Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen München testet Sicherheits- und Passkontrollen „mit Termin“

Der Flughafen München testet für vorerst 60 Tage die Vorab-Reservierung von Terminen für die Sicherheits- und Passkontrollen. Man will so die Wartezeiten verkürzen und die Kapazitäten besser steuern. Vorerst ist das Angebot freiwillig und kostenfrei. Vor einigen Wochen führte der Flughafen Berlin-Brandenburg als erster deutscher Airport die Vorab-Reservierung von Zeitfenstern für die Sicherheitskontrolle ein. In München geht man einen Schritt weiter, denn man will auch Slots bei der behördlichen Passkontrolle „mit Termin“ vergeben. Dadurch will der Flughafen München erreichen, dass sich die Wartezeiten verkürzen. Zunächst testet man das neue Angebot im Terminal 1 in den Modulen B und C. Passagiere können sich online ein 30-minütiges Zeitfenster für das Passieren von Sicherheits- und Passkontrollen reservieren. Letzteres ist nur bei Non-Schengen-Verbindungen. Nach der Reservierung sollen die Reisenden einen QR-Code erhalten, die sie in der gewünschten Zeitspanne zur Nutzung einer speziellen Fastlane berechtigt.  Der Service wird täglich von 06:00 Uhr bis 15:00 Uhr an den Sicherheitskontrollen in den Abflugbereichen B und C von Terminal 1 angeboten. Das letztmögliche Zeitfenster ist spätestens 90 Minuten vor Abflugzeit. Passagiere, die Express Queue nutzen wollen, müssen nachdem sie den Check-in absolviert haben, innerhalb ihres Zeitfensters am Express Queue Zugang vor der Sicherheitskontrolle erscheinen. Mit dem QR-Code auf der Reservierungsbestätigung gehen die Passagiere über den separaten Zugang direkt zur Sicherheitskontrolle. Auch an der Passkontrolle ist es möglich, mit demselben QR-Code eine gesonderte Spur zu nutzen. Der Münchner Airport testet dieses Verfahren vorerst für 60 Tage.

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Basel: Nouvelair legt Tunis-Flüge auf

Die tunesische Fluggesellschaft Nouvelair legt ab 14. März 2023 eine temporäre Flugverbindung zwischen Tunis und Basel-Mulhouse auf. Diese soll zweimal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Derzeit ist geplant, dass der Carrier zwischen 14. März 2023 und 22. April 2023 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag zwischen den beiden Städten fliegt. Über den genannten Termin hinaus wurden noch keine Flüge aufgelegt. An Dienstagen will Nouvelair als BJ166 gegen 16 Uhr 45 in Tunis abheben. Den Flughafen Basel-Mulhouse wird man um 18 Uhr 45 erreichen. Der Rückflug BJ167 verlässt den EuroAirport um 19 Uhr 35 und kehrt um 21 Uhr 45 nach Tunesien zurück. An Samstagen startet man um 7 Uhr 00 in Tunis und erreicht den französisch-schweizerischen Flughafen rund zwei Stunden später. Zurück geht es um 9 Uhr 50 und die Landung in Tunis ist für 12 Uhr 00 geplant.

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Über Deutschland: České dráhy legen Nachtzug Prag-Zürich auf

