Jan Gruber

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Jan Gruber

Wiener Stadthalle präsentiert Veranstaltungsangebot im September 2026

Die Wiener Stadthalle, eine Tochtergesellschaft der städtischen Wien Holding, gibt ihr Veranstaltungsprogramm für den Monat September 2026 bekannt. Das Spektrum der Buchungen in den unterschiedlichen Sälen des Gebäudekomplexes reicht von Fach- und Publikumsmessen über Konzerte internationaler und deutschsprachiger Formationen bis hin zu Bühnenadaptionen im Hörspielbereich. Der Standort nutzt dabei zeitgleich mehrere Hallen, um unterschiedliche Zielgruppen des Kultur- und Unterhaltungssektors zu bedienen. Der Auftakt des Monats steht im Zeichen von Publikumsveranstaltungen in und um die Halle E. Am 5. und 6. September findet dort die Wildstyle & Tattoo Messe statt, im Rahmen derer Tätowierer, Handwerksbetriebe und Showakteure auftreten. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Live-Auftritte der Musikgruppen Belphegor und Destruction. Auf dem angrenzenden Freigelände gastiert zeitgleich ein kommerzielles Gastronomie-Event, das Kunden ohne Zugangsbeschränkungen Speisenangebote aus dem Street-Food-Bereich präsentiert. Im Verlauf des Monats bilden Live-Konzerte in den Hallen D und F den Schwerpunkt des Auslastungsplans. Am 18. September führt ein Live-Ensemble unter der musikalischen Leitung von Robin Smith Kompositionen aus den Werken von Mike Oldfield auf. Am 19. September folgen zwei parallele Termine: Während das niederländische Duo Haevn mit einem Streicherensemble in der Halle F auftritt, gastiert die deutsche Popgruppe AnnenMayKantereit in der größten Halle D. Das Konzert der Kölner Formation ist laut Veranstalter bereits im Vorfeld vollständig ausverkauft. Zum Monatsende am 24. September folgt eine Live-Inszenierung der Hörspielreihe „Die drei ???“ mit dem Sprecher Oliver Rohrbeck und einem Geräuschemacher in der Halle F. Branchenbeobachter verweisen auf die Bedeutung einer hohen Hallenauslastung für kommunale Veranstaltungsbetriebe wie die Wiener Stadthalle. Das Nebeneinander von kostenpflichtigen

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Milliardenkonflikt auf den Kanaren beigelegt: Regionalregierung zahlt 485 Millionen Euro Entschädigung an Hotelkonzerne

Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln hat einen seit dem Jahr 2001 andauernden Rechtsstreit um das sogenannte Hotelmoratorium durch einen außergerichtlichen Vergleich beendet. Nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen zahlt die Autonome Gemeinschaft insgesamt 485 Millionen Euro an geschädigte Touristikunternehmen. Den größten Teil dieser Vergleiche nimmt die spanische Hotelgruppe Lopesan in Anspruch, auf die eine Entschädigungssumme von 300 Millionen Euro entfällt. Der Konzern zeichnete für 31 der insgesamt 45 anhängigen Klagen verantwortlich und hatte ursprünglich Forderungen in Höhe von 843 Millionen Euro geltend gemacht. Insgesamt beliefen sich die Ansprüche aller Kläger auf fast eine Milliarde Euro, womit die Einigung etwa die Hälfte des geforderten Volumens abdeckt. Der Konflikt geht auf gesetzliche Beschränkungen der kanarischen Führung aus den Jahren 2001 und 2003 zurück, mit denen der Zuwachs an neuen Beherbergungskapazitäten im Archipel reglementiert werden sollte. Von den Bauverboten betroffen waren zahlreiche Investoren und Eigentümer, die bereits über Baurechte auf ausgewiesenen Grundstücken verfügten. Im Zuge der getroffenen Vereinbarung wird die automatische Rückstufung der betroffenen Areale zu nicht bebaubarem Land für eine Dauer von fünf Jahren ausgesetzt. Damit wird der Weg frei, mehr als 20 bislang blockierte Projektvorhaben für Hotels und Resorts auf Gran Canaria und Fuerteventura im Rahmen der aktuellen Raumordnungspläne neu zu bewerten. Branchenexperten und Rechtsanalysten weisen darauf hin, dass die Entschädigungszahlungen eine erhebliche Belastung für den Haushalt der Kanarischen Inseln darstellen. Die Summe muss über öffentliche Mittel finanziert werden, was den finanziellen Handlungsspielraum der Inselverwaltung in den kommenden Jahren einschränkt. Auf der anderen Seite sichert der Vergleich die rechtliche Ausweisung von Bauzonen in

