Jan Gruber

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Jan Gruber

USA: American-A321 erleidet kurz vor dem Start einen Triebwerksbrand

Am 20. April 2023 sollte der Airbus A321 mit der Registrierung N980NY als AA2288 von Charlotte nach Dallas-DFW fliegen. Doch dazu kam es nicht, denn während der Startvorbereitungen ist ein Brand ausgebrochen. Der von American Airlines betriebene Mittelstreckenjet sorgte kurz nach dem Verlassen der Gateposition für Aufsehen, denn während dem Rollen auf die Startbahn fiel das linke Triebwerk aus. Ein Passagier hat den Ausfall mit seiner Handykamera aufgenommen. Zunächst schlugen Flammen aus dem linken Antrieb und wenige Momente später griffen diese auf weitere Teile des Airbus A321 über. Auf Video festgehalten ist auch jener Moment, in dem zahlreiche Passagiere bemerken, dass das Feuer aus den Flügeln der Maschine schlägt. Diese reagieren regelrecht panisch. Die Flughafenfeuerwehr eilte rasch zum Ort des Vorfalls und griff ein. Die Fluggäste und Besatzungsmitglieder konnten den Airbus A321 von American Airlines unbeschadet verlassen. Später stellte sich heraus, dass die Flammen aufgrund eines nicht näher bezeichneten mechanischen Problems ausgebrochen waren. „Das Flugzeug rollte aus eigener Kraft sicher zum Gate und wurde zur Wartung außer Betrieb genommen. Wir möchten die Reisepläne unserer Kunden niemals stören und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die dies verursacht haben könnte“, so American Airlines in einer Stellungnahme. Die FAA hat eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet.

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Aeroitalia nimmt drei Inlandsstrecken ab Comiso auf

Im Mai 2023 nimmt Aeroitalia drei weitere inneritalienische Strecken auf. Diese führen von Comiso nach Bergamo, Rom-Fiumicino und Forli. Der Konkurrent Ryanair stellt ab dem zuerst genannten Airport einige Routen ein. Aeroitalia wird ab 15. Mai 2023 die Destinationen Bergamo und Rom-FCO bedienen. Die norditalienische Stadt steuert man ab Comiso viermal wöchentlich an. In die Hauptstadt geht es täglich. Einen Tag später nimmt man drei wöchentliche Forli-Umläufe auf.

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Amelia International flottet ersten Airbus A320 ein

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International hat in der vergangenen Woche den ersten Airbus A320 in die Flotte aufgenommen. Dieser trägt bereits die Livery des Carriers und soll für ACMI- und Charterflüge eingesetzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung F-HBNA und wurde ursprünglich an Air France ausgeliefert. Das Mittelstreckenflugzeug ist 12,9 Jahre alt und mit CFM International Triebwerken ausgerüstet. Eigentümer der Maschine ist das Leasingunternehmen AerCap.

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Australien untersagt Qantas die Übernahme von Alliance Airlines

Eigentlich wollte die größte Fluggesellschaft Australiens, Qantas, den Mitbewerber Alliance Aviation Services aufkaufen. Die lokale Wettbewerbsbehörde äußere von Anfang an Bedenken und diese konnten die beiden Unternehmen nicht ausräumen. Nun wurde der Deal behördlich untersagt. Dabei spielt laut Behördenleiterin Gina Cass-Gottlieb eine erhebliche Rolle, dass man Alliance als wichtigen Konkurrenten für Qantas betrachtet. Der Wegfall dieses Anbieters würde mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass sich der Wettbewerb, insbesondere im Inlandsverkehr, verkleinere und Endkunden mit höheren Ticketpreisen zu rechnen hätten. Obwohl Alliance Airlines eine in Australien tätige Regionalfluggesellschaft ist, ist der Carrier in europäischen Luftfahrtkreisen durchaus bekannt. Das hängt hauptsächlich damit zusammen, dass man der weltgrößte Fokker-Operator ist. In den letzten Jahren hat man bei Ausflottungen zugeschlagen und sich weitere F70 bzw. F100 gesichert. Zum Beispiel gingen die vormals von Tyrolean Airways und Austrian Airlines genutzten F70/F100 sowie die F100 von Helvetic Airways nach Downunder. Seit einiger Zeit flottet man aber auf gebrauchte Embraer 190 um. Derzeit besteht die Flotte von Alliance aus 32 Embraer 190, wobei man sich bereits 31 weitere Exemplare auf dem Gebrauchtmarkt gesichert hat. Momentan beträgt das Durchschnittsalter dieser Teilfotte 15,4 Jahre. Wesentlich älter sind die 25 Fokker 100, die es auf 31,5 Jahre bringen sowie die 15 Fokker 70, die im Schnitt 27,6 Jahre auf dem Buckel haben. In der Vergangenheit hatte man auch zahlreiche Fokker 50, Embraer 120 und auch eine Boeing 737. Neben dem Regionalnetz, das auf eigene Rechnung betrieben wird, ist Alliance Air auch im Fly-in-Fly-Out-Geschäft vertreten. Dabei fliegt man hauptsächlich im Auftrag

