Jan Gruber

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Jan Gruber

Etihad Airways reaktiviert vier Airbus A380

Golfcarrier Etihad Airways hat sich dazu entschlossen, dass man vier Airbus A380 ab Sommer 2023 wieder in den Liniendienst stellen wird. Die Superjumbos sollen zunächst zwischen Abu Dhabi und London eingesetzt werden. Der Carrier hat sich eigenen Angaben nach zu diesem Schritt entschlossen, weil die Nachfrage derzeit sehr hoch sein soll. Man rechnet damit, dass diese weiter steigen wird. Weiters schreibt das Unternehmen, dass man auf das „Feedback der Kunden, die sich eine Rückkehr zu einem der bemerkenswertesten Flugerlebnisse wünschen“ reagiert habe. „Es ist wunderbar, die Rückkehr dieses großartigen Flugzeugs anzukündigen. Die Wiedereinführung des Airbus A380 bedeutet eine weitere Steigerung der Kapazität von Etihad auf dem wichtigen britischen Markt und hat einen Dominoeffekt für die Golfregion und den indischen Subkontinent, der mehr Besucher nach Abu Dhabi bringen wird“, so Mohammed Ali Al Shorafa, Chairman der Etihad Aviation Group. Etihad wird voraussichtlich im Sommer 2023 vier A380 für die Strecke zwischen Abu Dhabi und London Heathrow in Betrieb nehmen und dadurch Kapazitäten für die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Strecken und die Aufnahme neuer Ziele schaffen. Etihad bereitet derzeit die Wiederinbetriebnahme vor. Dazu gehört auch die Rekrutierung und Schulung von A380-Teams, darunter Piloten, Kabinenpersonal und technisches Bodenpersonal. Ergänzend wird man fünf Airbus A320, die momentan abgestellt sind, wieder in Betrieb nehmen. „Wir wissen, dass unsere Gäste den A380 von Etihad und seine preisgekrönten Kabinen lieben. Wir haben beschlossen, dass es an der Zeit ist, einige unserer A380 wieder in die Flotte aufzunehmen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Wir freuen uns

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Deutschlands Verkehrsminister bezeichnet BER/MUC-Kleberaktion als „kriminelle Machenschaften“

Die selbsternannten Klimaschützer der „Letzen Generation“ haben am Mittwoch auf den Flughäfen Berlin-Brandenburg und München zugeschlagen. In Bayern wurde der Klebstoff auf der nördlichen Runway ausgepackt. Die Bundespolizei schritt diesmal rasch ein und konnte auch einen weiteren illegalen Zutritt auf das Vorfeld verhindern. Allein der Umstand, dass der Flughafen Berlin-Brandenburg zum zweiten Mal binnen weniger Tage von den selbsternannten „Klimaschützern“ heimgesucht wurde, zeigt, dass es im Bereich der Absicherung deutscher Verkehrsflughäfen eklatante Sicherheitsmängel gibt. Diese macht sich die „Letzte Generation“ offensichtlich nützlich. Sowohl in Berlin als auch in München konnte der Klebstoff ausgepackt werden, so dass die „Klimakleber“, die laut diversen Medienberichten sogar monatliche Gehälter für ihre „Aktionen“ bekommen sollten, neuerlich ankleben konnten. Die Bundespolizei verhaftete auf beiden Airports jene Personen, die sich illegal Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft haben. Die „Letze Generation“ behauptete auf Social Media gar, dass man die „Aktionen“ bei der Bundespolizei angemeldet habe. Eine Sprecherin der Exekutive dementierte dies scharf. Die Behauptung würde nicht der Wahrheit entsprechen. Sowohl in Berlin als auch in München ist es aufgrund der Klebeaktionen neuerlich zu Einschränkungen im Flugbetrieb gekommen. Diese waren zwar minimal, jedoch wurde bekannt, dass in Bayern ein Medical um 20 Minuten verspätet notlanden konnte. Das Innenministerium bestätige, dass an Bord ein Fluggast einen Herzinfarkt erlitten hatte und aufgrund des wegen der Klimakleber eingeschränkten Betriebs war eine sofortige Landung nicht möglich. Offiziellen Erklärungen nach konnte die Bundespolizei in München ein weit größeres Ausmaß verhindern, denn auch im Bereich der südlichen Runway sollen so genannte Aktivisten versucht haben sich Zutritt

