Jan Gruber

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Jan Gruber

Nach über 15 Jahren: Israir nimmt Tel Aviv-Istanbul auf

Ab 2. Jänner 2023 wird es nach über 15 Jahren wieder Nonstop-Flüge zwischen Tel Aviv und Istanbul, die von einer israelischen Airline durchgeführt werden, geben. Israir wird diese Route an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag bedienen. Zuvor wurde zwischen Israel und der Türkei ein entsprechendes Luftfahrtabkommen abgeschlossen. Seitens des Carriers erklärt Marketingleiterin Hila Hermolin-Ronen unter anderem: „Israir begrüßt die bahnbrechende Vereinbarung, die es israelischen Fluggesellschaften ermöglicht, dieses Ziel anzufliegen. Istanbul ist eines der attraktivsten Reiseziele für Israelis und bietet hervorragende Hotels, Unterhaltungsmöglichkeiten und extrem günstige Einkaufsmöglichkeiten, und das alles bei einem kurzen Flug, der einen kleinen und relativ günstigen Auslandsaufenthalt ermöglicht. Israir beglückwünscht alle beteiligten Parteien und ist zuversichtlich, dass viele israelische Urlauber das Ziel im kommenden Jahr besuchen werden“. Die Neuaufnahme soll mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden.

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Moskau: Ural-Airlines-A321 musste wegen brennender Powerbank evakuiert werden

Am Donnerstagabend geriet an Bord von Ural-Airlines-Flug U6167 bereits auf dem Weg zur Runway eine Powerbank eines Passagiers in Brand. Dieser soll den brennenden Gegenstand panisch auf den Boden geworfen haben. Die Kabine soll sich rasch mit Rauch gefüllt haben, so dass eine sofortige Evakuierung notwendig wurde. Die Besatzung entschied sich den Airbus A321 mit der Registrierung RA73842 sofort zu stoppen und leitete die Evakuierung über die Notrutschen ein. Die Reisenden wurden anschließend ins Terminal gebracht und konnten ihre Reise nach Kaliningrad mit einem Ersatzflugzeug antreten. Allerdings mussten die Passagiere rund sieben Stunden auf die Bereitstellung warten. Ural Airlines machte keine genauen Angaben dazu wie viele Personen sich tatsächlich an Bord von U6167 befunden haben. Die Maschine verfügt über 220 Sitzplätze in einer All-Economy-Bestuhlung und ist etwa 16 Jahre alt. Für den russischen Carrier ist dieser Airbus A321ceo seit Mai 2016 im Einsatz. Zuvor flog der Mittelstreckenjet für Avianca El Salvador. Der Powerbank-Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Moskau Domodedowo.

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Portugal: Verkehrsminister wegen Kritik an Abfindung für Ex-Tap-Chefin Reis zurückgetreten

Die öffentliche Kritik rund um eine 500.000 Euro schwere Abfindung, die eine ehemalige Tap-Chefin trotz Eigenkündigung vor ihrem Amtsantritt als Staatssekretärin erhalten hat, führte nun zu weiteren Rücktritten in der portugiesischen Regierung. Nebst Alexandra Reis, die selbst im Kreuzfeuer der Kritik steht, legte auch Verkehrsminister Pedro Nuno Santos sein Amt nieder. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die ehemalige Tap-Air-Portugal-Chefin trotz Eigenkündigung eine Abfindung in der Höhe von einer halben Million Euro erhalten hat. Die nunmehr auch ehemalige Staatssekretärin stand nur kurzzeitig an der Spitze des staatlichen Carriers, wurde jedoch bis ins Jahr 2022 hinein weiterbeschäftigt. Vor ihrem Amtsantritt als Finanz-Staatssekretärin kündigte sie und erhielt von Tap die umstrittene Zahlung. Selbst der Staatspräsident beschwichtigte diesen Umstand noch, jedoch ist die Aufregung in Portugal groß. Sowohl das Finanz- als auch das Verkehrsministerium haben den Verwaltungsrat von Tap Air Portugal um Aufklärung ersucht, jedoch konnte das weder Pedro Nuno Santos noch Alexandra Reis im Amt halten. Beide traten binnen weniger Stunden zurück. Damit wird die Liste der Regierungsmitglieder, die in den letzten Monaten ihre Ämter nicht ganz freiwillig zurückgelegt haben, immer länger. Finanzminister Fernando Medina hat den Rücktritt von Reis angenommen und sie aus ihrem Amt entlassen. Pilotengewerkschaft fordert Abgang von Tap-Chefin Ourmières-Widener Die Rücktritte auf politischer Ebene sorgen aber nicht für Ruhe, denn die Gewerkschaft SPAC fordert neuerlich den Rücktritt bzw. die Absetzung von Tap-Air-Portugal-Chefin Christine Ourmières-Widener. Positiv sieht man zwar, dass der Verkehrsminister die „politische Verantwortung“ für den Vorgang rund um Reis übernommen habe, jedoch habe seiner Ansicht nach würden

