert verpflichtende SAF-Beimischung

Vor wenigen Tagen hat das EU-Parlament beschlossen, dass Fluggesellschaften ab 2025 verpflichtend SAF beimischen müssen. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil kontinuierlich erhöht werden. Kritik an der Vorgehensweise kommt von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit. Diese spricht sich ausdrücklich nicht gegen SAF-Treibstoffe aus, sondern gegen die geplante Vorgehensweise der Europäischen Union. Man befürchtet, dass es zu Wettbewerbsnachteilen für europäische Fluggesellschaften kommen könnte. Hintergrund ist, dass die geplante Regelung nur für Carrier mit Sitz im EU-Gebiet gelten wird. Airlines, die ihren Sitz woanders haben, dürfen ganz ohne verpflichtende SAF-Beimischung fliegen. „Diese auf der einen Seite gute, auf der anderen Seite aber unvollständige Einigung wird ganz sicher zu Verkehrsverlagerungen an außereuropäische Drehkreuze aufgrund wirtschaftlicher Nachteile für unsere Fluggesellschaften führen. Verkehrsverlagerung heißt immer auch Job-Verlagerung. Wir müssen den Erhalt unserer Arbeitsplätze, den internationalen Wettbewerb im Luftverkehr und den Klimaschutz endlich unter einen Hut bekommen. Nur ein ausgewogenes Gleichgewicht aus sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit kann langfristig für Europa erfolgreich sein. Ohne einen starken Luftverkehr begeben wir uns in Abhängigkeiten, die unsere Souveränität langfristig gefährden könnten“, so VC-Präsident Stefan Herth. In ihrer Medienerklärung weist die Vereinigung Cockpit auch darauf hin, dass es außerhalb der EU Quoten für nachhaltige Kraftstoffe gibt. Die Folge daraus: „Die getroffene Einigung kommt daher außereuropäischen Fluggesellschaften zugute, insbesondere im Nahen Osten, denn sie müssen die teuren Kraftstoffe nur für die kurzen Strecken aus der EU heraus tanken. Alle weiterführenden Flüge nach dem Umstieg an ihren Drehkreuzen werden auch weiterhin mit fossilem Kerosin betrieben. Emissionen werden also lediglich aus der EU

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In Polen und Italien: Wizz Air testet Flugabos

Der Billigflieger Wizz Air testet in Italien und Polen ein Flugabo. Dieses gilt sechs Monate und muss in monatlich fixen Raten bezahlt werden. Dieses gilt für Inlandsflüge innerhalb Italiens sowie für internationale Verbindungen von/nach Polen. Offensichtlich soll sich das Angebot an Pendler richten, denn monatlich ist ein Hin- und Rückflug enthalten. Reisende können auswählen, ob sie Nur-Flug oder aber inklusive Priority oder inklusive 20 Kilogramm Aufgabegepäck oder aber inklusive aller genannten Leistungen haben wollen. Zwischen dem Erwerb des Abonnements und dem ersten Flug müssen zumindest fünf Tage vergehen. Nach sechs Monaten kann das Abo monatlich gekündigt werden. Bei entsprechendem Erfolg soll es auch in anderen Ländern eingeführt werden.

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Showdown in Klagenfurt: Vier Aufsichtsräte weg, keine Löhne für Beschäftigte

Am Klagenfurter Flughafen überschlagen sich im Streit zwischen Mehrheitseigentümer Lilihill und der öffentlichen Hand die Ereignisse. Mittlerweile wurde nicht nur Liliair mehr oder weniger abgeblasen, sondern die Löhne und Gehälter der Beschäftigten können neuerlich nicht pünktlich ausbezahlt werden. Zuvor gab es in einer Aufsichtsratssitzung, die am Donnerstag unterbrochen werden musste, zu einer heftigen Unstimmigkeit bezüglich des Vertrages, den die Geschäftsleitung des Airports mit Liliair abgeschlossen hat. Dieser benötigt die Freigabe durch das Aufsichtsgremium, jedoch wurde diese versagt. Öffentlich übten einige Aufsichtsräte Kritik an der Vorsitzführung durch den ehemaligen AUA-Geschäftsführer Peter Malanik. Dieser soll – so die Behauptungen der Kritiker – regelrecht auf Zuruf der anwesenden Flughafengeschäftsführer durch die Sitzung geführt haben. Letztlich kam es zu einer Unterbrechung. Am Freitag ist es dann zum ersten Eklat gekommen. Die von Lilihill nominierten Aufsichrtsräte Peter Malanik (Vorsitzender), Kay Kratky und Dieter Kandlhofer haben ihre Mandate niedergelegt. Auch der von der K-BV nominierte Gilbert Isep ist zurückgetreten. Auf letzteren reagierte bereits Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und kündigte an, dass in Kürze ein Ersatzmitglied entsandt wird. Seitens Lilihill heißt es unter anderem: „Die Niederlegung der Funktionen ist ein notwendiger Schritt, da in der momentanen Zusammensetzung des Aufsichtsrats keine Basis der konstruktiven Zusammenarbeit für die Entwicklung des Airport Klagenfurt gegeben sei. Hinsichtlich der Verstöße gegen die Verschwiegenheit durch einzelne Mitglieder des Aufsichtsrats werde man rechtliche Schritte prüfen. Die ausscheidenden Mitglieder bedauern, dass durch die neuerliche Blockade erneut wichtige Entscheidungen verhindert wurden und die Gesprächsbasis nachhaltig beschädigt wurde“. Mitarbeiter sollen Löhne und Gehälter erneut „verspätet“ bekommen Lilihill spielt

