Jan Gruber

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Jan Gruber

Bozen: Skyalps hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Skyalps ist nun offiziell eine italienische Fluggesellschaft, denn das Unternehmen hat seitens der Luftfahrtbehörde Enac AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Künftig will man den Flugbetrieb, der bislang von Luxwing durchgeführt wird, in Eigenregie anbieten. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Flugbegleitern. Die Hausmarke des Bozen Airports ging ursprünglich als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start. Die operative Durchführung der Flüge erfolgte durch die maltesische Luxwing. Daher sind die Maschinen im Luftfahrtregister von Malta eingetragen. Die Kooperation beinhaltete auch den Aufbau von eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung. Diese hat man nun erhalten, weshalb die Zusammenarbeit mit Luxwing auslaufend ist. Derzeit werden die Skyalps-Flüge sowohl selbst als auch von Luxwing durchgeführt. Am 11. Jänner 2023 wurde der erste eigene Flug durchgeführt. Zum Einsatz kam die de Havilliand Dash 8-400 mit der Registrierung 9H-EVA. Unternehmensangaben nach ist dies das erste Flugzeug, das auf dem eigenen AOC betrieben wird. Der Two-Letter-Code von Skyalps lautet SW, jener von Luxwing BN. Skyalps erklärte, dass bis Ende März 2023 alle vier de Havilland Dash 8-400 auf das eigene AOC überführt werden sollen. Es handelt sich um die Maschinen mit den Kennungen 9H-BEL, 9H-EVA, 9H-ALE und 9H-PET. Teilweise waren diese vormals bei Austrian Airlines bzw. Flybe im Einsatz.

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Dädalus: Bundesheer überwacht westösterreichischen Luftraum verstärkt

Der westösterreichische Luftraum wird seit Montag verstärkt durch das Bundesheer überwacht. Hintergrund ist, dass in der Schweiz das Weltwirtschaftsforum, an dem rund 50 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 2.700 Delegierte teilnehmen, stattfinden. Traditionell arbeiten die Eidgenossenschaft und Österreich während dieser Veranstaltung in Sicherheitsbereichen zusammen. Unter dem Operationsnamen „Dädalus“ überwacht das Bundesheer den Luftraum in Westösterreich verstärkt. Beispielsweise setzt man zusätzliche Flugzeuge, Hubschrauber und mobile Radaranlagen in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg ein. Auch führt man zusätzliches Air Patrolling durch. Nach Angaben des zuständigen Kommandanten soll dadurch die Sicherheit in Österreich und in der Schweiz gewährleistet werden. Das WEF, das in Davos stattfindet, dauert bis zum 21. Jänner 2023 an. Über dem Bundesland Tirol wurde aus diesem Grund auch ein Flugbeschränkungsgebiet verhängt. Offiziellen Angaben nach setzt das Bundesheer etwa 1.000 Soldaten, neun Hubschrauber, 20 Luftfahrzeuge und elf Flugzeuge ein. Das fliegerische Gerät soll überwiegend ab Innsbruck und Landeck zum Einsatz kommen. Vom zuerst genannten Airport aus sollen vier Pilatus PC-7 und drei PC-6 eingesetzt werden. Ab Landeck hält man vier Helikopter des Typs Bell OH-58 bereit. Ab Zeltweg sollen im Bedarfsfall Eurofighter zum Einsatz kommen. Österreich und die Schweiz haben vor einiger Zeit ein neues Abkommen unterschrieben, das eine umfangreiche Kooperation im Bereich der Luftraumsicherung gegen nicht militärische Bedrohungen beinhaltet. Dieses ist am 1. Feber 2019 in Kraft getreten. Bereits zuvor hat man während dem jährlichen WEF eng zusammengearbeitet. Verdächtige Flugzeuge dürfen grenzüberschreitend verfolgt werden, jedoch ist der Gebrauch von Waffen im jeweils anderen Hoheitsraum ohne vorherige Genehmigung ausgeschlossen.

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Wizz Air stellt Köln/Bonn-Cluj ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird mit Wirksamkeit zum 18. Feber 2023 eine weitere Deutschland-Strecke aufgeben. Betroffen ist die Nonstop-Verbindung zwischen Köln/Bonn und dem rumänischen Cluj. In den letzten Wochen hat der pinkfarbene Lowcoster die Aufgabe einiger Routen ab Österreich und Deutschland angekündigt. Auch gibt man die Stützpunkte Cardiff, Bari und Bacau auf. In Friedrichshafen wird man das Ziel Tirana ab 21. Jänner 2023 nicht mehr bedienen.

