Jan Gruber

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Jan Gruber

Universal Hydrogen erhält Experimental-Zulassung für Wasserstoff-Dash-8

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat dem Unternehmen Universal Hydrogen eine vorläufige Experimental-Zulassung für eine auf wasserstoffelektrischen Antrieb umgebaute de Havilland Dash 8-300 erteilt. Zuvor wurden einige Bodentests durchgeführt. Nun ist es dem Anbieter bedingt durch den Umstand, dass die FAA ein so genanntes Experimental Airworthiness Certificate ausgestellt hat, gestattet auch Flugtests durchzuführen. Universal Hydrogen will ermöglichen, dass unter anderem die Dash-8-Reihe mit Wasserstoff anstatt Kerosin betrieben werden kann. Die experimentelle Zulassung ist auch deshalb notwendig, weil das Produkt zunächst zur Serienreife und damit zur Typenzulassung gebracht werden muss.

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InterCaribbean Airways kauft Malta-Leasinggeber ATR42-500 ab

Die Fluggesellschaft InterCaribbean Airways hat sich eine weitere ATR42-500 zugelegt. Diese hat man von der in Malta ansässigen Gladiator Leasing Limited gekauft. Der Deal wurde von Airstream International vermittelt. Diesem Anbieter ist es seit Jahresanfang 2023 gelungen drei Maschinen dieses Typs zu vermitteln. Der Käufer ist eine Regionalfluggesellschaft auf den Turks- und Caicosinseln. Homebase ist der Flughafen Flughafen Providenciales.

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Sommer 2023: Air Serbia flottet dritten Airbus A330-200 ein

Voraussichtlich im Juni oder Juli 2023 will Air Serbia einen dritten Airbus A330-200 in den kommerziellen Liniendienst stellen. Es wird sich um ein gebrauchtes Flugzeug, das man über einen Leasinggeber beziehen wird, handeln. Mit dem zusätzlichen Langstreckenflugzeug will die serbische Fluggesellschaft bestehende Routen aufstocken und gleichzeitig zusätzliche Ziele erschließen. Derzeit stehen Ziele wie Shanghai, Peking, Miami und Toronto in der näheren Auswahl.

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Ausgeträumt: Mitsubishi stellt Spacejet endgültig ein

Viele Jahre lang hat Mitsubishi Heavy Industries den Spacejet entwickelt, jedoch konnte bislang kein einziges Exemplar ausgeliefert werden. Das seit einiger Zeit auf Eis liegende Programm wird nun endgültig eingestellt. Inwiefern die Kunden von rund 270 Bestellungen entschädigt werden, ist noch völlig offen. Der Spacejet ging als ambitioniertes Projekt der japanischen Luftfahrt an den Start und sollte dazu führen, dass diese wieder international mitmischen kann. Abgesehen von größeren Bestellungen, die man von All Nippon Airways und einer U.S.-amerikanischen Regionalfluggesellschaft an Land ziehen konnte, war die Neuentwicklung nie ein Verkaufsschlager. Der Zukauf des CRJ-Programms von Bombardier solle dies ändern, jedoch erfüllten sich auch in diesem Zusammenhang die Hoffnungen der Japaner nicht. Gegen Beginn der Corona-Pandemie entschied sich Mitsubishi Heavy Industries dazu, dass der Spacejet-Projekt auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wird. Man stellte sämtliche Testflüge ein und wollte zu einem späteren Zeitpunkt über eine mögliche Fortführung entscheiden. Das hat man nun getan, jedoch wird das Programm aufgegeben. Über knapp 15 Jahre hat MHI etwa 7,6 Milliarden U.S.-Dollar für den Spacejet, der nie an Kunden ausgeliefert wurde, ausgegeben. Das ursprünglich als Mitsubishi Regional Jet bezeichnete Muster stand in direkter Konkurrenz mit der Embraer E-Jet-Reihe sowie der Airbus A220-Familie. Allerdings hatte man von Anfang an Probleme, denn eigentlich hätte der Spacejet schon längst an Erstkunde ANA übergeben werden sollen. Wegen jahrelanger Verzögerungen kam es dazu nie und wird es auch nicht kommen, weil das Programm eben eingestellt wurde. In gewisser Weise ist es natürlich auch ein Gesichtsverlust für die japanische Luftfahrtindustrie, jedoch ist