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BGH: Fluggesellschaften müssen kein Risiko eingehen, um Verspätungen zu vermeiden

Der deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften kein Sicherheitsrisiko einzugehen haben, nur um Verspätungen und/oder Ausfälle vermeiden zu können. Hintergrund ist eine Klage, die Flightright gegen Swiss aufgrund außerplanmäßiger A220-Triebwerksinspektionen geführt hatte. Vor Gericht wurde ein Fall gebracht, in dem ein Reisender von Zürich nach Stuttgart fliegen wollte. An diesem Tag hatte Swiss vorsorglich sämtliche Airbus A220 aus dem Verkehr gezogen, um die Triebwerke zu überprüfen. Die Folge daraus: Auch dieser Flug wurde gestrichen. Der Passagier wandte sich an das Fluggastrechteportal Flightright, das aufgrund der Zahlungsverweigerung der schweizerischen Fluggesellschaft vor Gericht gezogen ist. In erster Instanz entschied das Amtsgericht Nürtingen, dass dem Reisende eine Entschädigung in der Höhe von 1.200 Euro zusteht. Dabei wurden nicht nur die Ausgleichsleistung im Sinne der Fluggastrechteverordnung zuerkannt, sondern auch weitere Kosten, die dem Kläger entstanden sind. Swiss ging und Berufung und das Landgericht Stuttgart entschied zu Gunsten der Fluggesellschaft. Der Fall landete vor dem Bundesgerichtshof, der sich der Rechtsmeinung des LG Stuttgart angeschlossen hat. In der Urteilsbegründung argumentieren die Höchstrichter unter anderem damit, dass es für Fluggesellschaften und Passagiere unzumutbar ist, dass ein Sicherheitsrisiko eingegangen werden muss, um Verspätungen und/oder Ausfälle zu vermeiden. Im konkreten Fall gab es gar eine behördliche Anweisung die Inspektionen vorzunehmen. Der BGH wies daher die Klage ab, so dass der Passagier komplett leer ausgeht und Flightright auf den Anwalts- und Gerichtskosten sitzen bleibt.

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Covid-positive China-Passagiere besorgen Regierungen

