Jan Gruber

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Jan Gruber

Mannheim: Rhein-Neckar-Air reaktiviert Hamburg und nimmt Heringsdorf auf

Die Corona-Pandemie hat der Hausmarke des deutschen Regionalflughafens Mannheim schwer zu schaffen gemacht. Abgesehen von Sylt-Flügen konnte man die vormaligen City-Strecken nach Berlin (Tegel) und Mannheim bislang nicht dauerhaft reaktivieren. Man hat es immer wieder versucht, aber die Pandemie machte dann erneut einen Strich durch die Rechnung. Rhein-Neckar Air konnte sich vor der Krise einer durchaus guten Auslastung auf den Strecken nach Hamburg und Berlin-Tegel erfreuen. Man bediente diese bis zu zweimal täglich und dachte bereits über Aufstockungen nach. Dann kam Corona und die Nachfrage brach vom einen auf den anderen Tag auf Null ein. Davon konnte sich die Hausmarke des Mannheimer Flughafens bis heute nicht vollständig erholen. Zuletzt hatte man lediglich Flüge nach Sylt, die im W-Pattern auch ab Kassel-Calden für einen Veranstalter durchgeführt wurden, im Angebot. Operating Carrier MHS Aviation, der an Rhein-Neckar-Air auch beteiligt ist, setzt ab dem kleinen deutschen Airport das Turbopropmuster Dornier 328 ein. Mit diesem soll es ab 17. April 2023 wieder sechsmal pro Woche nach Hamburg gehen. Neu wird man ab 30. April 2023 auch nach Heringsdorf fliegen. Mit der zuletzt genannten Destination erschließt Rhein-Neckar-Air nebst Sylt eine weitere innerdeutsche Destination. Heringsdorf will man ab 30. April 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag ansteuern. Derzeit ist diese Route saisonal für den Sommer 2023 geplant. Eine Fortführung im Winter 2023/24 ist zwar nicht ausgeschlossen, ist jedoch aufgrund des Umstands, dass Usedom eben eine beliebte Sommerdestination ist, eher unwahrscheinlich. Sechsmal wöchentlich soll MHS Aviation ab 17. April 2023 wieder zwischen Mannheim und Hamburg fliegen. Für Rhein-Neckar

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Air Cairo kehrt nach Budapest zurück

Ab dem ungarischen Hauptstadtflughafen Budapest wird es im Sommer 2023 wieder deutlich mehr Flüge nach Hurghada geben. Hintergrund ist, dass Air Cairo künftig zweimal wöchentlich fliegen wird. Die Gesamtkapazität, die alle Carrier gemeinsam auf dieser Route anbieten, erhöht sich um Jahresvergleich um 173 Prozent. Air Cairo wird die genannte Route ab 29. März 2023 zweimal pro Woche bedienen. Im Regelfall werden Regionaljets des Typs Embraer 190, die mit 110 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz kommen. Während der Hochsaison wird der ägyptische Carrier auch mit Airbus A320 fliegen. „Nach einer dreijährigen Unterbrechung ist es schön, dass Air Cairo mit einer weiteren Verbindung zum beliebten Zielort Hurghada wieder zu uns nach Budapest kommt. Unser neuer Partner bietet fantastische Möglichkeiten für die ständig wachsende Zahl ägyptischer Touristen, die uns jedes Jahr besuchen, und ermöglicht es auch den vielen Ungarn, die nach Ägypten reisen, die atemberaubende Küste des Roten Meeres zu erleben“, erklärt Balázs Bogáts, Airline Development Director, Budapest Airport.

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Diesmal ab Tel Aviv: Tus Airways kehrt nach Rom zurück

Die Fluggesellschaft Tus Airways wird im Sommerflugplan 2023 nach mehrjähriger Pause wieder nach Rom-Fiumicino fliegen. Der Carrier wird den italienischen Airport ab 26. März 2023 von Tel Aviv aus ansteuern. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag mit Airbus A320 zwischen Israel und Italien v.v. geflogen werden soll. Zuletzt steuerte Tus Airways den Flughafen Fiumicino planmäßig im September 2018 an. Damals bot man eine mit Fokker 70 durchgeführte Verbindung ab Larnaka an.

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Eurowings streicht in Hamburg, Prag und Stockholm

Die Fluggesellschaft Eurowings nimmt im Sommerflugplan 2023 je eine Route ab Hamburg und Prag sowie fünf ab Stockholm-Arlanda aus dem Programm. Es handelt sich überwiegend um touristische Strecken. Bastia wird Eurowings im Sommer 2023 nicht mehr ab Hamburg ansteuern. Ab Prag fällt Faro aus dem Flugplan. In Stockholm-Arlanda sind die Ziele Alicante, Barcelona, Birmingham, Heraklion und Rhodos vom Rotstift betroffen. Der Carrier machte keine näheren Angaben zu den Gründen warum man die genannten Strecken aufgibt.

