Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Wizz Air kehrt Balaton-Airport Heviz den Rücken

Passagiere der Billigfluggesellschaft Wizz Air müssen auf weitere Strecken ab Deutschland und Österreich verzichten. Der Carrier gibt abermals einige Routen auf. Diese wurden bereits aus dem Reservierungssystem entfernt. Aus Heviz zieht man sich komplett zurück. Teilweise handelt es sich um Routen, die saisonal während der warmen Jahreszeit angeboten wurden. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 wird daher keine Wiederaufnahme erfolgen. In Deutschland sind die Flughäfen Köln/Bonn, Dortmund, Friedrichshafen und Frankfurt-Hahn von den jüngsten Kürzungen betroffen. Ab Wien-Schwechat wird Wizz Air künftig nicht mehr nach Catania fliegen. Auf dieser Route stand man zuletzt unter anderem mit dem Lowcoster Ryanair im direkten Wettbewerb. Dieser will die Sizilien-Strecke auch weiterhin anbieten. Flughafen Heviz erneut ohne Linienflüge In Frankfurt-Hahn ist die Belgrad-Strecke vom Rotstift betroffen. Diese hätte eigentlich im Sommerflugplan 2023 reaktiviert werden sollen. Den Plan hat man verworfen und die Route aus dem Reservierungssystem entfernt. Selbiges gilt für die Ohrid-Flüge ab Friedrichshafen, so dass ab dem Bodensee-Airport im Sommer 2023 die Ziele Tirana, Tuzla und Ohrid geplant sind. Ab Köln/Bonn wird Wizz Air künftig nicht mehr nach Katowice fliegen. In Dortmund streicht der Billigflieger die erst in diesem Jahr aufgenommene Nonstop-Strecke zum Balaton-Airport Heviz. Dies hat nicht nur zur Folge, dass der ungarische Airport komplett aus dem Wizz-Streckennetz verschwindet, sondern der Regionalflughafen nahe dem Plattensee steht mal wieder ohne regelmäßige Linienflüge da. Damit zeigt sich neuerlich, dass sich bislang kein Carrier dauerhaft im Linienbetrieb von/nach Heviz halten konnte.

weiterlesen »

Wehen vorgetäuscht: Pegasus-Passagiere wollten nach Zwischenlandung flüchten

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 musste Pegasus-Flug PC652 auf dem Weg von Casablanca nach Istanbul Sabiha Göckcen wegen von einer Frau vorgetäuschter Geburtswehen außerplanmäßig auf dem Barcelona zwischenlanden. Nach der Landung versuchten 28 Passagiere über das Rollfeld die Flucht zu ergreifen. Eine offensichtlich schwangere Frau machte etwa rund eine Stunde und 45 Minuten nach dem Start darauf aufmerksam, dass bei ihr die Wehen eingesetzt haben sollen. Der von der Kabinenbesatzung informierte Kapitän entschied dann, dass in Barcelona eine Zwischenlandung eingelegt werden sollte. Bei einer späteren medizinischen Untersuchung, die in Spanien durchgeführt wurde, stellte sich aber heraus, dass die Dame erst im fünften Monat schwanger ist. Die Ärzte sind der Ansicht, dass die vermeintlichen Geburtswehen lediglich vorgetäuscht waren, um eine Landung in der Europäischen Union „erzwingen“ zu können. Darauf deutet auch die offizielle Erklärung der Polizei hin. Laut Mitteilung der Exekutive sollen insgesamt 28 Fluggäste die nach der Landung wegen der vermeintlichen Versorgung der Verursacherin die Gelegenheit genutzt haben, um das Flugzeug trotz gegenteiliger Anweisung zu verlassen. Über das Rollfeld des Flughafens Barcelona sollen diese versucht haben zu flüchten. Weit sind diese aber nicht gekommen. Der Sicherheitsdienst des Airports sowie die spanische Polizei schritten umgehend ein und „sammelten“ die Flüchtigen wieder ein. Bei 14 Personen klickten die Handschellen, denn diese wurden verhaftet. Bei acht weiteren wurde entschieden, dass diese umgehend wieder nach Marokko abgeschoben werden und fünf wurden von der Polizei zum Wiederbesteigen des Pegasus-Jets gezwungen. Zu den verbleibenden beiden Personen machte die Exekutive keine Angaben. Ähnlicher Vorfall auf gleicher

weiterlesen »