Mittlerweile hat China die einst streng praktizierte Null-Covid-Strategie fallen gelassen und will ab Anfang Jänner 2023 auch die Einreisebestimmungen abermals deutlich lockern. Bereits jetzt kommt es zu einem regelrechten Ansturm auf Reisen von/nach China. Dies bereitet auch einigen europäischen Regierungen zunehmend Kopfzerbrechen. In der Volksrepublik gibt es momentan eine durchaus umfangreiche Corona-Welle, wobei dies in gewisser Weise vorprogrammiert war, denn auf Dauer konnte auch das dortige Regime die Null-Covid-Politik, die von zahlreichen (regionalen) Lockdowns geprägt war, nicht mehr aufrecht erhalten. Der Unmut in der Bevölkerung wurde immer stärker und letztlich will die Diktatur auch keinen großflächigen Aufstand, der mitunter sogar zu einem Regimewechsel führen könnte, riskieren. Also verabschiedete man sich von der Null-Covid-Politik und nahm damit auch in Kauf, dass das Virus nun durch die Bevölkerung fegt. Die verworfene Strategie war definitiv nicht erfolgreich, denn nun liegen Chinas Schwächen schonungslos offen. Vielen Regierungen bereitet der Umstand, dass die Volksrepublik kaum noch Zahlen meldet, Kopfzerbrechen. Zwar versucht das Regime stets zu beschwichtigen, jedoch ist kaum Glaubwürdigkeit vorhanden. Dies führt nun dazu, dass einige Regierungen nur noch ungerne Personen, die sich zuvor in der Volksrepublik aufgehalten haben, einreisen lassen wollen. Beispielsweise haben die Vereinigten Staaten von Amerika angekündigt, dass ab 5. Jänner 2023 Personen, die sich zuvor in China oder ihren Sonderverwaltungszonen Hongkong oder Macau aufgehalten haben, vor dem Abflug ein negatives Testergebnis vorlegen müssen. In Europa hat bereits Italien reagiert und verpflichtet aus China kommende Reisende zu Tests, die nach der Ankunft durchgeführt werden. Für Aufsehen sorgte im südeuropäischen Land, dass

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Air China verbindet Genf mit Shenyang und Peking

Die Fluggesellschaft Air China wird ab 26. Jänner 2023 einmal wöchentlich den Flughafen Genf ansteuern. Der Carrier wird die chinesischen Städte Shenyang und Peking mit der schweizerischen Stadt verbinden. Jeweils am Verkehrstag Donnerstag will Air China mit Airbus A330-200 unter der Flugnummer CA861 um 13 Uhr 25 Lokalzeit in Peking (Capital) abheben. Genf wird gegen 17 Uhr 45 erreicht. Der Rückflug wird als CA862 gegen 19 Uhr 45 abheben und Shenyang um 12 Uhr 55 am Folgetag erreichen. Der Weiterflug nach Peking startet um 21 Uhr 25 und erreicht die chinesische Hauptstadt gegen 23 Uhr 05.

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Sommer 2023: Tuifly baut Djerba-Verkehr aus

Im Sommerflugplan 2023 wird die Ferienfluggesellschaft Tuifly den Verkehr zwischen Deutschland und Djerba aufbauen. Ab Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart will man das tunesische Ziel ansteuern. Von der zuletzt genannten Stadt aus will Tuifly ab 31. Mai 2023 einmal pro Woche nach Djerba fliegen. Die Durchführung der Flüge ist für den Verkehrstag Sonntag im Reservierungssystem ersichtlich. Als Fluggerät kommen Boeing 737-800 bzw. 737-Max-8 zum Einsatz vorerst ist diese Route bis Anfang November 2023 befristet. Ebenso wird man Djerba im Sommer 2023 ab München, Frankfurt, Hannover und Düsseldorf anbieten.

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Ryanair stellt Wien-Menorca ein

Im Sommerflugplan 2023 wird Ryanair zahlreiche Flugverbindungen von/nach Mahón (Menorca) nicht mehr anbieten. Dies hat zur Folge, dass der Carrier auch nicht mehr zwischen Wien und der Balearen-Insel fliegen werden, bestätigte das Unternehmen. Da sich der Konkurrent Wizz Air bereits im Vorjahr von dieser Route zurückgezogen hat, wird es dem aktuellen Stand der Dinge nach im Sommer 2023 lediglich Flüge von Austrian Airlines zwischen Wien und Mahón geben. Ob sich ein weiterer Carrier findet, ist derzeit nicht klar. Ryanair machte zum Grund der Streckenaufgabe keine Angaben.