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Wegen russischem Pass: Lot lässt Tennisspielerin in Kairo sitzen

Eigentlich verbieten unter anderem Richtlinien der Europäischen Union die Diskriminierung aufgrund der Herkunft. Wenn es aber um russische Staatsbürger geht, dann sieht man das im Alltag aufgrund des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine wesentlich lockerer. Jüngstes Beispiel: Lot verweigerte einer russischen Tennisspielerin aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft die Beförderung. Vitalia Diatchenko wollte mit Lot von Kairo über Warschau nach Nizza fliegen. Ihr wurde seitens Lot die Beförderung verweigert obwohl sie über alle erforderlichen Dokumente sowie ein Empfehlungsschreiben der WTA verfügte. Sie saß 18 Stunden lang ohne Essen auf dem Kairoer Flughafen fest, schlief auf Bänken und durfte nicht ausreisen. Diatchenkos Vater Anatoly wurde in der Ukraine geboren, arbeitet für die Vereinten Nationen und hat einen Diplomatenpass, aber die Fluggesellschaft weigerte sich trotzdem, sie an Bord zu lassen. Ihr geänderter Reiseplan musste vier statt zwei Flüge umfassen, da sie aufgrund von Visabeschränkungen gezwungen war, über Spanien nach Europa einzureisen, dem einzigen Land, das ihr ein Visum ausstellen würde. Aufgrund dieser Reisebeschränkungen wird sie nun ein Tennisturnier auf Korsika verpassen.

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Flugnummern: Wizz Air stellt zahlreiche Strecken auf Malta-Ableger um

Bislang sind die meisten innereuropäischen Wizz-Air-Flüge unter den Codes von Wizz Air Hungary bzw. Wizz Air UK unterwegs. Jene von/nach Abu Dhabi werden oftmals unter jenem durchgeführt. Der Wizz Air Malta kommt bislang nur selten zur Anwendung. Das hat sich Mitte dieser Woche geändert. Unter anderem ab/zu den Flughäfen Bukarest, Catania, Cluj, Craiova, Iasi, Kukes, Mailand-Malpensa, Neapel, Nis, Plovdiv, Podgorica, Pristina, Rom-Ciampino, Rom-Fiumicino, Sibiu, Suceava, Tel Aviv, Timisoara, Tirana, Turin, Venedig (Marco Polo) und Wien werden nun zahlreiche Routen unter dem W4-Code von Wizz Air Malta angeboten. Unter anderem hat man vor einiger Zeit die am größten Airports Österreich unterhaltene Basis auf Maschinen des maltesischen Ablegers umgestellt.

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Winter 2023/24: Swiss baut Langstrecken aus

Im Winterflugplan 2023/24 baut Swiss das Langstreckenangebot ab Zürich-Kloten aus. Gestärkt werden unter anderem die Ziele Miami, Shanghai, Singapur und Kairo. Der Carrier betont, dass man „weiterhin alles daransetze größtmögliche Stabilität im Flugprogramm sicherzustellen“. In Richtung Miami wird man bis zu 14 wöchentliche Metropolen anbieten. Shanghai stockt man auf sechs Umläufe pro Woche auf und nach Singapur geht es wieder täglich. Ebenso nach Kairo. Dazu Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer des Carriers: „Swiss verspürt aktuell viel Aufwind und eine weiterhin große Reiselust, trotz aller ökonomischen und politischen Unsicherheiten. Wir freuen uns, im Rahmen unserer langfristigen Netzplanung unser Langstreckenangebot auch im kommenden Winter weiter ausbauen und unseren Fluggästen damit ein noch attraktiveres Angebot unterbreiten zu können. Dabei ist es weiterhin unser oberstes Ziel, unseren Gästen einen stabilen und zuverlässigen Flugbetrieb zu bieten“. Überblick über die 21 Swiss-Langstreckenziele: Region Ziel Anzahl wöchentlicher Flüge ab Zürich und Genf(bis zu) Afrika Johannesburg 7 Afrika Kairo 7 Asien Bangkok 7 Asien Delhi 7 Asien Hongkong 7 Asien Mumbai 7 Asien Shanghai 6 Asien Singapur 7 Asien Tokio 5 Naher Osten Dubai 7 Naher Osten Tel Aviv 14 Nordatlantik Boston 7 Nordatlantik Chicago 7 Nordatlantik Los Angeles 6 Nordatlantik Miami 14 Nordatlantik Montreal 7 Nordatlantik New York (EWR) 7 Nordatlantik New York (JFK) 21 Nordatlantik San Francisco 6 Südatlantik São Paulo /mit Buenos Aires 7

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