Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschland: Betriebsrat für Malta Air soll gegründet werden

Die Gewerkschaft Verdi beabsichtigt bei Malta Air in Deutschland einen Betriebsrat für das fliegende Personal zu etablieren. Am 8. Dezember 2022 findet eine Versammlung, in der ein Wahlvorstand gewählt werden soll, statt. In weiterer Folge soll ein Betriebsrat gewählt werden. Der Impuls ist von der Basis am Flughafen BER ausgegangen, denn die dortigen Flugbegleiter und Piloten hätten sich dazu entschlossen einen Betriebsrat zu gründen. Hintergrund ist, dass die Ryanair-Tochter Malta Air in Deutschland bislang keine Personalvertretung hat.

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Aeroitalia baut in Bergamo stark aus

Die Fluggesellschaft Aeroitalia plant im Sommerflugplan 2023 zahlreiche neue Strecken ab Bergamo aufzunehmen. Man baut die Präsenz auf diesem Airport deutlich aus. Der Fokus liegt dabei auf touristischen Routen. Unter den Neuaufnahmen befinden sich die Ziele Alghero, Amsterdam, Barcelona, Brindisi, Bukarest, Korfu, Ibiza, Heraklion, Karpathos, Kefallinia, Lamezia Terme, Lampedusa, Larnaka, Lublin, Malaga, Mykonos, Olbia, Rhodos, Reggio di Calabria, Tel Aviv, Tirana, Santorini, Valencia und Zakynthos. Aufgestockt werden die Flugverbindungen nach Catania und London-Heathrow.

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Foster+Partners plant neuen Großflughafen in Riad

Das Architekturbüro Foster + Partners hat in Saudi-Arabien die Ausschreibung für den Entwurf des Masterplans für den King Salman International Airport gewonnen. Der neue Flughafen soll die Position Riads als globales Logistikzentrum stärken, den Verkehr, den Handel und den Tourismus ankurbeln und als Brücke zwischen dem Osten und dem Westen fungieren wird. „Mit Blick auf die Zukunft stellt der neue King Salman International Airport das traditionelle Terminal als eine einzige Abfertigungshalle mit mehreren Eingängen neu dar. Das Terminal ist sehr ortsgebunden und verbindet die Passagiere mit den sinnlichen Erfahrungen der Stadt, mit natürlichen Elementen, gedämpftem Licht und modernsten Einrichtungen“, so Foster-Chef Luke Fox in einer ersten Erklärung. Der neue Flughafen Riad soll auf einer Fläche von 57 Quadratkilometern errichtet werden. Sofern die aktuellen Pläne umgesetzt werden, wäre der Airport dann einer der größten der Welt. Geplant sind sechs parallele Runways sowie ein äußerst großes Terminal. Der Flughafen soll bis 2030 bis zu 120 Millionen Reisende aufnehmen und bis 2050 185 Millionen Reisende mit einer Kapazität von 3,5 Millionen Tonnen Fracht abfertigen können. Auch soll der künftige Flughafen die Homebase der geplanten Fluggesellschaft RIA werden. Diese soll vor Ort ein Drehkreuz, das unter anderem Dubai und Abu Dhabi sowie Doha Konkurrenz machen soll, betreiben. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, wobei die Pläne angeblich keinen Einfluss auf die ebenfalls staatliche Saudia haben sollen.

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Eurowings errichtet Basis am Flughafen Graz

Die Fluggesellschaft Eurowings wird auf dem Flughafen Graz eine Basis errichten. Neu aufgenommen werden unter anderem die Ziele Hamburg und Berlin-Brandenburg. Gleichzeitig sollen die Frequenzen in Richtung Düsseldorf und Stuttgart aufgestockt werden. Mit den für Graz neuen Destinationen Chania (Kreta) und Larnaca, sowie Hurghada, Karpathos, Korfu, Kos und Rhodos, stehen sieben Ziele in den beliebten Urlaubsländern Griechenland, Ägypten und Zypern auf dem Programm. Eine Ausweitung der Kapazität nach Mallorca ist in Arbeit. In Richtung Deutschland hat man bereits die Ziele Düsseldorf und Stuttgart, die man von Austrian Airlines übernommen hat, im Portfolio. Ergänzend dazu sollen auch Hamburg und Berlin-Brandenburg aufgenommen werden. Insgesamt sollen bis zu 25 wöchentliche Rotationen in Richtung Deutschland angeboten werden. Die maltesische Tochtergesellschaft Eurowings Europe Ltd. wird ab Sommerflugplan 2022 eine Maschine auf dem österreichischen Airport stationieren. Laut Mitteilung des Airports sollen die neuen Strecken ab Montag, den 19. Dezember 2022 zur Buchung freigegeben werden. „Wir freuen uns sehr, dass wir ab Graz im kommenden Sommer ein breites Programm an attraktiven Zielen anbieten, die auf der Wunschliste vieler Urlauber ganz oben stehen“, erklärt Eurowings CEO Jens Bischof. „Gleichzeitig verbinden wir die Steiermark stärker als zuvor mit den wichtigsten deutschen Ballungszentren. Urlauber wie Geschäftsreisende profitieren dabei von unserem Value-Konzept, das mit Flexibilität, Komfort und Nachhaltigkeit auf die Kernbedürfnisse der Flugreisenden von heute eingeht. Unsere Ausweitung ist darüber hinaus ein starkes Bekenntnis zum Luftverkehrs-standort Graz und der gesamten Region.“ „Hamburg und Berlin stellen eine großartige Bereicherung unseres Flugplangebots dar, von dem auch der Tourismus- und Wirtschaftsstandort Steiermark profitieren wird“,

