Jan Gruber

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Jan Gruber

Mit CRJ-900 von Cityjet: Brussels nimmt Brüssel-Billund auf

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines nimmt Ende März 2023 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Brüssel und Billund auf. Diese soll täglich, außer an Samstagen, bedient werden. Die operative Durchführung der Dänemark-Verbindung soll nicht mit Fluggerät von Brussels Airlines erfolgen, sondern im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung durch Cityjet. Der irische Carrier wird mit Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 im Auftrag der belgischen Airline fliegen. Der Erstflug ist für den 26. März 2023 angekündigt.

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Verdi und Gate Gourmet einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und der Catering-Konzern Gate Gourmet haben sich auf einen Tarifabschluss für die deutschen Beschäftigten geeinigt. Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 sollen die Löhne um 1,70 Euro pro Stunde steigen. Auch die Lehrlinge sollen mehr Geld bekommen. Je nach Lehrjahr soll es Steigerungen zwischen 249 Euro und 260 Euro pro Monat geben. Weiters wurde vereinbart, dass der stündliche Mindestlohn bei 13,90 Euro liegen soll. Der neue Tarifvertrag gilt vorerst bis Ende 2023.

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Eurowings fliegt zwischen Stockholm und Stuttgart

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 wird Eurowings Nonstopflüge zwischen Stuttgart und Stockholm-Arlanda anbieten. An beiden Airports unterhält der Konzern Stützpunkte. Der Erstflug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Vorerst sind vier wöchentliche Flüge, die an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag durchgeführt werden sollen, geplant.

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„Verdächtiger Gegenstand“ legte Flughafen Glasgow lahm

Am Montag, den 5. Dezember 2022 musste der Flughafen Glasgow evakuiert werden. Der Sicherheitsdienst hatte bei einem Rundgang einen „verdächtigen Gegenstand“ gefunden und alarmierte umgehend die Polizei. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, die an diesem Airport durchaus aufkommensstark sind. Offiziellen Angaben nach ist die schottische Polizei um 6 Uhr 00 Lokalzeit am Ort des „verdächtigen Gegenstands“ eingetroffen. Die vorsorgliche Evakuierung des Terminals wurde angeordnet. Dies hatte zur Folge, dass der Flugbetrieb temporär zum Erliegen gekommen ist. Die Fluggäste wurden angewiesen auf einem Parkplatz des Airports auf weitere Anweisungen zu warten. Dort mussten die Reisenden einige Stunden verbringen, denn erst gegen 12 Uhr 30 Lokalzeit konnte Entwarnung gegeben werden. Die Exekutive forderte Sprengstoffexperten der Royal Navy an, die den nicht näher bezeichneten Gegenstand vorsichtig untersuchten. Anschließend konnte Entwarnung gegeben werden. Ein Sprecher der Royal Navy führte gegenüber der BBC aus, dass sich der Verdacht nicht bestätigt habe. Es hätte sich um einen völlig harmlosen Gegenstand gehandelt. Vermutlich wurde dieser von einem Passagier unabsichtlich vergessen oder aber dieser hat ihn unbemerkt verloren. „Die Polizei wurde zu einem Bericht über einen verdächtigen Gegenstand in der Sicherheitsdurchsuchungshalle des Flughafens Glasgow gerufen. Als Vorsichtsmaßnahme und in Übereinstimmung mit den Verfahren wurden der Check-in-Bereich und die Sicherheitsdurchsuchungshalle für die Öffentlichkeit geschlossen und eine Absperrung eingerichtet“, so ein Sprecher des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Da die Fluggäste bei durchaus kühlen Temperaturen auf dem Parkplatz ausharren mussten, verteilte das Personal des Airports an frierende Reisende Decken und warmen Tee. Nach der polizeilichen Freigabe konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen

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Regiojet plant Züge zwischen München und Budapest/Zagreb

