Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air macht Basis Chisinau erneut dicht

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat angekündigt, dass die Basis Chisinau ab 1. Dezember 2023 temporär geschlossen werden soll. Als Begründung gab der Konzern an, dass man aufgrund des Krieges in der Ukraine Sicherheitsbedenken hat. Das Flugangebot wird überwiegend nach Rumänien verlagert. Erst vor wenigen Wochen hat Wizz Air die Chisinau-Flüge wieder aufgenommen. Demnächst ist damit wieder Schluss. „Nach einer eingehenden Risikobewertung und unter Berücksichtigung der Risiken einer Schließung des Luftraums in Moldawien haben wir unseren Winterflugplan 2022-2023 in Chisinau angepasst, um sicherzustellen, dass der Flugbetrieb aufrechterhalten werden kann. Um die allgemeinen Störungen für unsere Kunden in Moldawien zu minimieren, werden wir ab dem 1. Dezember 2022 die meisten unserer Inbound-Flüge nach Chisinau von anderen Basen des Wizz-Netzwerks aus durchführen“, teilte das Unternehmen mit. Der Carrier hat noch immer drei Airbus A320 auf dem Flughafen Kiew-Schuljany festsitzen. Aus Lwiw konnte man eine Maschine ausfliegen. Am Montag teilte das moldauische Verteidigungsministerium mit, dass Raketentrümmer im nördlichen Dorf Naslavcea gelandet seien, nachdem das russische Geschoss von der ukrainischen Luftabwehr abgefangen worden war. Berichten zufolge wurde niemand verletzt, aber die Fenster mehrerer Häuser gingen zu Bruch, so das Ministerium in einer Pressemitteilung.

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Flughafen Klagenfurt feiert Ryanair-Comeback

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat am Dienstag nach langjähriger „Pause“ die Nonstopverbindung zwischen London-Stansted un Klagenfurt reaktiviert. Mit Dublin, Charleroi und Manchester wird man im Winterflugplan 2022/23 insgesamt vier Ziele ab dem Kärntner Flughafen anbieten. Mit Ausnahme der zuletzt genannten Stadt sollen alle Destinationen zweimal wöchentlich bedient werden. Der Carrier rechnet damit, dass man während der Winterflugplanperiode 2022/23 rund 54.000 Passagiere befördern wird. „Sehr viele Fluggäste aus dem Süden Österreichs haben in früheren Jahren das Flugangebot von Ryanair ab Klagenfurt genutzt und sehr gute Erinnerungen daran. Mit Ryanair kehrt nun ein ausgezeichneter und stark wachsender Airline-Partner nach Klagenfurt zurück. Ich freue mich für die Kärntner Bevölkerung, dass sie nun eine direkte Verbindung in Richtung Britische Inseln und nach Brüssel hat. Und natürlich für alle Gäste, die mit Ryanair in Klagenfurt landen werden und das vielfältige Winterangebot in Kärnten genießen können“, so Flughafendirektor Nils Witt.

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Volocopter sammelt weitere 182 Millionen Euro ein

Das Drohnen-Startup Volocopter konnte im zweiten Signing der Serie E rund 182 Millionen Euro von Investoren einsammeln. Die Finanzmittel sollen in die Zertifizierung des VoloCity und die Aufnahme der ersten kommerziellen Strecken fließen. „NEOM und GLy als Investoren zu gewinnen ist ein großer Erfolg und unterstreicht unsere Führungsposition im Wettrennen um die Zertifizierung der Fluggeräte. Sie allein ist der Schlüssel zur kommerziellen Inbetriebnahme und damit zu regulären Umsätzen“, sagte Dirk Hoke, CEO von Volocopter. Volocopter ist in der UAM-Industrie, mit über zehn Jahren Entwicklungserfahrung und über 1.500 durchgeführten Flugtests tätig. Als erster, und nach wie vor einziger Hersteller von elektrisch betriebenen Senkrechtstartern (eVTOL), der durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) als Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb (DOA, POA) zertifiziert ist, plant Volocopter erste kommerzielle Flugtaxirouten in den nächsten Jahren in Städten wie Singapur, Rom, Paris, und der Region NEOM zu eröffnen.

