Jan Gruber

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Jan Gruber

EU-Kommission bewilligt Unterstützung für Flughafen Zagreb

Die kroatische Regierung hat seitens der EU-Kommission grünes Licht für eine Beihilfemaßnahme zu Gunsten des Betreibers des Hauptstadtflughafens Zagreb bekommen. Das Volumen beträgt 14,3 Millionen Euro und soll für den Zeitraum von 19. März bis 30. Juni 2020 entschädigen. Geld wird aber keines fließen, denn es erfolgt eine Aufrechnung mit der Konzessionsgebühr, die die Zagreb Airport International Company zu entrichten hat. Der Staat wird diese um 14,3 Millionen Euro kürzen und die Summe abschreiben. Damit bekommt der Airport zwar keine Finanzmittel überwiesen, muss jedoch weniger an die Regierung bezahlen.

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Neue Ultra-Kurzstrecke: Lot nimmt Lublin-Warschau auf

Während beispielsweise in Deutschland oder Österreich politische Stimmung gegen Ultrakurzstrecken-Flüge gemacht wird und auf die Schiene verlagert werden soll, nimmt die polnische Lot am 28. April 2023 eine weitere sehr kurze Inlandsverbindung auf. Der Carrier wird ab diesem Termin sechsmal wöchentlich zwischen Lublin und Warschau-Chopin fliegen. Damit wird bindet man die zuerst genannte Stadt an das Drehkreuz an. Geflogen werden soll täglich, außer an Sonntagen, in beide Richtungen. Die Entfernung zwischen den beiden Airports beträgt in etwa 163 Kilometer (Luftlinie).

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Bombendrohung gegen Air-China-Flug über Deutschland

Aufgrund einer Bombendrohung wurde am 15. Dezember 2022 der Air-China-Flug CA617 auf dem Weg von Chengdu nach Paris-CDG über Deutschland, Belgien und Frankreich von Kampfjets eskortiert. Der Betreiber einer Website hatte die Drohung erhalten und sich unverzüglich an die französische Exekutive gewandt. Zunächst stiegen in Rostock-Laage zwei Kampfjets der deutschen Luftwaffe auf. Diese eskortierten den Airbus A330-300 mit der Registrierung B-8383 bis zur belgischen Luftraumgrenze. Hier übernahmen die Belgier ehe dann die französischen Streitkräfte eskortierten. Das Langstreckenflugzeug konnte sicher in CDG landen und wurde anschließend umfassend untersucht. Der Betreiber einer Homepage erhielt in einem Kommentar-Posting die Information, dass sich auf Air-China-Flug CA617 zumindest eine Bombe befinden soll. Vorsorglich wandte er sich unverzüglich an die Gendarmerie, die aus Sicherheitsgründen die theoretisch mögliche Bedrohung an die Flugsicherung und das Militär weitergeleitet hat. Der Airbus A330-300 wurde dann von den Streitkräften von Deutschland, Belgien und Frankreich bis zur Landung in Paris eskortiert. Eine umfangreiche Überprüfung hat ergeben, dass kein Sprengsatz an Bord war und somit keine Bedrohung vorliegt. Die französische Polizei will nun den Verursacher ausfindig machen. Den Betreiber der Homepage, der vorsorglich die Exekutive eingeschaltet hat, erwartet aber kein Strafverfahren, da dieser laut Erklärung der Gendarmerie vorbildlich gehandelt habe und nach dem Grundsatz „Safety First“ habe man alle notwendigen Schritte eingeleitet.

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Flughafen Graz will kleinen Teil des ehemaligen Fliegerhorst Nittner „einverleiben“

