Jan Gruber

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Jan Gruber

Nach 15 Jahren Pause: Qantas fliegt wieder zwischen Sydney und Seoul

Nach über 15 Jahren Unterbrechung feierte die australische Fluggesellschaft Qantas ihr Comeback auf der Strecke Sydney-Seoul. Aufgrund hoher Nachfrage hat man diese Route reaktiviert. Bedient wird diese Route, die als Ganzjahresstrecke angeboten wird, viermal wöchentlich. Zwischen Mai und Oktober 2023 reduziert man auf drei Umläufe pro Woche. Im Regelfall kommt Fluggerät des Typs Airbus A330 zum Einsatz. Ergänzend gibt es auf dieser Strecke auch Flüge der Tochtergesellschaft Jetstar, die erst im vergangenen Monat aufgenommen wurden. Der Billigflieger bietet drei Umläufe pro Woche an.

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Lot flottet letzte Dash 8-400 mit Jahresende 2022 aus

Bei der polnischen Fluggesellschaft Lot geht mit Jahresende 2022 eine Ära zu Ende: Der Carrier wird das letzte Turbopropflugzeug des Typs de Havilland Dash 8-400 außer Dienst stellen. Ungewöhnlich: Den offiziellen Farewell-Flug hat man bereits am 6. Dezember 2022 durchgeführt. Die Prop-Flotte von Lot besteht derzeit aus acht Einheiten. Teilweise tragen diese noch die Livery der schon länger nicht mehr existierenden Eurolot. Vier Dash 8-400 wurden bereits stillgelegt und werden in Kürze an neue Operators übergeben. Die verbleibenden Exemplare werden schrittweise bis Jahresende 2022 aus der Produktion genommen. Anschließend wird der polnische Carrier eine reine Jet-Flotte betreiben.

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Berlin: Verspäteter AUA-Flug durfte nicht starten – Passagiere mussten sich selbst Zimmer organisieren

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines musste am Sonntagabend nach längerer Verspätung den Flug OS 238 von Berlin-Brandenburg nach Wien streichen. Den Passagieren wurde die Umbuchung auf einen früheren Flug verweigert und Hotelzimmer wurden ebenfalls keine gestellt. Den betroffenen Reisenden ist nichts anderes übriggeblieben als auf eigene Faust und Kosten eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. In einer Stellungnahme redet sich Austrian Airlines auf den Handlingpartner vor Ort aus. Dieser habe kein Personal zur Verfügung gehabt. Auf die Idee, dass Austrian Airlines in der Pflicht ist und das beauftragte Handlingunternehmen lediglich ein Erfüllungsgehilfe ist, ist man im Office Park 2 nicht gekommen, denn das Unternehmen, das sich in Medienmitteilungen selbst „Premium-Carrier“ nennt, hätte durchaus auch von Wien aus die Unterkünfte organisieren können. Hat man aber nicht. Doch der Reihe nach: Der Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZN fing sich auf dem London-Heathrow-Umlauf eine ordentliche Verspätung ein. Somit ist die Maschine deutlich verspätet auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg eingetroffen. Betroffene Passagiere berichten gegenüber Aviation.Direct, dass es vor Ort zunächst überhaupt keine Informationen für die Fluggäste gegeben habe. Auch sollen keine Verpflegungsleistungen wie beispielsweise Getränke bzw. Gutscheine dafür ausgegeben worden sein. Keine Starterlaubnis in Berlin erhalten – Passagiere mussten wieder aussteigen Irgendwann kam dann die langersehnte Durchsage zum Boarding. Die Passagiere steigen ein und kurz nach 23 Uhr 00 sollte es dann losgehen. Allerdings kam dann eine Hiobsbotschaft aus dem Cockpit, denn der OE-LZN wurde der Start in Berlin-Brandenburg verweigert. Die Passagiere und die Crew hatten das Flugzeug zu verlassen. Unterstützung vor Ort gab

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Stuttgart: DFS nimmt Messflüge vor

Die Deutsche Flugsicherung nimmt in den nächsten Tagen am Flughafen Stuttgart so genannte Kalibrierungsflüge durch. Zum Einsatz kommt ein Learjet 35A, der zum Teil auch in niedrigen Höhen unterwegs sein wird. Die Messflüge sind im Zeitraum von 12. bis 16. Dezember 2022 in der Luft. Der Stuttgarter Flughafen kann noch keine konkreten Angaben dazu machen wann der Learjet tatsächlich fliegen wird. Derzeit geht man davon aus, dass dieser an den entsprechenden Tagen jeweils mehrere Stunden eingesetzt wird. Die Flugsicherung und die Flughafen Stuttgart GmbH bitten um Verständnis für diese notwendigen Checks. Die regelmäßigen Kontrollen der Flugsicherheitssysteme sind gesetzlich vorgeschrieben, um sicherzustellen, dass bei den flugtechnischen Anlagen alles korrekt funktioniert.