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Trotz Eigenkündigung: Ex-Tap-Managerin erhielt 500.000 Euro Abfindung

In Portugal sorgt eine 500.000 Euro schwere Abfindung, die Finanzstaatssekretärin Alexandra Margarida Vieira Reis von Tap Air Portugal erhalten hat für Aufregung. Obwohl die ehemalige Chefin der Fluggesellschaft selbst gekündigt hat, soll sie eine Einmalzahlung in dieser Höhe erhalten haben. Dies beschäftigt mittlerweile auch das Finanzministerium. Dieses fordert vom Verwaltungsrat der Fluggesellschaft, die unter anderem während der Corona-Pandemie Staatshilfen erhalten hat, aufzuklären wie es zu dieser Abfindung kommen konnte. Insbesondere die Höhe, die in Portugal für Unverständnis sorgt, soll erklärt worden. Die nunmehrige Staatssekretärin trat erst im September 2017 bei Tap Air Portugal an und war anschließend kurzzeitig Geschäftsführerin der Fluggesellschaft, die sich mehrheitlich im Eigentum des Staats befindet. Im Zuge ihres Wechsels in die Funktion der Staatssekretärin kündigte sich bei der Airline. Trotz Eigenkündigung soll sie mit dem Verwaltungsrat eine Vereinbarung besitzen, die zur Auszahlung einer Abfindung in der genannten Höhe geführt haben soll. Das will sich nun ihr neuer Arbeitgeber, also das portugiesische Finanzministerium genauer ansehen, denn immerhin wurde Tap Air Portugal mit hohen Summen vor dem Kollaps bewahrt. Staatspräsident mischt sich ein Der öffentlich-rechtliche Rundfunk zitiert das Ministerium wie folgt: „Der Finanzminister und der Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau haben heute eine Verfügung erlassen, in der sie den Verwaltungsrat von Transportes Aéreos Portugueses, S.A. um Informationen über den rechtlichen Rahmen der Vereinbarung bitten, die im Zusammenhang mit der Beendigung der Tätigkeit von Alexandra Margarida Vieira Reis als Mitglied des jeweiligen Vorstands geschlossen wurde, einschließlich der Berechnung der Höhe der gewährten Entschädigung“. Begründet wird das Auskunftsbegehren auch damit,

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Genf: Tourist öffnete „falsche“ Tür – Terminal geräumt

Am schweizerischen Flughafen Genf ist es am Dienstagvormittag zu einer Evakuierung des Terminals gekommen. Ein Reisender hatte eine Tür geöffnet, die er nicht hätten öffnen dürfen. Dadurch wurde Sicherheitsalarm ausgelöst. Die Kantonspolizei entschied sich dazu, dass aus Vorsichtsgründen das Terminal sofort geräumt werden muss. Alle Reisenden mussten sich einer neuerlichen Sicherheitskontrolle unterziehen. Der Vorfall ereignete sich kurz gegen 5 Uhr 44. Die Räumung wurde durch die Polizei um 6 Uhr 10 angeordnet. Betroffene kritisieren, dass es vor Ort kaum Informationen gegeben habe und allenfalls gesagt wurde, dass die Evakuierung aus Sicherheitsgründen erfolge. Die Fluggäste mussten sich anschließend vor dem Abfertigungsgebäude versammeln und dort auf das weitere Vorgehen warten. Einige berichten, dass sich der eine oder andere Fluggast durchaus panisch verhalten haben soll. Allerdings konnte bereits nach einer halben Stunde Entwarnung gegeben werden, so dass der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Viele kritisieren aber, dass man sich weiterhin mit Informationen karg gegeben hat, so dass es einen regelrechten Run auf die Siko-Linien gab, denn viele sollen befürchtet haben, dass sie ihre Flüge verpassen. Der Alarm wurde zunächst um 5 Uhr 44 in der Ankunftszone ausgelöst. Um 6 Uhr 10 entschied die Kantonspolizei, dass auch der Sicherheitsbereich geräumt werden muss. Dies hatte zur Folge, dass auch diese Personen neuerlich die Siko durchlaufen mussten. Man konnte den Touristen, der versehentlich die alarmgesicherte Tür geöffnet hatte, ausfindig machen. Es soll sich so darstellen, dass es ein Versehen war und keine Bedrohung ausgegangen ist. Die Sicherheitskontrollen haben ihren Betrieb erst um 7 Uhr 45 wieder

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USA: Waffennarren machen TSA immer mehr Probleme

