Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings Discover: Vereinigung Cockpit nimmt Angebot an

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nimmt das Angebot der Lufthansa-Geschäftsleitung bezüglich der Tochtergesellschaft Eurowings Discover in Tarifverhandlungen zu treten an. Die Arbeitnehmervertreter begrüßen den Vorstoß. „VC und der Lufthansa-Konzern sind jetzt auf dem Weg in eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft. Ich bin zuversichtlich, dass es uns in Verhandlungen auf Augenhöhe gelingt, gemeinsam kreative Lösungen zum Wohle der Beschäftigten und der Firma zu finden – gerade in schwierigen Zeiten wird dies ein Stabilisierungsfaktor sein. Besonders positiv ist die nun angestoßene Entwicklung für die Kolleginnen und Kollegen bei Eurowings Discover, denn Tarifverträge bedeuten Sicherheit, Planbarkeit und Stabilität für die Beschäftigten. Ich freue mich, dass meine Ankündigung aus dem vergangenen Jahr, dass wir Eurowings Discover tarifieren werden, nun realisiert wird“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. Lufthansa hatte der VC angeboten in Tarifverhandlungen bezüglich EW Discover zu treten. Gleichzeitig hat man das Projekt „Cityline 2“ auf Eis gelegt. Näheres dazu in diesem Artikel.

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Flughafen Ljubljana hofft auf starke Chartersaison

Im Winterflugplan 2022/23 ist das Linienflugangebot ab dem slowenischen Hauptstadt-Airport Ljubljana nicht sonderlich umfangreich. Die Geschäftsleitung hofft daher auf einen möglichst guten Anklang der Charterflüge. Von verschiedenen Tour Operators werden Destinationen in der Türkei, Spanien, Malta und Ägypten angeboten. Weiters gibt es Flüge nach Lappland, Madeira, Albanien und die Azoren. Der Anteil der Charterflüge lag im bisherigen Jahresverlauf bei etwa 15,3 Prozent und damit höher als an anderen Flughäfen in der Region. Fraport strebt an, dass man diesen Prozentsatz bis Ende dieses Jahres auf 20 Prozent steigert. Im Linienbereich muss der slowenische Hauptstadtflughafen einen weiteren Rückschlag verzeichnen. Transavia wird die Amsterdam-Flüge bis zumindest 22. November 2022 ausgesetzt lassen. Auch danach will man die Route nicht durchgehend bedienen. Man will dann über Weihnachten und Neujahr dreimal wöchentlich fliegen ehe die Route per 8. Jänner 2023 wieder eingestellt wird. Derzeit ist die neuerliche Wiederaufnahme per 2. Feber 2023 geplant, wobei unklar ist, ob der Termin halten wird. Ab dem nahegelegenen Klagenfurt wird man im Winter 2022/23 wieder Flüge nach Rotterdam anbieten.

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Mit A321XLR: Frontier prüft Europa-Langstreckenflüge

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines kann sich den Einstieg ins Langstreckengeschäft vorstellen. Dem Unternehmen schweben dabei Destinationen in Europa, Südamerika und im Bundesstaat Hawaii vor. Frühestens ab dem Jahr 2026 könnte der Lowcoster auf die Langstrecke gehen, denn dann wird man die ersten Airbus A321XLR geliefert bekommen. Geschäftsführer Barry Biffle kündigte an, dass man das Vorhaben intensiv prüft, jedoch hat man noch keine konkreten Entscheidungen zu möglichen Zielen getroffen. Laut CH-Aviation.com soll sich der Manager aber dahingehend geäußert haben, dass unter anderem Shannon eines der möglichen Ziele sein könnte. Man will auch Airports, die bereits im Streckennetz enthalten sind, auf längeren Routen miteinander verbinden. Dabei soll es sich beispielsweise um die U.S.-Westküste und die Karibik handeln. Das internationale Streckennetz von Frontier umfasst derzeit nur zehn Ziele in Mexiko, Jamaika, der Dominikanischen Republik, Guatemala, El Salvador und den Bahamas. Auf der Langstrecke will man dem aktuellen Stand der Dinge nach keine Einheitskabine anbieten. Derzeit klärt das Unternehmen ab, ob man an Bord der A321XLR zumindest einige Sitze mit mehr Beinfreiheit haben wird. Auch denkt man darüber nach eine Premium-Klasse einzuführen, jedoch sind die Würfel noch nicht gefallen.