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Mit ATR42: Air Connect nimmt Bukarest-Dubrovnik auf

Die rumänische Fluggesellschaft Air Connect nimmt Anfang Juni 2023 eine saisonale Verbindung zwischen Bukarest und Dubrovnik auf. Diese soll jeweils an Sonntagen bedient werden. Zwischen 11. Juni 2023 und vorerst 24. September 2023 will Air Connect einmal wöchentlich ab der rumänischen Hauptstadt die kroatische Küstenstadt ansteuern. Als Fluggerät sind ATR42 geplant. Dies deutet darauf hin, dass man diesen Maschinentyp einflotten wird oder aber Wetleasegerät einmieten wird. Eine entsprechende Anfrage zu diesem Thema wurde seitens des Carriers nicht beantwortet.

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Wien: Ryanair rechnet mit Rekordsommer 2023

Nach einem starken Sommer 2022 stehen am Flughafen Wien-Schwechat auch bei den Lowcost-Carriern die Zeichen weiter auf Wachstum. Bei Ryanair hat sich zwar im direkten Vergleich mit der Vorjahresperiode die Anzahl der Destinationen etwas reduziert, jedoch hat sich die Anzahl der wöchentlichen Flüge um über zehn Prozent erhöht. Am größten Airport Österreichs unterhalten die Ryanair-Konzernmitglieder Malta Air, Lauda Europe und Buzz je eine Basis. Die drei Fluggesellschaften betreiben die ab Wien für den Lowcost- Carrier eingesetzten Flugzeuge. Der Maschinentyp Boeing 737-800 wird von Malta Air und Buzz gestellt und Lauda Europe ist mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 unterwegs. Punktuell fliegen auch B737-Max-200, die an anderen Flughäfen stationiert sind, Wien an. Insgesamt sind 19 Maschinen ab dem österreichischen Airport im Einsatz. Noch unter der Marke Lauda hatte man im Sommer 2020 viel vor, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich sollte die damalige Tochter-Airline als Zweitmarke gefestigt werden, doch bedingt durch die Herausforderungen der Krise entschied man sich dafür, das Flugangebot unter dem Ryanair-Brand zu bündeln und zu vermarkten. Im laufenden Sommerflugplan 2023 wurden die Frequenzen auf über 30 Strecken aufgestockt. Darauf angesprochen erklärt Ryanair-Manager Andreas Gruber, dass man sich darauf konzentriert die bestehenden Routen zu stärken und daher deutliche Frequenzen Erhöhungen vorgenommen hat. Konkret bedeutet das, dass der Billigflieger zu besonders nachfragestarken Zielen mehr Flüge anbietet. Hochfrequent steuert man zum Beispiel Ziele wie Palma de Mallorca, Barcelona, Ibiza London und Mailand an. Neue Ziele wird es zu einem späteren Zeitpunkt wieder geben, lässt Gruber durchblicken. Pro

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Nordzypern: Freebird ist für Fly Khy in der Luft

Der nordzypriotische Virtual-Carrier Fly Kıbrıs Havayolları hat die ersten regelmäßigen Charterflüge durchführen lassen. Operating Carrier ist die türkische Fluggesellschaft Freebird. Das genannte Luftfahrtunternehmen setzt im Auftrag von Fly Khy einen Airbus A320 zwischen Ercan und Istanbul sowie Izmir ein. Das zuerst genannte Ziel steuert man bis zu 15 Mal pro Woche an. Die Küstenstadt hat man 17 Mal wöchentlich im Programm. In Kürze sollen auch Flüge nach Ankara folgen.