Die staatliche Eisenbahngesellschaft der Tschechischen Republik, České dráhy, stellt ihr Nachtzugangebot neu auf. Dieses wird künftig unter der Marke „ČD Night“ auftreten. Auch hat man die Aufnahme einer neuen Verbindung zwischen Prag und Zürich über Deutschland angekündigt. Firmenchef Michal Krapinec kündigte an, dass man 246 Millionen Tschechische Kronen (rund 10 Millionen Euro) in den Ausbau der Nachtzugverbindungen investiert. Auch will man bestehendes Wagenmaterial modernisieren sowie neue Garnituren anschaffen. Derzeit betreibt České dráhy tägliche Nachtzüge mit Schlaf- und Liegewagen von Prag ab Prag nach Warschau, Žilina, Budapest über Bratislava sowie über České Budějovice und Innsbruck nach Zürich. Im Dezember 2022 startet man eine neue Nachtverbindung über Dresden, Frankfurt und Basel nach Zürich. Im kommenden Jahr wird der staatliche Eisenbahnbetreiber dann fünf reguläre Nachtlinien im Netz haben. In Kooperation mit Partnern wie den ÖBB bietet man bereits jetzt zahlreiche weitere Verbindungen an. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Routen: Štýrský Hradec – Wien – Wien – Breclav – Bohumín – Wrocław – Berlin, Štýrský Hradec – Wien – Breclav – Bohumín – Warschau, Budapest – Bratislava – Bratislava – Breclav – Bohumín – Warschau, Budapest – Bratislava – Breclav – Bohumín – Berlin und Prag – Brno – Košice. „Wir wollen dem Nachtverkehr einen weiteren Schub geben. In unserem Fall sind es nicht nur ein neues Erscheinungsbild, ein Logo und ein paar bunte Bilder, sondern auch konkrete, konkrete Veränderungen“, betonte Krapinec, der auch Fluggesellschaften einen harten Konkurrenzkampf ankündigt. Gleichzeitig fordert der ČD-Chef, dass Kerosin besteuert werden sollten und für Nachtzüge die

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Antwerpen: Luxair nimmt London-City auf

Auf der Strecke Antwerpen-London City haben sich schon viele Fluggesellschaften probiert. Dauerhafter Erfolg ist aber ausgeblieben. Nun will es Luxair wissen, denn am 16. Jänner 2023 wird man eine Nonstop-Verbindung zwischen den beiden Städten aufnehmen. Zunächst will man diese Route viermal wöchentlich bedienen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 eingesetzt werden. Mit 29. März 2023 erhöht man auf fünf Rotationen pro Woche. Das Fluggerät wird nicht in Antwerpen stationiert, sondern wird von London-City aus einfliegen. Der Carrier steuert den innerstädtischen Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs auch ab der Homebase Luxemburg an. In der Vergangenheit haben sich unter anderem BA Cityflyer, VLM, Cityjet und Air Antwerp zwischen London-City und Antwerpen versucht. Dauerhaft erfolgreich waren aber weder die genannten Carrier noch die vielen, die gar nicht aufgezählt wurden. Luxair wird also beweisen müssen, dass man auf dieser Route wirtschaftlich erfolgreich fliegen kann.

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Leiche gefunden: Lufthansa und AUA setzen Teheran-Flüge aus

Lufthansa und Austrian Airlines setzen ihre Flüge nach Teheran temporär aus. Hintergrund ist ein Zwischenfall, der sich am 27. Oktober 2022 rund um den mit dem Airbus A340-300 D-AIGW durchgeführten Flug LH601 ereignet hat. Nach der Landung aus dem Iran kommend in Frankfurt am Main wurde laut einer vorliegenden internen Mitteilung ein Routinecheck an der D-AIGW vorgenommen. Dabei fand man in einem nicht näher bezeichneten Fahrwerkschaft eine tote Person. Der Airbus A340-300 führte zuvor den Lufthansa-Flug LH601 aus der Hauptstadt des Irans zum Kranich-Hauptdrehkreuz in Deutschland durch. Bereits seit einigen Wochen gilt die Sicherheitslage im weitgehend abgeschotteten Staat als stark abgespannt. Proteste, die sich gegen das Regime richten, werden durchaus brutal aufgelöst. Die so genannte „Sittenpolizei“ nimmt immer wieder fragwürdige Verhaftungen vor. Der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini hat Protestwellen ausgelöst. Verschiedene Staaten, darunter auch Deutschland, haben aufgrund des instabilen Zustands Reisewarnungen für den Iran ausgesprochen. Bis zur vollständigen Klärung der Umstände und um LH601 werden Austrian Airlines und Lufthansa temporär nicht mehr in den Iran fliegen.