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Sarajevo: Ryanair verhandelt über Errichtung einer Basis

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat sich im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung als einzige Airline für die Errichtung einer Basis in Sarajevo beworben. Eine zentrale Forderung des Carriers soll sein, dass der Airport künftig rund um die Uhr angeflogen werden kann. Man hofft, dass sich Ryanair länger halten wird als der Mitbewerber Wizz Air. Dieser konnte sich im Jahr 2020 durchsetzen, jedoch wurde die Basis bereits im November 2022 geschlossen. Die aktuelle Ausschreibung war nicht auf Lowcoster beschränkt. Auch die Anzahl der vor Ort zu stationierenden Flugzeuge ist nicht mehr mit einer Mindestanzahl versehen. Derzeit laufen die Verhandlungen zwischen der Ryanair Group und dem Flughafenmanagement. Die Errichtung einer Basis wurde auch deshalb öffentlich ausgeschrieben, weil die öffentliche Hand Subventionen verteilt und auch eine gewisse Exklusivität einräumt.

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Rumänien: Legend Airlines übernimmt drei Airbus A340-300 von Airhub Airlines

Die rumänische Fluggesellschaft Legend Airlines wird drei weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A340-300 einflotten. Es handelt sich um die Maschinen mit den Seriennummern 835, 938 und 668. Diese waren vormals unter anderem bei Airhub Airlines im Einsatz. Das zuerst genannte Flugzeug ist derzeit im maltesischen Luftfahrtregister als 9H-AHUB eingetragen. Airhub Airlines hat vor einiger Zeit mitgeteilt, dass man sich sukzessive von allen Vierstrahlern trennen wird. Die Maschine wurde im Jahr 2007 an Finnair ausgeliefert. Der Airbus A340-300 mit der Seriennummer 938 wird momentan als 9H-HOP von Airhub Airlines genutzt und ging ursprünglich im Jahr 2008 an Finnair. Als 9H-ZMK ist der dritte Airbus A340-300, der vom maltesischen Carrier zu Legend Airlines wechseln soll, unterwegs. Diese Maschine wurde im Jahr 2005 an Air Tahiti Nui ausgeliefert. Derzeit verfügt der rumänische Carrier über zwei Airbus A340-300, jedoch kann man diese nur eingeschränkt einsetzen. Hintergrund ist, dass zwar das AOC gültig ist, jedoch die Betriebsgenehmigung vorübergehend ausgesetzt ist. Der Carrier muss einige Auflagen erfüllen, um kommerziell fliegen zu dürfen. Im Vorjahr wurde bekannt, dass man plant im Sommer 2023 mit fünf Airbus A340-300 zu fliegen. Nun ist bekannt, dass die drei noch unbekannten Exemplare aus Beständen der Air Hub Airlines stammen werden. Derzeit ist Legend Airlines der einzige rumänische AOC-Holder, der Maschinen des Typs Airbus A340 hat.

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Croatia Airlines wird im A220 Wlan anbieten

An Bord der künftigen Airbus-A220-Flotte will Croatia Airlines Wlan-Internet anbieten. Jene zwei A220-100 und vier A220-300, die ab Anfang 2024 ausgeliefert werden sollen, werden bereits mit der notwendigen Technik ausgerüstet sein. Weitere sechs Einheiten sollen zwischen 2025 und 2026 zur Flotte stoßen. Die A220-Passagiere von Croatia Airlines werden Breitbanddienste auf ihren Wi-Fi/WLAN-fähigen Geräten wie Smartphones, Tablets und Laptops nutzen können, um während des Fluges E-Mails zu schreiben, im Internet zu surfen und soziale Medien zu aktualisieren. Jeder Sitz wird mit USB-A- und USB-C-Anschlüssen sowie Smartphone- und Tablet-Halterungen ausgestattet sein. In den geräumigen Gepäckfächern, die für ein Flugzeug dieser Größe die größten sind, kann jeder Passagier einen Rollkoffer unterbringen

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Ljubljana: Adria Tehnika will Großraumjets warten