Vor einigen Jahren wurde der einstige militärische Bereich des Grazer Flughafens aufgelassen. Bislang war die Nachnutzung noch vollkommen offen. Nun hat der Airport beantragt, dass ein Teil des Areals des einstigen Fliegerhorsts Nittner in den zivilen Flugplatz einbezogen werden soll. Auch wenn es einen bestehenden Taxiway zwischen dem einstigen militärischen Bereich und dem Flughafen Graz-Thalerhof gibt, ist der ehemalige Fliegerhorst Nittner rein formell kein Zivilflugplatz. Konkret bedeutet das, dass die dortigen Liegenschaften und die Infrastruktur derzeit gar nicht fliegerisch genutzt werden dürfen. Genau das will der Grazer Flughafen ändern und hat beim Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie den formellen Antrag gestellt, dass die bestehende Zivilflugplatz-Bewilligung dahingehend geändert werden soll, dass ein Teil des ehemaligen militärischen Bereichs einbezogen ist. Konkret bedeutet das, dass bei positiver bescheidmäßiger Feststellung die ehemals militärische Infrastruktur dann zivil, beispielsweise von der General Aviation, genutzt werden kann. Auch wenn es in diesem Bereich einst Militärluftfahrt gab, muss zunächst das Verkehrsministerium grünes Licht für die zivile Nutzung geben. Konkret soll das Areal des Grazer Flughafens so erweitert werden, dass der einstige Fliegerhorst Nittner von der Zivilflugplatz-Bewilligung ebenfalls umfasst ist. Das ist ein bürokratischer Aufwand, denn laut Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung handelt es sich um ein so genanntes Großverfahren. „Es ist beabsichtigt ein 7.255 Quadratmeter großes Areal des ehemaligen Militärflugplatzes Graz Thalerhof (Fliegerhorst Nittner) in das Flughafenareal miteinzubeziehen. Die vorgesehene Zivilflugplatzerweiterung liegt auf den Grundstücken 35/2, 35/4, 35/5 und 103/3 in der Katastralgemeinde 63286 Thalerhof. Auf dem Erweiterungsareal sollen ein ca. 5.655 Quadratmeter

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Moskau: Aeroflot stockt Hurghada und Sharm el Sheik auf

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot beabsichtigt mit Wirksamkeit zu Ende Dezember 2022 die Frequenzen zwischen Moskau- Sheremetyevo und Hurghada sowie Sharm el Sheik zu erhöhen. Das erstgenannte Ziel in Ägypten will der Carrier künftig zehnmal wöchentlich ansteuern. Als Fluggerät sollen Boeing 737 und Airbus A330 eingesetzt werden. Nach Sharm el Sheik soll es künftig ebenfalls zehnmal wöchentlich gehen. Auch auf dieser Route will man mit den beiden zuvor genannten Mustern fliegen. Die Aufstockungen werden ab 24. Dezember 2022 wirksam.

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SAS stockt Kopenhagen-Shanghai auf

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat am Freitag die Frequenzen zwischen Kopenhagen und Shanghai (Pu Dong) aufgestockt. Der Carrier bietet nun zwei wöchentliche Flüge zwischen den beiden Städten an. Im Regelfall setzt man Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 ein. Die Durchführung der Flüge in Richtung China erfolgt jeweils an Dienstagen und Freitagen. Zurück nach Dänemark geht es an Donnerstagen und Sonntagen.

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OMV übernimmt Treibstoffversorgung in Klagenfurt

Mit Jahresende zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Ab 1. September 2022 sind Kerosin und Co bei der OMV erhältlich. Die Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH übernimmt das Tanklager und wird Flugbenzin-Anbieter für die ortsansässigen Luftfahrzeuge. „Es ist uns ein Anliegen, höchste Servicequalität auch im Bereich der Betankung anzubieten“, erklärt Airport-Geschäftsführer Nils Witt. „Mit der OMV haben wir einen renommierten und verlässlichen Partner gefunden, der über internationale Erfahrung in diesem Bereich „Aviation“ verfügt!“ Die OMV war erfolgreich aus der Ausschreibung hervorgegangen. „Wir freuen uns sehr, zukünftig den Flughafen Klagenfurt mit unseren Produkten versorgen zu können und die Zufriedenheit unserer Kunden an einem weiteren Standort in Österreich sicherstellen zu können“, sagt Axel Römmer, Leiter Geschäftsbereich Aviation bei OMV. Ab 1. 1. 2023 wird die OMV verlässlich die Verfügbarkeit von Flugturbinentreibstoff (JET A1) sicherstellen. Flugbenzin (AVGAS) wird zukünftig von der Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH (KFBG) angeboten werden. Damit ist die Möglichkeit zur Betankung für die ortsansässigen AVGAS-Luftfahrzeuge gewährleistet.

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Airbus A380: Emirates stellt Risse an Flügelholmen fest

