Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Austrian Airlines stockt Malé auf

Im Winter 2023/24 wird Austrian Airlines häufiger zwischen Wien und Malé fliegen. Diese Route soll auf bis zu vier wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Mit Wirksamkeit zum 3. Dezember 2023 wird die Lufthansa-Tochter auf bis zu vier Rotationen pro Woche aufstocken. Das Kurspaar OS45/46 wird in Richtung Malé über Nacht durchgeführt. Nach einer Standzeit erfolgen die Rückflüge am Folgetag. Als Fluggerät sind Boeing 777-200 geplant.

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Portugiesische Polizei musste Störenfried aus Jet2-Flug entfernen

Am 17. Juli 2023 ist es auf einem Jet2-Flug von Edinburgh nach Teneriffa Süd zu einer erheblichen Störaktion durch einen unruly PAX gekommen. Die Piloten von Flug LS727 entschieden sich auf dem Flughafen Porto Santo zwischenzuladen, um einen 26-jährigen und eine Frau „rauszuschmeißen“. Eigentlich sollte es ab der schottischen Hauptstadt auf die Kanareninsel Teneriffa gehen. Während dem Flug sollen sich ein Mann und eine Frau dermaßen daneben benommen haben, dass der Kapitän der Boeing 737-800 entschieden hat, dass aus Sicherheitsgründen eine Zwischenlandung auf dem nächstmöglichen Airport eingelegt wird. Dies war der Inselflughafen Porto Santo. Laut lokalen Medienberichten soll die Exekutive von Madeira nicht gerade zimperlich vorgegangen sein. Dies hatte natürlich eine Vorgeschichte, denn die beiden Störenfriede sollen sich regelrecht mit Händen und Füßen dagegen gewehrt haben das Flugzeug zu verlassen. Die Beamten entscheiden sich dann so genannte Taser-Waffen einzusetzen. Anschließend wurden die beiden unruly PAX abgeführt. Das Polizeikommando von Madeira bestätigte den Vorfall und den Einsatz in der von Jet2 betriebenen Boeing 737-800. Man erklärte auch, dass es zu Verhaftungen gekommen ist, weil die Störenfriede „einen rechtmäßigen Befehl des Flugkapitäns missachtet haben“ sowie am Boden dann Anweisungen der Polizei ignoriert wurden und Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet wurde. Der Flug nach Teneriffa-Süd wurde kurz darauf fortgesetzt. Die Boeing 737-800 landete kurz vor Mitternacht am Zielflughafen. Nachstehendes Video wurde auf dem portugiesischen Airport aufgenommen und zeigt Polizisten beim Abführen des männlichen Störenfrieds:

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Tirol: Christophorus 1 musste nach Beschädigung notlanden

Während einem Rettungseinsatz, der von der ÖAMTC-Flugrettung durchgeführt wurde, ist es am Sonntagnachmittag auf dem Hafelekar zu einer Beschädigung des Christophorus 1 gekommen. Der Helikopter berührte dabei mit dem Rotorblatt das Gelände. Der Crew ist es gelungen den Hubschrauber sicher auf dem Flughafen Innsbruck notzulanden. Allerdings konnte der Patient nicht geborgen werden. Ein Helikopter des Innenministeriums übernahm den Noteinsatz, da sich der Christophorus 1 dazu wegen der Luftnotlage nicht mehr in der Lage war.

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Kommentar: Warum das LBA bei Marabu „zahn- und machtlos“ ist

