Jan Gruber

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Jan Gruber

Kroatische Regierung stundet Croatia Airlines 33,7-Millionen-Euro-Kredit

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines hat eine Laufzeitverlängerung eines staatlichen Darlehens in der Höhe von 33,7 Millionen Euro erhalten. Dieses wurde im Jahr 2019 gewährt und wäre eigentlich in diesem Jahr fällig gewesen. Die mit der Regierung vereinbarte Stundung bewirkt, dass die Fälligkeit erst im Jänner 2025 eintreten wird. Zusätzlich soll das mehrheitlich staatliche Luftfahrtunternehmen aufgrund der Corona-Pandemie in Kürze 39,2 Millionen Euro überwiesen bekommen.

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Etihad schafft neues Vorstandsressort für Revenue-Management

Die Fluggesellschaft Etihad Airways hat mit Arik De einen neuen Chief Revenue Officer bestellt. Das Ressort wurde gänzlich neu geschaffen und soll den Umsatz des Golfcarriers optimieren. Der Manager ist bereits seit April 2022 in einer ähnlichen Funktion für Etihad tätig. „Mit der raschen Rückkehr des weltweiten Reiseaufkommens auf Vor-Pandemie-Niveau haben wir die einmalige Chance, unsere führende Position bei Etihad Airways auszubauen und zu stärken“, sagt Antonoaldo Neves, Chief Executive Officer. „Unsere neue Revenue Division wird hochmoderne Revenue-Management-Funktionalitäten haben, unsere Airline-Partnerschaften erweitern und unser Netzwerk ausbauen, um unseren Kunden zu dienen und einen Beitrag für unsere Heimat Abu Dhabi zu leisten. Arik hat in den letzten neun Monaten eine substantielle Umsatzentwicklung vorangetrieben, und ich freue mich auf eine enge Zusammenarbeit mit ihm, wenn wir die Zusammenhänge, die für die finanzielle Nachhaltigkeit entscheidend sind, weiter ausbauen.“

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Corendon Europe macht Basis Basel-Mulhouse dicht

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe wird ihre Basis auf dem Flughafen Basel-Mulhouse aufgeben. Der Carrier bestätigte, dass man die vor Ort stationierte Boeing 737-800 abziehen wird. Der Schritt kommt wenig überraschend, denn vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass das Angebot der Corendon-Gruppe ab Basel im Sommerflugplan 2023 stark reduziert wird. Defacto bietet man nur noch Türkei-Flüge an, die von der Konzernschwester Corendon Airlines durchgeführt werden. Die Basis Basel wurde erst vor knapp einem Jahr eröffnet und war die erste und bislang einzige, die sich auf den schweizerischen Markt fokussiert hat. Gegenüber der Tageszeitung „BZ Basel“ bestätigte auch der EuroAirport, dass man seitens Corendon Europe informiert wurde, dass die örtliche Basis geschlossen wird. Weiters erklärte der Flughafen Basel, dass man seitens des Carriers dahingehend informiert wurde, dass die Flotte für den Sommerflugplan 2023 verkleinert werden soll.

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Schengen-Beitritt von Kroatien: Passkontrollen im Luftverkehr entfallen Ende März 2023

Per 1. Jänner 2023 ist Kroatien sowohl der Euro- als auch der Schengenzone beigetreten. Dies hat zur Folge, dass es künftig, wenn man von anderen Schengenländern aus einreist, keine Passkontrollen mehr geben wird. Im Flugverkehr muss man sich aber noch rund drei Monate gedulden. Während auf dem Landweg, beispielsweise an der gemeinsamen Grenze mit dem Schengen-Mitglied Slowenien, die Personenkontrollen bereits entfallen sind, wird es auf dem Luftweg erst am 26. März 2023 soweit sein. Hintergrund ist, dass die Prozesse erst mit dem Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 geändert werden. Anschließend sollen alle Flüge von/nach Kroatien, die innerhalb der Schengen-Region durchgeführt werden, ohne reguläre Passkontrollen durchgeführt werden. Die Abläufe sind dann so als ob man beispielsweise zwischen Österreich und Deutschland oder zwischen Frankreich und Italien fliegen würde. Kroatien ist Staat Nummer 27, der dem Abkommen von Schengen beigetreten ist.