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Lufthansa will von Klimaklebern Schadenersatz einklagen

Die Lufthansa Group und der Flughafen Berlin-Brandenburg wollen jene Klimakleber, die am 24. November 2022 eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs am BER verursacht haben, zur Kasse bitten. Beide Firmen bereiten Schadenersatzklagen vor. Dass der Flughafen BER darüber nachdenkt die Kosten geltend zu machen, wurde bereits kurz nach dem Vorfall bekannt. Nun berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf einen Lufthansa-Sprecher, dass auch der Kranich-Konzern Schadenersatzforderungen wegen „Beeinträchtigungen unseres Flugbetriebs“ gerichtlich geltend machen will. Am 24. November 2022 sind selbsternannte „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ unrechtmäßig in das BER-Gelände eingedrungen und klebten sich auf dem Asphalt fest. Am 8. Dezember 2022 wiederholte sich der Vorfall, wobei es parallel auch in München ein solches Eindringen gab. Diesmal schritt die Bundespolizei rasch ein und konnte insbesondere ein Bayern ein weit größeres Ausmaß verhindern. Der deutsche Verkehrsminister kritisierte die selbsternannten „Klimaschützer“ scharf.

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Zagreb hofft auf Passagier-Booster dank Fußball-WM

Der kroatische Hauptstadtflughafen Zagreb verzeichnete im November 2023 insgesamt 253.666 Passagiere. Damit lag man um rund 8,9 Prozent über dem Aufkommen, das man im Vergleichsmonat des Jahres 2019 hatte. Die meisten Passagiere waren von/nach Frankfurt am Main unterwegs. Die Anzahl der Flugbewegungen wird seitens des Airports mit 3.408 Starts und Landungen ausgewiesen. Damit lag man um 1,9 Prozent über dem November 2019. Zwischen Jänner und Ende November 2022 hatte der kroatische Airport insgesamt 2.876.869 Reisende und lag damit um 10,2 Prozent unter dem Aufkommen, das man in den ersten elf Monaten des Jahres 2019 hatte. Derzeit geht man davon aus, dass man rund drei Millionen Reisende bis Ende Dezember 2023 erreichen wird. Bemerkenswert ist auch, dass die Präsenz des Billigfliegers Ryanair als Grund für die gesteigerte Verkehrsleistung im November 2023 hervorgehoben wird. Auch hofft man, dass es in den nächsten Tagen zahlreiche Charterflüge nach Doha geben wird. Hintergrund ist, dass sich Kroatien für das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Qatar Airways reagierte bereits und setzt am 12. und 14. Dezember 2022 größeres Fluggerät nach/von Zagreb ein.

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Streik vom Tisch: Easyjet einigt sich mit französischen Flugbegleitern

Französische Gewerkschaften und der Billigflieger Easyjet konnten sich rechtzeitig vor Weihnachten auf Lohnerhöhungen sowie eine Einmalzahlung für die in Frankreich stationierten Flugbegleiter einigen. Zuvor stand ein möglicher Streik über Weihnachten und Neujahr im Raum. Das Grundgehalt des Kabinenpersonals, das ab Bases in Frankreich seinen Dienst versieht, soll um 7,5 Prozent erhöht werden. Weiters sollen die Beschäftigten eine Einmalzahlung in der Höhe von 3.000 Euro erhalten. Die Gewerkschaft Syndicat National du Personnel Navigant Commercial bestätigte unter anderem gegenüber Reuters die Einigung und bezeichnete sowohl das Angebot als auch den Abschluss als „gut“. Ende November 2022 drohten die Arbeitnehmervertreter mit Arbeitsniederlegungen rund um Weihnachten und Neujahr. Diese hätte Easyjet empfindlich treffen können, da diese Zeit als besonders reisestark gilt. Seitens des Arbeitgebers hätte man, so die SNPNC, ein stark nachgebessertes Angebot erhalten. Dieses soll für die Gewerkschaft so gut gewesen sein, dass man es habe unterschreiben können. Der Streik ist damit vom Tisch, bestätigte die SNPNC. Seitens Easyjet wurde zur Einigung in Frankreich wie folgt erklärt: „Easyjet freut sich zu bestätigen, dass wir konstruktive Gespräche mit den Gewerkschaften SNPNC und UNAC abgeschlossen haben. Wir sind weiterhin bestrebt, mit den Gewerkschaften zusammenzuarbeiten, um den langfristigen Erfolg von Easyjet in Frankreich zu gewährleisten“.

