Jan Gruber

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Jan Gruber

Russland verliert Sitz in der ICAO-Führung

Die Russische Föderation hat am Samstag ihren Sitz im Verwaltungsrat der internationalen Luftfahrtorganisation ICAO verloren. Es gelang nicht mindestens 86 Stimmen zu bekommen. Im Nachgang der Abstimmung beantragte Russland eine verfahrenstechnische Überprüfung, da das Ansinnen auf Wiederholung abgelehnt wurde. Noch bis zum 7. Oktober 2022 findet die Generalversammlung der IACO in Montreal hab. Dieser Organisation gehören insgesamt 193 Nationen an. Das Leitungsgremium besteht aus Vertretern von 36 Staaten. Bislang gehörte auch Russland dem Verwaltungsrat an. Der Umstand, dass der Vertreter der Russischen Föderation die Wiederholung der Abstimmung gefordert hatte, löste bei vielen Mitgliedsstaaten Unverständnis aus. Beispielsweise sagte ein französischer Teilnehmer: „Wenn wir in unseren Ländern Abstimmungen haben und uns das Ergebnis nicht gefällt, bitten wir nicht um eine weitere Abstimmung“. „Wir möchten unser Bedauern über das Ergebnis der Wahl zum Ausdruck bringen“, sagte der russische Vertreter. „Wir betrachten dies als einen rein politischen Schritt, der nichts mit der Position Russlands im Bereich der Zivilluftfahrt zu tun hat.“ Bislang wurde Russland als wichtige Luftfahrtnation betrachtet und hatte daher mehr oder weniger fix einen Sitz im Leitungsgremium. Formell musste man sich in periodischen Abständen der Wiederwahl stellen. Diesmal konnte man die notwendige Mehrheit nicht bekommen. Hinter der Abwahl steckt nicht nur der kriegerische Einmarsch in die Ukraine, sondern auch der Umstand, dass hunderte Flugzeuge nicht an die Leasinggeber zurückgegeben wurden. Dies wird seitens der Mehrheit der ICOA-Mitglieder als illegal betrachtet. Moskau dementiert, dass man die Maschinen „beschlagnahmt“ habe.  Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die betroffenen Flugzeuge ohne Zustimmung der rechtmäßigen Eigentümer ins

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9H-EUL: Eurowings Europe Ltd. wird erstes Flugzeug in Salzburg stationieren

Voraussichtlich Mitte Oktober 2022 wird die neue Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. ihr AOC und ihre Betriebsgenehmigung erhalten. Davon geht man seitens des Carriers aus, erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Die erste Maschine wird die Registrierung 9H-EUL tragen und in Salzburg stationiert werden. Im Gegensatz zum Mitbewerber Wizz Air Malta, der Anfang dieser Woche den Erstflug durchgeführt hat, wird hat man auf Malta sowohl AOC als auch OL beantragt. Der Konkurrent fliegt unter EASA-AOC und maltesischer Betriebsgenehmigung. Eurowings Europe Ltd. wird beide Dokumente von der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde erhalten. Das erste Flugzeug, das der neue Eurowings-Ableger betreiben wird, ist der Airbus A320 mit der momentanen Registrierung D-ABDP (MSN: 3093). Dieser wird in das Luftfahrtregister von Malta als 9H-EUL eingetragen werden und im österreichischen Salzburg stationiert werden, so ein Eurowings-Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Die Frage wie viele Flugzeuge Eurowings Europe Ltd. im Sommerflugplan 2023 betreiben wird, beantwortete der Medienreferent wie folgt: „Wir gehen von 20+ Flugzeugen aus“. Zum Vergleich: Die österreichische Eurowings Europe GmbH, die nach dem Winterflugplan 2022/23 ihren Flugbetrieb einstellen wird, hat derzeit sechs Airbus A319 und 13 Airbus A320, also insgesamt 19 Flugzeuge.