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Last-Minute-Nachfrage stärkt Online-Portale zu Lasten des stationären Reisebürogeschäfts

Das Geschäft mit kurzfristig gebuchten Veranstalterreisen hat im Juli 2026 deutliche Zuwächse verzeichnet und zu einer Verschiebung der Marktanteile zugunsten des digitalen Vertriebs geführt. Nach aktuellen Auswertungen des Marktforschungsunternehmens Travel Data + Analytics buchten deutsche Verbraucher im Juli Pauschal- und Bausteinreisen im Gesamtwert von rund 2,1 Milliarden Euro, was einem Anstieg von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Davon entfielen 39 Prozent der Umsätze auf Abreisen in den Monaten Juli und August sowie weitere 29 Prozent auf die anstehenden Herbstferien im September und Oktober. Besonders das Segment der sehr kurzfristigen Buchungen innerhalb von vier Wochen vor Reiseantritt generierte im Juni und Juli ein Umsatzvolumen von knapp 1,1 Milliarden Euro. Von diesen Last-Minute-Umsätzen wurden etwa 65 Prozent über Online-Plattformen der Reiseveranstalter und digitale Reiseagenturen abgewickelt. Diese Entwicklung schlägt sich in der Gesamtbilanz für die Sommersaison nieder: Der Online-Vertrieb steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent und hält nun einen Marktanteil von 46 Prozent. Der stationäre Vertrieb in Reisebüros verzeichnete hingegen im selben Zeitraum ein Minus von vier Prozent. Branchenanalysten führen das veränderte Buchungsverhalten auf eine Kombination aus Nachholeffekten und Preisbewusstsein der Konsumenten zurück. Da kurzfristige Angebote und Preisvergleiche im Internet schneller abrufbar sind, nutzen Verbraucher bevorzugt digitale Kanäle für spontane Entscheidungen. Dies setzt traditionelle Reisebüros unter Druck, ihre Beratungskompetenz stärker auf komplexe und höherpreisige Reiseformen auszurichten, da der reine Vermittlungsmarkt für Standard-Pauschalreisen zusehends in den digitalen Raum abwandert. Im Gegenzug zu den Zuwächsen im Sommergeschäft zeigt sich die Buchungslage für die kommende Wintersaison 2026/27 verhalten. Trotz eines Anstiegs

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Dämpfer für Hinterbliebene des Germanwings-Absturzes im Amtshaftungsprozess vor dem Landgericht Braunschweig