Kommentar: Liliair – Die neue Fluggesellschaft für Kärnten

Die Lilihill Group will am 13. Dezember 2022 ihre neue Liliair vorstellen. Das Projekt scheint aus heiterem Himmel zu kommen, aber das stimmt so ganz und gar nicht. Schon seit dem Jahr 2019 treibt man dieses ambitioniert – mit coronabedingten Verzögerungen – voran. Einfach wird es nicht und man benötigt insbesondere viel Geld und Geduld, wie auch Beispiele aus Bozen, Altenrhein und Mannheim zeigen. Doch: Lilihill nimmt private Mittel und kein Steuergeld in die Hand. Bereits seit dem Jahr 2019 treibt die Lilihill Group, Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, den Aufbau einer eigenen Fluggesellschaft voran. Man sicherte schon damals Luftfahrt-Fachpersonal, das für den Betrieb einer Airline notwendig ist. Offiziell hat man die Pläne nie kommentiert, aber auch nicht dementiert. Eigentlich sollte Liliair schon längst in der Luft sein, jedoch sorgte die Corona-Pandemie dafür, dass man es langsamer als ursprünglich avisiert angegangen ist. Auch die ständigen Querschüsse aus der Kärntner Landespolitik haben sich nicht gerade beschleunigend ausgewirkt. Jedenfalls wurde hinter den Kulissen intensiv am Projekt gearbeitet. Am 13. Dezember 2022 wollen der ehemalige AUA-Chef Peter Malanik und Dieter Kandlhofer, die als Geschäftsführer von Lilihil fungieren, die neue Liliair vorstellen. Ebenso konnte man Kay Kratky, der ebenfalls früher an der Spitze von Austrian Airlines stand, für das Projekt gewinnen. Ex-Niki-Kompetenz an Bord Doch lediglich mit Geschäftsführern ist noch keine Airline zu machen. Lilihill konnte sich den Umstand, dass seit der Übernahme von der Laudamotion durch Ryanair zahlreiche ehemalige Niki-Schlüsselkräfte das Unternehmen verlassen haben, zu Nutze machen. Auch haben nach den Kündigungswellen, die es

weiterlesen »

Norwegian mit 1,4 Millionen Fluggästen im November 2022

Die Billigfluggesellschaft Norwegian beförderte im November 1,4 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 79,5 Prozent. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat hatte der Carrier um 37 Prozent mehr Fluggäste an Bord. Ab Norwegen waren die Strecken zu Strandzielen in Südeuropa besonders stark nachgefragt. Eigenen Angaben nach hat man auf diesen im November 2022 eine Auslastung von rund 90 Prozent erzielen können. „Wir sind gut aufgestellt, um auf saisonale Schwankungen zu reagieren. Wir haben unsere Kapazitäten an die geringere Nachfrage während der Wintersaison angepasst und haben insgesamt 15 Prozent unseres geschätzten Treibstoffverbrauchs für 2023 abgesichert. Mit Blick auf die Zukunft sehen wir weiterhin einen Nachholbedarf an Flugreisen, insbesondere zu sonnigen Strandzielen. Wir haben vor kurzem mehrere neue Routen zu Zielen in ganz Europa eröffnet und freuen uns darauf, sowohl Passagiere als auch neue Kollegen während des voraussichtlich arbeitsreichen Sommers 2023 willkommen zu heißen“, so Norwegian-Chef Geir Karlsen.

weiterlesen »

Eurowings Europe nimmt Prag-Genf auf

Die maltesische Fluggesellschaft Eurowings Europe nimmt Ende März 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Prag und Genf auf. Ebenso wird man neu ab Stockholm-Arlanda nach Rom-Fiumicino fliegen. Beide Neuaufnahmen sollen am 26. März 2023 erstmals bedient werden. Zwischen der tschechischen und der schweizerischen Stadt soll im Sommerflugplan 2023 fünfmal wöchentlich geflogen werden. Ab Stockholm soll es dreimal pro Woche nach Rom gehen.

weiterlesen »

