Jan Gruber

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Jan Gruber

Bundesverkehrsministerium plant Finanzabgaben für Fluggesellschaften bei Betankungsabweichungen

Das Bundesverkehrsministerium hat einen Gesetzentwurf zur Umgestaltung der regulatorischen Vorgaben im Luftverkehr vorgelegt, der finanzielle Sanktionen für Fluggesellschaften bei Abweichungen von vorgegebenen Betankungspraktiken vorsieht. Nach den Plänen der Bundesregierung soll eine Abgabe von 1.332 Euro pro Tonne Kerosin erhoben werden, wenn Luftfahrtunternehmen die Vorgabe missachten, mindestens 90 Prozent des für einen Flug benötigten Treibstoffs am jeweiligen Abflugort einzutanken. Dieser Satz gilt in gleicher Höhe für Airlines, welche die gesetzlich vorgeschriebenen Beimischungsquoten für alternative Flugkraftstoffe verfehlen. Mit diesem Gesetzentwurf, der Ende Juli 2025 den beteiligten Ressorts übermittelt wurde, setzt die Bundesregierung die Vorgaben der europäischen Verordnung ReFuelEU Aviation in nationales Recht um. Die Überwachung der Regelungen soll dem Luftfahrt-Bundesamt übertragen werden, das für diese Aufgaben zusätzliche Personalkapazitäten erhalten soll. Hintergrund der Betankungspraxis und ökonomische Anreize Die Zielrichtung des Gesetzentwurfs betrifft unter anderem das in der Luftfahrtbranche verbreitete Phänomen des sogenannten Tankering. Darunter wird die betriebliche Praxis verstanden, Flugzeuge am Herkunftsflughafen mit mehr Treibstoff zu betanken, als für die reine Flugstrecke bis zum Zielort erforderlich wäre. Fluggesellschaften nutzen diese Methode, um Preisunterschiede bei Kerosin an verschiedenen Zielorten auszunutzen oder um Aufpreise und lokale Abgaben an einzelnen Flughäfen zu umgehen. Durch das Mitführen von zusätzlichem Treibstoff erhöht sich jedoch das Gesamtgewicht des Luftfahrzeugs während des Fluges spürbar. Ein höheres Abfluggewicht führt zu einem veränderten Strömungswiderstand und erfordert eine höhere Triebwerksleistung, was wiederum den Treibstoffverbrauch pro geliefertem Sitzplatzkilometer ansteigen lässt. Der Entwurf des Bundesverkehrsministeriums sieht vor, diese ökonomischen Kalkulationen durch das Erheben der Abgabe finanziell zu korrigieren. Wenn der finanzielle Vorteil des günstigeren Kerosineinkaufs

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Zunahme von Phishing-Angriffen über Reiseplattformen: Cyberkriminalität belastet Unterkunftsbetreiber und Reisende

Im Bereich der Online-Reisebuchungen häufen sich Berichte über betrügerische Aktivitäten über etablierte Buchungsplattformen. Ein aktueller Fall betrifft eine Buchung über das Portal Booking.com für einen Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt Rom. Nach der Ankunft vor Ort stellten die gebuchten Kunden fest, dass sich an der angegebenen Adresse kein Hotel oder Apartment, sondern lediglich ein Seminarraum befand, in dem bereits andere betroffene Reisende warteten. Nach Angaben des Betreiberunternehmens Booking.com geht der Zwischenfall auf einen gezielten Phishing-Angriff auf das Nutzerkonto eines real existierenden Unterkunftsbetreibers zurück. Kriminelle verschafften sich dabei unberechtigten Zugriff auf das System des Partners, änderten die Kontaktdaten sowie Adressangaben und kontaktierten Gäste direkt über die interne Nachrichtenfunktion der Plattform, um Zahlungen außerhalb der regulären Systeme zu veranlassen. Der Fall verdeutlicht die Schnittstellenproblematik zwischen digitalen Vermittlungsportalen, dezentralen Partnerbetrieben und IT-Sicherheitssystemen in der globalen Touristikbranche. Abläufe und Ausmaß des Phishing-Vorfalls in Rom Der konkrete Vorfall wurde öffentlich bekannt, nachdem die Betroffene Julia Baylan, die auf der Plattform Instagram unter dem Namen beauty.by.juli auftritt, über die Geschehnisse berichtete. Nach der Regulären Buchung einer Unterkunft in Rom erhielten sie und ihr Ehemann über die offizielle Nachrichtenfunktion der Booking.com-App eine Aufforderung, Zahlungsdaten über einen externen Internetlink zu bestätigen oder erneut einzugeben. Da dieser Link aufgrund technischer Fehler nicht funktionierte, gaben die Betroffenen keine Kreditkartendaten ein, veranlassten jedoch vorsorglich eine Sperrung ihrer Zahlungskarten. Vor Ort in Rom zeigte sich das Ausmaß der Manipulation. Anstelle der in der Buchungsbestätigung ausgewiesenen Zimmer trafen die Reisenden an der Zieladresse auf einen Zweckraum. Dort befanden sich zeitgleich weitere Personen, die

