Jan Gruber

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Jan Gruber

Erdbeben: Emirates fliegt Hilfsgüter ein

Im Nachgang der verheerenden Erdbeben, die in Syrien und der Türkei für Zerstörung und zahlreiche Tote gesorgt haben, leistet auch Emirates Sky Cargo humanitäre Hilfe. Die ersten Lieferungen wurden unter den Flugnummern EK121 und EK117 eingeflogen. Es handelt sich um Wärmedecken und Familienzelte des UNHCR sowie um Hilfsgüter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Welternährungsprogramms (WFP) in Form von medizinischen Kits und Notunterkünften, die in Dubai koordiniert werden. In den kommenden Tagen werden weitere Sendungen mit Decken, Zelten, Notunterkünften, Taschenlampen, Wasserverteilungsrampen sowie Trauma- und medizinischen Notfallsets mit Emirates transportiert. „Wir arbeiten mit Experten wie der International Humanitarian City zusammen, um den von den Erdbeben betroffenen und vertriebenen Menschen Soforthilfe zu bieten und die komplexen Wiederaufbaumaßnahmen vor Ort zu unterstützen. Emirates verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Unterstützung humanitärer Hilfsaktionen und bietet mit drei täglichen Flügen nach Istanbul regelmäßige und beständige Großraumkapazitäten für Hilfsgüter und medizinische Versorgung. Dubais einzigartige Position als weltweit größtes internationales Logistikzentrum für Hilfsgüter bedeutet, dass wir die von der Katastrophe betroffenen Gebiete und die am meisten gefährdeten Menschen so schnell wie möglich erreichen können“, so Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive von Emirates.

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Zweite Boeing 737-Max-8 mit Qatar-Hinweisen gesichtet

Zumindest offiziell hat Golfcarrier Qatar Airways keine Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 bestellt. Vor wenigen Tagen wurde eine Maschine, die das Leitwerk des in Doha ansässigen Carriers zeigt, in einem Boeing-Werk gesichtet. Nun wurde die N5573K am Portland International Airport fotografiert. Das Flugzeug trägt überwiegend die Livery von S7-Airlines, jedoch auf dem Leitwerk zumindest teilweise die Farben von Qatar Airways. Der U.S.-amerikanische Hersteller lässt auf dem genannten Flughafen häufig Lackierarbeiten durchführen. Dass eine ursprünglich für S7 Airlines bestimmte Boeing 737 Max 8 vor der Auslieferung an einen Kunden ein neues Farbenkleid bekommt, ist wenig zufällig. Aufgrund der Sanktionen, die im Nachgang des kriegerischen Angriffs auf die Ukraine, gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, dürfen weder Flugzeuge noch Ersatzteile an russische Carrier geliefert werden. Somit versuchen Boeing, Airbus und Leasinggeber die Bestellungen, die nicht übergeben werden dürfen, anderweitig unterzubringen. Nicht jede Maschine wird noch „ab Werk“ umlackiert. Beispielweise wurde Corendon ein Flugzeug in den Farben von Belavia übergeben, jedoch entledigte man sich rasch dieser Livery. Turkish Airlines war einige Zeit mit einem Farbschema, das stark an Aeroflot erinnert, unterwegs. Dies brachte dem Carrier auch den spöttischen Namen „Turkoflot“ ein. Bezogen auf Qatar Airways ist der Umstand, dass bereits die zweite Maschine mit eindeutiger Livery auf dem Leitwerk gesichtet wurde, durchaus spannend. Offiziell hat sich dieser Golfcarrier bislang nicht zu einer Boeing 737-Max-8-Bestellung bekannt. Auch in den Orderlisten des Herstellers scheint man auf diesen Typ bezogen nicht auf. Daher ist anzunehmen, dass man über Leasingeber bezieht, denn in diesem Fall scheint der

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Flughafen Wien: IFM-Angebot unterdurchschnittlich angenommen

