
Flixbus drängt in deutsches 49-Euro-Ticket
In Deutschland haben sich Bund und Länder auf die Eckpunkte des Nachfolgers des so genannten Neun-Euro-Tickets geeinigt. Dieses soll künftig 49 Euro pro Monat kosten und voraussichtlich per 1. Jänner 2023 eingeführt werden. Flixbus macht nun Druck, dass man entsprechend integriert wird. Ganz so einfach wie im Juni, Juli und August 2022 wird es nicht mehr, denn der 49-Euro-Fahrschein, der ebenfalls nur im Regionalverkehr gelten wird, soll als Abo verkauft werden. Zwar wurde bereits festgelegt, dass eine monatliche Kündigung möglich sein wird, jedoch ist die Nutzung dann nicht mehr so einfach und flexibel. Das Neun-Euro-Ticket konnte online, über Apps, an Automaten, Schaltern oder bei Busfahrern unkompliziert gekauft werden. Man ging keine weiteren Verpflichtungen ein, denn mit Monatsende war es automatisch ungültig. Die Grundsatzeinigung von Bund und Ländern sieht vor, dass man das 49-Euro-Ticket künftig als Abo erwerben muss. Konkret bedeutet das, dass wenn man auf die Kündigung vergisst, dass das Zahlungsmittel automatisch belastet wird und sich der Fahrschein um ein weiteres Monat verlängert. Für Verkehrsverbünde mag dies praktisch sein, aber Fahrgästen wird die Flexibilität genommen. Im Gegensatz zum österreichischen Klimaticket wird der deutsche 49-Euro-Fahrschein nicht im Fernverkehr gültig sein. In der Bundesrepublik nimmt man seit vielen Jahren bei Netzfahrkarten die wenig nachvollziehbare Trennung zwischen Nah- und Fernverkehr vor. Genau dieser Punkt scheint auch den Fernbusanbieter Flixbus zu stören, denn bislang bleibt man – genau wie beim Neun-Euro-Ticket –außen vor. Die Geschäftsleitung argumentiert, dass in vielen Regionen kein nennenswerter Bahnverkehr vorhanden ist und Flixbus momentan die schnellste Anbindung an größere Städte