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Graz im Winter 2022/23 an fünf Drehkreuze angebunden

Im Winterflugplan 2022/23 wird es ab dem Grazer Flughafen durchschnittlich zehn Flüge pro Tag zu den Drehkreuzen Frankfurt am Main, Wien, München, Zürich und Amsterdam geben. Besonders häufig ist man mit 23 Umläufen an Frankfurt und 22 Rotationen an München angebunden. Das Skyteam-Drehkreuz Amsterdam wird von KLM ab Ende Oktober 2022 zehnmal wöchentlich angesteuert. Der Carrier gab erst vor wenigen Tagen bekannt, dass die Graz-Strecke aufgestockt wird. Zusätzliche Flüge gibt es an den Verkehrstagen Freitag, Sonntag und Montag. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verbindet die Landeshauptstadt der Steiermark mit den deutschen Städten Düsseldorf und Stuttgart. Beide Ziele werden bis zu fünfmal pro Woche angeflogen und gelten für die lokale Wirtschaft als besonders wichtig. Auch touristisch haben Düsseldorf und Stuttgart so einiges zu bieten. „Wir konnten für diesen Winter mit unseren Partnern wieder ein attraktives Programm zusammenstellen“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Mit den zahlreichen Linienflügen können unsere Fluggäste Destinationen auf allen Kontinenten bequem erreichen. Besonders freut es mich, dass sie in diesem Jahr auch dreimal pro Woche die Möglichkeit haben, per Direktflug in den Süden abzuheben.“ Im Bereich der Ferienflüge gibt es heuer wieder regelmäßige Flüge ans Rote Meer. An den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag steuert Corendon Europe in Kooperation mit Reiseveranstaltern das Ziel Hurghada an. Ebenso im Programm des Ferienfliegers: Las Palmas, das jeweils mittwochs angeflogen wird. Im Oktober 2022 werden von verschiedenen Anbietern Nonstop-Flüge nach Heraklion, Hurghada, Paphos, Larnaca, Porto und Lissabon angeboten.

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Portorož: Van Air Europe und Air Serbia sollen für Linienflüge sorgen

Der slowenische Flughafen Portorož befindet sich in Verhandlungen mit Air Serbia über eine mögliche Aufnahme einer Drehkreuz-Anbindung. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten würde nur der Maschinentyp ATR72 in Frage kommen. Portorož ist der zweitgrößte Flughafen Sloweniens, jedoch ist die einzige Runway nur knapp über 1.200 Meter lang. Das hat zur Folge, dass dieser Airport fast ausschließlich von der allgemeinen Luftfahrt genutzt wird. In diesem Segment ist man auch sehr gut vertreten, denn nach Ljubljana hat man die meisten Starts und Landungen. Regelmäßige Linienflüge gibt es ab Portorož schon länger nicht mehr. Laut Ex-Yu-Aviation soll man sich mit Air Serbia „in der Endphase“ der Verhandlungen über die Aufnahme einer ATR72-Verbindung nach Belgrad befinden. Damit würde man an das Drehkreuz des serbischen Carriers angeschlossen werden. Davon erwartet man sich in Slowenien insbesondere mehr Touristen. Derzeit fliegt der serbische Carrier von Belgrad und Nis aus in die Hauptstadt Sloweniens. Gleichzeitig erklärte Air Serbia wiederholt, dass man auch das Regionalnetz stark ausbauen wird. Davon will auch der Flughafen Portorož profitieren. Man kennt sich ja, denn die Vorgänger-Airline Jat Airways steuerte bis 2013 den slowenischen Airport an. Damals hatte man sogar die Sondergenehmigung als Nicht-EU-Carrier Flüge zwischen Rom und Portorož zu bedienen, jedoch war diese Route so schlecht gebucht, dass sie erst gar nicht aufgenommen wurde. Van Air Europe soll Flüge ab Budapest, Brno und Prag aufnehmen Weiters will der slowenische Airport in Zusammenarbeit mit einer anderen Airline die Konnektvität verbessern. Mit Van Air Europe hat man eine Absichtserklärung, die zur Aufnahme von Nonstopflügen nach Budapest,

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Tel Aviv: El Al will Hongkong-Flüge reaktivieren

Die Fluggesellschaft El Al plant ab 4. Feber 2023 wieder zwischen Tel Aviv und Hongkong zu fliegen. Die Ankündigung folgt auch der Aussicht, dass die chinesische Sonderverwaltungszone laut über die Abschaffung der noch verbliebenen Quarantänebestimmungen nachdenkt. Der Erstflugtermin 4. Feber 2023 ist aber noch mit Vorsicht zu genießen, denn es kann noch zu Änderungen kommen. Jedenfalls beabsichtigt El Al ab Feber 2023 wieder zwischen Tel Aviv und Hongkong zu fliegen. Vorläufig sind drei Umläufe pro Woche, die mit den Mustern Boeing 787-8 und 787-9 durchgeführt werden sollen, geplant. Aus den Flugplandaten geht hervor, dass die Hinflüge an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch mit Boeing 787-9 durchgeführt werden sollen. Die Rückflüge mit diesem Muster sind jeweils für Dienstage und Donnerstage geplant. Die B787-8 soll an Samstagen von Tel Aviv nach Hongkong eingesetzt werden. Zurück geht es dann an Sonntagen.

