Jan Gruber

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Jan Gruber

Nouvelair nimmt Tunis-Düsseldorf wieder auf

Die Fluggesellschaft Nouvelair plant im Sommerflugplan 2023 wieder zwischen Tunis und Düsseldorf zu fliegen. Ab 2. April 2023 will man diese Strecke zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedienen. Zwischen 21. Juni und 13. September 2023 plant man drei Umläufe, die jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag durchgeführt werden sollen, anzubieten. Der Carrier hatte diese Route zuletzt im Oktober 2021 im Portfolio. Die Wiederaufnahme hat keinen Einfluss auf die bestehenden Strecken von Djerba und Monastir nach Düsseldorf.

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BGH: Flughäfen haften nicht für Wartezeiten bei Passkontrollen

Der Deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Flughäfen nicht für Wartezeiten an der Passkontrolle haften. Daraus folgt auch, dass sich Reisende nicht auf die Verfügbarkeit von automatischen Kontrollgeräten verlassen dürfen und sich obendrein bereits im Vorfeld darüber informieren sollten wer diese eigentlich nutzen darf. Hintergrund ist eine Revision eines Passagiers, der einen Langstreckenflug ab Düsseldorf verpasst hat. Er war gemeinsam mit seiner Frau und drei Kindern unterwegs. Die Familie wäre bereits rund zwei Stunden vor dem Abflug am Airport erschienen. Bei der Passkontrolle hätten diese dann festgestellt, dass ein unter 12-jähriges Kind die automatischen Kontrollgeräte nicht nutzen darf. Man hätte sich dann in die Warteschlange der personenbesetzten Polizeikontrolle begeben und es wäre dort zu einer Verzögerung bei einem Passagier weiter vorne gekommen. Dadurch hätten die Reisenden ihren Flug verpasst. Auch behauptete die Familie, dass man das Personal darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Zeit bis zum Boarding knapp werden würde. Man wäre aber nicht vorgereiht worden. Man verklagte den Flughafen Düsseldorf auf Schadenersatz in der Höhe von rund 3.000 Euro. Die beiden Vorinstanzen haben die Klage aber abgewiesen. Die Revision an den Bundesgerichtshof war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Die deutschen Höchstrichter argumentierten die Abweisung der Klage unter anderem damit, dass sich Passagiere nicht auf die ständige Betriebsbereitschaft der automatischen Kontrollgeräte verlassen dürfen. Wenn man beabsichtigt diese zu nutzen, muss man sich im Vorfeld darüber informieren wer dazu überhaupt berechtigt ist. Deutschland gestattet dies erst ab einem Lebensalter von 12 Jahren. Weiters vertritt der BGH die Ansicht, dass die Familie auch

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Air India vor Großbestellung

Die Fluggesellschaft Air India könnte schon bald eine Großbestellung bei den Herstellern Airbus und Boeing bekanntgeben. Mehrheitseigentümer Tata Sons will den Carrier mit 400 Narrowbodies und 100 WIdebodies ausrüsten. Die A320neo-Reihe sowie die B737-Max-Reihe konkurrieren dabei. Auf der Langstrecke tendiert man laut Reuters zwischen A350 und B787. Auch eine Mischbestellung ist vorstellbar. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sich Air India über Leasinggeber zusätzliche Flugzeuge, die bereits im kommenden Jahr übernommen werden sollen, organisiert hat.

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Hohe Ticketpreise: Lufthansa rechnet mit gesteigertem Gewinn

Aufgrund hoher Nachfrage und deutlich gestiegener Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft rechnet Lufthansa damit, dass man einen höheren Gewinn als ursprünglich angenommen erzielen wird. Die Töchter Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik werden voraussichtlich Rekordergebnisse erzielen. Die Ergebnisentwicklung in den Monaten Oktober und November übertraf die Erwartungen. Die Buchungslage für die kommenden Monate deutet auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung im Passagiergeschäft hin. Der Konzern geht deshalb davon aus, im Geschäftsjahr 2022 ein Adjusted EBIT von rund 1,5 Milliarden Euro (zuvor: mehr als eine Milliarde Euro) erzielen zu können, teilte die Firmengruppe ad-hoc mit.