Air Baltic mit Selbstabfertigung in Riga zufrieden

Seit rund einem Jahr führt die lettische Fluggesellschaft Air Baltic am Flughafen Riga die Passagierabfertigung selbst durch. Zuvor setzte man auf einen Dienstleister. Das Unternehmen zeigt sich mit der Entscheidung, dass man die Tätigkeit in Eigenregie durchführt, zufrieden. Das neue Modell der Bodenabfertigung hat die betriebliche Leistung am Heimatflughafen der Fluggesellschaft verbessert und sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Zufriedenheit der Fluggäste erhöht, so Air Baltic in einer Aussendung. „Die Erholung von der weltweit schwersten Luftfahrtkrise, die durch die Pandemie verursacht wurde, hat uns die Möglichkeit gegeben, unsere Produkte und Dienstleistungen zu überarbeiten – um uns produktiver auf die Vermittlung der zentralen Markenwerte zu konzentrieren. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist die Übernahme der wichtigsten Bodenabfertigungsprozesse in Riga mit durchschnittlich 90 täglichen Flugbewegungen“, so Laura Vecvanaga-Puķīte, Senior Vice President Ground Operations and Customer Care.

weiterlesen »

Mit CRJ-900 von Cityjet: Brussels nimmt Brüssel-Billund auf

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines nimmt Ende März 2023 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Brüssel und Billund auf. Diese soll täglich, außer an Samstagen, bedient werden. Die operative Durchführung der Dänemark-Verbindung soll nicht mit Fluggerät von Brussels Airlines erfolgen, sondern im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung durch Cityjet. Der irische Carrier wird mit Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 im Auftrag der belgischen Airline fliegen. Der Erstflug ist für den 26. März 2023 angekündigt.

weiterlesen »

Verdi und Gate Gourmet einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und der Catering-Konzern Gate Gourmet haben sich auf einen Tarifabschluss für die deutschen Beschäftigten geeinigt. Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 sollen die Löhne um 1,70 Euro pro Stunde steigen. Auch die Lehrlinge sollen mehr Geld bekommen. Je nach Lehrjahr soll es Steigerungen zwischen 249 Euro und 260 Euro pro Monat geben. Weiters wurde vereinbart, dass der stündliche Mindestlohn bei 13,90 Euro liegen soll. Der neue Tarifvertrag gilt vorerst bis Ende 2023.

weiterlesen »

Eurowings fliegt zwischen Stockholm und Stuttgart

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 wird Eurowings Nonstopflüge zwischen Stuttgart und Stockholm-Arlanda anbieten. An beiden Airports unterhält der Konzern Stützpunkte. Der Erstflug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Vorerst sind vier wöchentliche Flüge, die an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag durchgeführt werden sollen, geplant.

weiterlesen »

„Verdächtiger Gegenstand“ legte Flughafen Glasgow lahm

Am Montag, den 5. Dezember 2022 musste der Flughafen Glasgow evakuiert werden. Der Sicherheitsdienst hatte bei einem Rundgang einen „verdächtigen Gegenstand“ gefunden und alarmierte umgehend die Polizei. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, die an diesem Airport durchaus aufkommensstark sind. Offiziellen Angaben nach ist die schottische Polizei um 6 Uhr 00 Lokalzeit am Ort des „verdächtigen Gegenstands“ eingetroffen. Die vorsorgliche Evakuierung des Terminals wurde angeordnet. Dies hatte zur Folge, dass der Flugbetrieb temporär zum Erliegen gekommen ist. Die Fluggäste wurden angewiesen auf einem Parkplatz des Airports auf weitere Anweisungen zu warten. Dort mussten die Reisenden einige Stunden verbringen, denn erst gegen 12 Uhr 30 Lokalzeit konnte Entwarnung gegeben werden. Die Exekutive forderte Sprengstoffexperten der Royal Navy an, die den nicht näher bezeichneten Gegenstand vorsichtig untersuchten. Anschließend konnte Entwarnung gegeben werden. Ein Sprecher der Royal Navy führte gegenüber der BBC aus, dass sich der Verdacht nicht bestätigt habe. Es hätte sich um einen völlig harmlosen Gegenstand gehandelt. Vermutlich wurde dieser von einem Passagier unabsichtlich vergessen oder aber dieser hat ihn unbemerkt verloren. „Die Polizei wurde zu einem Bericht über einen verdächtigen Gegenstand in der Sicherheitsdurchsuchungshalle des Flughafens Glasgow gerufen. Als Vorsichtsmaßnahme und in Übereinstimmung mit den Verfahren wurden der Check-in-Bereich und die Sicherheitsdurchsuchungshalle für die Öffentlichkeit geschlossen und eine Absperrung eingerichtet“, so ein Sprecher des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Da die Fluggäste bei durchaus kühlen Temperaturen auf dem Parkplatz ausharren mussten, verteilte das Personal des Airports an frierende Reisende Decken und warmen Tee. Nach der polizeilichen Freigabe konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen

weiterlesen »