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Sunclass setzt ersten A330neo nach Phuket ein

Die dänische Fluggesellschaft Sunclass Airlines hat vor wenigen Tagen den ersten Airbus A330neo übernommen. Die Maschine soll ab 25. November 2022 im regulären Liniendienst auf der Langstrecke eingesetzt werden. Der Carrier plant den Airbus A330neo zunächst in Richtung Phuket fliegen zu lassen. Dem aktuellen Informationsstand nach soll der Erstflug am 25. November 2022 ab Stockholm-Arlanda durchgeführt werden. Diese Maschine soll dann zunächst einmal pro Woche auf dieser Route eingesetzt werden. Ab 15. Dezember 2022 soll das Flugzeug zweimal wöchentlich zwischen der schwedischen Hauptstadt und Phuket fliegen. Ab 11. Dezember 2022 will Sunclass Airlines dieses Muster auch ab Kopenhagen in Richtung der thailändischen Stadt einsetzen. Zunächst soll einmal wöchentlich mit Airbus A330-900 geflogen werden werden. Ab 12. Dezember 2022 setzt man den Neuzugang auch ab Oslo auf der Phuket-Strecke ein. Zunächst ist ein Umlauf pro Woche vorgesehen.

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Austrian Airlines nimmt Berlin-Innsbruck auf

Im Winterflugplan 2022/23 wird Austrian Airlines saisonale Nonstop-Flüge zwischen Berlin und Innsbruck anbieten. Diese sollen zwischen 28. Jänner und 25. Feber 2023 jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden. In einer Medienmitteilung schreibt der Carrier unter anderem, dass man mit der saisonalen Route die Anbindung der Tiroler Landeshauptstadt weiter verbessere. Die zusätzlichen Flüge ergänzend zu den bestehenden Verbindungen ab Wien, Frankfurt, Hamburg, Stockholm und Kopenhagen führen dazu, dass man gemeinsam mit den Konzernschwestern der Lufthansa Group während der Hochsaison bis zu 48 Kurspaare pro Woche anbietet. „Unser Flugprogramm nach Berlin bekommt mit dieser saisonalen Bedienung eine Aufwertung, die wintersportaffine Fluggäste mit dem Komfort einer Direktverbindung nach Tirol begeistern wird. Austrian Airlines und die Lufthansa Group tragen mit fast 50 wöchentlichen Flugverbindungen nach Innsbruck maßgeblich zur Stärkung des touristischen Verkehrs in der Region bei“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Auch die Verbindung Wien-Berlin wird dabei mit einem zusätzlichen Flug an den Samstagen rund um die Semesterferien erweitert. Davon profitieren nicht nur Städtetouristen, die nach Wien oder Berlin reisen, sondern auch zahlreiche Transferpassagiere, die den Hub Wien als komfortables Drehkreuz für ihren Weiterflug nutzen. Die neue Berlin-Verbindung im Detail (28. Jänner 2023 – 25. Feber 2023): Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft Berlin – Innsbruck OS281 Samstags 12:10 – 13:35 Innsbruck – Berlin OS282 Samstags 15:05 – 16:30 Wien – Berlin OS225 Samstags 10:05 – 11:20 Berlin – Wien OS232 Samstags 17:15 – 18:30

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Sundair mit neuem Imagevideo und Funchal-Flügen ab Berlin

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird ab 25. Oktober 2022 ab Berlin-Brandenburg eine saisonale Verbindung auf die portugiesische Insel Funchal anbieten. Diese wird jeweils am Verkehrstag Dienstag bedient. Sundair-Flug SR1324 wird den deutschen Hauptstadtflughafen jeweils gegen 9 Uhr 00 verlassen und Funchal um 12 Uhr 50 erreichen. Die Rückflüge werden als SR1325 durchgeführt. Die Insel Madeira sollen die Flugzeuge des Ferienfliegers gegen 13 Uhr 40 verlassen. Die Landungen in Berlin werden gegen 19 Uhr 00 stattfinden. Laut Sundair soll die neue Route zwischen Berlin-Brandenburg und Funchal mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Derzeit handelt es sich um eine saisonale Route, die während dem Winterflugplan 2022/23 angeboten wird. Über eine mögliche Fortführung im Sommer 2023 wurde noch nicht final entschieden. Sundair launcht neues Imagevideo Der deutsche Ferienflieger hat kürzlich ein neues Imagevideo auf YouTube veröffentlicht. Dabei hat das Produktionsteam, das im Auftrag von Sundair tätig war, eine Crew auf der Strecke Kassel-Rhodos-Heraklion-Kassel begleitet. Der achtminütige Film, der einige imposante Aufnahmen zeigt, ist nachstehend eingebettet.