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Flughafen Biarritz: Polizisten durch Messerattacke verletzt

Am Sonntag, den 11. Dezember 2022, ist es am französischen Flughafen Biarritz gegen 16 Uhr 00 bei der Sicherheitskontrolle zur Verletzung von Polizeibeamten durch eine Messerattacke gekommen. Ein laut Behörden vermutlich unter Drogeneinfluss stehender Reisender weigerte sich das Messer, das zu den verbotenen Gegenständen zählt, abzugeben. Der Passagier, der eigentlich nach Berlin fliegen wollte, rastete aus und attackierte vier Beamte der Grenzpolizei PAF mit seinem Messer. Dadurch wurden zwei Beamte leicht verletzt, die zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Der Unruhestifter wurde vorläufig festgenommen und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

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Indien setzt auf Flugverbindungen und nicht auf die Bahn

Während einige Regierungen in der Europäischen Union Kurzstreckenflüge mittels zusätzlicher Steuern verteuert werden sollen oder gar bestimmte Inlandsverbindungen zu Gunsten der Bahn verboten werden sollen, geht man in Indien einen gänzlich anderen Weg. Man bevorzugt das Flugzeug für die Verbesserung der Konnektivität im Inland. Dafür nimmt die Regierung viel Geld in die Hand, denn zahlreiche Regionalstrecken werden üppig subventioniert. Auch viele Neuaufnahmen sind in den nächsten Monaten und Jahren zu erwarten, denn die indische Staatsführung vertritt die Ansicht, dass im Inland das Flugzeug gegenüber der Bahn das bessere Verkehrsmittel ist. Dies hat auch zur Folge, dass die Carrier händeringend nach zusätzlichem Fluggerät suchen. Beispielsweise steht bei Air India eine Großbestellung über 500 Maschinen im Raum. Premierminister Narendra Modi hob anlässlich der Eröffnung des neuen Flughafens in Goa das UDAN-Programm, mit dem unterversorgte und Regionale Flughäfen gefördert werden. Die Fluggesellschaften werden mit Subventionen und Verlustabdeckungen zur Aufnahme zusätzlicher Verbindungen animiert. Für die Passagiere gibt es einen Kostendeckel: Maximal 30 U.S.-Dollar dürfen Flüge bis 30 Minuten kosten und ab einer Flugdauer von einer Stunde maximal 60 U.S.-Dollar. Damit will man Flugreisen im Inland attraktiv machen. Der Ausbau des chronisch überlasteten Eisenbahnverkehrs spielt in den Plänen der indischen Regierung nur eine untergeordnete Rolle. Man will in den nächsten Jahren zahlreiche neue Flughäfen, neue Strecken und vieles mehr eröffnen. Man setzt also klar und deutlich auf das Flugzeug und nicht auf die vermeintlich umweltfreundlichere Bahn, die in diesem Land hauptsächlich unter Dieseltraktionen verkehrt. Die Vorgehensweise in Indien ist ein regelrechter Kontrast zur luftfahrtfeindlichen Stimmung,

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Neugründung SkyUp MT hebt in diesem Jahr noch nicht ab

Eigentlich wollte SkyUp im Dezember 2022 mit dem neugegründeten Malta-Ableger den Erstflug durchführen. Für den Winter 2022/23 hatte man bereits den einen oder anderen Charterflug angekündigt. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn für die Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung braucht man länger als gedacht. Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass mit SkyUp MT ein EU-Ableger der ukrainischen Billigfluggesellschaft an den Start gehen wird. Durchaus große Pläne, die sogar Langstreckenflüge einschließen, wurden vorgestellt. Im Sommerflugplan 2023 will man sowohl als Billigflieger auf eigene Rechnung als auch als Charterairline im EU-Raum im großen Stil mitmischen. Jedenfalls ging man davon aus, dass man im Dezember 2022 den Erstflug durchführen wird. Zunächst wollte man sich auf Charter- und ACMI-Flüge konzentrieren, ehe es dann mit Beginn der Sommerflugplanperiode auch auf eigene Rechnung losgehen sollte. Das Projekt ist aber ins Stocken geraten, denn auch auf Malta gibt es kein „AOC to Go“. Die Erteilung der notwendigen Zertifikate kann nicht mehr in diesem Jahr erfolgen, ist aus Kreisen der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde zu hören. Man habe einige weitere Unterlagen von SkyUp MT angefordert. Mit anderen Worten: Die Neugründung muss nachbessern und einige Fragen der Beamten beantworten. Dieser bürokratische Prozess führt dazu, dass sich die mögliche Genehmigung um einige Wochen verschieben wird. AOC-Erteilung frühestens im ersten Quartal 2023 Derzeit geht man davon aus, dass SkyUp MT, sofern alle Unterlagen pünktlich eingebracht werden und alle sonstigen Parameter positiv geprüft werden, erst im Laufe des ersten Quartals 2023 AOC und Betriebsgenehmigung ausgestellt bekommen kann. Praktische Auswirkungen hat das bereits,