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Antalya: Neue Charterfluggesellschaft BBN Airlines will im Dezember 2022 starten

In der Türkei will im Dezember 2022 ein neuer Anbieter, der sich auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisieren wird, an den Start gehen. BBN Airlines mit Sitz in Antalya will zunächst zwei Airbus A321 betreiben. Die türkische Zivilluftfahrtbehörde erklärte unter anderem, dass sich das Start-up derzeit im Zulassungsverfahren befindet. Einen genauen Zeitpunkt für die mögliche Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wollte man aber nicht nennen. Der Firmensitz von BBN Airlines befindet sich in Antalya. Derzeit ist nicht viel über mögliche Charter- und/oder Wetlease-Kunden bekannt. Auf Anfrage erklärte der Carrier lediglich, dass man primär Charterflüge zwischen der Türkei und anderen europäischen Ländern durchführen wird. Diese sollen vorwiegend nach Antalya führen. Auch könnte man im Auftrag anderer Fluggesellschaften fliegen. Die beiden Maschinen des Typs Airbus A321, die noch nicht näher bezeichnet wurden, werden eine Einklassen-Konfiguration aufweisen. Da man sich auf Ferienflüge konzentriert, soll laut lokalen Medienberichten die Bestuhlung entsprechend eng sein. Erst in diesem Jahr ist mit Mavi Gök Airlines ein Mitbewerber, der ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgt, an den Start gegangen. Antalya erlebt derzeit einen regelrechten Boom. Das liegt auch daran, dass sich die Türkei momentan als Destination für Billigurlaube positioniert hat. Man versucht sowohl aus der EU als auch aus der Russischen Föderation möglichst viele Urlauber anzuziehen. Der Verkehr zwischen Moskau und Antalya glich während der Sommerzeit einer regelrechten Luftbrücke. Die Fluggesellschaft Southwind konzentriert sich derzeit besonders stark auf den Russland-Verkehr.

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Schardscha: Air Arabia baut Russland-Verkehr kräftig aus

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia baut den Verkehr zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Russland weiter aus. Ab Schardscha reaktiviert man mit Ekaterinburg, Kazan und Ufa drei Strecken, die man zuletzt im Jahr 2015 bedient hat. In die zuerst genannte Stadt will der Lowcoster ab 2. Dezember 2022 zunächst dreimal wöchentlich fliegen. Per 21. Dezember 2022 stockt man auf vier Umläufe pro Woche aus. Per 10. Feber 2023 reduziert Air Arabia auf drei Rotationen und per 22. März 2023 auf zwei Kurse pro Woche. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 geplant. Ab 3. Dezember 2022 will der Billigflieger zweimal wöchentlich zwischen Schardscha und Kazan fliegen. Auch diese Strecke soll per 26. Dezember 2022 auf zunächst drei Kurse pro Woche aufgestockt werden. Zwischen 15. Feber 2023 und 20. März 2023 sind zwei wöchentliche Rotationen geplant. Danach will man wieder dreimal pro Woche mit Airbus A320 fliegen. Ebenso ab Schardscha reaktiviert Air Arabia die Nonstop-Verbindung nach Ufa. Diese wird ab 1. Dezember 2022 zweimal wöchentlich bedient. Mit 25. Dezember 2022 stockt man um einen weiteren Umlauf auf. Mit 13. Feber 2022 reduziert man wieder auf zwei Rotationen pro Woche. Die drei genannten Destinationen in der Russischen Föderation hatte man zuletzt im Jahr 2015 im Programm. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Air Arabia den Verkehr zwischen Schardscha und Moskau-Domodedovo ausbauen wird. Mittlerweile hat der Carrier nochmals nachgelegt und stockt mit Wirksamkeit zum 22. Dezember 2022 abermals auf. Es werden dann bis zu 25 Umläufe pro Woche angeboten.