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Belavia nimmt Dubai-Flüge wieder auf

Die weißrussische Fluggesellschaft Belavia nimmt ab Dezember 2022 wieder Kurs auf Dubai. Der Carrier pausiert diese Route seit Mai 2022. Ab 1. Dezember 2022 will man vorerst zweimal pro Woche mit Boeing 737-Max-8 fliegen. Belavia-Flug B2717 soll jeweils um 2 Uhr 30 Ortszeit in Minsk abheben und Dubai gegen 9 Uhr 50 erreichen. Der Rückflug soll als B2718 um 10 Uhr 50 starten und die Hauptstadt von Belarus gegen 16 Uhr 15 erreichen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Boeing 737-Max-8 durchgeführt werden. Ebenso wird man den Betrieb der Strecke Minsk-Schardscha fortführen. Diese Route wird einmal täglich bedient. Als Fluggerät kommen hier sowohl Boeing 737-800 als auch B737-Max-8 zum Einsatz. Aufgrund internationaler Sanktionen ist das internationale Streckennetz der weißrussischen Airline stark geschrumpft und befindet sich momentan im Wiederaufbau, jedoch ausschließlich in Länder, die den Staat bzw. Belavia nicht mit Sanktionen belegt haben.

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Paraguay hat Corona-Einreiseregeln abgeschafft

Mittlerweile gibt es nur noch wenige Staaten, die bei der Einreise auf die Vorlage von Dokumenten wie Impf-, Test- oder Genesungsnachweis bestehen. Zuletzt hat auch Paraguay die Corona-Einreiseregeln abgeschafft. Bislang mussten Personen, die keinen Wohnsitz in diesem Land haben, den so genannten 3G-Nachweis erbringen. Die Regierung hat diese Vorschrift abgeschafft. Allerdings wurde gleichzeitig vom Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass man im Zuge der üblichen Passkontrollen auch weiterhin den Impfstatus erfasst. Die Angabe, ob man geimpft ist oder nicht, soll mehr oder weniger freiwillig sein. Sie diene lediglich der Beobachtung der Entwicklung von Covid-19. Guillermo Sequera, zuständiger Generaldirektor im Bereich Gesundheitsüberwachung, stellte klar, dass der 3G-Nachweis komplett entfällt und man auch ohne Impfung, Test oder Genesung wieder normal einreisen kann. Sollte man aufgrund seiner Staatsbürgerschaft ein Visum benötigen, so braucht man dieses auch weiterhin. Die Änderung betrifft lediglich die speziellen Einreisevorschriften, die rund um Corona erlassen wurden.

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Auch Heston Airlines bringt Malta-Ableger an den Start

Erst im Vorjahr hat die litauische Charterfluggesellschaft Heston Airlines den Betrieb aufgenommen. Nun hat man auf Malta einen Ableger gegründet, der im ersten Quartal 2023 an den Start gehen soll. Damit hat sich abermals ein Luftfahrtunternehmen für einen Flugbetrieb mit Sitz im Inselstaat entschieden. Derzeit ist Heston Airlines auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Der Carrier mit Sitz in Vilnius wurde im Jahr 2020 gegründet und führte im Vorjahr den ersten kommerziellen Flug durch. Derzeit besteht die Flotte aus fünf Airbus A320 und drei Airbus A330-200. Weiters lässt man AirExplore mit einer Boeing 737-800 für sich fliegen. Auf Malta hat Heston eine Tochtergesellschaft gegründet, die sich laut Mavio News im Zulassungsprozess als Fluggesellschaft befindet. Mit der Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für das erste Quartal 2023 gerechnet. Derzeit ist noch offen welche Maschinen die Neugründung betreiben wird. In den letzten Monaten sind zahlreiche neue Anbieter mit Sitz auf Malta an den Start gegangen. Beispielsweise handelt es sich um Eurowings Europe, Wizz Air Malta, Sparfell Malta und einige weitere. Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp baut derzeit einen Ableger auf, der im Sommerflugplan 2023 mit bis zu 19 Maschinen unterwegs sein soll. Derzeit wird erwartet, dass SkyUp MT in Kürze AOC und Betriebsgenehmigung erhalten wird.

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Offene Bewerbertage: Emirates sucht wieder Flugbegleiter in Wien