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Boeing 777-9: Fluggesellschaften prüfen Ablehnung früher Fertigungslose

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing steht bei der Markfeinführung seines neuen Großraumflugzeugs vom Typ 777-9 vor weiteren betrieblichen Herausforderungen. Mehrere Erstkunden, darunter die arabische Fluggesellschaft Emirates sowie die Deutsche Lufthansa, äußern erhebliche Vorbehalte hinsichtlich der Übernahme von Maschinen aus den ersten Produktionsjahren. Betroffen sind rund 30 Einheiten der Baureihe 777-9, die bereits zwischen 2019 und 2021 gefertigt wurden und nach Ansicht der Abnehmer technisch nicht mehr dem aktuellen Serienstandard entsprechen. Während Emirates die Abnahme von zehn Maschinen aus diesem Fertigungslos bereits offiziell verweigert hat, verhandelt auch die Lufthansa über den Ausschluss sowie über Nachbesserungen und finanzielle Kompensationen für potenziell zu übernehmende Flugzeuge. Die Auslieferung der ersten Serienmaschinen an die deutsche Fluggesellschaft ist nach mehrjährigen Verzögerungen nunmehr für das Jahr 2027 vorgesehen. Ursachen der Qualitätsbedenken bei den frühen Fertigungslosen Die Entstehung der zur Disposition stehenden Flugzeuge fällt in eine Phase, in der das Zertifizierungsprogramm des Musters 777X durch Anpassungen der Zulassungsverfahren sowie durch Verzögerungen bei den Flugtests ins Stocken geriet. Zwischen 2019 und 2021 stellte der Hersteller im Werk Everett bereits Vor serien- und Frühausführungen für Kunden wie Emirates und Lufthansa her. Durch die langjährigen Verzögerungen im Zulassungsprozess haben sich jedoch konstruktive Details, Systemarchitekturen und Softwarestände weiterentwickelt. Fluggesellschaften verweisen darauf, dass eine spätere Umrüstung dieser früh gebauten Großraumflugzeuge auf den endgültigen Serienstand mit erheblichem technischem und finanziellem Aufwand verbunden wäre. Insbesondere die Angleichung von Verkabelungen, Steuerungssoftware und Kabinenschnittstellen an die aktuellen Vorgaben der Flugsicherheitsbehörden erfordert tiefgreifende Eingriffe in die Struktur. Für die Fluggesellschaften bedeutet der Betrieb von Maschinen, die vom Standard der

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Finanzielle Entwicklung bei Fraport: Internationales Geschäft kompensiert Stagnation am Standort Frankfurt

Der Flughafenbetreiber Fraport hat seine Zahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. In den ersten sechs Monaten stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent auf knapp 2,07 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 3,8 Prozent auf 582,3 Millionen Euro zu. Dagegen sank der Nettogewinn deutlich um 47,7 Prozent auf 51,6 Millionen Euro. Die Ursachen für diesen Ertragsrückgang liegen vor allem in gestiegenen Zinsaufwendungen und veränderten Abschreibungsregeln nach der Fertigstellung großer Terminalprojekte am Hauptstandort Frankfurt sowie am Flughafen Lima in Peru. Die verkehrliche Entwicklung zeigte im ersten Halbjahr eine klare Zweiteilung zwischen dem Heimatdrehkreuz und den internationalen Beteiligungen. Am Flughafen Frankfurt verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Passagierzahlen um 0,8 Prozent. Dies lag insbesondere an Streikmaßnahmen beim Hauptkunden Lufthansa, durch die rund 700.000 Passagiere betroffen waren, sowie an Kapazitätskürzungen infolge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten. Im Gegenzug verzeichneten die von Fraport betriebenen Standorte im Ausland spürbare Zuwächse, darunter Porto Alegre mit einem Plus von 19,2 Prozent, Ljubljana mit 14,7 Prozent sowie die Regionalflughäfen in Griechenland und Bulgarien. Die Steigerung des Konzernumsatzes resultierte in Frankfurt im Wesentlichen aus Anpassungen der Entgelte für Bodendienstleistungen, Infrastruktur und Flugbetrieb. Im Auslandsgeschäft trugen neben höheren Passagierzahlen auch tarifliche Anpassungen in Lima und Griechenland zum Zuwachs bei. Trotz der Halbierung des Nettogewinns bestätigte der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr 2026. Das EBITDA soll bis zu 1,5 Milliarden Euro erreichen, während das Passagieraufkommen in Frankfurt mit voraussichtlich 63,2 Millionen Fluggästen etwa auf dem Niveau des Vorjahres verharren