Mehr als elf Jahre nach der Flugkatastrophe in den französischen Alpen stehen rechtliche Fragen zur behördlichen Aufsicht und medizinischen Flugtauglichkeitsprüfung erneut im Zentrum eines Zivilgerichtsverfahrens. Vor dem Landgericht Braunschweig haben 30 Angehörige von Opfern eine Amtshaftungsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Die Kläger fordern ein zusätzliches Schmerzensgeld von jeweils bis zu 110.000 Euro und werfen dem Luftfahrt-Bundesamt vor, die Kontrollpflichten bei der flugmedizinischen Überwachung des Copiloten vernachlässigt zu haben. Zum Auftakt der verhandelten Klage am 28. August 2026 ließ das Gericht durchblicken, dass es von geringen Erfolgsaussichten ausgeht. Die juristische Auseinandersetzung offenbart anhaltende Meinungsverschiedenheiten über staatliche Aufsichtspflichten und den Schutz von Fluggästen. Der Vorwurf der unzureichenden flugmedizinischen Überwachung Die Klage stützt sich auf eine angebliche Pflichtverletzung des Luftfahrt-Bundesamtes mit Hauptsitz in Braunschweig. Nach Auffassung der Kläger hätte die Behörde aufgrund der vorliegenden psychiatrischen Vorerkrankungen des Copiloten intensiver prüfen oder dessen Flugtauglichkeitszeugnis aussetzen müssen. Der damals 27-jährige Co-Pilot hatte am 24. März 2015 den Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf vorsätzlich in ein Bergmassiv gesteuert. Bei dem Vorfall kamen alle 144 Passagiere sowie sechs Besatzungsmitglieder ums Leben, darunter 16 Schülerinnen und Schüler einer Schulklasse aus Haltern am See. Die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland sowie des Luftfahrt-Bundesamtes wies die Vorwürfe im Gerichtssaal zurück und beantragte die Abweisung der Klage. Die Behörde argumentiert, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gehandelt zu haben. Die Verantwortung für flugmedizinische Tauglichkeitsuntersuchungen liege bei den zugelassenen Fliegerärzten und den Luftfahrtunternehmen, während dem Amt keine konkreten Anhaltspunkte für eine akute Fremdgefährdung vorlagen. Rechtliche Abwägung

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French Bee nutzt Wet-Lease-Maschinen von Wamos Air während Streik des Kabinenpersonals

Die französische Langstrecken-Billigfluggesellschaft French Bee setzt während eines mehrtägigen Streiks ihres Kabinenpersonals auf Ersatzkapazitäten der spanischen Chartergesellschaft Wamos Air. Die Arbeitsniederlegung der Flugbegleiter hat am Donnerstag begonnen und soll nach Gewerkschaftsangaben bis zum 31. August andauern. Hintergrund des Ausstands sind festgefahrene Tarifverhandlungen, in denen die Arbeitnehmervertretungen höhere Grundgehälter, bessere Dienstplanregelungen sowie Anpassungen bei den Arbeitsbedingungen auf den Langstreckenverbindungen einfordern. Trotz des Streiks versucht die Fluggesellschaft, das reguläre Flugprogramm weitgehend aufrechtzuerhalten. Durch den Einsatz von Wamos-Air-Flugzeugen samt Besatzungen im Wege des sogenannten Wet-Lease sollen Flugstreichungen auf den stark frequentierten Routen minimiert werden. Dennoch treten im Streckennetz Beeinträchtigungen auf. Nach Angaben der Gewerkschaft musste ein für Freitag geplanter Kurs von Paris-Orly nach Los Angeles abgesagt werden. Hauptsächlich betroffen sind Verbindungen über den Atlantik sowie Strecken in die französischen Überseegebiete. Nach Gewerkschaftsschätzungen belaufen sich die Aufwendungen für die kurzfristige Anmietung der Wamos-Air-Maschinen und deren Personal auf rund acht Millionen Euro für die Dauer der Streikwoche. Luftfahrtbranchenkenner verweisen darauf, dass der Rückgriff auf externe Wet-Lease-Kapazitäten in Tarifauseinandersetzungen zwar die unmittelbaren Ausfallkosten reduziert, jedoch zu erheblichen operativen Zusatzbelastungen führt. Zudem stößt das Ausweichen auf fremde Fluggesellschaften bei den eigenen Beschäftigten auf Kritik und erschwert die Verhandlungen für eine finale Einigung. Der Tarifkonflikt fällt in eine Phase hoher Nachfrage im Urlaubsreiseverkehr der Sommermonate. French Bee, die zur Dubreuil-Gruppe gehört und ausschließlich Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A350 betreibt, steht unter Druck, die Flotte maximal auszulasten. Längere Arbeitskämpfe und die damit verbundenen Kosten für Ersatzkapazitäten belasten die Ertragslage des Low-Cost-Langstreckenanbieters, der in starkem Wettbewerb mit etablierten Netzwerk-Carriers auf