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Österreich: „Black Hawk“ feiert 20-jähriges Bundesheer-Jubiläum

Das österreichische Bundesheer setzt seit rund 20 Jahren die Helikopter des Typs S-70 „Black Hawk“ ein. Aus diesem Anlass fand am Montag im Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn ein Festakt in Anwesenheit von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) statt. „Die beachtliche Leistungsbilanz der ,Black Hawk‘-Flotte zeigt, wie wichtig Mobilität im Luftraum für unsere Truppe ist. Dass mit dem ,Black Hawk‘ nun seit 20 Jahren ein Erfolgsmodell – und das auch noch besonders sicher – geflogen wird, freut mich besonders. Ich danke allen Pilotinnen und Piloten, Technikern und allen, die im System ,Black Hawk‘ tätig sind für ihre zuverlässige und hochpräzise Arbeit. Darauf können wir alle sehr stolz sein! Darüber hinaus freue ich mich, dass es uns gelungen ist, mit der notwendigen Modernisierung unserer ,Black Hawk‘-Hubschrauber auf neuestem Stand zu sein. Mit dem Ankauf der Leonardo AW169 und der Verfügbarkeit des ersten Hubschraubers noch 2022, werden sich damit zwei hochmoderne Hubschraubertypen – für Österreichs Sicherheit – ideal ergänzen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Am 21. September 2002 erfolgte der erste Flug eines Bundesheer-„Black Hawk“ in Österreich. Seit damals leisteten die Maschinen des Österreichischen Bundesheeres rund 30.000 Flugstunden und transportierten dabei etwa 250.000 Passagiere und 27.000 Tonnen Fracht. Der „Black Hawk“ hat sich als leistungsfähiger und zuverlässiger Hubschrauber bei zahlreichen Einsätzen im In- und Ausland bewährt, zuletzt etwa bei der Waldbrandbekämpfung in Hirschwang an der Rax. Stationiert sind alle österreichischen S-70 „Black Hawk“ am Fliegerhost Brumowski in Langenlebarn. Derzeit läuft die Modernisierung der österreichischen „Black Hawks“. Dabei wird das komplette Avioniksystem des Hubschraubers auf neuersten

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Japan bestellt zwei weitere KC-46A-Tankflugzeuge

Die japanischen Luftverteidigungskräfte stocken eine bestehende Order von vier Boeing KC-46A-Tankflugzeugen um zwei Exemplare auf. Somit hat Japan insgesamt sechs Exemplare beim U.S.-amerikanischen Hersteller bestellt. Offiziellen Angaben nach beträgt der Auftragswert der zusätzlichen Bestellung rund 398 Millionen U.S.-Dollar. Die Auslieferungen sollen bis etwa 2030 abgeschlossen sein. „Diese zusätzliche KC-46A-Bestellung stärkt das amerikanisch-japanische Sicherheitsbündnis zur Förderung von Sicherheit und Stabilität im gesamten Pazifikraum“, wird Will Shaffer, Präsident von Boeing Japan, in der Pressemitteilung des Unternehmens zitiert. Japan orderte im Jahr 2016 zunächst vier KC-46-Tankflugzeuge und war damals der erste internationale Kunde. Je zwei Exemplare wurden bereits in den Jahren 2021 und 2022 ausgeliefert. Weitere Einheiten stehen in den Folgejahren an. Das Muster wurde immer wieder kritisiert, da Boeing mit technischen Mängeln zu kämpfen hatte. Mittlerweile haben unter anderem Israel und Japan dieses bestellt. Auch weitere Staaten sollen laut über den Kauf nachdenken.

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OE-LWN: Embraer 195 machte Austrian Airlines Probleme „im Doppelpack“