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Finanzielle Entwicklung bei El Al: Umsatzanstieg trotz politischer Spannungen und Sonderbelastungen

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Demnach stieg der Gesamtumsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 27 Prozent auf etwa 986 Millionen US-Dollar. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (EBITDAR) belief sich auf ungefähr 222 Millionen US-Dollar. Unterm Strich wies die Fluggesellschaft einen Nettogewinn von zirka 132 Millionen US-Dollar aus. In diesem Ergebnis ist ein geschätzter Verlust nach Steuern von etwa 55 Millionen US-Dollar enthalten, der direkt auf die operativen Einschränkungen im Zuge der Militäroperation „Roaring Lion“ zu Beginn des Quartals zurückgeht. Trotz der Sicherheitsrestriktionen und des stark reduzierten Flugbetriebs im April erholte sich das Passagieraufkommen in den Folgemonaten deutlich. Das Angebot an verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) lag im zweiten Quartal um neun Prozent über dem Vorjahreswert. Die Auslastung der Maschinen erreichte im Gesamtquartal durchschnittlich 90 Prozent, nachdem sie im Juni wieder auf 94 Prozent angestiegen war. Das Vorverkaufsvolumen erreichte mit etwa 1,4 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand, woraufhin die Unternehmensleitung für das dritte Quartal ein weiteres Kapazitätswachstum von sechs bis zehn Prozent prognostiziert. Die Geschäftszahlenspiegeln die Sonderrolle von El Al auf den internationalen Flugrouten wider. Da viele ausländische Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Tel Aviv im Zuge von regionalen Konflikten und Sicherheitswarnungen temporär ausgesetzt oder reduziert haben, konzentrierte sich die Nachfrage von Passagieren und Fracht verstärkt auf den nationalen Carrier. Zur Erweiterung des Streckennetzes übernahm das Unternehmen im laufenden Jahr weitere Flugzeuge des Typs Boeing 737 und setzt die Modernisierung der Großraumflotte vom Typ Boeing 777 fort. Zudem wurde

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National Airlines absolviert Nonstopflug von Schottland nach Australien mit einer Boeing 777F

Die US-amerikanische Fracht- und Charterfluggesellschaft National Airlines hat am 4. August 2026 einen der längsten kommerziellen Frachtflüge in der Geschichte der Luftfahrt durchgeführt. Unter der Flugnummer NCR820 legte ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 777F die Strecke vom schottischen Flughafen Glasgow-Prestwick zum Melbourne Airport in Australien ohne Zwischenstopp zurück. Die zurückgelegte Distanz betrug 9.850 Nautische Meilen, was etwa 18.240 Kilometern entspricht. Der Flug, der im Auftrag des britischen Luftfahrtdienstleisters Golden Aviation stattfand, dauerte insgesamt 19 Stunden und 24 Minuten. Anlass der Mission war der Transport eines dringend benötigten Ersatzteils für ein am Boden stehendes Passagierflugzeug. Der Frachtflug reiht sich in eine Serie von Langstreckenrekorden ein, die in den vergangenen Wochen den Flughafen Melbourne als Ziel- und Startpunkt betrafen. Flugverlauf und Frachtauftrag von Prestwick nach Melbourne Der Frachtflug nahm am 4. August 2026 kurz nach Mitternacht Ortszeit am Flughafen Glasgow-Prestwick seinen Anfang. Die Flugroute führte von Schottland aus in östlicher Richtung über Deutschland und Osteuropa, passierte den Luftraum über der Türkei und dem Iran und schwenkte anschließend über Tadschikistan nach Süden ab. Im weiteren Verlauf überquerte das Flugzeug Pakistan, Indien, Singapur und Indonesien, ehe der australische Kontinent erreicht wurde. Die Landung erfolgte am 5. August 2026 um 4:52 Uhr Ortszeit am Melbourne Airport. Der Transportauftrag diente der Behebung einer technischen Störung an einer Boeing 787-8 Dreamliner der australischen Low-Cost-Fluggesellschaft Jetstar. Das Passagierflugzeug mit dem Kennzeichen VH-VKF stand seit dem 25. Juli 2026 am Boden. An Bord der Boeing 777F befanden sich Austauschkomponenten für den Schubumkehr-Mechanismus der GEnx-Triebwerke. Der Abflugort Prestwick wurde gewählt,