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Freischaltung des Sommerprogramms 2027 bei den Veranstaltermarken der Anex-Gruppe

Die Touristikgruppe Anex hat das Sommerprogramm für das Jahr 2027 für ihre vier Reiseveranstaltermarken freigeschaltet. Nach Unternehmensangaben sind derzeit bereits rund 60 Prozent der Unterkünfte im Gesamtportfolio für Buchungen zugänglich. Neben der schrittweisen Freischaltung des Hotelangebots verzeichnet die Unternehmensgruppe einen deutlichen Ausbau der Flugkapazitäten in der Mittelmeerregion außerhalb des Stammmarktes Türkei. Frühbucherrabatte sowie flexible Stornierungskonditionen sollen die Nachfrage in einem von veränderten Konsumgewohnheiten und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägten Marktumfeld stärken. Die kapazitäre Aufstockung erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs unter den europäischen Reiseveranstaltern um Flugkontingente und Hotelbetten. Umfang des Hotelportfolios und regionale Schwerpunkte Das Angebot der vier Konzernmarken Anex Tour, Bucher Reisen, Neckermann Reisen und Öger Tours umfasst im Endausbau rund 12.000 Hotels in 42 Zielgebieten. Zum Zeitpunkt der Freischaltung im Spätsommer 2026 ist davon ein Anteil von rund 60 Prozent über die Buchungssysteme verfügbar. Das Portfolio wird nach Angaben der Gruppe täglich um weitere Unterkünfte ergänzt. Der geografische Schwerpunkt des Angebots liegt weiterhin auf den etablierten Ferienzielen im Mittelmeerraum sowie in Nordafrika, darunter die Türkei, Spanien, Griechenland und Ägypten. Innerhalb des Zielgebiets Türkei, das historisch das Kerngeschäft der Gruppe bildet, erweitert der Spezialreiseveranstalter Öger Tours sein Angebot um Unterkünfte in der Region Riviera. Neu im Programm sind unter anderem das Aquamarin Side Resort, der Club Kastalia, das Yetkin Club sowie das Hotel Oleander. Ergänzend dazu sind bei allen vier Veranstaltermarken Unterkünfte bekannter Hotelketten wie der Delphin Hotels, des Miracle Resort Hotel und des Seashell Resort & Spa buchbar. Im Ägypten-Portfolio wurden für die Sommersaison 2027 erstmals das Fantazia Royal

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Zwischenfall bei der Landung eines Frachtflugzeugs auf dem Flughafen Los Angeles

Bei der Landung eines Frachtflugzeugs vom Typ Boeing 737-800 auf dem Los Angeles International Airport ist es am 26. August 2026 zu einer Havarie der Bremsanlage gekommen. Die Maschine der Fluggesellschaft Kalitta Charters II, die im Auftrag des Paketdienstes DHL unterwegs war, verzeichnete beim Ausrollen auf der Landebahn ein Blockieren der Radbremsen. In der Folge platzen vier Reifen des Hauptfahrwerks, woraufhin Funkenflug und kurzzeitige Flammenbildung am Fahrwerk entstanden. Die Maschine kam auf der Piste zum Stillstand und musste von den Einsatzkräften der Flughafenfeuerwehr gekühlt werden. Weder die Besatzung noch Personen am Boden kamen bei dem Vorfall zu Schaden. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration hat Ermittlungen zur Ursache der Fehlfunktion aufgenommen. Der Vorfall führte zu mehrstündigen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs auf der betroffenen Landebahn. Ablauf des Vorfalls auf der Landebahn 25L Das Frachtflugzeug befand sich unter der Flugnummer K5-1814 auf einem Routinflug vom Phoenix Sky Harbor International Airport nach Los Angeles. Die Landung erfolgte gegen 23:00 Uhr Ortszeit auf der Landebahn 25L. Nach dem Aufsetzen verlief der Ausrollvorgang zunächst ohne sichtbare Besonderheiten, bevor im Bereich des Hauptfahrwerks starke Rauchbildung einsetzte. Bildaufnahmen des Landevorgangs zeigten kurz darauf mehrere laute Geräusche durch das Platzen der Reifen sowie eine Entwicklung von Flammen und Funken unter dem Rumpf der Maschine. Die Besatzung meldete über den Sprechfunk an den Kontrollturm ein vermutetes Blockieren der Bremsen. Die Lotsen hielten den nachfolgenden Flugverkehr von der Piste fern und alarmierten die Rettungsdienste. Die Flughafenfeuerwehr traf nach dem Stillstand des Flugzeugs an der Einsatztelle ein und löschte den Brand im Bereich

