Jan Gruber

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Jan Gruber

Passagierzahlen: Flughafen Memmingen mit neuem Rekordwert

Der bayerische Flughafen Memmingen konnte sich im Jahr 2022 nicht nur von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, sondern auch die Rekordmarke des Jahres 2019 um etwa 16 Prozent übertreffen. Man konnte sich um rund 15,6 Prozent steigern. Im Gesamtjahr 2022 haben 1.991.654 Fluggäste den Allgäu-Airport genutzt. Damit hatte der bayerische Regionalflughafen um 268.885 Passagiere mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. Damals hatte Memmingen rund 1,72 Millionen Passagiere. Flughafenchef Ralf Schmid führt die Entwicklung auch darauf zurück, dass das Bedürfnis nach Reisen im jüngst abgelaufenen Jahr 2022 besonders hoch war. „Da gab es sehr viel Nachholbedarf. Nicht nur in Sachen Tourismus, sondern vor allem bei Besuchen von Verwandten und Freunden“, so Schmid. „Wir freuen uns über ein tolles Wachstum“, betont Schmid, „das wir dank unseres engagierten Teams und unserer starken Airline-Partner erzielt haben.“ Seit Herbst 2022 hat die Ryanair-Tochter Malta Air ein drittes Flugzeug auf dem Allgäu-Airport stationiert. Das Angebot soll im Sommerflugplan 2023 weiter ausgebaut werden. Der Reiseveranstalter Tui wird ab 8. Juni 2023 unter anderem Kreta-Urlaube anbieten. Die Memmingen-Geschäftsleitung geht davon aus, dass man im Jahr 2023 die Zwei-Millionen-Passagiere-Marke „mühelos überspringen“ wird. Man prognostiziert etwa 2,3 Millionen Fluggäste und damit um etwa 15 Prozent mehr als im Jahr 2022. „Dafür sorgen nicht zuletzt die beiden großen Airport-Partner Ryanair und Wizz Air, die auf zahlreichen bestehenden Strecken die Frequenzen laufend erhöhen. Insgesamt bietet der Flughafen Memmingen in diesem Jahr mit fünf Fluggesellschaften über 50 Ziele in 24 Ländern“, so der Allgäu-Airport. Das Wachstum sorgt auch dafür, dass die Job-Maschine Airport

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Flughafen Hamburg sieht sich am Weg der Erholung

Der Flughafen Hamburg wurde im Jahr 2022 von rund 11,1 Millionen Passagieren genutzt. Damit hatte der norddeutsche Airport zwar deutlich mehr Reisende als in 2021, jedoch lag man weiterhin um 36 Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Dennoch ist man davon überzeugt, dass die Erholung eingesetzt hat. Im Jahr 2019 sind 17,3 Millionen Fluggäste von/nach Hamburg geflogen. Das Jahr 2020 brachte aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlichen Einbruch. Von diesem konnte man sich auch in 2021 nicht wirklich erholen, denn damals zählte man 5,3 Millionen Reisende. Mit 11,1 Millionen Passagieren hat man sich zwar mehr als verdoppeln können, jedoch lag man zuletzt noch um rund 36 Prozent unter dem Wert, den man vor der Coronakrise erreichen konnte. Bis ungefähr Ostern 2022 stagnierte das Fluggastaufkommen auf niedrigem Niveau. Dann ist es schrittweise zu einer Steigerung gekommen. Hamburg hatte im März 2922 rund 682.000 Passagiere und im Juli 2022 waren es bereits 1,22 Millionen Fluggäste. Der bislang stärkste Einzelmonat war der Oktober 2022, in dem man 1,23 Millionen Reisende hatte. In den Herbstferien wurde der geschäftigste Tag mit fast 50.000 Passagieren sowie die stärkste Woche seit Corona registriert. Mit rund 91.760 Starts und Landungen hat sich die Gesamtzahl der Flugbewegungen 2022 um rund 71 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht (2021: rund 69.500 Starts und Landungen; 2019: rund 155.200 Starts und Landungen). Die Zahl der Passagiere pro Flug lag 2022 durchschnittlich bei 121 Gästen, im Vorjahr waren es 100 (2021) und vor der Pandemie 124 (2019). Im Vergleich zum Vorjahr 2021 stieg die Auslastung der

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Von Danzig nach Warschau: Lot führte letzten Dash-Flug durch

Die polnische Fluggesellschaft Lot hat am 31. Dezember 2022 den letzten Flug mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 durchgeführt. Seither ist der Carrier ein reiner Jet-Operator, denn es handelte sich um das einzige Turbopropmuster der Flotte. Der letzte Dash-Linienflug führte von Danzig nach Warschau. Absurderweise hat man den „offiziellen Abschiedsflug“ bereits vor Weihnachten durchgeführt. Tatsächlich war dieser Maschinentyp noch bis zum 31. Dezember 2022 im Einsatz. Die Ausflottung der letzten Turboprops hat zur Folge, dass Lot nun ein reiner Jet-Operator ist.