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Delta will im Mai 2023 nach Düsseldorf zurückkehren

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta plant ab 10. Mai 2023 die Nonstopverbindung zwischen Düsseldorf und Atlanta wieder zu bedienen. Diese wurde zuletzt im Frühjahr 2020 angeboten. Vorgesehen ist, dass dreimal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 767-300ER, die mit 209 Sitzen bestuhlt sind, geflogen werden soll. Delta Air Lines will die Beförderungsklassen Business, Premium Economy und Economy anbieten. Am Drehkreuz Atlanta stehen Anschlüsse zu vielen Destinationen zur Verfügung. Flugplan auf einen Blick: Strecke Flugnr. Tage Abflug Ankunft Flugzeit Erstflug DUS – ATL DL091 Mi, Fr, So 10:35 14:25 9:50 h 10.05.2023 ATL – DUS DL090 Di, Do, Sa 17:50 08:35 (+1) 8:45 h 09.05.2023

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Eurowings verlängert Flugpause zwischen Linz und Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings wird auch im Feber 2023 nicht zwischen Linz und Düsseldorf fliegen. Die Route wurde vor einiger Zeit erneut ausgesetzt und sollte eigentlich ab Ende Jänner 2023 wieder bedient werden. Der Termin hält nicht, denn nun strebt man März 2023 an. Von der Verschiebung nicht betroffen sind die Destinationen Stuttgart und Düsseldorf, die ab Graz angeboten werden. Dem aktuellen Stand der Dinge nach sollen diese beiden Deutschland-Ziele ab Ende Jänner bzw. Anfang Feber 2023 wieder mehrmals wöchentlich bedient werden.

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Australien: Bonza hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Der australische Billigflieger Bonza ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn man hat von der Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Eigenen Angaben nach bereitet man sich nun auf die Aufnahme des Flugbetriebs vor. Zunächst will man mit einer Basis in Sunshine Coast an den Start gehen. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch in Melbourne Flugzeuge stationieren. Bislang hat man vier Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 übernommen.

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Norse will sich verstärkt auf ACMI- und Chaterflüge fokussieren

Die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways konnte im Dezember 2023 eine Auslastung von 61 Prozent erzielen. Der Carrier hatte eigenen Angaben neun Boeing 787 im Eigenbetrieb sowie im Rahmen von Wetlease-Aufträgen für andere Fluggesellschaften im Einsatz. Künftig will man sich stärker dem Segment Charter- und ACMI zuwenden. Man wäre gerade dabei längerfristige Verträge abzuschließen. Diese sollen besonders im Winter 2023 für zusätzliche Einnahmen sorgen. Das Unternehmen nannte aber noch keine potentiellen Auftraggeber. Eigenwirtschaftlich habe man besonders kurz vor Weihnachten einen bisherigen Höchstwert in Sachen Ticketverkauf aufstellen können. Mit Jahreswechsel habe man die Marke von 300.000 Passagieren seit der Betriebsaufnahme überschritten. Bislang führte man rund 1.500 kommerzielle Flüge durch. Im Dezember 2022 waren es 228 Flugbewegungen. An Bord befanden sich 33.172 Fluggäste. „Wir haben unseren Geschäftsplan zur Kostensenkung und zur Diversifizierung der Flottenauslastung während des Winters weiter umgesetzt. Ich freue mich besonders, dass wir im Dezember neun Wet-Lease- und Charter-Operationen erfolgreich abgeschlossen haben. Als Neueinsteiger in diesem Markt haben wir deutlich gezeigt, dass Norse sowohl die technischen Fähigkeiten als auch den hohen Standard der Besatzung und die Flexibilität besitzt, die erforderlich sind, um unsere Kunden in diesem Segment zufrieden zu stellen. Das Unternehmen hat das Jahr 2023 mit starken Vorausbuchungen in unseren Schlüsselmärkten begonnen. Wir werden in Kürze weitere Sommerrouten von London in die USA ankündigen, und ich freue mich, bestätigen zu können, dass wir in Kürze auch ein neues Ziel von der EU in die USA anbieten werden“, sagte Bjorn Tore Larsen, CEO von Norse Atlantic Airways.