Kaum eine andere Fluggesellschaft schafft es in ähnlicher Häufigkeit in die Negativ-Schlagzeilen zu kommen wie die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines. Mittlerweile werden besonders in Luftfahrtforen Stimmen, dass das deutsche Luftfahrt-Bundesamt einschreiten müsse, immer lauter. Es steht ganz in der Tradition von Condor, dass man sich Tochter- bzw. Schwestergesellschaften bedient, um Kosten senken zu können. Beispielsweise gab es in der Vergangenheit mit Condor Berlin, Thomas Cook Aviation und Thomas Cook Balearics gleich mehrere konzerninterne ACMI-Provider, die billiger produzieren sollten als das nahe Frankfurt ansässige Unternehmen. Der Grund dafür ist relativ simpel: Man steht auf vielen Routen in scharfem Wettbewerb mit Billigfliegern, Feriencarriern, aber auch dem ehemaligen Mutterkonzern Lufthansa. Viele Airlines in Deutschland vom Markt verschwunden Der deutsche Ferienflieger-Markt ist mittlerweile auf nur noch wenige Anbieter mit deutschem AOC zusammengeschrumpft. Einst gab es eine Vielzahl kleinerer Airlines, die in diesem Segment tätig waren, jedoch gingen diese entweder pleite oder wurden von größeren Anbietern geschluckt (und gingen wie das Beispiel LTU/Air Berlin dann mit diesen in Konkurs). Condor ist nur noch deshalb auf dem Markt, weil die deutsche Bundesregierung gleich mehrfach finanzielle Feuerwehr spielte. Offenbar hatte der Carrier bessere Argumente als beispielsweise Air Berlin, denn diese wurde zerschlagen und dichtgemacht. Interessanterweise stellt sich Condor immer wieder als absoluter „Underdog“ dar. Zum Beispiel stellte man es bei der Thomas-Cook-Pleite so dar, dass man als „profitables Unternehmen unverschuldet mit den in Strudel“ gezogen wurde. Der Steuerzahler „durfte“ einspringen, dann kamen Corona und der geplatzte Verkauf an die Lot-Mutter PGL und wieder mal machte die Bundesregierung

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Kreuzfahrten: Costa legt Entdeckungsreisen auf

Die Reederei legt mit Wirksamkeit zu September 2023 so genannte „Entdeckungsreisen“ auf. Dabei handelt es sich um Kreuzfahrten mit einer Dauer zwischen 10 und 14 Tagen. Highlights unter den Destinationen sind die Kanarischen Inseln, die es von ihrer wilden Seite zu erkunden gilt, die Atlantikküste von der Normandie bis hin zu den warmen Zielen Spaniens und die atemberaubende Natur der Azoren. Wer lieber in den Osten reist, den erwarten u.a. die unzähligen Facetten der Türkei zwischen Europa und Asien, Ägypten mit den Pyramiden von Gizeh und das Gefühl von 1001 Nacht in Marokko und Israel.

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Tirols erstes „digitales Ferienhotel“ wird am 1. August 2023 eröffnet

In Wildschönau geht das eigenen Angaben nach erste digitale Ferienhotel Tirols in Betrieb. Die Initiatoren des „Das Lenz“ sprechen von einem mutigen Schritt. Hinter dem Projekt stehen die Investoren und Bauherren Dominik Stadler, Patrick Kraisser und Michael Thaler. Es handelt sich allerdings um keinen Neubau, sondern ein Altbestand wurde aufwendig modernisiert. Dieser soll sich nach der Sanierung gut in die Landschaft der Kitzbühler Alpen einführen. Die Betreiber beteuern, dass das Haus den neuesten Erkenntnissen im modernen Hotelbau entsprechen soll. Die Digitalisierung soll eine ganz besondere Rolle spielen. „Was bereits seit Jahren an jedem Flughafen der Welt funktioniert, wird auch im modernen Hotel möglich sein“, ist sich Manager Patrick Kraisser sicher. Reservierungen nimmt man seit April 2023 über Buchungsplattformen wie Booking.com entgegen. Anschließend soll die Customer Journey „den Rest übernehmen“. Was genau darunter zu verstehen ist, wurde seitens der Betreiber aber nicht mitgeteilt. Die Eröffnung soll am 1. August 2023 vollzogen werden. Geschäftsführer Kraisser sagt, dass die Buchungslage „ausgezeichnet“ sein soll. Weiters sollen die 28 Apartments bereits an Käufer aus dem In- und Ausland veräußert worden sein. Nun können diese als Hotel betrieben werden. Was die Gäste im eigenen Angaben nach ersten digitalen Hotel Tirols erwartet, wird sich dann nach der offiziellen Inbetriebnahme zeigen.

