Jan Gruber

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Jan Gruber

Airbus verfehlt selbstgestecktes Ziel

Eigentlich wollte Airbus in diesem Jahr etwa 720 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Das selbstgesteckte Ziel wird man nicht mehr erreichen, teilte der europäische Hersteller am Dienstagabend mit. Bis Ende November 2022 konnte man 565 Maschinen ausliefern. Aufgrund von Problemen auf den weltweiten Lieferketten ist man in vielen Fällen im Verzug. Bereits im Juli 2022 deutete der Flugzeugbauer an, dass man das selbstgesteckte Ziel wahrscheinlich nicht erreichen kann. Nun teilte die Konzernführung offiziell mit, dass man in diesem Jahr deutlich weniger Maschinen als ursprünglich gedacht ausliefern kann. Man rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem operativen Gewinn in der Höhe von 5,5 Milliarden Euro. Der Gesamtauftragsstand liegt derzeit bei 7.344 Flugzeugen.

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Prognose für 2023: IATA rechnet mit 4,7 Milliarden Dollar Luftfahrt-Gewinn

Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet damit, dass im kommenden Jahr 2023 die Branche in die Gewinnzone zurückkehren wird. Allerdings werde der weltweite Überschuss nicht sonderlich üppig ausfallen, da die Kosten für Kerosin, Personal und Dienstleistungen stark gestiegen sind. Viele Carrier befinden sich bereits in den schwarzen Zahlen, jedoch nicht alle. Für das Jahr 2023 kalkuliert die IATA einen Branchengewinn von 4,7 Milliarden U.S.-Dollar und damit erheblich weniger als vor der Corona-Pandemie. Im Jahr 2019 schrieb das Segment ein weltweites Plus in der Höhe von 26,4 Milliarden U.S.-Dollar. In Nordamerika und Europa schreiben bereits jetzt viele, aber nicht alle, Carrier schwarze Zahlen. Ganz anders sieht es bei den meisten Anbietern in Südamerika und Asien aus. Hier stecken noch zahlreiche Anbieter tief in der Verlustzone. Besonders im asiatischen Raum dürfte die Erholung laut IATA noch länger dauern.

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Deutsche Bahn bringt ICE3neo auf Schiene

Die Deutsche Bahn hat Anfang dieser Woche ihren ersten ICE3neo in den Testbetrieb gestellt. Der Triebzug kam erstmals zwischen Frankfurt am Main und Köln zum Einsatz. Ab 11. Dezember 2022 soll diese ICE-Generation dann planmäßig zwischen Dortmund über Köln und Frankfurt am Main nach München verkehren. Bedingt durch den Umstand, dass man derzeit nur für Deutschland die Zulassung hat, setzt man die ICE3neo-Triebzüge vorerst nur im Inland ein. Laut Deutscher Bahn ist aber geplant, dass diese ab etwa 2024 auch international verkehren sollen. Bis zum Jahr 2029 sollen 73 ICE3neo auf die Schiene gebracht werden. Das staatliche Unternehmen will rund zehn Milliarden Euro in die Erneuerung der Flotte investieren. Der ICE3neo basiert auf dem bereits seit einigen Jahren im Einsatz befindlichen ICE3. Allerdings wurde dieser umfangreich modernisiert und soll auch Möglichkeiten zur Mitnahme von Fahrrädern bieten. Eine erneuerte Verglasung soll den Mobilfunkempfang verbessern. Ebenso soll es an den Sitzen Steckdosen und Halterungen für Tablet-PCs geben. Für Personen, die auf Rollstühle angewiesen sind, gibt es nun einen so genannten Hublift, der diesen das Einsteigen erleichtern soll.

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Eurowings mit neuen Strecken ab Berlin, Düsseldorf und Köln/Bonn

Die Fluggesellschaft Eurowings hat drei weitere Strecken für den Sommerflugplan 2023 geladen. Es handelt sich um Köln/Bonn-Valencia, Düsseldorf-Bergen und Berlin-Ibiza.  Diese sollen ab April 2023 schrittweise aufgenommen werden. Den Auftakt macht die Verbindung ab der Hauptstadt auf die Balearen-Insel. Diese soll ab 2. April 2023 zweimal pro Woche bedient werden, ehe man ab 1. Mai 2023 auf drei wöchentliche Umläufe aufstocken wird. Von Düsseldorf aus geht es ab 14. Mai 2023 einmal pro Woche nach Bergen. Während der Sommer-Hauptsaison wird mal zweimal wöchentlich fliegen. Ab Köln/Bonn sind ab 14. Mai 2023 vier wöchentliche Flüge ins spanische Valencia geplant.

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Air Serbia mit weiteren Neuaufnahmen ab Belgrad

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird im Sommerflugplan 2023 ab Belgrad auch die Destinationen Köln/Bonn, Hamburg, Marseille und Göteborg anbieten. Die Ziele sollen ab Mai 2023 mehrmals wöchentlich bedient werden. Nach Hamburg geht es ab 15. Mai 2023 dreimal wöchentlich. In selbiger Frequenz wird man ab 18. Mai 2023 auch nach Köln/Bonn und Göteborg fliegen. Die französische Stadt Marseille soll ab 20. Mai 2023 zweimal pro Woche mit der serbischen Hauptstadt verbunden werden.