Die U.S.-amerikanische Transportation Security Administration hat im Jahr 2022 einen neuen Negativrekord in Sachen Beschlagnahme von Waffen im Flugverkehr festgestellt. Laut Mitteilung der Behörde wurden allein am Flughafen Orlando rund 6.300 Schusswaffen im Handgepäck gefunden. In den Vereinigten Staaten von Amerika kann derartiges Verhalten ernsthafte Konsequenzen haben, denn nebst einer Haftstrafe können auch der Ausschluss von vereinfachten Sicherheitskontrollen oder gar der Eintrag auf No-Fly-Listen blühen. Die TSA hat erst kürzlich bekanntgegeben, dass die Geldstrafe, die allein für den Versuch eine Waffe an Bord zu schmuggeln verhängt werden kann, auf bis zu 15.000 U.S.-Dollar erhöht wird. Viele Bundesstaaten haben ein sehr liberales Waffenrecht, so dass es – sofern man nicht ein einschlägiges Strafregister hat – im direkten Vergleich mit Europa sehr einfach ist legal an Pistolen und Co zu kommen. Allerdings gilt dies nicht für den Flugverkehr, denn Waffen aller Art dürfen schlichtweg nicht im Handgepäck mitgenommen werden. Daran wollen sich aber immer mehr Passagiere nicht halten oder aber behaupten dann, dass sie noch nie etwas davon gehört hätten, dass man mit solchen Gegenständen nicht fliegen darf. Die TSA betrachtet die zunehmenden Aufgriffe als ernsthaftes Sicherheitsrisiko, da man befürchtet, dass es früher oder später zu einer Eskalation bei den Kontrollen kommen könnte. Man ist zuversichtlich, dass man es schafft, dass die problematischen Gegenstände, zu denen nicht nur Schusswaffen, sondern auch gefährliche Messer, Taser, Baseballschläger, Eis- und Feldhockeyschläger und so weiter zählen, lückenlos „aussortieren“ zu können. Dennoch: Die Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Reisenden hätte in den letzten Jahren massiv zugenommen und rein

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Belgrad: Wizz Air mit fünf neuen Strecken im Sommer 2023

Im Sommerflugplan 2023 verstärkt die Billigfluggesellschaft Wizz Air ihre Präsenz auf dem serbischen Hauptstadtflughafen Belgrad. Der Carrier wird schrittweise fünf zusätzliche Routen, darunter auch eine Verbindung nach Berlin, aufnehmen. Die seitens Wizz Air angekündigten neuen Strecken werden im Zeitraum von 31. Juli 2023 bis 26. September 2022 erstmals bedient. Den Auftakt machen am 31. Juli 2023 die Destinationen Berlin-Brandenburg und Kopenhagen. Beide Ziele sollen viermal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Einen Tag später werden ab Belgrad die Erstflüge nach Lissabon und Zakynthos durchgeführt. Diese beiden Routen sollen jeweils zweimal pro Woche mit A320 bedient werden. Das griechische Ziel ist eine saisonale Strecke und vorläufig nur bis zum 23. September 2023 geplant. Über eine mögliche Verlängerung – bei entsprechender Nachfrage – hat Wizz Air noch nicht entschieden. Ab 26. September 2023 will die Billigfluggesellschaft fünfmal wöchentlich zwischen Belgrad und Bergamo fliegen. Derzeit ist geplant, dass Wizz Air diese Route an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedienen wird.

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Flughafen Graz spendet 2.000 Euro an Krebshilfe

Der Flughafen Graz konnte im Rahmen der traditionellen Christkindl-Aktion Spenden in der Höhe von mehr als 2.000 Euro sammeln. Diese wurden an die steiermärkische Landesorganisation der Österreichischen Krebshilfe übergeben. Der Airport führt seit vielen Jahren die Aktion „Warten aufs Christkind“ durch. Dabei werden die Teilnehmer um eine freiwillige Spende gegeben. In diesem Jahr wurde der gesammelte und vom Flughafen nochmals um 2.000 Euro aufgerundete Betrag, an die Österreichische Krebshilfe Steiermark übergeben. „Wir danken allen, die bei „Warten aufs Christkind“ die Spendenkasse gefüllt haben“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Und wir sehen es als Privileg an, dass wir die aufgerundete Summe an die Krebshilfe übergeben und so ein Stück vom Weihnachtsgeist mittragen dürfen“.

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Neuseeland: Band-Gitarrist startet „Weinflüge“

Als weltweit erste „Weinfluggesellschaft“ will im neuseeländischen Auckland ein neuer Carrier unter dem Namen „Invivo Air“ an den Start gehen. Man will mit einer von Air Chathams betriebenen Saab 340A zwischen Auckland und Queenstown fliegen. Am 31. Jänner 2023 soll der Premierenflug durchgeführt werden. An Bord wollen die Firmengründer eine Weinverkostung, die von Musik begleitet wird, abieten. Anschließend soll es eine Gala Veranstaltung in einem Hotel geben. Hinter der virtuellen Fluggesellschaft steht Rob Camero, Gitarrist der Band Razorback Road. Künftig will man als „Invivo Air“ regelmäßige „Weinflüge“ national und international anbieten. Ein exaktes Streckennetz hat man noch nicht festgelegt. Als Fluggerät sollen Saab 340A von Air Chathams eingesetzt werden. Diese werden – wie bei virtuellen Konstruktionen – formell als Charterflüge durchgeführt werden.

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