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Neue Railjets: ÖBB „kopieren“ Westbahn-Entscheidung

Vor einigen Jahren wurde die Westbahn aufgrund des Umstands, dass man Stadler-Kiss-Triebzüge im Fernverkehr einsetzt, noch belächelt. Der Grund: Dieses Modell basiert auf Nahverkehrszügen, die beispielsweise in Zürich als S-Bahnen eingesetzt werden. Nun haben auch die ÖBB 14 Garnituren bestellt, die in den direkten Wettbewerb mit dem privaten Betreiber gestellt werden sollen. Die Österreichischen Bundesbahnen galten über viele Jahre hinweg nicht gerade als Befürworter von Elektrotriebzügen im Fernverkehr. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die bislang verwendeten Railjets lokbespannte Wendezüge sind. Lediglich die Baureihen 4010/4130 waren in diesem Verkehrssegment über einen längeren Zeitraum im Einsatz. Kurzzeitig hatte man auch 4011 in Betrieb, jedoch wurden diese wieder an die Deutsche Bahn AG zurückgegeben. Die bei Fahrgästen durchaus beliebten 4010 wurden seinerzeits in internen Handbüchern gar „Elektrolokomotive mit Personenbeförderung“ genannt. Der starke Fokus auf lokbespannte Fernzüge hat auch seine Schattenseite, denn abgesehen von den Railjet-Garnituren verfügt man über keinen einzigen Steuerwagen. So kommt es, dass bei Inter- und Eurocity gelegentlich derartige aus dem Nahverkehr, zumeist in Cityshutle-Livery, zum Einsatz kommen. Diese bieten selbstredend nicht den im Fernverkehr üblichen Komfort. ÖBB-Bestellung ist Bestätigung der einstigen Westbahn-Entscheidung Die private Westbahn setzt seit der Betriebsaufnahme auf Doppelstock-Elektrotriebwegen des schweizerischen Herstellers Stadler. Ursprünglich wurden diese für die S-Bahn-Zürich entwickelt, jedoch kommen bei der Westbahn Weiterentwicklungen, die für den Fernverkehr ausgelegt sind, zum Einsatz. Eingefleischte ÖBBler haben zu Beginn durchaus über die Kiss-Triebwägen gelästert, doch nun kommt alles anders, denn auch die Österreichischen Bundesbahnen werden künftig mit Stadler-Kiss-3 unterwegs sein und das ausgerechnet auch auf der

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Halbjahreszahlen: München mit 16,6 Millionen Passagieren

Der Flughafen München verzeichnete im ersten Halbjahr 2023 rund 16,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 28 Prozent zulegen. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge soll bei 80 Prozent gelegen haben. Allerdings lag der bayerische Airport auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um rund 25 Prozent unter der Leistung, die man im Rekordjahr 2019 hatte. Die Auslastung hingegen soll ein neuer Spitzenwert sein. Der Aufwärtstrend zeigt sich auch beim Anstieg der Zahl der Flugbewegungen: Im ersten Halbjahr 2023 wurden über 140.0000 Flugbewegungen registriert. Dies war ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mittlerweile bietet Bayerns Premiumdrehkreuz weltweit bereits wieder 200 Reiseziele in 60 Ländern an. Vom anziehenden Luftverkehr in München profitiert auch das Frachtgeschäft am Airport: Mit einem Gesamtaufkommen von rund 132.000 Tonnen stieg die Tonnage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über vier Prozent.