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Digitalisierung der Einreiseverfahren: Ägypten startet Testphase für elektronisches Visum bei der Ankunft

Das ägyptische Tourismus- und Antiquitätenministerium hat gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Ministerium für Zivilluftfahrt eine grundlegende Umstellung der Einreiseformalitäten eingeleitet. Seit dem 1. August läuft am internationalen Flughafen Kairo eine erste Testphase zur Ersetzung der bisherigen physischen Visamarken durch ein digitales System mit QR-Code. Das Pilotprojekt umfasst die Terminals 1, 2 und 3 sowie das Seasonal Terminal des Hauptstadtflughafens. Einreisende, die Anspruch auf ein Visum bei der Ankunft haben, sind nun verpflichtet, vor der Passkontrolle einen solchen digitalen Nachweis zu beziehen. Die Beantragung des QR-Codes kann im Vorfeld über ein Online-Portal, über eine offizielle Mobilanwendung oder direkt nach der Landung an neu installierten Selbstbedienungsautomaten in den Ankunftshallen erfolgen. Der zugestellte Code muss den Grenzbehörden digital auf einem mobilen Endgerät oder als Papierausdruck vorgelegt werden. Die Gebühren belaufen sich auf 30 US-Dollar für das Visum zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 6 US-Dollar. Der ausgestellte QR-Code besitzt ab Ausstellung eine Gültigkeit von sieben Tagen; eine Erstattung bei Nichtnutzung ist ausgeschlossen. Um Engpässe während der Einführungsphase zu vermeiden, bleibt der Erwerb an den Bankschaltern im Flughafen vorerst weiterhin möglich, ebenso behalten bereits gekaufte klassische Visamarken vorübergehend ihre Gültigkeit. Für Reiseveranstalter und Gruppenreiseagenturen erfordert die Neuregelung technische Umstellungen im Abrechnungsverfahren. Der Sammelerwerb von QR-Codes für Reisegruppen ist nur über spezielle Bezahlkarten möglich, die von der National Bank of Egypt oder der Banque Misr ausgestellt werden. Das ägyptische Technologieunternehmen CYshield übernimmt die technische Betreuung des Systems vor Ort. Nach Abschluss der zeitlich noch nicht näher definierten Testphase in Kairo ist vorgesehen, das Verfahren schrittweise an

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Wizz Air eröffnet Basis am Flughafen Palermo

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat am Flughafen Palermo Falcone Borsellino auf Sizilien eine neue Operationsbasis eröffnet. Zur Inbetriebsetzung am 3. August stationierte das Unternehmen zunächst zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo am Standort. Aufgrund der Buchungsentwicklung kündigte die Fluggesellschaft an, bereits Anfang September ein drittes Flugzeug dauerhaft in Palermo zu stationieren. Mit dieser Kapazitätserhöhung beabsichtigt die Airline, das Flugangebot ab Sizilien auf 18 Verbindungen in 13 Länder auszuweiten und das jährliche Sitzplatzangebot am Standort auf über 1,3 Millionen Plätze zu steigern. Mit der Vergrößerung der Flotte in Palermo erweitert Wizz Air das Streckennetz um direkte Verbindungen nach Rom-Fiumicino, Barcelona, Prag, Marrakesch, Dortmund und Pisa. Durch diese Routen übernimmt die Fluggesellschaft auf einzelnen Strecken wie nach Prag oder Dortmund die Rolle des einzigen Anbieters von Direktflügen. Der Flughafenbetreiber GESAP verspricht sich von dem Schritt eine gestärkte Anbindung der Region an europäische Märkte. Nach Angaben der Fluggesellschaft entstehen durch die Feststationierung der drei Maschinen rund 120 direkte Arbeitsplätze im operativen Flugbetrieb sowie weitere Beschäftigungseffekte im Umfeld der Flughafenlogistik und des regionalen Tourismussektors. Die Eröffnung der Basis in Palermo fügt sich in die Kapazitätsaufstockung von Wizz Air auf dem italienischen Markt ein. Die Fluggesellschaft betreibt im Jahr 2026 insgesamt sieben Basen in Italien, darunter an den Standorten Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino, Neapel, Catania, Turin und Venedig. Für die Sommersaison 2026 erweiterte die Airline ihr Sitzplatzangebot in Italien auf über 20 Millionen Plätze, was einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Ziel dieser Maßnahmen ist der Ausbau des Marktanteils sowohl im italienischen Inlandsverkehr als auch auf