Künftig will Regiojet auf der österreichischen Westbahnstrecke mitmischen. Dazu legt der private Anbieter neue Verbindungen zwischen München und Budapest sowie Zagreb auf. In den Plänen enthalten ist auch eine Nachtzugverbindung. Regiojet beabsichtigt ein tagsüber geführtes Kurspaar zwischen der ungarischen Hauptstadt und München aufzulegen. Dieses wird unter anderem über Salzburg und Wien geführt werden. In der österreichischen Hauptstadt wird man im Gegensatz zum privaten Mitbewerber Westbahn den Hauptbahnhof nutzen. Zusätzlich wird Regiojet auch Nachtzüge auflegen. Diese führen ab der bayerischen Landeshauptstadt nach Budapest und Zagreb. Nach Angeben der privaten Eisenbahngesellschaft erfolgt am Wiener Hauptbahnhof eine Teilung des Zuges. Ein Teil wird die Fahrt in die ungarische Hauptstadt fortsetzen und der andere fährt nach Zagreb. In die umgekehrte Richtung kommt es in Wien Hbf zur Zusammenführung der beiden Züge. Damit wird Regiojet zwei tägliche Verbindungen zwischen Wien und München auf die Schiene bringen. Der bei Tageslicht verkehrende Zug kommt aus Budapest bzw. verkehrt in die umgekehrte Richtung dorthin. In der Nacht besteht die Möglichkeit auch von/nach Zagreb zu reisen. Der genaue Starttermin steht aber noch nicht fest. Angesprochen darauf, dass im ÖBB-Fahrplansystem ab 11. Dezember 2022 bereits Züge zwischen Hegyeshalom und Freilassing v.v. ersichtlich sind, erklärte ein Regiojet-Manager gegenüber Aviation.Direct: „Die ÖBB hat fälschlicherweise die Trassen von Österreich bereits in Scotty eingegeben, ohne der Trasse in Deutschland und auch ohne zu wissen, wann der „Start“ der neuen Verbindung tatsächlich sein wird. Sie werden in den nächsten Tagen aus Scotty wieder hinausgenommen“. Die geplanten Züge auf der Westbahn-Strecke stellen laut Regiojet eine „reguläre

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Lanzaorte: Condor-A320 auf der Runway „gestrandet“

Am Dienstag, den 6. Dezember 2023 hatte ein von Condor betriebener Airbus A320 nach der Landung auf dem Flughafen Lanzarote ein technisches Problem mit dem Fahrwerk. Die D-AICA blieb ungefähr auf der Mitte der Piste 03 stehen und musste abgeschleppt werden. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer DE1438 von Hamburg nach Lanzarote unterwegs. Sowohl der Flug als auch die Landung verliefen problemlos. Allerdings wurde unmittelbar nach dem Aufsetzen ein nicht näher bezeichnetes Fahrwerksproblem festgestellt. Dies hatte zur Folge, dass die D-AICA kurzzeitig auf der Runway „gestrandet“ ist und abgeschleppt werden musste. Aus diesem Grund musste der Flughafen Lanzarote kurzzeitig für Starts und Landungen gesperrt werden. Durch diesen Vorfall kamen weder Passagiere, Flugzeug oder Crew in irgendeiner Form zu Schaden.

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Icelandair hat ersten Boeing 767-Umbaufrachter übernommen

Die Fluggesellschaft Icelandair hat den ersten von vorerst zwei Umbaufrachtern des Typs Boeing 767-300ERBCF übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung TF-ISH und hat auf dem Rumpf den Schriftzug „Icelandair Cargo“ lackiert bekommen. Die Umrüstung wurde im September 2022 in Singapur vorgenommen. Am 29. November 2022 ist das Langstreckenflugzeug in Keflavik angekommen. Das 23,9 Jahre alte Verkehrsflugzeug wurde ursprünglich an Britannia Airways ausgeliefert und war zeitweise auch bei Britannia Deutschland und Britannia Schweden im Einsatz. Zuletzt war dieser Jet bei Tui Airways UK als Passagierflugzeug im Einsatz. Derzeit ist geplant, dass der Frachter in wenigen Tagen ab Lüttich eingesetzt werden soll. Ein Foto der Maschine in der neuen Livery von Icelandair Cargo findet sich unter diesem Link bei Skyliner Aviation.