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Aeroitalia baut Präsenz in Bergamo aus

Die Fluggesellschaft Aeroitalia plant ab Dezember 2022 die Präsenz auf dem italienischen Flughafen Mailand-Bergamo auszubauen. Man plant zwei neue Strecken aufzunehmen. Zusätzlich will man bereits ab Mitte November 2022 mehrmals täglich die Hauptstadt Rom anfliegen. Aeroitalia beabsichtigt ab 14. November 2022 bis zu 16 wöchentliche Umläufe zwischen Bergamo und Rom-Fiumicino durchzuführen. An den Verkehrstagen Montag bis Freitag soll es je drei Flugpaare geben. An Samstagen soll es einen Flug von Bergamo nach Rom geben, wobei der Rückflug erst an Sonntagen durchgeführt werden soll. Ab 2. Dezember 2022 will man zweimal wöchentlich von Mailand-Bergamo aus nach Bacau fliegen. Dieses Ziel wird man auch ab Rom-Fiumicino anbieten. Ebenso neu im Programm ab 2. Dezember 2022: Catania. Die sizilianische Stadt soll zunächst fünfmal pro Woche angesteuert werden. Ab 19. Dezember 2022 will man sechsmal wöchentlich fliegen. Von Forli, das offizielle Homebase von Aeroitalia ist, will man im Winterflugplan 2022/23 dreimal wöchentlich nach Catania und zweimal pro Woche nach Trapani fliegen. Von dort aus sind auch drei wöchentliche Umläufe in die sizilianische Stadt geplant. Auch nimmt der Carrier Maschinen des Typs ATR72 ins Wetlease. Diese sollen vorwiegend auf inneritalienischen Strecken eingesetzt werden.

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Österreichs Finanzbehörden nehmen ausländische Fernbusse ins Visier

Die österreichischen Finanzbehörden haben kürzlich auf der Tauernautobahn (A10) eine Schwerpunktaktion, in der man Reisebusse aus Bosnien und anderen Staaten, ins Visier genommen hat. Dabei wurden zahlreiche Verstöße gegen die Umsatzsteuerpflicht festgestellt. Im Bus- und Eisenbahnverkehr ist es so, dass für die Umsatzsteuer nicht nur am Abfahrtsort abgeführt werden muss, sondern anteilsmäßig auch in jenen Staaten, die durchfahren werden. Das hat im Fernbusverkehr zwischen – beispielsweise – Bosnien und Deutschland zur Folge, dass in einer ganzen Reihe von Staaten von den Unternehmern Steuern abgeführt werden müssen. Die Personenbeförderung mit Reisebussen im Linienverkehr unterliegt wie jede andere Leistung, die ein Unternehmer gegen Entgelt ausführt, auf der österreichischen Strecke der Umsatzsteuer. Bereits seit längerem wird an der Bekämpfung des Betrugsmusters „Illegale Personenbeförderung im Linienverkehr zwischen Bosnien und Österreich“ gearbeitet. Busunternehmer müssen auch dann, wenn Österreich ohne Zwischenhalt durchfahren wird, zehn Prozent Umsatzsteuer für die Personenbeförderung entrichten, so das Finanzministerium. Das Finanzamt Österreich hat in Kooperation mit dem Zollamt Österreich, dem Amt für Betrugsbekämpfung, der Landesverkehrsabteilung Salzburg sowie der Landespolizeidirektion Kärnten eine Schwerpunktaktion auf der Tauernautobahn durchgeführt. Dabei hat man Reisebusse, die im Fernlinien- oder Charterverkehr unterwegs waren, unter die Lupe genommen. Die Behörden konnten außergewöhnlich viele Treffer erzielen. „Diese höchst professionelle Schwerpunktaktion zeigt, wie wichtig die Vernetzung verschiedener Behörden in Sachen Betrugsbekämpfung ist. So sorgen wir für Gerechtigkeit zwischen allen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in Österreich und für die Einhaltung unserer Gesetze. Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Zusammenarbeit bei diesem äußerst effektiven gemeinsamen Einsatz und gratuliere zu

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