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Innsbruck: Geplante Wetterdienst-Schließung schaffte es ins Parlament

Die österreichische Flugsicherung Austro Control hat vor einiger Zeit angekündigt, dass der bislang auch am Flughafen Innsbruck ansässige Wetterdienst aufgelassen werden soll. Künftig soll diese Dienstleistung zentral von Wien-Schwechat aus angeboten werden. Dagegen gibt es schon länger erheblichen Widerstand. Mittlerweile gab es dazu gar ein Hearing im Parlament. Hermann Gahr (ÖVP) hat in seiner Funktion als Nationalratsabgeordneter diese Angelegenheit ins Hohe Haus gebracht. Aus seiner Sicht geht es nicht nur um die sechs Arbeitsplätze in Innsbruck, die ab Mitte 2024 wegfallen sollen bzw. nach Wien verlagert werden sollen, sondern auch um die Flugsicherheit. Der Tiroler Airport ist aufgrund seiner geografischen Lage sehr spezifisch und Piloten benötigen eine besondere Schulung, um hier kommerziell starten und landen zu dürfen. Bedingt durch den Umstand, dass der Flughafen Innsbruck ringsherum von Bergen umgeben ist, kann auch das Wetter entsprechend „launisch“ sein. Kurz nachdem bekannt wurde, dass die Austro Control den Flugwetterdienst künftig zentral aus Wien anbieten will und sich statt der in Tirol tätigen Meteorologen künftig auf Sensoren, die zentral ausgewertet werden sollen, verlassen möchten, gab es erhebliche Kritik von allen nur denkbaren Seiten. Airlines, Airport, Rathaus, Landesregierung, Nationalratsabgeordnete, Gewerkschaft, Pilotenvertreter und viele andere fordern, dass die ACG diese Entscheidung zurücknimmt und weiterhin Flugwetterdienst-Mitarbeiter am Flughafen der Tiroler Landeshauptstadt vorhält. Fachleute sehen ACG-Pläne äußerst kritisch Uniso wird mit der besonderen geografischen Lage argumentiert. Ein Meteorologe vor Ort könne mit seinen menschlichen Sinnen schlichtweg kurzfristige Wetterveränderungen erkennen und die Informationen rasch an die Piloten weitergeben. In Innsbruck kommt es durchaus häufig vor, dass das Areal

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Sommer 2023: Nürnberg erwartet bis zu 16.000 Passagiere pro Tag

Vor wenigen Tagen haben im deutschen Bundesland Bayern die Sommerferien 2023 begonnen. Am Flughafen Nürnberg bieten 28 Fluggesellschaften ihre Flugdienstleistungen zu 62 Destinationen an. „Seit Beginn der Reisesaison an Ostern ist die Nachfrage groß und hält auch außerhalb der Ferienzeiten an“, so Michael Hupe, Geschäftsführer am Airport Nürnberg. „Der facettenreiche Flugplan mit seinem vielfältigen Angebot sorgt für eine breitere Verteilung des Aufkommens über die Hauptreisezeit hinaus.“ Zwei weitere Trends: Es werden vermehrt größere und emissionsärmere Flugzeuge eingesetzt, während die Zahl der Starts und Landungen sinkt. Außerdem ist die Auslastung der Flüge deutlich höher als in den Vorjahren. Beliebtestes Flugziel im Sommer bleibt das türkische Badeparadies Antalya mit allein rund 130.000 Passagieren, das von sieben verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen wird. Mit rund 85.000 Passagieren folgt Mallorca. Auch Griechenland und das spanische Festland sind stark nachgefragt. Neben den klassischen touristischen Angeboten, etwa mit Corendon, TUI (SmartLynx), Condor oder Eurowings, wächst der Low-Cost-Anteil: Auch Ryanair fliegt zahlreiche Sonnen- und Badeziele rund ums Mittelmeer an, hinzu kommen faszinierende Städteziele wie Dublin oder Venedig. Ergänzt wird das Angebot durch Flüge von und nach Osteuropa mit Wizz Air oder – neu – Dan Air, die vor allem für Besuche von Freunden und Verwandten genutzt werden. Als verkehrsreichster Tag wird übrigens der 5. September mit voraussichtlich 16.100 Passagieren erwartet.

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