Der australische Pensionsfonds IFM beabsichtigte mittels eines Pflichtangebots, zu dessen Nichtannahme Vorstand und Aufsichtsrat geraten haben, die Beteiligung an der Flughafen Wien AG deutlich aufzustocken. Während der Annahmefrist blieb das Interesse der Aktionäre deutlich unter den Erwartungen. Lediglich ein Drittel der Teilhaber ist auf das Angebot der Australier eingegangen. Die Geschäftsführung des größten Airports Österreichs teilte dazu mit: „Für den Flughafen Wien ist es ein erfreulicher Vertrauensbeweis, dass zwei Drittel der Streubesitzaktionäre das Kaufangebot von IFM nicht angenommen haben. Das unterstreicht, dass die Streubesitzaktionäre an eine weitere positive Entwicklung des Unternehmens glauben. Das wird auch durch die gute Verkehrsentwicklung unterstrichen, die zeigt, dass die Reiselust wieder zunimmt. Eine wichtige Erfolgsgrundlage für eine künftige gute Unternehmensperformance ist auch die Aufrechterhaltung der Börsennotierung der Flughafen Wien AG, das Unternehmen wird alles Erforderliche tun, um diese auch künftig zu sichern“.

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Passagierzahlen: Eindhoven knapp an Vorkrisenniveau vorbei

Der überwiegend von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air genutzte Flughafen Eindhoven hatte im Vorjahr rund 6,3 Millionen Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Wert (2,7 Millionen Reisende) des Jahres 2021, jedoch unter den 6,7 Millionen Fluggästen, die man in 2019 hatte. Die Zahl der Flugbewegungen stieg 2022 im Vergleich zu 2021 um 86 Prozent. Im Vergleich mit den Movements, die man in 2019 hatte, lag man zuletzt um etwa drei Prozent darunter. Die Anzahl der Flugbewegungen betrug 2022 40.252 (2021: 21.704) (2019: 41.438). Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge lag im Jahr 2022 bei 86 Prozent (2021: 70 Prozent) (2019: 89 Prozent). Die Zahl der Flugziele lag im Jahr 2022 bei 86 – sieben mehr als 2021 und drei weniger als 2019. Im Jahr 2022 flogen neun Fluggesellschaften den Flughafen an und flogen in insgesamt 29 Länder.

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Kasachstan: Fly Arystan mit neuen Strecken im Sommer 2023

Der Billigflieger Fly Arystan wird im Sommerflugplan 2023 insgesamt vier zusätzliche Strecken anbieten. Darin inkludiert ist die Wiederaufnahme der Verbindung Astana-Bishek, die ab 2. Mai 2023 zweimal wöchentlich angeboten werden soll. Ab 4. Mai 2023 will man zweimal wöchentlich zwischen Aktau und Eriwan fliegen. Ab 23. Mai 2023 soll es ab Astana in selbiger Frequenz nach Ankara gehen. Ebenso will Fly Arystan ab 4. Juni 2023 zwischen Almaty und Kutaisi fliegen. Alle genannten Routen sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden.

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Birmingham: UPS-B767-300F im Matsch steckengeblieben

Am 9. Feber 2023 bleib mal wieder ein Flugzeug im Matsch stecken. Diesmal traf ein von UPS betriebenes Frachtflugzeug des Typs Boeing 767-300F auf dem U.S.-amerikanischen Flughafen Birmingham. Die N327UP kam während dem Rollen leicht vom Taxiway ab. Die Konsequenzen dieser Unachtsamkeit waren komplizierter Art, denn die Cargomaschine blieb auf dem Airport, der sich um U.S.-Bundesstaat Alamaba befindet, in weichem Untergrund stecken. Aus eigener Kraft konnte die Boeing 767-300F nicht mehr aus dieser ungünstigen Situation befreit werden. Schweres Gerät musste aufgefahren werden, um das Langstreckenflugzeug aus dem Matsch ziehen zu können. In den letzten Wochen sind einigen anderen Verkehrspiloten vergleichbare Missgeschicke passiert. Beispielsweise steckte ein Werks-Beluga XL von Airbus einige Tage im Matsch neben Airport-Asphalt fest. Die Bergung gestaltete sich aufgrund des hohen Gewichts der Maschine durchaus kompliziert. Auch mehrere Passagiermaschinen machten nach und nach Bekanntschaft mit feuchtem, unbefestigtem Untergrund, der sich neben so ziemlich jedem Taxi- bzw. Runway befindet.