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Gatwick: BA Euroflyer hat AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen

Die British-Airways-Tochter BA Euroflyer, die eigens für den Betrieb von Kurz- und Mittelstrecken ab Gatwick gegründet wurde, hat seitens der Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. In Kürze sollen zahlreiche Maschinen und das Personal übertragen werden. Als „Vorlage“ für die Neugründung fungiert die ab dem London-City-Airport tätige Schwestergesellschaft BA Cityflyer. Diese betreibt in den Farben von British Airways die vor Ort stationierte Embraer-Flotte. Mit BA Euroflyer will das IAG-Konzernmitglied die Kosten in Gatwick senken. Die Erteilung eines individuellen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und einer Betriebsgenehmigung für BA Euroflyer ermöglicht es der Fluggesellschaft, den Übergang von Flugzeugen, Flugpersonal und Kabinenpersonal auf die hundertprozentige Tochtergesellschaft mit Sitz in London Gatwick einzuleiten, so BA in einer Medienerklärung. British Airways startete BA Euroflyer am 29. März 2022, als die Fluggesellschaft ihren Betrieb unter dem British Airways Air Operator’s Certificate aufnahm. Der Start von BA Euroflyer markierte die Rückkehr der internationalen Kurzstreckenflüge ab London Gatwick nach der Covid-19-Pandemie. In diesem Sommer flogen die Kunden zu mehr als 30 Zielen im gesamten Streckennetz – darunter Amsterdam, Santorin und Marrakesch – und Hunderte von neuen Flugbegleitern, Kabinenmitarbeitern und Büroangestellten haben sich dem BA Euroflyer-Team angeschlossen. „Der Erhalt des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses ist ein bedeutender Tag für BA Euroflyer und zeugt von der harten Arbeit der hervorragenden Teams, die eng mit der britischen Zivilluftfahrtbehörde an den Anträgen auf Erteilung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und der Betriebslizenz zusammengearbeitet und gleichzeitig den Anlauf einer neu gegründeten Fluggesellschaft während des ersten Sommers ihres Betriebs gemanagt haben“, so Tom Stoddart, CEO von BA Euroflyer. In den nächsten sechs Monaten

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Innsbruck: Marathon Airlines übernimmt Idealtours-Charter

Mit Marathon Airlines kommt im Sommerflugplan 2023 ab Innsbruck ein neuer Carrier im Charterverkehr zum Einsatz. Das griechische Luftfahrtunternehmen wird im Auftrag von Idealtours und Christophorus Reisen jene Charterrouten bedienen, die bislang mit Fokker 100 von Trade Air durchgeführt wurden. Hintergrund des Wechsels des Operating Carriers ist, dass das kroatische Luftfahrtunternehmen die letzte Maschine des ehemaligen niederländischen Herstellers außer Dienst stellt. Daher mussten sich die Reiseveranstalter nach einer Alternative umsehen und wurden bei Marathon Airlines fündig. Allerdings kommt es auch dazu, dass pro Flug weniger Kapazität zur Verfügung steht, denn der Maschinentyp Embraer 175 verfügt über weniger Sitzplätze als die bisherige Fokker 100. Marathon Airlines wird im Auftrag von Idealtours nachstehende Ziele ansteuern: Für Christophorus Reisen wird der griechische Carrier folgendes Ziel bedienen: Cagliari (MTO 0973/MTO 0974, Sonntag, 21.05.-15.10.2023).

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Turkish Airlines und ANA dehnen Codeshare-Partnerschaft aus

Die Star-Alliance-Mitglieder Turkish Airlines und All Nippon Airways bauen ihre Codeshare-Partnerschaft weiter aus. Seit Anfang Dezember 2022 hat die türkische Fluggesellschaft ihren TK-Code auf weitere ANA-Routen ab Tokio-Haneda gelegt. Dabei handelt es sich um folgende Ziele: Fukuoka, Hiroshima, Kagoshima, Komatsu, Kumamoto, Okinawa, Osaka Itami, Sapporo Neu Chitose, Sydney und Toyama. Kurz vor Weihnachten 2022 wird man auch auf der Route Haneda-Honolulu, die im Regelfall mit Airbus A380 bedient wird, zusammenarbeiten.

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Ab Calgary: Westjet nimmt Kurs auf Barcelona, Edinburgh und Tokio

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet plant im Sommerflugplan 2023 weitere drei neue Strecken ab Calgary aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Barcelona, Edinburgh und Tokio-Narita. Die spanische Metropole soll ab 6. Mai 2023 zunächst einmal pro Woche mit Boeing 787-9 angeflogen werden. Zwischen 18. Mai und 7. Oktober 2023 sollen drei wöchentliche Umläufe angeboten werden, ehe man anschließend zweimal pro Woche fliegen will. Ins schottische Eidinburgh soll es ab Calgary zwischen 17. Mai und 8. Oktober 2023 gehen. Derzeit sind drei Rotationen pro Woche, die mit Boeing 787-9 bedient werden sollen, geplant. Nach Tokio (Narita) will Westjet ab 30. April 2023 in selbiger Frequenz fliegen. Auch auf dieser neuen Route sollen Dreamliner zum Einsatz kommen.

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Ryanair plant mit Boeing 737-Max-200 ab Klagenfurt

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 ab Klagenfurt auch Maschinen des Typs Boeing 737-Max-200 einsetzen. Diese kommen von Alicante und Palma de Mallorca aus zum Einsatz. Gelegentlich auch ab London-Stansted. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird Ryanair im Sommerflugplan 2023 ab dem Kärntner Airport die drei zuvor genannten Ziele anbieten. In Richtung Alicante und Palma de Mallorca kommen laut Reservierungssystem regelmäßig Boeing 737 Max 200 zum Einsatz, während diese ab London-Stansted eher der Ausnahmefall sind.

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