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Tailstrike: Airbus A321neo von Indigo beschädigt

Der von der Billigfluggesellschaft Indigo betriebene Airbus A321neo mit der Registrierung VT-ILR erlitt am 3. Jänner 2023 einen Tailstrike. Dabei wurde der Mittelstreckenjet erheblich beschädigt. Derzeit ist noch unklar, ob dieser bereits beim Start in Dhaka oder bei der Landung in Kolkata entstanden ist. Unabhängig davon wurden nach der Ankunft im indischen Kolkata Schäden im Heckbereichs dieses Airbus A321neo festgestellt. Die betroffene Maschine wird momentan von Technikern untersucht und ist reparaturbedürftig. Die Höhe des Sachschadens ist noch offen. Für die Passagiere und Crewmitglieder bestand laut Indigo keine Gefahr. Diese konnten den Mittelstreckenjet nach der Landung regulär und unverletzt verlassen. Nachstehende Fotos, die in Social-Media-Netzwerken verteilt wurden, zeigen die Beschädigungen, die der Airbus A320neo mit der Registrierung VT-ILR am 3. Jänner 2023 erlitten hat:

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Turkish-A330 trägt Uefa-Champions-League-Sonderbeklebung

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat dem Airbus A330 mit der Registrierung TC-JNM eine Sonderbeklebung zu Gunsten der Uefa Champions League verpasst. Die Maschine kam am 1. Jänner 2023 unter der Flugnummer TK1821 erstmals in diesem Design zwischen Istanbul und Paris-Charles de Gaulle zum Einsatz. Hintergrund der Special-Livery ist, dass Turkish Airlines offizieller Sponsor des Fußball-Events ist. Auch soll das Finalspiel im Jahr 2023 in der türkischen Metropole Istanbul ausgetragen werden. Dazu erkläre Vorstandsvorsitzender Ahmet Bolat: „Wir werden das Finale der UEFA Champions League 2023 in Istanbul als einer der offiziellen Sponsoren ausrichten. Wir freuen uns, Teil dieses wichtigen Ereignisses zu sein, das zudem im 100. Jahr unserer Republik stattfindet. Jahrestag unserer Republik stattfindet. Da dies eines der bedeutendsten Sponsorings in der türkischen Sportgeschichte ist, ist unser Flugzeug mit dem UEFA-Champions-League-Motiv ein Beweis für unser Engagement im Sport“. Offiziellen Angaben nach wurde die Sonderbeklebung vom konzerneigenen Technikbetrieb Turkish Technic angebracht. Der Zeitaufwand soll bei in etwa vier Arbeitstagen gelegen haben. Der Carrier erhofft sich vom Uefa-Champions-League-Design auch eine erhöhte Aufmerksamkeit seitens Spotter.

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Dezember 2022: Ryanair übertrifft Vorkrisenniveau deutlich