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Spanien: Aura Airlines hat den Flugbetrieb eingestellt

Die spanische Fluggesellschaft Aura Airlines hat mit Jahresende 2022 den Flugbetrieb endgültig eingestellt. Der Carrier, der der JMB Aviation Group angehört, war schon länger nicht mehr in der Luft. Die Registrierungen der Flugzeuge wurden seitens der spanischen Zivilluftfahrtbehörde Aesa aufgehoben. Ursprünglich war angekündigt, dass die EC-NOZ und die EC-NMY im Wetlease für das chilenische Startup Chex Air fliegen sollten. Allerdings ist es dazu nicht gekommen. Das zuerst genannte Flugzeug ist bereits seit dem 27. Oktober 2022 in Tunis abgestellt. Diese Maschine hatte bereits Chex-Titel erhalten. Der zweite Airbus A320 befindet sich seit 21. September 2022 in Madrid. Die EC-NOE ist seit dem 6. Oktober 2022 in Cali abgestellt. Aura Airlines ist die einzige Passagierfluggesellschaft der JMB Aviation Group. Weitere Carrier, die dem Konzern angehören sind: Transcarga International Airways (Venezuela), Cargo Three (Panama), SkyWay Enterprises (USA) und Island Wings (USA). Die genannten Carrier sind auf Cargo-Flüge spezialisiert. Aura Airlines äußerte sich nicht zum Grund der Einstellung des Flugbetriebs. Auch ist unklar, ob man einen neuerlichen Restart anstrebt.

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Saudia stockt in Genf und München auf

Die Fluggesellschaft Saudia wird im Sommerflugplan 2023 häufiger nach Genf und München sowie Paris-Charles de Gaulle fliegen. Auch steuert man ab Riad wieder saisonal die griechische Hauptstadt Athen an. Ab Jeddah erhöht Saudia die Frequenzen nach München (fünfmal pro Woche) und Paris-CDG (14 wöchentliche Umläufe). Im Fall der französischen Hauptstadt verdoppelt sich die Anzahl der Flüge pro Woche, denn momentan bietet man sieben Rotationen an. Von Riad aus wird Saudia zwischen 27. Juni 2023 und vorerst 29. August 2023 viermal wöchentlich fliegen. Saisonal wird man ab 25. Juni 2023 bis voraussichtlich 27. August 2023 wieder einmal pro Woche nach Athen fliegen. Es handelt sich um eine reine Sommerstrecke, die jedoch bei entsprechendem Erfolg verlängert werden könnte.

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Air Serbia fliegt häufiger nach Wien und Berlin

Erst kürzlich hat Wizz Air angekündigt ab Belgrad fünf neue Strecken aufzunehmen und beispielsweise künftig auch Berlin anzusteuern. Zwischenzeitlich hat Platzhirsch Air Serbia reagiert und fliegt auf einigen Routen ebenfalls häufiger. Beispielsweise wird der serbische Carrier per 26. März 2023 bis zu 18 Mal pro Woche die österreichische Hauptstadt Wien ansteuern. Berlin-Brandenburg erhöht man in zwei Schritten auf acht wöchentliche Umläufe. Nach Mailand-Malpensa will Air Serbia ab Ende Mai 2023 zehnmal pro Woche fliegen. Ebenso aufgestockt werden die Flugverbindungen ab Belgrad nach Kopenhagen, Rom-Fiumicino, Larnaka und Bologna. Nicht auf allen Routen steht man im direkten Wettbewerb mit Wizz Air.

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Ab Linz und Graz: Avanti fliegt für Rhomberg Reisen nach Kefalonia

Im Sommerflugplan 2023 wird die deutsche Fluggesellschaft im Auftrag von Rhomberg Reisen ab Graz und Linz die griechische Destination Kefalonia ansteuern. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz. Die Aufnahme der Charterflüge ist für den 25. Mai 2023 angekündigt. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Donnerstag erfolgen. Avanti Air wird für Rhomberg Reisen im Sommer 2023 auch unter anderem auch ab Memmingen und Innsbruck fliegen. Flugscheine können nicht direkt beim Carrier, sondern über den jeweiligen Tour Operator und in Reisebüros, gekauft werden. Das Flugzeug ist wieder in Graz stationiert.