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Malta Air: Landesarbeitsgericht untersagte Betriebsrats-Wahlversammlung

Eigentlich hätte am 8. Dezember 2022 eine Wahlversammlung der rund 300 Beschäftigten der Malta-Air-Basis Berlin-Brandenburg stattfinden sollen. Diese hätte einen Wahlvorstand für die Gründung eines Betriebsrats bestimmen sollen. Allerdings machte das Landesarbeitsgericht einen Strich durch die Rechnung, denn aufgrund einer Klage von Malta Air wurde die Abhaltung der Versammlung gerichtlich untersagt. Der Verlauf der Dinge ist durchaus bemerkenswert, denn in erster Instanz blitzte die Ryanair-Tochter vor dem Arbeitsgericht Cottbus ab. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg sah die Angelegenheit anders und untersagte kurzfristig die Durchführung der Wahlversammlung. Die Gewerkschaft Verdi war damit gezwungen diese abzusagen, so dass die Weichen für die Gründung eines Malta-Air-Betriebsrats in Deutschland nicht gestellt werden konnten. Dass die Ryanair Group keine sonderliche Freude mit Betriebsräten bzw. Gewerkschaften hat, ist allgemein bekannt. Beispielsweise anerkannte man in Österreich die Wahl des letzten Laudamotion-Betriebsrats nicht. Man klagte dagegen und unterlag letztlich vor Gericht. Für die Beschäftigten war das Urteil nicht wirklich von Bedeutung, denn Laudamotion ist nicht mehr als Airline tätig. Der Nachfolger Lauda Europe Ltd. hat an der Basis Wien-Schwechat keinen Betriebsrat. In Deutschland ist Malta Air im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC tätig. Das bedeutet konkret, dass das in der Bundesrepublik beschäftigte Personal beim maltesischen Carrier beschäftigt ist. Einen Betriebsrat gibt es bislang nicht. Die Gewerkschaft Verdi will das ändern, jedoch setzt sich der Arbeitgeber mit juristischen Mitteln zur Wehr. Gemäß Teilurteil des Landesarbeitsgerichts war man damit zunächst auch erfolgreich. „Wir akzeptieren die gerichtliche Entscheidung natürlich, bedauern sie jedoch“, so Verdi-Gewerkschaftssekretär Dennis Dacke. „Die Beschäftigten bei Malta Air stehen entschlossen

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SAS nimmt Oslo-Stuttgart auf

Die Fluggesellschaft SAS wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Oslo und Stuttgart bedienen. Die skandinavische Fluggesellschaft fliegt während des Hochsommers im Juli und August bis zu zweimal wöchentlich donnerstags bzw. montags nach Norwegen. Geflogen wird die Strecke mit Maschinen des Typs Airbus 320 oder Boeing 737. Die Maschine startet in Stuttgart kurz vor 14 Uhr und ist nach zwei Stunden Flug um 16 Uhr in Oslo. Die Flüge von Oslo nach Stuttgart heben dort jeweils kurz vor 11 Uhr ab und landen gegen 13 Uhr in Stuttgart. Bisher verbindet SAS den Flughafen Stuttgart bereits mehrmals pro Woche mit ihrem Drehkreuz in Kopenhagen.

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Wizz Air kehrt Balaton-Airport Heviz den Rücken