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Flughafen Bremen setzt in der Herbstsaison auf Südeuropa und ein neues Italien-Ziel

Der Oktober verzeichnet am Flughafen Bremen traditionell die höchsten Passagierzahlen des Jahres. Hauptgrund für das steigende Fluggastaufkommen sind die im Herbst überschneidenden Schulferien in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen. Um die Nachfrage in der stärksten Buchungsphase des zweiten Halbinsels zu bedienen, bündeln die am Standort vertretenen Fluggesellschaften ihre Kapazitäten mit zahlreichen Verbindungen in Richtung Mittelmeer und Kanaren. Direkt nach dem Ende der Ferienperiode erweitert die Fluggesellschaft Ryanair das Angebot um ein weiteres Ziel im Süden Italiens. Das Flugprogramm während der Herbstferien konzentriert sich vor allem auf die spanischen und türkischen Urlaubsregionen. Die Route nach Mallorca wird ab Bremen von Ryanair, Sundair und Eurowings täglich bedient. Ergänzend bieten Ryanair und Sundair Flüge auf das spanische Festland nach Alicante und Málaga sowie auf die Kanareninsel Fuerteventura an. Im Türkeiverkehr steuern Sunexpress, Pegasus Airlines und Ajet die Standorte Antalya, Izmir und Bodrum an. Ergänzt wird das Streckennetz durch Verbindungen der Anbieter Sundair, Corendon Airlines und Freebird Europe nach Griechenland sowie Flüge der Ryanair an die kroatische Adriaküste. Am 25. Oktober, unmittelbar im Anschluss an die norddeutschen Herbstferien, nimmt Ryanair erstmals eine Direktverbindung vom Flughafen Bremen nach Lamezia Terme in Kalabrien auf. Die Flüge in den Süden Italiens sind zweimal wöchentlich im Flugplan vorgesehen. Mit dieser Streckeneinführung versucht der irische Low-Cost-Carrier, das Angebot abseits der klassischen Sommermonate zu stabilisieren und neue Nachfragepotenziale in der Region Nordwestdeutschland zu erschließen. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Stärkung von Saison- und Nischenrouten an Regionalflughäfen wie Bremen notwendig ist, um die Auslastung der Terminalinfrastruktur im gesamten Ganzjahresverlauf abzusichern.

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Die Austropop-Abendfahrten der DDSG Blue Danube zwischen Gastronomie und Unterhaltung