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IAG will TAP und Easyjet schlucken

Die International Airlines Group interessiert sich für die Übernahme von TAP Air Portugal und/oder Easyjet. Laut einem Bericht der „The Times“ soll der Zukauf des orangefarbenen Billigfliegers ein Ziel mit Priorität sein. Gleichzeitig versucht man auch TAP zu bekommen. Derzeit ist noch völlig offen, ob auch nur einer der beiden Übernahmeversuche erfolgreich sein wird. An TAP sind auch Lufthansa und Air France-KLM interessiert, was den Kaufpreis in die Höhe treiben dürfte. Easyjet könnte bei Erfolg des Vorhabens mit Vueling zusammengeführt werden. Dadurch würde die größte Lowcost-Airline Europas entstehen. Allerdings haben auch schon andere Firmengruppen versucht Easyjet zu übernehmen und waren damit nicht erfolgreich. Daher gilt es die weiteren Entwicklungen abzuwarten. Der Aktienkurs des Billigfliegers legte nach Aufkommen der IAG-Pläne stark zu. Zuletzt überraschte die International Airlines Group mit starken Quartalszahlen.

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Mit ATR72: Air Cairo nimmt Flüge ab Giza Sphinx auf

Ab dem ägyptischen Flughafen Giza Sphinx bietet Air Cairo nun drei Inlandsstrecken an. Diese werden von der Regionalabteilung Air Cairo Link mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600 bedient. Den Auftakt macht am 1. November 2022 die neunmal wöchentlich bediente Route nach Sharm el Sheik. Am 4. November 2022 folgt Aswan, das zunächst mit Airbus A320 bedient wird, jedoch ab 9. November 2022 dann dreimal wöchentlich mit ATR72-600. Ab 5. November 2022 fliegt man ab Giza Sphinx auch täglich nach Luxor. Alle drei Strecken sollen – abgesehen von temporären A320-Einsätzen – mit ATR72-600 bedient werden. Giza Sphinx ist ein Airport, der sich westlich von Kairo befindet. Er wurde errichtet, um den Hauptstadtflughafen zu entlasten. Bislang hat sich das Interesse seitens Fluggesellschaften in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten.

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Nigeria: GetJet Airlines fliegt für Ibom Air

Die auf die Erbringung von ACMI- und Wetlease-Dienstleistungen spezialisierte Getjet Airlines wird mit einem Airbus A320 im Auftrag von Ibom Air fliegen. Die LY-GYM trägt bereits die Livery des Carriers aus Nigeria. Ibom Air ist eine Fluggesellschaft mit Sitz in Nigeria. Die Flotte besteht derzeit aus Airbus A220 und Bombardier CRJ-900. Der Einsatz der Getjet-Airlines-Maschine soll die Kapazität erhöhten. Zur Dauer der Wetlease-Vereinbarung machen die beiden Unternehmen keine Angaben. Ein Foto der LY-GYM in der Livery von Ibom Air findet sich unter diesem Link.

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Lufthansa und UFO einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Grundvergütung soll per 1. Jänner 2023 um 250 Euro angehoben werden. Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 gibt es eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent. Betroffen sind rund 19.000 Kabinenbeschäftigte der Kranich-Airline. Nach langen Verhandlungen haben sich UFO und Lufthansa auf einen neuen Vergütungs- und Manteltarifvertrag sowie Tarifvertrag Teilzeit für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass zum 1. Jänner 2023 die Grundvergütung um 250 Euro pro Monat erhöht wird. Ab 1. Juli 2023 werden die Gehälter um 2,5 Prozent angehoben. Der neue Vergütungstarifvertrag läuft bis mindestens 31. Dezember 2023. Mit dem neuen Vergütungs- und Manteltarifvertrag wird zudem der im Juni 2020 aufgrund der Corona-Pandemie geschlossene Krisenvertrag formal beendet. Durch die Vereinbarung profitieren vor allem die Einstiegsgehälter. Berufseinsteiger: innen in der Kabine erhalten so über 17 Prozent zusätzliche Grundvergütung, Kabinenbeschäftigte in der Endstufe noch knapp neun Prozent. Bereits im August dieses Jahres haben Lufthansa und UFO für alle Kabinenbeschäftigten fünf Einmalzahlungen in Summe von insgesamt 1.200 Euro vereinbart. „Unsere geduldige und zähe Haltung während der monatelangen Verhandlungen hat sich ausgezahlt: Mit einer ersten soliden Vergütungserhöhung nach zwei pandemiebedingten Krisenjahren können wir nun durch das Jahr 2023, für das ein Aufschwung bei Lufthansa prognostiziert wird, gehen. Wir sind davon überzeugt, dass so die Absicherung wertiger Arbeitsplätze in der Lufthansa-Kabine weiter vorangetrieben werden kann“, kommentiert UFO-Tarifvorstand Stefan Schwerthelm das Ergebnis.  Zudem haben sich die Tarifparteien auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt. Dieser bietet unter anderem Arbeitszeitmodelle mit Flexibilität für höhere

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Noch dieses Jahr: Wizz Air Malta übernimmt Basis Wien