In den letzten Tagen hatte Austrian Airlines gleich zweimal mit technischen Problemen an der OE-LWN zu kämpfen. Zunächst ging der Embraer 195 in Innsbruck AOG und nach dem Übersteller nach Wien gab es auf einem kommerziellen Flug nach Hannover Fahrwerksprobleme, die zu einer Rücklandung in der österreichischen Hauptstadt führten. Am 3. Dezember 2023 flog der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWN planmäßig von Wien nach Innsbruck. In Tirol wurden dann technische Probleme festgestellt, so dass der Rückflug nicht durchgeführt werden konnte. Da man in Innsbruck kein technisches Personal für diesen Maschinentyp hatte, musste dieses erst mit dem nachfolgenden Linienflug eingeflogen werden. Der ursprünglich mit der LWN geplante Flug musste aber gestrichen werden. Laut Austrian Airlines konnten die Techniker den vom Unternehmen nicht näher bezeichneten Defekt beheben. Abheben konnte die OE-LWN dann trotzdem nicht sofort, denn ein neuerliches „Problem“ ist aufgetreten: Die maximale Arbeitszeit der Crew war bereits erreicht, so dass diese nicht mehr fliegen durfte. Eine Ersatzbesatzung hat man in Innsbruck nicht zur Verfügung gehabt, so dass die Flugbegleiter und Piloten in Tirol übernachteten und am Folgetag den Regionaljet ferry, also ohne Passagiere nach Wien überstellt haben. Rücklandung unmittelbar nach Ferryflug Anschließend sollte die OE-LWN als OS293 nach Hannover fliegen. Abgehoben ist dieser Embraer 195, jedoch stellte die Cockpitbesatzung dann ein Problem im Bereich des Fahrwerks fest. Man flog einige Runden, um überschüssigen Treibstoff zu verbrennen und setzte dann sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat auf. Die Maschine wurde anschließend erneut in die Obhut der Mechaniker und Ingenieure des firmeneigenen Technikbetriebs

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Belgien: Flughafen Charleroi macht sämtliche Toiletten kostenpflichtig

Kostenpflichtige Toiletten sind an europäischen Bahnhöfen keine Seltenheit. An Flughäfen stehen diese im Normalfall als Serviceleistung unentgeltlich zur Verfügung. Nicht so am belgischen Charleroi-Airport, denn hier muss man bei „Notdurft“ einen Euro berappen. Vor längerer Zeit dachte Ryanair-Chef Michael O’Leary öffentlich darüber nach die Nutzung der Bordtoiletten kostenpflichtig zu machen. Umgesetzt wurde das Vorhaben nie, so dass der Billigflieger bis heute keine „Klogebühr“ erhebt. Anders der Flughafen Charleroi, dessen größter Kunde der irische Lowcost-Konzern ist: Seit wenigen Tagen müssen Passagiere, die – warum auch immer – das WC aufsuchen müssen, einen Euro bezahlen. Wer dann keine Bank- oder Kreditkarte hat, was beispielsweise bei Kindern und Jugendlichen häufig der Fall sein, kann, kommt erst gar nicht rein, denn Bargeld akzeptieren die neuen Zugangsschranken gar nicht. Somit gibt es nicht die Wahl zwischen Cash or Card for (was auch immer), sondern wer vom Gerät akzeptierte Karte hat, darf seine Notdurft nicht verrichten. Es überrascht also gar nicht, dass die kostenpflichtigen Toiletten am Flughafen Charleroi bereits für hitzige Debatten auf Social Media und in TV-Beiträgen sorgen. So äußerten sich Passagiere gegenüber lokalen Fernsehstationen dahingehend, dass sie sich abgezockt fühlen, dass man nach der Landung auch noch für die Toiletten bezahlen müssen. Wer nun glaubt, dass nur jene „stillen Örtchen“ außerhalb des Sicherheitsbereichs betroffen wären, irrt. Charleroi hat sämtliche WC-Anlagen mit Bezahlschranken versehen. Das schließt ausdrücklich jene direkt bei den Gepäckbändern sowie im Sicherheitsbereich rund um die Gates ein. Somit gibt es keinen legalen Weg der „Klogebühr“ zu entkommen. Mit einem Euro pro Nutzung

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Regiojet: Ticketverkauf für Brno-Flughafen Wien gestartet

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet hat vor einigen Wochen die Wiederaufnahme der Bahnverbindung zwischen Flughafen Wien-Schwechat und Brno bzw. Prag angekündigt. Die Route wurde in diesem Jahr bereits bedient, jedoch aufgrund von Bauarbeiten eingestellt. Regiojet hat nun den Verkauf von Fahrscheinen über die Homepage, Agenturen und Ticketschalter aufgenommen. Ab 11. Dezember 2022 bietet man bis zu drei tägliche Kurspaare, die Fahrten ohne Umstieg ab Prag bzw. Brno zum Flughafen Wien und zurück ermöglichen. Weiterhin bietet man unverändert auch Fernbusse auf dieser Strecke sowie nach Bratislava an. Ein Portrait zum Zugangebot von Regiojet hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Das Äquivalent über deren Fernbusse findet sich hier.

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Sommer 2023: AUA fliegt weiterhin auch Swiss-Kurse zwischen Wien und Zürich

Auch im Sommerflugplan 2023 wird Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Zürich jene Flugverbindungen, die vormals von der Schwestergesellschaft Swiss angeboten wurden, durchführen. Dies bestätigte eine Firmensprecherin gegenüber Aviation.Direct. Dazu die Medienreferentin: „Austrian Airlines fliegt auf der Strecke Wien – Zürich bereits seit Sommer 2022 auch die zuvor von der Konzernschwester Swiss angebotenen Verbindungen. Die Übernahme aller Lufthansa Group Verbindungen zwischen Wien und Zürich wird auch im Sommerflugplan 2023 bestehen bleiben“.

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