
Reisetrend mit Haustier: Eine statistische Analyse europäischer Destinationen für den Roadtrip mit Hund
Der Urlaub mit dem eigenen Haustier hat sich in der europäischen Tourismusbranche von einem saisonalen Nischenphänomen zu einem stabilen und umsatzstarken Marktsegment entwickelt. Immer mehr Reisende verzichten darauf, ihre Hunde während der Urlaubszeit in Tierpensionen oder bei Verwandten unterzubringen, und integrieren die Vierbeiner stattdessen aktiv in ihre Mobilitäts- und Urlaubsplanung. Um diesem Trend Rechnung zu tragen und eine fundierte Vergleichsgrundlage für Konsumenten zu schaffen, hat der Touristikkonzern Tui für das Jahr 2026 eine umfassende datengestützte Analyse vorgelegt. Im Rahmen dieses Projekts wurden 15 europäische Länder und Regionen mittels eines speziell entwickelten Index auf ihre Eignung für automobile Rundreisen mit Hund untersucht. Das Ergebnis zeigt ein deutliches Gefälle innerhalb Europas: Während die westeuropäischen Nachbarstaaten Niederlande, Belgien und Großbritannien die Spitzenplätze des Rankings belegen, folgen klassische südeuropäische Destinationen im Mittelfeld. Mitteleuropäische Länder wie Deutschland und Österreich schneiden im Gesamtvergleich sehr unterschiedlich ab, was primär auf die differenzierte Infrastrukturdichte und länderspezifische Parameter zurückzuführen ist. Methodische Grundlagen des europäischen Infrastruktur-Index Für die Erstellung des Rankings wurde eine quantitative Untersuchungsmethode gewählt, die über rein subjektive Erfahrungsberichte hinausgeht. Der Index basiert auf sechs standardisierten Kernkriterien, die jeweils normalisiert und gewichtet in einen maximal erreichbaren Gesamtscore von 85 Punkten einfließen. Zu den entscheidenden demografischen und gesellschaftlichen Faktoren gehört die Dichte der Hundepopulation, ausgedrückt in der Anzahl der Hunde pro 100 Einwohner. Diese Daten, bezogen von der European Pet Food Industry und Statista, dienen als Indikator für die allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz von Hunden im täglichen Leben und im öffentlichen Raum des jeweiligen Ziellandes. Ein weiterer wesentlicher Pfeiler des