Der am Flughafen Ljubljana ansässige Wartungsbetrieb Adria Tehnika will künftig auch Großraumflugzeuge betreuen. Dazu will man einen fünften Hangar errichten. Das Unternehmen gehört der Avia Prime Group an. „Wir rechnen mit der Wartung von Airbus A330, aber aufgrund der Größe des Hangars wird er auch Flugzeuge bis zum A350 aufnehmen können. Je nach Geschäftslage könnten wir auch mehrere Schmalrumpfflugzeuge anstelle eines Großraumflugzeugs warten“, so Chief Commercial Officer Mirjana Tratnjek Ceh. Derzeit geht man davon aus, dass der geplante 6.400-Quadratmeter-Hangar im Jahr 2026 in Betrieb genommen werden kann.

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Wizz Air stellt fünf weitere Rumänien-Strecken ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab Mitte März 2023 weitere fünf Strecken ab Rumänien einstellen. Betroffen sind die Flughäfen Sibiu, Iasi, Cluj und Bukarest. Ab dem zuletzt genannten Airport wird auch die Ancona-Route, die erst am 3. Jänner 2023 aufgenommen wurde, wieder eingestellt. Zwar heißt es derzeit, dass die Route voraussichtlich im Winterflugplan 2023/24 reaktiviert werden soll, jedoch sind laut Boardingpass.ro die Chancen gering, da die Nachfrage in der kalten Jahreszeit ohnehin gering sein soll. Auch Rimini wird man nicht mehr ab Bukarest bedienen. Diese Route wurde am 29. September 2022 erstmals bedient und wird in Kürze wieder aufgegeben. Ab Sibiu wird der Rotstift auf der Madrid-Strecke angesetzt. Ab Iasi fällt Bari weg. Hintergrund ist, dass die Basis in Italien aufgelöst wird. Zwar hat der Carrier angekündigt, dass diese Route im Winterflugplan 2023/24 wieder bedient werden soll, jedoch gilt es die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Ab Cluj wird Wizz Air ab Mitte Mai 2023 nicht mehr nach Perugia fliegen. Auch diese Route soll im Winter 2023/24 reaktiviert werden.

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Statt Fusion mit Avianca: Jetsmart will Viva Colombia übernehmen

Bislang strebte die angeschlagene Fluggesellschaft Viva Colombia eine Fusion mit Avianca an. Das notwendige grüne Licht hat man seitens der Wettbewerbsbehörden noch nicht bekommen. Nun tut sich eine Alternative auf, denn der chilenische Lowcoster Jetsmart hat ein Angebot zur vollständigen Übernahme gelegt. Sollte das Vorhaben gelingen würde ein großer Rivale für Avianca entstehen. Die chilenische Fluggesellschaft versicherte, dass sie über die Ressourcen, die Kapazität und die Erfahrung verfügt, um eine Übernahme schnell auszuhandeln und abzuschließen. JetSmart ist Teil des Airline-Portfolios von Indigo Partners, einem Investmentfonds, der fünf weitere Fluggesellschaften kontrolliert (darunter Frontier Airlines und Wizz Air) und für seine führende Rolle in diesem Segment der globalen Airline-Industrie bekannt ist. Angekündigt ist auch, dass man in Kürze mit den Eigentümern von Viva Colombia in Übernahmeverhandlungen treten wird. Estuardo Ortíz, CEO von Jetsmart erklärte unter anderem, dass „wir bei JetSmart die Erfahrung, die Fähigkeiten und die Ressourcen haben, um diese Transaktion durchzuführen, und wir hoffen, dass wir sie schnell und effektiv vorantreiben können“. Der chilenische Lowcoster bedient derzeit 79 Strecken in sieben südamerikanischen Ländern und fliegt in Kolumbien, wo sie seit Ende 2019 tätig ist, nach Bogotá, Cali und Medellín mit Ziel Chile. Nach Ansicht des Unternehmens wäre eine mögliche Integration von Jetsmart und Viva Air die Option mit den besten Marktbedingungen, da die Fluggesellschaften keine gemeinsamen Strecken in Kolumbien haben und beide neue Airbus A320neo-Flotten betreiben.

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