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Ab Weeze und Karlsruhe: Ryanair nimmt Bergamo auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab Karlsruhe/Baden-Baden und Weeze eine Nonstopverbindung nach Bergamo auf. Dies Neuaufnahmen sollen ab Sommerflugplan 2023 bedient werden. Ab Karlsruhe/Baden-Baden soll es ab April 2023 zweimal wöchentlich in die italienische Stadt, die sich nahe Mailand befindet, gehen. Von Weeze aus will man Bergamo dreimal wöchentlich anbieten, so der der Lowcoster in einer Medienerklärung.

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Österreichische PCR-Pflicht für China-Passagiere gilt nicht für Taiwan und kann leicht umgangen werden

Wenn es um Taiwan, das offiziell Republik China heißt, geht, wird es manchmal kompliziert. Hintergrund ist, dass die Mehrheit der Staaten das Inselland nicht anerkennt. Dies kann auch bei den jüngst für Passagiere, die sich zuletzt in der Volksrepublik China aufgehalten haben, zu Verwirrungen führen. Die Frage, ob die Insel Tawain als Republik China ein eigenständiger Staat ist oder aber lediglich eine „abtrünnige Provinz“ der Volksrepublik China, ist seit Jahrzehnten ein Zankapfel zwischen Taipeh und Peking. Der Umstand, dass viele Staaten die Republik China nicht oder nicht mehr offiziell anerkennen, hat in der Vergangenheit schon die eine oder andere kuriose Auswirkung in der Luftfahrt gehabt. Jüngst hat beispielsweise Österreich eingeführt, dass Personen, die sich zuvor in der Volksrepublik China aufgehalten haben, vor dem Abflug beim Check-in oder spätestens beim Boarding einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen müssen. Sowohl im Notam, das für die Luftfahrt von Bedeutung ist als auch im Verordnungstext ist lediglich die Rede von Volksrepublik China. Verständlicherweise fragt sich der eine oder andere Passagier wie das aufgrund der verzwickten politischen Situation so ist, wenn man auf Taiwan oder in den Sonderverwaltungszonen Hongkong oder Macau war. Oder wie ist es, wenn man in China lediglich umsteigt? Letztere Frage ist durchaus sehr berechtigt, denn in der Vergangenheit waren Personen, die in einem Land, das mit irgendwelchen Nachweispflichten belegt war, lediglich umstiegen ist, zumeist vom „Papierkram“ ausgenommen. Diesmal ist es anders, denn das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte gegenüber Aviation.Direct ausdrücklich, dass auch Personen, die auf dem

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Bavarian Airlines: Startup will mit eigener Kryptowährung abheben

Ende dieses Jahres will mit Bavarian Airlines eine neue Fluggesellschaft an den Start gehen. Das Start-Up will ab München mit bis zu 12 Embraer E195-E2 Ziele in der Bundesrepublik und in Europa ansteuern. Unter nennt man Berlin, Düsseldorf, London-City, Amsterdam und Wien als mögliche Ziele. Die Flotte soll über Leasinggeber bezogen werden und mit 129 Sitzplätzen bestuhlt werden. Man will sich nicht als Billigfluggesellschaft, sondern als Qualitätscarrier mit vollwertiger Business Class positionieren. Die „C“ soll mit eigenen Sitzen ausgerüstet werden. Dies ist bei europäischen Airlines auf der Kurzstrecke mittlerweile selten geworden. Allerding gibt es auch ein Fragezeichen, denn der Maschinentyp Embraer 195-E2 verfügt derzeit über keine Zulassung für den Flughafen London-City. Auch in der Economy-Class will Bavarian Airlines inkludierten Bordservice anbieten. Ebenfalls will man Internet an Bord haben sowie Inflight-Entertainment an jedem Sitz. Eigenen Angaben nach hat man bereits AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. Man geht davon aus, dass man noch in diesem Jahr abheben wird. Das Unternehmen hat bereits mit der Suche nach fliegendem Personal begonnen. Im Bereich des Vielfliegerprogramms will man ein ungewöhnliches Experiment wagen, denn anstatt Meilen soll es eine firmeneigene „Kryptowährung“ geben. Mit dieser soll man Freiflüge, aber auch Waren bezahlen können. Weiters soll der Krypto-Handel ermöglicht werden.

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