
Zoll beschlagnahmt tonnenweise pflanzliche Souvenirs am Flughafen Wien
Die Einreisebestimmungen für Reisende aus Ländern außerhalb der Europäischen Union betreffen zunehmend den Bereich der privaten Wareneinfuhr von landwirtschaftlichen Produkten. Am Flughafen Wien-Schwechat haben die zuständigen Kontrollbehörden im ersten Halbjahr des Jahres 2026 eine erhebliche Menge an nicht genehmigungsfähigen Pflanzen und Lebensmitteln aus dem Verkehr gezogen. Seit Beginn des Jahres wurden rund drei Tonnen Obst, Gemüse, Schnittblumen und lebende Pflanzen durch die Zollorgane beschlagnahmt, weil die dafür erforderlichen Dokumente fehlten. Im Rahmen einer behördlichen Informationsveranstaltung wiesen Vertreter der beteiligten Ministerien und nachgeordneten Behörden am 13. Juli 2026 auf die Gefahren hin, die von der unkontrollierten Einfuhr solcher Güter für die agrarische Infrastruktur und die landwirtschaftliche Produktion ausgehen. Neben den pflanzlichen Erzeugnissen verzeichneten die Behörden auch einen deutlichen Anstieg bei der Beschlagnahmung tierischer Produkte, was die Notwendigkeit von Grenzkontrollen im Reiseverkehr unterstreicht. Umfang der Kontrollen und statistische Erfassung im ersten Halbjahr Die Kontrolltätigkeit des Zolls im Reiseverkehr basiert auf Stichproben und gezielten Überprüfungen an den Ankunftsterminals. Bei einem jährlichen Passagieraufkommen von mehr als 32 Millionen Reisenden am Wiener Flughafen führt das Zollamt Österreich jährlich über 5.000 gezielte Kontrollen durch. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 registrierten die Beamten exakt 486 Beanstandungen, die ausschließlich Pflanzenerzeugnisse betrafen. Bei diesen Kontrollen zeigte sich, dass ein erheblicher Teil der Passagiere unzureichend über die geltenden Einfuhrregeln informiert ist und landwirtschaftliche Erzeugnisse ohne böse Absicht im Reisegepäck mitführt. Besonders häufig griffen die Beamten in den vergangenen Monaten Früchte wie Mangos und verschiedene Zitrusfrüchte auf. Auch Gemüsearten wie Melanzani und Gurken sowie Äpfel wurden regelmäßig in