Passagiere der Billigfluggesellschaft Wizz Air müssen auf weitere Strecken ab Deutschland und Österreich verzichten. Der Carrier gibt abermals einige Routen auf. Diese wurden bereits aus dem Reservierungssystem entfernt. Aus Heviz zieht man sich komplett zurück. Teilweise handelt es sich um Routen, die saisonal während der warmen Jahreszeit angeboten wurden. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 wird daher keine Wiederaufnahme erfolgen. In Deutschland sind die Flughäfen Köln/Bonn, Dortmund, Friedrichshafen und Frankfurt-Hahn von den jüngsten Kürzungen betroffen. Ab Wien-Schwechat wird Wizz Air künftig nicht mehr nach Catania fliegen. Auf dieser Route stand man zuletzt unter anderem mit dem Lowcoster Ryanair im direkten Wettbewerb. Dieser will die Sizilien-Strecke auch weiterhin anbieten. Flughafen Heviz erneut ohne Linienflüge In Frankfurt-Hahn ist die Belgrad-Strecke vom Rotstift betroffen. Diese hätte eigentlich im Sommerflugplan 2023 reaktiviert werden sollen. Den Plan hat man verworfen und die Route aus dem Reservierungssystem entfernt. Selbiges gilt für die Ohrid-Flüge ab Friedrichshafen, so dass ab dem Bodensee-Airport im Sommer 2023 die Ziele Tirana, Tuzla und Ohrid geplant sind. Ab Köln/Bonn wird Wizz Air künftig nicht mehr nach Katowice fliegen. In Dortmund streicht der Billigflieger die erst in diesem Jahr aufgenommene Nonstop-Strecke zum Balaton-Airport Heviz. Dies hat nicht nur zur Folge, dass der ungarische Airport komplett aus dem Wizz-Streckennetz verschwindet, sondern der Regionalflughafen nahe dem Plattensee steht mal wieder ohne regelmäßige Linienflüge da. Damit zeigt sich neuerlich, dass sich bislang kein Carrier dauerhaft im Linienbetrieb von/nach Heviz halten konnte.

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Wehen vorgetäuscht: Pegasus-Passagiere wollten nach Zwischenlandung flüchten

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 musste Pegasus-Flug PC652 auf dem Weg von Casablanca nach Istanbul Sabiha Göckcen wegen von einer Frau vorgetäuschter Geburtswehen außerplanmäßig auf dem Barcelona zwischenlanden. Nach der Landung versuchten 28 Passagiere über das Rollfeld die Flucht zu ergreifen. Eine offensichtlich schwangere Frau machte etwa rund eine Stunde und 45 Minuten nach dem Start darauf aufmerksam, dass bei ihr die Wehen eingesetzt haben sollen. Der von der Kabinenbesatzung informierte Kapitän entschied dann, dass in Barcelona eine Zwischenlandung eingelegt werden sollte. Bei einer späteren medizinischen Untersuchung, die in Spanien durchgeführt wurde, stellte sich aber heraus, dass die Dame erst im fünften Monat schwanger ist. Die Ärzte sind der Ansicht, dass die vermeintlichen Geburtswehen lediglich vorgetäuscht waren, um eine Landung in der Europäischen Union „erzwingen“ zu können. Darauf deutet auch die offizielle Erklärung der Polizei hin. Laut Mitteilung der Exekutive sollen insgesamt 28 Fluggäste die nach der Landung wegen der vermeintlichen Versorgung der Verursacherin die Gelegenheit genutzt haben, um das Flugzeug trotz gegenteiliger Anweisung zu verlassen. Über das Rollfeld des Flughafens Barcelona sollen diese versucht haben zu flüchten. Weit sind diese aber nicht gekommen. Der Sicherheitsdienst des Airports sowie die spanische Polizei schritten umgehend ein und „sammelten“ die Flüchtigen wieder ein. Bei 14 Personen klickten die Handschellen, denn diese wurden verhaftet. Bei acht weiteren wurde entschieden, dass diese umgehend wieder nach Marokko abgeschoben werden und fünf wurden von der Polizei zum Wiederbesteigen des Pegasus-Jets gezwungen. Zu den verbleibenden beiden Personen machte die Exekutive keine Angaben. Ähnlicher Vorfall auf gleicher

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Kommentar: Liliair – Die neue Fluggesellschaft für Kärnten