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Flughafen Kopenhagen verzeichnet Passagierplus im Juli 2026

Der Flughafen Kopenhagen hat im Juli 2026 insgesamt 3,453 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wie die Betreibergesellschaft mitteilte, machten internationale Fluggäste rund zwei Drittel des Gesamtaufkommens aus, während der verbleibende Teil auf Dänen entfiel, die ins Ausland reisten oder aus dem Urlaub zurückkehrten. Das Wachstum im Sommerreiseverkehr ist vor allem auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Mittelmeerzielen sowie ein steigendes Interesse an Nordeuropa zurückzuführen. Spanien behauptete sich erneut als das meistgefragte Reiseziel ab Kopenhagen. Rund 294.000 Passagiere flogen auf Direktverbindungen zu einer der zwölf angeflogenen spanischen Destinationen, wobei Strecken nach Málaga, Mallorca und Barcelona besonders stark frequentiert waren. Das stärkste relative Wachstum verzeichnete Italien mit einem Plus von elf Prozent auf 263.000 Passagiere. Zusammen mit Griechenland, der Türkei und Frankreich machten diese fünf Mittelmeerländer mit 1,1 Millionen Passagieren rund ein Drittel des gesamten Passagieraufkommens im Juli aus. Ergänzend zum Auslandsreiseverkehr der dänischen Bevölkerung verzeichnete der Flughafen einen leichten Anstieg bei den Einreisen aus Südeuropa. Die Flughafenleitung führt dies unter anderem auf das Phänomen der sogenannten „Coolcations“ zurück, bei denen Reisende aus südeuropäischen Ländern gemäßigten Sommer-Temperaturen in Nordeuropa den Vorzug geben. Dänische Tourismusdaten belegen, dass die Übernachtungszahlen von Besuchern aus Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 um drei Prozent gestiegen sind. Trotz der stabilen Verkehrszahlen stehen europäische Drehkreuze wie Kopenhagen vor operativen Herausforderungen. Das hohe Fluggastaufkommen in den Sommermonaten belastet die Kapazitäten bei der Passagierabfertigung und der Gepäcklogistik. Zudem hängt das weitere Wachstum des Standorts stark

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Frequenzerhöhung im Regionalverkehr: Air Serbia baut Flugangebot zwischen Belgrad und Wien aus

Die serbische Nationalfluggesellschaft Air Serbia plant im kommenden Winterflugplan 2026/2027 eine Aufstockung ihrer Flugfrequenz auf der Verbindung zwischen den Hauptstädten Belgrad und Wien. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, soll die Strecke künftig mit bis zu 18 wöchentlichen Umläufen bedient werden. Das bedeutet eine Ausweitung um einen wöchentlichen Flug gegenüber den ursprünglichen Planungen sowie eine Steigerung im Vergleich zur vorausgegangenen Winterperiode, in der wöchentlich zwischen 14 und 16 Rotationen durchgeführt wurden berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Auf der Kurzstrecke zwischen dem Flughafen Belgrad-Nikola Tesla und dem Flughafen Wien-Schwechat setzt Air Serbia überwiegend Turboprop-Maschinen des Typs ATR 72-600 ein. Die Aufstockung spiegelt die anhaltende Nachfrage nach Verbindungen zwischen Österreich und Serbien wider, die sowohl durch den Geschäfts- und Eintragsverkehr als auch durch den Städtetourismus und den Besuch von Verwandten geprägt ist. Neben Air Serbia bedienen auch andere Fluggesellschaften wie Austrian Airlines die Strecke im Linienverkehr. Die Kapazitätserweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer kontinuierlichen Modernisierung der Regionalflotte von Air Serbia. Die serbische Fluggesellschaft hat in den vergangenen Jahren mehrere gebrauchte und neue Turboprop-Maschinen beschafft, um die Frequenzen auf kürzeren Strecken im Balkanraum und nach Mitteleuropa flexibler zu gestalten. Der Einsatz von Turboprop-Flugzeugen ermöglicht der Airline eine höhere Flugdichte bei überschaubarem Sitzplatzangebot pro Einzelflug. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Wahl von Turboprop-Maschinen wie der ATR 72-600 auf Strecken dieser Distanz mit längeren Flugzeiten im Vergleich zu Strahlflugzeugen verbunden ist. Zudem hängt die Rentabilität des dichteren Flugplans maßgeblich davon ab, ob die Auslastung auch in den gewöhnlich schwächeren Reisemonaten des Winters auf einem stabilen Niveau gehalten werden kann.

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