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Bombendrohung sorgte für Aufregung am Flughafen Pristina

Das diplomatische Klima zwischen Serbien und dem Kosovo ist momentan stark angespannt. Eine Bombendrohung am Flughafen Pristina sorgte am Mittwochvormittag kurz nach 9 Uhr 00 nicht nur für Unverständnis, sondern lokale Medien mutmaßen gar, dass ein Zusammenhang mit der jüngsten Beistandsbekundung, die Moskau in Richtung Belgrad ausgesprochen hat, bestehen könnte. Einen objektiven Beweis für die Behauptung gibt es freilich nicht, jedoch kommt der Zeitpunkt der Bombendrohung denkbar ungünstig. Völlig egal wer wirklich dahinter steckt, sie verursacht weitere Unstimmigkeiten zwischen Serbien und dem Kosovo. Das zuletzt genannte Land wird von Belgrad nicht anerkannt, sondern man betrachtet es als eine Art abtrünnige Provinz. In den letzten Monaten haben sich die Spannungen massiv verstärkt, so dass eine Bombendrohung am Flughafen Pristina besonders pikant ist. Am Mittwoch wurde um kurz nach 9 Uhr 00 die Evakuierung des Terminals eingeleitet. Alle Reisenden hatten das Gebäude umgehend zu verlassen. Der Flugbetrieb wurde aus Sicherheitsgründen temporär eingestellt. Die Exekutive untersuchte den Airport umfangreich, konnte jedoch zum Glück keinen Sprengkörper finden. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin des Flughafens Pristina, dass man eine Bombendrohung erhalten habe und vorsorglich alle Passagiere und Mitarbeiter in Sicherheit gebracht worden wären. Völlig unklar ist allerdings wer hinter der Drohung steckt. Die Spekulationen gehen weit auseinander, jedoch dürfte der Vorfall nicht gerade positiv dazu beitragen, dass sich die angespannte Situation zwischen Serbien und dem Kosovo verbessert. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen den Trittbrettfahrer ausfindig machen und gegebenenfalls vor Gericht stellen.

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Corendon kürzt Sommerflugplan 2023 ab der D-A-CH-Region erneut

Die Fluggesellschaft Corendon wird im Sommerflugplan 2023 kürzer treten und weniger offensiv im deutschsprachigen Raum aktiv sein. Bereits in diesem Jahr hat man zahlreiche Strecken mitunter sehr kurzfristig eingestellt oder erst gar nicht aufgenommen. Kürzlich wurde durch ein internes Rundschreiben bekannt, dass man es im Sommer 2023 langsamer angehen wird. Corendon und ihr Malta-Ableger Corendon Europe haben im Sommer 2022 versucht eine starke Expansion durchzuführen. Diese wurde insbesondere mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen bewerkstelligt, jedoch handelt es sich dabei um ein sehr teures Unterfangen, denn der Subunternehmer muss bezahlt werden – egal wie viele Passagiere sich an Bord befinden. Offen zugeben will man es seitens Corendon nicht, aber man hat sich offensichtlich verschätzt und verhoben. Möglicherweise hat das Management rechtzeitig die Reißleine gezogen. Von Langstreckenflügen mit Airbus A330 von Airhub Airlines ist übrigens schon länger keine Rede mehr. Das betroffene Flugzeug ist nicht mehr für Corendon im Einsatz. Beide Unternehmen wollen diesen Umstand nicht kommentieren. Vor wenigen Wochen wurde durch ein internes Rundschreiben bekannt, dass sich die türkische Firmengruppe, die über Flugbetriebe in der Türkei, in den Niederlanden und auf Malta verfügt, im Sommer 2023 weniger expansiv verhalten wird. Auch wurde den Mitarbeitern angekündigt, dass man weniger Wetlease-Flugzeuge einsetzen wird und zahlreiche Routen nicht mehr reaktivieren wird. Was noch nicht dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, steht auf dem Prüfstand. Für Corendon zählt nun der Profit, denn weitere teure Expansionsmanöver will oder kann man sich nicht mehr leisten. Viele Streichungen ab Basel und deutschen Airports Im Sommerflugplan 2023 wird Corendon ab

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