Der weltweit größte Airbus-A380-Operator, Emirates Airline, hat im Zuge von Inspektionen Risse im Bereich der Flügelholme einiger Superjumbos festgestellt. Die Problematik wurde umgehend den Aufsichtsbehörden und dem europäischen Flugzeugbauer gemeldet. Letzter habe bereits ein 60-köpfiges Team nach Dubai entsandt, um das Problem zu evaluieren und Lösungen zu finden, berichtet Aviation Week unter Berufung auf Emirates-Chef Jim Clark. Demnach habe Airbus zugesagt, dass Reparaturen durchgeführt werden. In verschiedenen Bereichen müssten die Holme nachgearbeitet werden. Wodurch der Mangel entstanden ist, wird derzeit noch evaluiert. Mit 84 Airbus A380 ist der Golfcarrier der mit Abstand größte Superjumbo-Operator. Die festgestellten Mängel führen auch dazu, dass sich die Indienststellung von Einheiten, die aufgrund der Corona-Pandemie temporär geparkt wurden, verzögert. Aus Sicherheitsgründen müssen die Holm-Probleme mit Unterstützung des Herstellers zunächst behoben werden. Konkret habe man an vier A380 die Mängel festgestellt. Eine Maschine findet sich momentan im französischen Toulouse bei Airbus. Jim Clark meinte, dass die Risse bei den üblichen Inspektionen festgestellt wurden. Auch die EASA ist mittlerweile informiert. Man geht bei Emirates davon aus, dass es eine Lufttüchtigkeitsanweisung geben wird. Diese könnte beinhalten, dass die Flügelholme regelmäßig überprüft werden müssen. Allerdings schränkt der Manager gegenüber Aviation Week auch ein: Momentan handele es sich um kein Sicherheitsproblem. Dennoch will Emirates den Mangel behoben haben bevor es eines werden könnte. Die betroffenen Bereiche sind die oberen und unteren Flansche des äußeren hinteren Holms (ORS) zwischen den Rippen 33 und 49, der äußere innere vordere Holm (OIFS) zwischen den Rippen 8 und 14 und der äußere vordere Holm

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Flughafen Klagenfurt: Liliair und neuerliche Abstimmung über die Call-Option am Dienstag

Am 20. Dezember 2022 will Lilihill das Airline-Projekt Liliair vorstellen. Am gleichen Tag steht innerhalb der Landesregierung auf Antrag der ÖVP neuerlich eine Abstimmung über das mögliche Ziehen der Call-Option auf der Tagesordnung. Im Mai 2022 fand dieser keine Mehrheit, da die SPÖ-Landesregierungsmitglieder dagegen gestimmt haben. Das Thema wird nun neuerlich behandelt, wobei unwahrscheinlich ist, dass die Sozialdemokraten nun ihre Meinung ändern werden. Der Dauerstreit rund um den Flughafen Klagenfurt wurde wiederholt von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) als gelöst bezeichnet, jedoch treibt Landesrat Martin Gruber (ÖVP) weiterhin das Thema Call-Option voran. Letzterer will erreichen, dass die Teilprivatisierung rückgängig gemacht wird und somit der Airport wieder ins vollständige Eigentum der öffentlichen Hand kommt. In einem offenen Brief wenden sich „Aufsichtsratsmitglieder, Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter der Kärntner Flughafen Betriebs GmbH“ an die Öffentlichkeit und schreiben unter anderem, dass es im Zusammenhang mit der jüngsten Aufsichtsratssitzung, in der es auch um den vom Wirtschaftsprüfer EY erstellten Abschlussbericht für das Geschäftsjahr 2021 ging, dass „kredit- sowie rufschädigende Äußerungen, diffamierende Anschuldigungen und vorsätzlich verbreitende Falschmeldungen“ im Umlauf wären. Unter anderem der ORF Kärnten hat berichtet, dass EY „gravierende Mängel“ festgestellt habe und ein Finanzierungsbedarf in der Höhe von zwei Millionen Euro bestehen soll. Gegen die Geschäftsleitung würden schwere Vorwürfe erhoben werden. Dies wird in besagten offenen Brief wie folgt zurückgewiesen: „Der Wirtschaftsprüfer hat weder Verstöße noch Unregelmäßigkeiten oder Vergehen der Geschäftsführung im Zusammenhang mit der Geschäftsgebarung oder Erstellung des Jahresabschlusses festgestellt. Im Gegenteil: Die Geschäftsführung hat das Unternehmen während der Covid-19-Pandemie erfolgreich und entschlossen durch die

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Freebird fliegt vorerst dreimal wöchentlich Paderborn-Antalya

Die türkische Fluggesellschaft Freebird plant im Sommer 2023 drei wöchentliche Umläufe zwischen Paderborn und Antalya anzubieten. Das saisonale Flugangebot soll am 1. April 2023 aufgenommen werden. Zunächst soll bis zum 10. Juni 2023 dreimal wöchentlich mit Airbus A320 geflogen werden. Die Durchführung der Flüge in Richtung Antalya erfolgt über Nacht an den Verkehrstagen Montag, Samstag und Sonntag. Von der türkischen Stadt nach Paderborn geht es jeweils an Freitagen, Samstagen und Sonntagen spätabends. Für die Hauptsaison plant Freebird eine Aufstockung der Frequenzen.

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