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Egyptair stockt Moskau-Flüge um 40 Prozent auf

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair plant im Winterflugplan 2022/23 häufiger zwischen Kairo und Moskau-Domodedowo zu fliegen. Derzeit bietet der Carrier bis zu zehn Umläufe pro Woche an. Die ägyptische Fluggesellschaft beabsichtigt ab 18. Dezember 2022 die Frequenzen zwischen den beiden Hauptstädten um 40 Prozent zu erhöhen. Geplant ist, dass man künftig 14 Umläufe pro Woche anbietet. Diese sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Man ist nicht der einzige Carrier, der im Russland-Verkehr das Angebot ausbaut. Egyptair will ab 18. Dezember 2022 bis zu zwei tägliche Umläufe zwischen Kairo und Moskau-DME durchführen. Das Kurspaar MS729/730 soll am Vormittag bzw. am Abend durchgeführt werden, während die Verbindung MS728/727 abends bzw. zurück in der Nacht geplant ist.

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HB-IOC: Swiss lässt ihren ältesten Airbus A321 verschrotten

Im März 1995 wurde der Airbus A321 mit der Registrierung HB-IOC an die damalige Swissair ausgeliefert. Lange trug die Maschine die olympischen Ringe sowie den Sticker „Official airline of the IOC“. Nun wird der Mittelstreckenjet verschrottet. In den fast 28 Jahren Dienstzeit hatte die HB-IOC verschiedene Namen. An den Start ging die Maschine als „Neuchâtel“ ehe sie im Jahr 1996 in „Lausanne“ umgetauft wurde. Auch die Sitzplatzkapazität änderte sich über die lange Einsatzzeit. Bei Swissair ging dieser Airbus A321 zunächst mit 186 Sitzplätzen an den Start. Mittlerweile sind bzw. waren 219 Sitze verbaut. Nach dem Zusammenbruch der Swissair wurde diese Maschine durch Swiss, die auf der Regionalfluggesellschaft Crossair basiert, übernommen. Auch gab es dann wieder einen neuen Taufnamen, denn seither ist die HB-IOC als „St. Moritz“ unterwegs. Die Kapazität wurde auf 200 Sitze erhöht ehe im Jahr 2015 die damals neue Swiss-Europa-Kabine eingebaut wurde. Bis zuletzt hatte dieser A321 219 Sitzplätze. Während der langen Dienstzeit gab es auch den einen oder anderen Zwischenfall. Beispielsweise hatte man im März 2004 auf dem Inlandsflug LX2806 von Zürich nach Genf einen Tailstrike. Aufgrund der Corona-Pandemie war die HB-IOC wiederholt über längere Zeiträume an diversen Flughäfen, darunter Dübendorf, Bremen, Genf und Amman abgestellt. Zuletzt wurde dieser Airbus A321 am 27. März 2022 in den aktiven Liniendienst zurückgeholt. Das war auch die letzte Reaktivierung, denn der Mittelstreckenjet wird nun in Spanien verschrottet. Die Sitze wurden bereits ausgebaut und werden laut Swiss im Trainingszentrum weitere Verwendung finden. Generell will man alle Teile, die man noch benützten

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246 Destinationen im Frankfurter Winterflugplan 2022/23

Die ab dem Flughafen Frankfurt am Main tätigen Fluggesellschaften werden im WInterflugplan 2022/23, der in wenigen Tagen beginnt, insgesamt 256 Destinationen in 96 Staaten ansteuern. Angemeldet haben sich 82 Carrier. Derzeit geht der von Fraport betriebene Airport davon aus, dass man während der Winterperiode 2022/23 etwa 3.530 Starts pro Woche haben. Damit sind zwar um 32 Prozent mehr Flüge als in der Vorjahresperiode angemeldet, jedoch liegt das Angebot noch immer um rund sechs Prozent unter dem Niveau, das man im Winterflugplan 2019/20 hatte. Das Flugangebot in Frankfurt am Main verteilt sich in etwa zur Hälfte auf Ziele innerhalb Europas und außerhalb des Kontinents. Die Fraport AG betont, dass der hohe Anteil an Langstreckenflügen die Hub-Funktion des größten Airports Deutschlands untermauern würde.

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