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Norse und Flyr arbeiten über Dohop-Plattform zusammen

Die Billigflieger Flyr und Norse Atlantic Airways arbeiten künftig über eine Verknüpfungsplattform des Anbieters Dohop zusammen. Das bedeutet konkret, dass Flüge des zuerst genannten Carriers als Zubringer oder Anschluss für Langstreckenflüge von Norse genutzt werden können. Mit der Aufnahme von Flyr in die Plattform können Passagiere globale Ziele erreichen und von erweiterten Angeboten zwischen Tromsø, Oslo und New York profitieren. Ohne neue Direktverbindungen einrichten zu müssen, können Norse Atlantic Airways und Flyr ihren Kunden neue Ziele anbieten. Im Falle einer Verspätung oder Unterbrechung verwaltet Dohop die Verbindung, während die Fluggesellschaften die Verantwortung für die Kunden behalten. Ebenso Partner von Dohop sind unter anderem Easyjet und Norwegian Air Shuttle.

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Berlin: Norse hat Fort Lauderdale aufgenommen

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 hat die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways eine Nonstopverbindung zwischen Berlin und Fort Lauderdale aufgenommen. Diese wird voraussichtlich bis zum 24. März 2023 angeboten. Über eine mögliche Fortführung im Sommerflugplan 2023 ist noch keine Entscheidung gefallen. Die auf Langstrecken spezialisierte norwegische Lowcost-Airline bedient diese Route drei Mal wöchentlich jeweils sonntags, mittwochs und freitags. Die Flugzeit beträgt ungefähr zehn Stunden und dreißig Minuten. „Für viele Menschen in der Region und in ganz Deutschland ist eine Reise in die USA ein Traum und gerade auch Florida ein Sehnsuchtsort. Mit der Nonstop-Verbindung von Norse Atlantic Airways vom BER nach Fort Lauderdale bei Miami rückt die Erfüllung dieses Traums näher. Ich freue mich über das erweiterte Langstrecken-Angebot, das zugleich auch ein starkes Signal für die transatlantische Partnerschaft ist“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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ANA: Oranger Airbus A380 bleibt in der Warteschleife

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways hat angekündigt, dass man auf der Strecke Tokio-Honolulu künftig fünf wöchentliche Umläufe mit Airbus A380 bedienen wird. Der Carrier begründet dies mit der aktuell äußerst hohen Nachfrage. Derzeit ist vorgesehen, dass die Superjumbos ab Narita auf der Hawaii-Strecke eingesetzt werden sollen. Ab Haneda sollen weiterhin andere Muster eingesetzt werden. Die Aufstockung auf fünf wöchentliche A380-Umläufe bedeutet aber nicht, dass der orangefarben lackierte Superjumbo in den Liniendienst gestellt wird. Im Oktober 2021 hatte ANA formell den letzten bestellten Airbus A380 übernommen. Auch dieser ist eigentlich für die Honolulu-Strecke bestimmt. Bislang hat man diesen aber nicht in den Liniendienst gestellt. Hintergrund ist, dass die Corona-Pandemie die Pläne der japanischen Fluggesellschaft ordentlich durcheinandergewirbelt hat. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen Japans waren über einen langen Zeitraum so streng, dass diese selbst von Einheimischen nur schwer erfüllt werden konnten. Touristen durften zeitweise gar nicht einreisen. Die ANA-Zentrale erklärte, dass der orangefarbene Airbus A380 auch weiterhin nicht in den Liniendienst gestellt wird. Der Termin wurde neuerlich auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Das Unternehmen werde bei weiterer Verbesserung darüber entscheiden und dann entsprechend informieren.

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