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Smartlynx mit A320 für Tuifly Belgium im Einsatz

Die Fluggesellschaft Tuifly Belgium greift im Sommerflugplan 2023 auch auf von Smartlynx betriebene Wetlease-Flugzeuge des Typs Airbus A320 zurück. Diese kommen hauptsächlich ab dem Hauptstadtflughafen Brüssel zum Einsatz. Im Rahmen einer ACMI-Vereinbarung fliegt die Smartlynx Group ab Brüssel auf diversen Routen für Tuifly Belgium. Einen Überblick über jene Routen, auf denen die Maschinen des Subunternehmers besonders häufig fliegen, bietet nachstehende Liste:

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Billa baut „Supermarkt-Monopol“ am Flughafen Wien aus

Der Rewe-Konzern hat vor einigen Tagen eine weitere Billa-Filiale im Flughafen Wien-Schwechat eröffnet. Diese befindet sich an jener Stelle, an der vormals ein Spar-Markt war. Damit hält man das „Supermarkt-Monopol“ am größten Airport Österreichs. Insgesamt gibt es nun wieder drei Billa-Filialen am Flughafen Wien. Diese befinden sich im Terminal 1 auf der Abflugebene, an der Ausfahrt des Airports sowie neu als Billa Corso in der Ankunftszone des Terminals 3. Vormals gab es im Tiefgeschoss – nahe dem damaligen Zugang zum Bahnhof – ebenfalls einen Billa, jedoch wurde dieser schon vor längerer Zeit aufgelassen. Der Konkurrent Spar hat die Filiale, an der sich nun ein Billa Corso befindet, Ende 2022 geschlossen.

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Klagenfurt: Kärntner Landesregierung stimmt im Mai 2023 erneut über Call-Option ab

Voraussichtlich Ende Mai 2023 wird sich die Landesregierung von Kärnten neuerlich mit dem möglichen Ziehen der Call-Option für den von Lilihill gehaltenen Mehrheitsanteil am Klagenfurter Flughafen befassen. Bislang konnte sich der private Investor sicher sein, dass die Landeshauptmann-Partei SPÖ das Ansinnen des Koalitionspartners ÖVP abschmettert. Diesmal ist die Ausgangslage aber anders. Sowohl Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) als auch sein Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) haben, wenn auch erheblich unterschiedlich formuliert, erklärt, dass man beim Thema Call-Option aufs Tempo drücken wird. Das hat zur Folge, dass diese bei einer der nächsten Sitzungen der Landesregierung, voraussichtlich Ende Mai 2023, neuerlich auf der Tagesordnung stehen wird. Bezeichnenderweise sagte Kaiser gegenüber der „Kleine Zeitung“ unter Verweis auf den Zehn-Punkte-Plan, dass er von Lilihill die Umsetzung der angekündigten Hub-Verbindungen noch im ersten Halbjahr 2023 erwartet. Zusätzliche Drehkreuz-Anbindungen noch immer nicht vorhanden Eigentlich sollte Klagenfurt längst – abgesehen von Wien – an große Drehkreuze angebunden sein, denn ursprünglich hieß es, dass dies ab Dezember 2022 der Fall sein wird. Daraus wurde bekanntermaßen nichts und offenbar sieht es danach aus als hätte der Umstand, dass die Löhne und Gehälter der Beschäftigten „aufgrund eines Buchungsfehlers“ verspätet überwiesen wurden und das just erst nach Eingang der Kapitalerhöhung der Minderheitsgesellschafter, die der öffentlichen Hand angehört, auch bei der SPÖ zum Nachdenken geführt. Momentan streiten sich das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt gar darum, dass die besagte Einzahlung ins Firmenbuch eingetragen wird, denn laut K-BV soll dies seitens der Flughafengeschäftsführung verweigert werden. Dazu kommt, dass im Vorjahr auf die schwierige Finanzlage

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