Die Fluggesellschaft Emirates sucht in Wien wieder nach neuen Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man im November 2022 zwei Bewerbertage, die im Mercure Hotel nahe dem Westbahnhof abgehalten werden. Der Carrier lädt Interessierte am 2. und 22. November 2022 jeweils ab 9 Uhr 00 dazu ein sich über Beschäftigungsmöglichkeiten bei Emirates Airline zu informieren. Die Veranstaltungen werden im Mercure Hotel, Felberstraße 4, 1150 Wien abgehalten. Das Hotel befindet sich nahe dem Wiener Westbahnhof. Gesucht werden Personen, die sich für den Job als Flugbegleiter bei Emirates interessieren. Zunächst kann man sich über die verschiedenen Möglichkeiten und das Unternehmen informieren. Anschließend hat man die Möglichkeit sich direkt vor Ort zu bewerben. Wer überzeugt, wird zu einem finalen Bewerbungsgespräch eingeladen und erhält die Chance auf eine direkte Anstellung. Alle, die in die engere Wahl kommen, werden noch am selben Tag über die Termine für weitere Interviews informiert. Emirates Airline bittet potentielle Bewerber folgende Unterlagen mitzubringen: Aktueller Lebenslauf in englischer Sprache sowie ein Passfoto nach den üblichen Kriterien für Reisepässe. Es besteht die Möglichkeit, dass man sich über das Karriereportal von Emirates vorab anmeldet. Dies ist aber nicht erforderlich, da man auch spontan kommen kann.

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Podgorica: Air Montenegro leidet unter hohen Spritkosten

Die Fluggesellschaft Air Montenegro hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von rund 1,6 Millionen Euro eingeflogen. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man ein verkleinertes Streckennetz an. Die Ursache für den Fehlbetrag sieht das Management des Carriers mit Sitz in Podgorica in den deutlich gestiegenen Treibstoffkosten. Man argumentiert unter anderem, dass im Vergleich mit dem Vorjahr die Ausgaben um 4,1 Millionen Euro gestiegen sind. Hätte man diesen Effekt nicht gehabt, so hätte man schwarze Zahlen eingeflogen. Die Gesamtausgaben für Treibstoff in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres beziffert Air Montenegro mit 4,1 Millionen Euro. Weiters fügte das Management hinzu, dass es sich um rund ein Drittel der Gesamtausgaben handeln soll. Auf das Ergebnis soll sich auch negativ ausgewirkt haben, dass man nicht an den Vorgänger Montenegro Airlines anknüpfen konnte, sondern so ziemlich alles neu aufbauen musste. Das schließt auch Vertriebsverträge ein. Vier Strecken im Winterflugplan 2022/23 In den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 hatte Air Montenegro etwa 300.000 Passagiere an Bord. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt Trade Air gelegentlich im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit einem Airbus A320 für den Carrier aus Podgorica. Im Winterflugplan 2022/23 plant man drei Destinationen auf eigene Rechnung zu bedienen. Diese werden ab Tivat und der Hauptstadt Montenegros angeboten. Dabei handelt es sich ab Podgorica um eine Route nach Belgrad, die bis zu zweimal täglich bedient werden soll. Ljubljana will man im Winter 2022/23 bis zu viermal pro Woche ansteuern. Die Anzahl der

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Sommer 2023: Play nimmt Kurs auf Athen

Die isländische Billigfluggesellschaft Play beabsichtigt ab 2. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Athen aufzunehmen. Diese soll mit dem Maschinentyp Airbus A320neo bedient werden. Zunächst sollen zwei Umläufe pro Woche angeboten werden. Die Hinflüge werden als OG590 an den Verkehrstagen Montag und Freitag durchgeführt. Keflavik wird dabei gegen 6 Uhr 00 verlassen. Die Landung in der griechischen Hauptstadt soll jeweils gegen 14 Uhr 50 erfolgen. Zurück geht es jeweils am Folgetag um 10 Uhr 00. Die Rückkunft in Island ist jeweils für 13 Uhr 20 geplant. Der Konkurrent Neos wird im November 2022 einen einzelnen Charterflug für einen Veranstalter ab Keflavik durchführen. Dieser führt unter der der Flugnummer NO5920 nach Punta Cana. Derzeit ist geplant, dass eine Boeing 737-800 eingesetzt werden soll. Zurück geht es am 4. Dezember 2022. Derzeit handelt es sich um einen Einzelcharter, d.h. es sind keine weiteren Flüge geplant.

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Iran Air stockt Wien und Rom auf

Die Fluggesellschaft Iran Air plant im Winterflugplan 2022/23 die Frequenzen zwischen Teheran und Wien sowie Rom aufzustocken. Auf beiden Strecken soll ein zusätzlicher wöchentlicher Umlauf hinzugefügt werden. Die österreichische Bundeshauptstadt soll ab 21. Dezember 2022 zweimal wöchentlich angesteuert werden. Am Verkehrstag Dienstag sollen Maschinen des Typs Airbus A321 eingesetzt werden. An Samstagen will man mit A310-300 fliegen. Die italienische Hauptstadt Rom soll mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 ebenso auf zwei Umläufe pro Woche aufgestockt werden. Diese sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Auf dieser Route ist der Einsatz von Airbus A321 geplant.

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