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Erhöhung der Ticketsteuer: Norse droht mit Abzug aus Norwegen

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways droht der Regierung von Norwegen, dass man sämtliche Flüge in das Land einstellt, sofern die 45-prozentige Erhöhung der dortigen Luftverkehrssteuer umgesetzt werden sollte. Das Geschäftsmodell von Norse Atlantic Airways ist simpel, aber gleichzeitig schwierig: Man bietet Lowcost-Langstreckenflüge an. Da man keine echten Premium-Klassen hat, muss man die notwendigen Einnahmen durch Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Catering, Aufgabegepäck und so weiter generieren. Was auf der Kurzstrecke so gut funktioniert, dass selbst Netzwerkcarrier in der Economy-Class auf den „Baukasten“ umgestiegen sind, ist auf der Long Haul wesentlich schwieriger. Das liegt auch daran, dass Passagiere nicht bereit sind jeden Betrag für die Mitnahme des Koffers oder die Reservierung des Wunschsitzplatzes zu bezahlen. Dass Lowcost-Langstrecke sehr schwierig ist, weiß man bei Norse Atlantic Airways sehr genau. Immerhin ist einer der Firmengründer der ehemalige Chef von Norwegian Air Shuttle und deren Langstrecke flog den Konzern fast in den finanziellen Ruin. Mittlerweile ist das zuletzt genannte Unternehmen nicht mehr in diesem Segment tätig, sondern fliegt nur noch mit Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, vornehmlich innerhalb Europas. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Norse Atlantic Airways eine offizielle Börsenmitteilung, in der man mit der Einstellung der Langstreckenflüge von/nach Norwegen droht, herausgegeben hat. Ungeschickterweise handelt es sich gleichzeitig um das Heimatland der Fluggesellschaft, die im Vereinigten Königreich über einen Ableger mit eigenen Zertifikaten verfügt. Konkret schreibt man, dass man sich wegen der geplanten 45-prozentigen Erhöhung der norwegischen Fluggaststeuer „zutiefst besorgt“ und das insbesondere vor dem Hintergrund des „äußerst wettbewerbsintensiven und preissensiblen

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Malta: Swiftair-Ableger wird den Namen Bridges Air tragen

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die spanische Swiftair einen Ableger auf Malta aufbaut. Die Neugründung trägt den vorläufigen Firmennamen „Bridges Air“. Laut Mavio News soll man bereits zahlreiche Mitarbeiter, die vormals für Air Malta tätig waren, eingestellt haben. Auch einige Führungskräfte sollen zur künftigen Frachtfluggesellschaft gewechselt haben. Derzeit ist geplant, dass der Flugbetrieb im zweiten Quartal des Jahres 2023 aufgenommen werden soll. Zunächst will man mit einer ATR72F aus den Beständen der Swiftair Group starten. Der Firmengruppe gehören die operativen Fluggesellschaften Swiftair Hellas, West Atlantic, Cygnus Air und Swiftair an. Auf dem zuletzt genannten AOC führt man auch Passagierflüge, beispielsweise für Uep durch.

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Nach 15 Jahren Pause: Qantas fliegt wieder zwischen Sydney und Seoul

Nach über 15 Jahren Unterbrechung feierte die australische Fluggesellschaft Qantas ihr Comeback auf der Strecke Sydney-Seoul. Aufgrund hoher Nachfrage hat man diese Route reaktiviert. Bedient wird diese Route, die als Ganzjahresstrecke angeboten wird, viermal wöchentlich. Zwischen Mai und Oktober 2023 reduziert man auf drei Umläufe pro Woche. Im Regelfall kommt Fluggerät des Typs Airbus A330 zum Einsatz. Ergänzend gibt es auf dieser Strecke auch Flüge der Tochtergesellschaft Jetstar, die erst im vergangenen Monat aufgenommen wurden. Der Billigflieger bietet drei Umläufe pro Woche an.

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