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Berlin: Airbus A320 von Air Malta erlitt Vogelschlag

Die Fluggesellschaft Air Malta hat am 31. Dezember 2022 mit dem Airbus A320 mit der Registrierung 9H-AEP einen Vogelschlag erlitten. Dieser ereignete sich kurz nach dem Start auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Mittelstreckenjet sollte unter der Flugnummer KM377 nach Luqa (Malta) fliegen. Bedingt durch den Birdstrike leiteten die Piloten eine Rücklandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg ein. Die Maschine setzte gegen 18 Uhr 20 sicher auf. Offiziellen Angaben nach soll sich der Vogelschlag gegen 17 Uhr 50 ereignet haben. Laut Air Malta befanden sich sechs Besatzungsmitglieder, fünf Kleinkinder und 165 Passagiere an Bord. Diese konnten den Airbus A320 unverletzt verlassen. Der Carrier hat bei Smartlynx eine Ersatzmaschine angemietet, die die Reisenden dann nach Luqa gebracht hat. Allerdings kam es zu Verzögerungen, denn der Airbus A321 mit der Registrierung YL-LDR konnte erst am 1. Jänner 2023 gegen 14 Uhr 55 starten. „Air Malta möchte sich für alle Unannehmlichkeiten entschuldigen, die durch dieses Ereignis verursacht wurden, das außerhalb der Kontrolle von Air Malta liegt, und räumt der Sicherheit der Passagiere und der Besatzung jederzeit höchste Priorität ein“; so Air Malta in einem Statement.

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Montgomery: Vorfeldarbeiter stirbt in Embraer-175-Triebwerk

Am Flughafen Montgomery im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Alabama hat sich am Nachmittag des 31. Dezember 2022 ein tragischer Unfall ereignet. Ein Vorfeldmitarbeiter wurde aus bislang noch unklarer Ursache in ein Triebwerk eines Embraer 175, der für American Airlines unterwegs war, eingesogen und verlor dadurch sein Leben. Offiziellen Angaben nach passierte der Unfall am 31. Dezember 2022 gegen 15 Uhr 00. Ein Flughafenmitarbeiter, der für die Verladung von Gepäck zuständig war, soll sich nach dem Anlassen der Triebwerke des Embraer 175 noch in deren Nähe befunden haben. Der Mann wurde regelrecht eingesaugt. Zwar machten andere Arbeiter die Cockpitbesatzung sofort auf den Unfall aufmerksam und eilten zur Hilfe, jedoch konnte dem Vorfeldmitarbeiter nicht mehr geholfen werden. Seine Kollegen fanden ihn tot vor. Die NTSB hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, denn es gilt zu klären, ob der Mann sich regelrecht leichtsinnig verhalten hat und sich entgegen der Sicherheitsvorschriften zu nahe am Triebwerk, das gerade eingeschaltet wurde, aufgehalten hat oder aber ob die Piloten dieses ohne entsprechende Freigabe hochgefahren haben. Derzeit lässt sich dazu noch keine Aussage machen, denn die Unfallermittlungen laufen. Seitens der FAA heißt es dazu, dass der Airport aufgrund des Vorfalls für mehrere Stunden gesperrt werden musste und erst gegen 20 Uhr 30 wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Die Passagiere und Crewmitglieder haben den Embraer 175 verlassen. Die Maschine wurde an diesem Tag nicht mehr kommerziell eingesetzt und auch der Flug wurde gestrichen. Die Reisenden wurden auf andere Flüge umgebucht. Die Piloten sollen sich nachdem sie realisiert haben was passiert ist,

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Austrian Airlines mit 400.000 Passagieren zwischen Weihnachten und Neujahr

Rund um Weihnachten und Neujahr beförderte Austrian Airlines eigenen Angaben nach rund 400.000 Passagiere. Dabei waren diese besonders häufig in Richtung Paris, London, Barcelona, Malé, Cancún und Mauritius unterwegs. Etwa 29.000 Reisende sollen sich für Destinationen wie Bangkok, Malé, Cancún und Mauritius entschieden haben. Aus diesem Grund verdoppelte Austrian Airlines die Frequenzen Richtung Malediven über die Feiertage: Statt drei hoben während der Feiertage sechs Flieger der rot-weiß-roten Airline pro Woche vom Flughafen Wien nach Malé ab. Auch die Frequenzen nach Mauritius und Cancún wurden um je einen Flug aufgestockt, sodass es mit Austrian viermal wöchentlich nach Mauritius und dreimal pro Woche nach Cancún ging. Auf der Kurzstrecke waren Paris, London und Barcelona besonders stark gebucht. Insgesamt hatte der Carrier rund 400.000 Passagiere in der Zeit rund um Weihnachten und Neujahr. Auch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel stand der Flugbetrieb alles andere als still. So flogen selbst am 24. und am 31. Dezember jeweils über 17.000 Fluggäste mit Austrian Airlines zu ihrem Ziel. „Als rot-weiß-rote Airline freut es uns besonders, dass wir viele Österreicherinnen und Österreicher über die Feiertage zu ihren Liebsten oder in den Urlaub bringen konnten“, so Michael Trestl, CCO Austrian Airlines.

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