Die DDSG Blue Danube erweitert ihr Angebot an Themenschifffahrten auf der Donau regelmäßig um musikalische Schwerpunkte, zu denen auch die Austropop-Fahrten gehören. Bei diesem Veranstaltungsformat verbinden sich eine dreieinhalbstündige Schiffsreise entlang der Wiener Flusslandschaft, ein regionales Spezialitätenbüfett sowie eine Live-Show mit Bekannten Titeln der österreichischen Pop- und Rockgeschichte. Die Fahrten richten sich an ein breites Publikum, das die Kulisse des Wiener Strombereichs mit typischen Gerichten der Wiener Küche und einem Unterhaltungsprogramm kombinieren möchte. Das Passagierschiff dient dabei als schwimmende Eventlocation und Restaurantbetrieb zugleich. Als schwimmende Location für die Austropop-Themenfahrten dient in der Regel das Passagierschiff MS Admiral Tegetthoff, das zu den größeren Einheiten der Flotte der DDSG Blue Danube zählt. Das Schiff verfügt über weitläufige, voll klimatisierte Innenräume auf zwei Decks, in denen feste Tischreservierungen vorgenommen werden. Zudem bietet das großflächige Freideck Platz für den Aufenthalt an der frischen Luft während der Fahrt. Die Anlegestellen sowie das Schiff selbst weisen eine barrierefreie Zugänglichkeit auf. Nach dem Betreten des Schiffes erfolgt die Zuweisung der Tische durch das Servicepersonal, wobei zusammengehörige Buchungen an gemeinsamen Tischen platziert werden. Die Innenarchitektur ermöglicht von nahezu allen Plätzen aus einen freien Blick auf das Geschehen auf der Tanzfläche sowie auf die vorbeiziehende Uferlandschaft. Kulinarisches Konzept: Wiener Spezialitäten am Büfett Das gastronomische Programm der Austropop-Fahrt basiert auf einem warmen und kalten Büfett, das im Gesamtticketpreis enthalten ist. Die Zusammenstellung der Speisen orientiert sich an der traditionellen österreichischen und Wiener Küche. Im Vorspeisenbereich wird den Gästen eine Auswahl an klassischen Salaten und kalten Platten angeboten. Hierzu zählen unter

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Seebühne Mörbisch faszinierte mit „Ein Käfig voller Narren“

Die Seefestspiele Mörbisch präsentieren im Sommer 2026 den Musical-Klassiker Ein Käfig voller Narren (La Cage aux Folles) auf der berühmten Open-Air-Bühne am Neusiedler See. Das Werk von Jerry Herman und Harvey Fierstein, das auf dem gleichnamigen französischen Theaterstück von Jean Poiret basiert, gehört zu den weltweit erfolgreichsten Titeln des Musiktheaters. Unter der künstlerischen Leitung von Alfons Haider verwandelt sich die imposante Festspielkulisse im burgenländischen Mörbisch in einen glamourösen Nachtclub an der Côte d’Azur. Die Produktion kombiniert mitreißende Musik, aufwendige Choreo- und Kostümbilder sowie schauspielerischen Tiefgang, um die universellen Themen von Familie, Toleranz und Selbstbestimmung zu behandeln. Die Aufführungsserie erstreckt sich über die Monate Juli und August 2026 und richtet sich an ein breit gefächertes Publikum aus dem In- und Ausland. Die Seebühne Mörbisch als imposante Freilichtlocation Die Seebühne Mörbisch gilt als die größte Open-Air-Opertte- und Musicalbühne der Welt und bietet Platz für mehr als 6.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Gelegen direkt am Schilfgürtel des Neusiedler Sees im Burgenland, zeichnet sich die Location durch ihre unmittelbare Nähe zum Wasser und ihre Ausmaße aus. Seit Jahrzehnten bildet der See die natürliche Hintergrundkulisse für die Festspiele, die sich längst von der reinen Operettentradition hin zu modernen Musicalproduktionen entwickelt haben. Die Infrastruktur der Festspielstätte bietet modernste Bühnen- und Tontechnik, die speziell für die Anforderungen von Freilichtaufführungen konzipiert wurde. Großflächige LED-Wände, ausgeklügelte Lichtsysteme und maßgeschneiderte Mikrofonsysteme sorgen dafür, dass die Aufführungen auch in den hinteren Sitzreihen akustisch und visuell präzise wahrgenommen werden können. Neben der Zuschauertribüne umfasst das Areal ein umfangreiches Gastronomieangebot, barrierefreie Zugänge sowie großflächige

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