Die Lilihill Group will am 13. Dezember 2022 ihre neue Liliair vorstellen. Das Projekt scheint aus heiterem Himmel zu kommen, aber das stimmt so ganz und gar nicht. Schon seit dem Jahr 2019 treibt man dieses ambitioniert – mit coronabedingten Verzögerungen – voran. Einfach wird es nicht und man benötigt insbesondere viel Geld und Geduld, wie auch Beispiele aus Bozen, Altenrhein und Mannheim zeigen. Doch: Lilihill nimmt private Mittel und kein Steuergeld in die Hand. Bereits seit dem Jahr 2019 treibt die Lilihill Group, Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, den Aufbau einer eigenen Fluggesellschaft voran. Man sicherte schon damals Luftfahrt-Fachpersonal, das für den Betrieb einer Airline notwendig ist. Offiziell hat man die Pläne nie kommentiert, aber auch nicht dementiert. Eigentlich sollte Liliair schon längst in der Luft sein, jedoch sorgte die Corona-Pandemie dafür, dass man es langsamer als ursprünglich avisiert angegangen ist. Auch die ständigen Querschüsse aus der Kärntner Landespolitik haben sich nicht gerade beschleunigend ausgewirkt. Jedenfalls wurde hinter den Kulissen intensiv am Projekt gearbeitet. Am 13. Dezember 2022 wollen der ehemalige AUA-Chef Peter Malanik und Dieter Kandlhofer, die als Geschäftsführer von Lilihil fungieren, die neue Liliair vorstellen. Ebenso konnte man Kay Kratky, der ebenfalls früher an der Spitze von Austrian Airlines stand, für das Projekt gewinnen. Ex-Niki-Kompetenz an Bord Doch lediglich mit Geschäftsführern ist noch keine Airline zu machen. Lilihill konnte sich den Umstand, dass seit der Übernahme von der Laudamotion durch Ryanair zahlreiche ehemalige Niki-Schlüsselkräfte das Unternehmen verlassen haben, zu Nutze machen. Auch haben nach den Kündigungswellen, die es

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Norwegian mit 1,4 Millionen Fluggästen im November 2022

Die Billigfluggesellschaft Norwegian beförderte im November 1,4 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 79,5 Prozent. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat hatte der Carrier um 37 Prozent mehr Fluggäste an Bord. Ab Norwegen waren die Strecken zu Strandzielen in Südeuropa besonders stark nachgefragt. Eigenen Angaben nach hat man auf diesen im November 2022 eine Auslastung von rund 90 Prozent erzielen können. „Wir sind gut aufgestellt, um auf saisonale Schwankungen zu reagieren. Wir haben unsere Kapazitäten an die geringere Nachfrage während der Wintersaison angepasst und haben insgesamt 15 Prozent unseres geschätzten Treibstoffverbrauchs für 2023 abgesichert. Mit Blick auf die Zukunft sehen wir weiterhin einen Nachholbedarf an Flugreisen, insbesondere zu sonnigen Strandzielen. Wir haben vor kurzem mehrere neue Routen zu Zielen in ganz Europa eröffnet und freuen uns darauf, sowohl Passagiere als auch neue Kollegen während des voraussichtlich arbeitsreichen Sommers 2023 willkommen zu heißen“, so Norwegian-Chef Geir Karlsen.

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Eurowings Europe nimmt Prag-Genf auf

Die maltesische Fluggesellschaft Eurowings Europe nimmt Ende März 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Prag und Genf auf. Ebenso wird man neu ab Stockholm-Arlanda nach Rom-Fiumicino fliegen. Beide Neuaufnahmen sollen am 26. März 2023 erstmals bedient werden. Zwischen der tschechischen und der schweizerischen Stadt soll im Sommerflugplan 2023 fünfmal wöchentlich geflogen werden. Ab Stockholm soll es dreimal pro Woche nach Rom gehen.

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Air Baltic mit Selbstabfertigung in Riga zufrieden

Seit rund einem Jahr führt die lettische Fluggesellschaft Air Baltic am Flughafen Riga die Passagierabfertigung selbst durch. Zuvor setzte man auf einen Dienstleister. Das Unternehmen zeigt sich mit der Entscheidung, dass man die Tätigkeit in Eigenregie durchführt, zufrieden. Das neue Modell der Bodenabfertigung hat die betriebliche Leistung am Heimatflughafen der Fluggesellschaft verbessert und sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Zufriedenheit der Fluggäste erhöht, so Air Baltic in einer Aussendung. „Die Erholung von der weltweit schwersten Luftfahrtkrise, die durch die Pandemie verursacht wurde, hat uns die Möglichkeit gegeben, unsere Produkte und Dienstleistungen zu überarbeiten – um uns produktiver auf die Vermittlung der zentralen Markenwerte zu konzentrieren. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist die Übernahme der wichtigsten Bodenabfertigungsprozesse in Riga mit durchschnittlich 90 täglichen Flugbewegungen“, so Laura Vecvanaga-Puķīte, Senior Vice President Ground Operations and Customer Care.

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