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Salzburg: Eurowings nimmt Thessaloniki auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Eurowings einmal wöchentlich zwischen Salzburg und Thessaloniki fliegen. Die Route ab der österreichischen Basis soll jeweils an Samstagen bedient werden und ist bis vorerst 9. September 2023 befristet. Der Erstflug auf der ab Salzburg angebotenen Griechenland-Strecke ist für den 13. Mai 2023 geplant. Ab der Basis Prag wird Eurowings Europe im Sommer 2023 neu nach Zakynthos fliegen. Diese Route soll zwischen 4. Juni und 3. September 2023 jeweils an Sonntagen bedient werden. Zu einer Aufstockung kommt es ab der tschechischen Hauptstadt auf der Rom-FCO-Strecke. Diese soll künftig fünfmal pro Woche bedient werden.

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Nouvelair mit zusätzlichen Strecken ab Köln und Münster

Die Billigfluggesellschaft Nouvelair Tunisie wird im Sommerflugplan 2023 drei weitere saisonale Routen von/nach Deutschland anbieten. Die Neuaufnahmen betreffen die Flughäfen Köln/Bonn und Münster/Osnabrück. Ab dem zuletzt genannten Airport wird der tunesische Lowcoster zwischen 26. Juni und 1. August 2023 einmal wöchentlich das Ziel Monastir ansteuern. Dieses hat man auch ab Köln/Bonn im Portfolio und zwar in selbiger Frequenz zwischen 21. Juni und 2. August 2023. Ebenso bietet man ab dem CGN Djerba an. Diese Route wird zunächst zwischen 27. Juni 2023 und 25. Juli 2023 und anschließend ab 19. September bis 17. September 2023, jeweils einmal pro Woche, bedient.

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Eurowings verabschiedet sich aus Klagenfurt

Über einen längeren Zeitraum hinweg hatte der Flughafen Klagenfurt mit Köln/Bonn und Wien nur zwei Liniendestinationen. Während im Herbst 2022 die Aufnahme saisonaler Ryanair-Flüge gefeiert wurde, bekommt der Airport nun eine Hiobsbotschaft aus der Eurowingszentrale. Die noch unter der Marke Germanwings aufgenommene Nonstopverbindung zwischen Klagenfurt und Köln/Bonn hielt sich über viele Jahre im Flugplan. Zwar wurde die Route während der Coronapandemie wiederholt eingestellt und dann wieder reaktiviert, jedoch setzte Eurowings bisher auf Kärnten. Damit ist per 6. März 2023 Schluss, denn die Lufthansa-Tochter wird Klagenfurt wegen „häufig schwankender Nachfrage“ endgültig aufgeben. Damit verliert der Airport eine weitere Linienstrecke, denn ganzjährig hat man dann nur noch Verbindungen nach Wien-Schwechat und London-Stansted. Die Eigenmarke Lilihill hat bislang Frankfurt, München, und Hamburg angekündigt, jedoch weder den Verkauf von Flugscheinen gestartet noch einen einzigen Umlauf bedient. An eine kurzfristige Rückkehr nach Klagenfurt denkt man seitens Eurowings diesmal nicht. Der Carrier verweist unter anderem darauf, dass sich an diesem Airport die generellen Rahmenbedingungen ändern müssten. Damit ist nicht nur gemeint, dass sich die Nachfrage dauerhaft stabilisiert, sondern offenbar ist man sich auch bei anderen Parametern nicht einig. Eine durchaus riskante Strategie seitens der Flughafengeschäftsleitung, denn man ist in gewisser Weise von der Lufthansa-Group abhängig, denn Austrian Airlines stellt die letzte, wenn auch mit suboptimalen Flugzeiten bediente, Hubanbindung dar. Seit einigen Jahren ist mehr oder weniger klar, dass seitens Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) die Weichen dahingehend gestellt werden, dass Inlandsflüge noch im laufenden Jahrzehnt der Vergangenheit angehören werden. Ob der Flughafen Klagenfurt versucht den Wegfall

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Smartwings fliegt mit Boeing 737 Max 8 für Air Transat

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings setzt im Feber 2023 eine Boeing 737 Max 8 im Auftrag der kanadischen Air Transat ein. Der Mittelstreckenjet fliegt überwiegend ab Halifax und Moncton auf diversen Routen. Derzeit ist vorgesehen das Wetlease-Flugzeug von Smartwings bis Mitte Mai 2023 für Air Transat auf Ferienrouten sowie einigen USA-Strecken fliegen wird. Ab Moncton sollen Cancun, Orlando, Punta Cana und Varadero bedient werden. Auf zahlreichen weiteren Strecken kommt die Smartwings-Maschine ex Halifax zum Einsatz.

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