Die Billigfluggesellschaft Ryanair konnte im Dezember 2022 rund 11,5 Millionen Passagiere befördern. Damit hatte man um rund drei Prozent mehr Reisende an Bord als im Vergleichszeitraum dies Jahres 2019. Das Wachstum konnte auch völlig unabhängig vom Umstand, dass Ryanair am 25. Dezember 2022 überhaupt nicht geflogen ist, erzielen. An diesem Tag hat man die gesamte Flotte am Boden gelassen. Nicht ein einziger Flug wurde durchgeführt. Dennoch bezeichnet man das Geschäft rund um Weihnachten und Neujahr als stark. Man konnte das Vorkrisenniveau um etwa drei Prozent übertreffen und hatte im letzten Monat des Jahres 2022 rund 11,5 Millionen Reisende an Bord. Zum Vergleich: Im Dezember 2021 sind 9,5 Millionen Passagiere mit Ryanair geflogen und im Dezember 2020, der stark von komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen geprägt war, hatte man nur 1,9 Millionen Fluggäste. Im aktuellen Geschäftsquartal schwankt die Auslastung zwischen 92 und 94 Prozent, wobei der Carrier die Kapazität um etwa zehn Prozent erhöht hat. Konzernchef Michael O’Leary gibt sich bezüglich der weiteren Entwicklungen optimistisch. Er geht davon aus, dass man bis 31. März 2023, wenn das laufende Geschäftsjahr endet, rund 166,5 Millionen Fluggäste befördert haben wird. Weiters hofft er, dass der Gewinn über einer Milliarde Euro liegen wird. Hinsichtlich der Passagierzahlen könnte Ryanair einen neuen Allzeit-Rekord erzielen. Der Ryanair Group gehören die Fluggesellschaften Malta Air, Lauda Europe, Ryanair UK, Buzz und Ryanair DAC an.

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Eisenbahner-Streik sorgt für Einschränkungen in UK

Im Vereinigten Königreich müssen Bahnreisende mit massiven Einschränkungen rechnen, denn noch bis zum Sonntag sind Eisenbahner seitens der Gewerkschaft RMT zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. In einigen Orten gibt es momentan überhaupt keinen Schienenverkehr. Die Vorwürfe der Arbeitnehmervertreter richten sich nicht primär an die überwiegend privaten Eisenbahngesellschaften, sondern an die Regierung. Dieser wirft man vor, dass eine Einigung blockiert werden würde. Verkehrsminister Mark Harper forderte zuletzt, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer an den Verhandlungstisch zurückkehren sollen. Der Bahnbereich ist in UK keinesfalls der einzige Sektor, in dem es Streit um höhere Löhne gibt. Beispielsweise fordern auch Krankenpfleger, Postmitarbeiter und der öffentliche Dienst höhere Bezüge. Es kommt immer wieder zu Streiks, zu denen Gewerkschaften aufrufen.

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Aegean Airlines nimmt Airbus A320 von Animawings ins Wetlease

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines nimmt im Sommerflugplan 2023 einen Airbus A320 der rumänischen Animawings ins Wetlease. An diesem ACMI-Partner ist man seit einiger Zeit finanziell beteiligt. Auf vorerst drei Routen kommen Airbus A320 der rumänischen Aegean-Beteiligung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um die Ziele Athen und Larnaka, jeweils ab Bukarest, die ab 26. März 2023 bedient werden sollen sowie im Thessaloniki-Bukarest, das ab 12. April 2023 für den griechischen Carrier bedient wird.

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Flughafen Nürnberg spendet Vorfeldbusse in die Ukraine

Der bayerische Flughafen Nürnberg hat drei ausgemusterte Busse aus dem Bestand der Vorfeldflotte für die Ukraine gespendet. Die Fahrzeuge werden an den von ukrainischen Studenten gegründeten Verein „Bamberg:UA“ übergeben. Dieser wurde im Jahr 2014 kurz nach der Annexion der Krim gegründet. Inzwischen ist Bamberg:UA überregional vernetzt und betreibt zwei Lagerhallen zum Sammeln von Hilfsgütern. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 hat der Verein allein über 1,5 Millionen Euro Spendengelder gesammelt und davon notfallmedizinisches Material für die Ukraine gekauft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Fahrzeugen: 2022 konnten 25 Krankenwagen sowie elf Linienbusse zur Evakuierung aus den Frontgebieten beschafft werden. Auch die von der Flughafentochter AirPart GmbH gespendeten Busse sollen für diese Zwecke eingesetzt werden. Logistik und Kosten für die Überführung in die Ukraine übernehmen die Rotary Clubs Herzogenaurach und Weiden Max Reger. Drei Vorfeldbusse, die der Airport ausgemustert hat, gehen nun über den Verein in die Ukraine und sollen dort die Zivilbevölkerung bei der Evakuierung aus den Frontgebieten unterstützen.

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