Die in Wien-Schwechat stationieren Flugzeuge der Wizz Air Group werden künftig von der neuen Tochtergesellschaft Wizz Air Malta betrieben. Die Umstellung findet Ende November bzw. Anfang Dezember 2022 statt und wurde bereits im Reservierungssystem sichtbar gemacht. Ab diesem Zeitpunkt werden die Ziele Amman, Barcelona, Bari, Eindhoven, London-Gatwick, Malaga, Nizza, Nis, Ohrid, Pristina, Keflavik, Tel Aviv und Teneriffa mit Maschinen des Typs Airbus A321neo von Wizz Air Malta betrieben. Deren Fluggerät wird auch am Rom-Fiumicino, Neapel, Catania, Mailand-Malpensa, Venedig, Turin, und im W-Pattern auch ab Chisinau und Memmingen zum Einsatz kommen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden weitere Strecken umgestellt. Im Dezember 2022 werden sämtliche Routen, die mit in Wien-Schwechat stationiertem Fluggerät angeboten werden, auf Wizz Air Malta umgestellt. Lediglich Routen, die mit Flugzeugen, die auf anderen Airports stationiert sind, werden weiterhin von Wizz Air Abu Dhabi, Wizz Air Hungary und Wizz Air UK bedient. In den meisten Fällen werden die Wizz-Air-Malta-Flüge unter Flugnummern von Wizz Air Hungary durchgeführt, da man formell nur als konzerninterner Wetlease-Provider fungiert. Das Luftfahrtunternehmen hat zur bevorstehenden Umstellung in Wien-Schwechat, die man bereits selbst im Reservierungssystem öffentlich gemacht hat, keine Stellungnahme abgegeben.

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Zürich: Edelweiss hat Boa-Vista-Flüge aufgenommen

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat am Montag, den 31. Oktober 2022, den Erstflug zwischen Zürich und Boa Vista durchgeführt. Nebst Sal handelt es sich um die zweite Kapverden-Destination, die seitens der Swiss-Konzernschwester bedient wird. Mit Boa Vista erweitert Edelweiss ihr Netz auf der Kurz- und Mittelstrecke auf 63 Destinationen. Bis Frühling 2023 fliegt man ab Zürich jeweils montags nonstop. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Boa Vista eine weitere fantastische Insel auf den Kapverden anfliegen. Unsere Gäste werden von dieser Perle der Kapverden, wie die Insel auch genannt wird, ebenso begeistert sein wie ich“, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss.

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Einschränkungen möglich: Eisenbahner-Betriebsversammlungen in Österreich

Die Betriebsräte und die Gewerkschaft Vida werden im Zeitraum von 2. bis 7. November 2022 bei den österreichischen Eisenbahnunternehmen Betriebsversammlungen abhalten. Diese werden gestaffelt durchgeführt, jedoch kann es dennoch zu Ausfällen und Verspätungen kommen. Anlass der aktuellen Betriebsversammlungen ist, dass die Sonder-KV-Verhandlungen ins Stocken geraten sind. Zudem wird bei den Versammlungen die Bereitschaft der Beschäftigten hinsichtlich ihrer Teilnahme an gewerkschaftlichen Maßnahmen abgefragt. Am 2. November, Mittwoch, starten die Betriebsversammlungen in den Eisenbahnbetrieben in Vorarlberg und in Tirol, am 3. November werden sie in Kärnten und in der Steiermark fortgesetzt. Am 4. November, Freitag, folgen die Versammlungen in Salzburg und Oberösterreich. In der Ostregion (Burgenland, Niederösterreich, Wien) werden die finalen Betriebsversammlungen am 7. November, Montag, stattfinden. Insgesamt finden an diesen vier Tagen über 100 Betriebsversammlungen mit einer Dauer von ca. eineinhalb Stunden in den Eisenbahnbetrieben statt. In Tirol, Vorarlberg, in der Steiermark und in Kärnten (Mittwoch bzw. Donnerstag) werden die allermeisten Versammlungen in der Zeit von 13 bis 14:30 Uhr abgehalten, in Oberösterreich und Salzburg (Freitag) von 9:30 bis 11 Uhr. In Wien, Niederösterreich und im Burgenland (Montag) werden die allermeisten Eisenbahnbelegschaften im Zeitraum von 13 bis 14:30 Uhr über den Stand der KV-Verhandlungen informiert. „Die Betriebsversammlungen im Eisenbahnsektor wurden im Hinblick auf die Zeiten unter großer Bedachtnahme auf die Bedürfnisse der Fahrgäste einberufen. Mit Beeinträchtigungen im Zugverkehr ist jedoch zu rechnen bzw. können diese an den jeweiligen Versammlungstagen nicht ausgeschlossen werden. Es hängt davon ab, wie stark die Beschäftigten von ihrem Recht auf Teilnahme an den Betriebsversammlungen Gebrauch machen“, so

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