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Air Asia gründet neuen Ableger in Kambodscha

Bis Ende 2023 will Air Asia in Kambodscha einen neuen Ableger an den Start bringen. Dieser wurde gemeinsam mit Sivilai Asia gegründet. In Kürze wird man AOC und Betriebsgenehmigung bei den Behörden beantragen. Die Neugründung wird den Markennamen Air Asia Cambodia tragen und soll Kambodscha mit Zielen „in der Asien-Pazifik-Region, in Nordasien und darüber hinaus“ verbinden. Capital-A-Konzernchef Tony Fernandes betonte im Zuge der Vorstellung der Pläne, dass es im Jahr 2022 darum ging den Konzern zu stabilisieren und das Pre-Covid-Niveau wieder erreichen zu können. Im kommenden Jahr geht man wieder auf Expansionskurs. Mit der Gründung des Ablegers in Kambodscha habe man den Grundstein dafür gelegt. Der geplante Carrier ist eine komplette Neugründung. Das bedeutet konkret, dass man in Kambodscha den Zulassungsprozess als Fluggesellschaft durchlaufen muss. Derzeit rechnet man damit, dass man gegen Jahresende 2023 AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen wird. Die Aufnahme des Flugbetriebs ist daher ebenfalls für Ende 2023 geplant. Die genaue Verteilung der Anteile von Capital A und Partner Sivilai Asia hat man nicht öffentlich erklärt. Allerdings ist davon auszugehen, dass aus rechtlichen Gründen die Mehrheit im Eigentum des Unternehmens aus Kambodscha stehen wird. Bereits jetzt ist die Air Asia Group die größte ausländische Fluggesellschaft, die das Land ansteuert. Der Markteintritt erfolgte im Jahr 2005. Für die Zukunft ist geplant, die Fluggesellschaften von AirAsia in die Unternehmensstruktur von AirAsia X zu überführen, der Langstreckentochter der Gruppe, die als eigenständige juristische Person operiert.

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Innsbruck: Emissionsabhängige Entgelte kommen vorläufig nicht

Der Flughafen Innsbruck wollte eigentlich mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 emissionsabhängige Nutzungsgebühren einführen. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts, wie sich aus der jüngst kundgemachten Entgelteordnung für das Jahr 2023 ergibt. Es scheitert an der Bürokratie. In Österreich können Flughäfen ihre Gebühren und Entgelte nicht frei festsetzen, sondern diese müssen dem Flughafenentgeltegesetz sowie dem Luftsicherheitsgesetz entsprechen. In diesen ist die Berechnung ziemlich genau festgehalten. Die Betreiber müssen ihre geplanten Ordnungen durch das Verkehrsministerium (BMK) genehmigen lassen. Somit hat das letzte Wort Bundesministerin Leonore Gewessler (Grüne), die sich bislang eher der Luftfahrt abgeneigt positioniert hat. Umso verwunderlicher ist, dass das BMK die vom Flughafen Innsbruck geplanten emissionsabhängigen Entgelte abgelehnt hat. Damit bleibt es in Tirol bei den bisherigen Staffelungen, die sich am Fluglärm, nicht jedoch am Schadstoffausstoß orientieren. Schlüssig erklären konnte man die Entscheidung nicht, jedoch gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der Flughafen Innsbruck seiner Zeit voraus gewesen sein könnte. Die gesetzliche Grundlage, auf der die Festlegung der Entgelteordnung, die durch das BMK bewilligt werden muss, basiert, sieht nämlich emissionsabhängige Flughafengebühren schlichtweg nicht vor. Wohl aber gibt es eine gesetzliche Rückendeckung dafür, dass die Kosten, die Airlines und andere Nutzer entrichten müssen, vom Fluglärm abhängig gemacht werden dürfen. Vereinfacht gesagt: Der Flughafen Innsbruck kann derzeit Fluggerät, das schadstoffintensiv ist, nicht stärker zur Kasse bitten, weil es die Bundesregierung verabsäumt hat, die Gesetze entsprechend anzupassen. Solange keine entsprechende Novellierung erfolgt, darf das BMK emissionsabhängige Entgelteordnungen gar nicht genehmigen. Somit wird sich – zumindest im Jahr 2023 – in Innsbruck

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Norwegian startet in Skavsta und Växjö

Im Sommerflugplan 2023 bietet Norwegian auch ab den Flughäfen Skavsta und Växjö Småland Nonstopflüge an. Der zuerst genannte Airport wird überwiegend von Billigfluggesellschaften genutzt, wobei sich der einst größte Kunde Ryanair zu Gunsten von Arlanda zurückgezogen hat. Ab April 2023 bietet Norwegian ab Skavsta die spanischen Ziele Málaga und Alicante an. Ab Växjö Småland geht es ebenfalls nach Málaga. „Wir freuen uns, Nonstopflüge nach Spanien von zwei Flughäfen in Schweden anbieten zu können, die wir bisher nicht bedient haben. Mit den neuen Direktflügen wird es für noch mehr Reisende in Schweden möglich sein, an die spanische Sonnenküste zu fliegen. Wir freuen uns darauf, Reisende auf diesen neuen Strecken in unseren modernen und treibstoffeffizienten Flugzeugen begrüßen zu dürfen“, sagt Magnus Thome Maursund, EVP Network, Pricing & Optimisation bei Norwegian. Norwegian bedient rund 60 Strecken nach, von und innerhalb Schwedens. Mit den Standorten Stockholm Skavsta und Växjö Småland bedient Norwegian insgesamt sechs Flughäfen in Schweden: Stockholm Arlanda, Umeå, Luleå, Kiruna, Stockholm Skavsta, Växjö Småland und Visby (Sommerflugplan).

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