Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor übernimmt ersten A330neo im Spätherbst 2022

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird in Kürze den ersten Airbus A330neo übernehmen. Der exakte Termin steht noch nicht fest, jedoch soll es laut einer Sprecherin definitiv noch im Spätherbst 2022 so weit sein. Auch die ersten Strecken, auf denen die Airline den Neuzugang einsetzen wird, stehen bereits fest. Condor ersetzt die in die Jahre gekommene Boeing 767-Flotte sukzessive durch werksneue Airbus A330neo. Übergangsweise hat man einige A330-200 geleast, um die Crews auf das neue Muster vorbereiten zu können. Ursprünglich war angekündigt, dass im Herbst 2022 der erste A330neo in die Flotte aufgenommen wird. Dabei bleibt es laut einer Sprecherin: „Wir erwarten das erste Flugzeug im Herbst, wenn auch erst im Spätherbst, sodass der Erstflug noch in diesem Jahr stattfinden soll“. Unmittelbar nach der Übernahme wird man den Neuzugang noch nicht auf die Linie schicken. Branchenüblich werden noch Checks und Vorbereitungen gemacht und dann geht es auch schon los. Die ersten Strecken, auf denen Condor planmäßig mit A330neo fliegen wird, stehen schon fest. Lediglich die Termine für die ersten Einsätze sind noch nicht final, so dass das Unternehmen dazu auch noch keine näheren Details erklären möchte. „Die ersten Flüge des A330neo werden in Richtung Dominikanische Republik (Punta Cana), USA (Seattle) und Indischer Ozean (Mauritius) starten“, so die Condor-Medienreferentin. Nähere Einzelheiten, beispielsweise Ankunft der ersten Maschine auf der Homebase Frankfurt am Main oder exakte Termine der Streckenersteinsätze, sind noch nicht final, jedoch wird es nicht mehr sonderlich lange dauern. Bereits vor ein paar Wochen hat man damit begonnen im Winterflugplan 2022/23 den Maschinentyp

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Chaos in Amsterdam: Tui Airlines Nederland verlegt Flüge nach Brüssel

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol ist in den letzten Tagen erneut aufgrund langer Wartezeiten in die Schlagzeilen geraten. Tui Airlines Nederland reagiert nun und verlegt einige Ferienziele temporär nach Brüssel. In einer Erklärung gibt das Unternehmen an, dass der Grund für diese Entscheidung in den enorm langen Wartezeiten am Flughafen Schiphol liegt. Aufgrund von Personalmangel müssen Passagiere am niederländischen Airport zum Teil stundenlang vor den Sicherheitskontrollen warten. Es kommt nicht gerade selten vor, dass die Reisenden deswegen nicht rechtzeitig am Gate erscheinen können. Bislang haben alle vom Flughafen Schiphol gesetzten Maßnahmen keine Lösung des Problems gebracht. Tui Airlines Nederland wird einige Destinationen temporär nach Belgien zum Flughafen Brüssel verlagern. Konkret handelt es sich um die Flugverbindungen nach Kos, Teneriffa, Palma de Mallorca, Kreta und Gambia. Diese sollen ab 10. Oktober 2022 bis mindestens 31. Oktober 2022 ab dem belgischen Airport durchgeführt werden. Betroffene Passagiere sollen seitens der Fluggesellschaft kontaktiert werden.

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Air Serbia kehrt nach Luqa zurück

Nach längerer Abwesenheit will die Fluggesellschaft Air Serbia mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 wieder den maltesischen Flughafen Luqa ansteuern. Vorerst sind zwei Umläufe pro Woche geplant. Air Serbia hatte die Strecke Belgrad-Luqa zuletzt bis Jänner 2020 im Programm. Seither ruht diese Route. Ab 31. Oktober 2022 will man wieder zweimal wöchentlich fliegen. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Airbus A319 eingesetzt werden. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Air Serbia an den Verkehrstagen Montag und Freitag fliegen wird. Die Kurspaare JU892/JU893 sollen jeweils nachmittags durchgeführt werden. An der Homebase Belgrad werden Umstiege auf zahlreiche andere Air-Serbia-Flüge angeboten.

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Personaldienstleister sucht Mitarbeiter für die AUA: Das steckt dahinter

Über den Personaldienstleister Manpower sucht Austrian Airlines derzeit einige neue Mitarbeiter in den Bereichen Office und Station. Bewerbungen für diese Positionen sind nicht an die Fluggesellschaft, sondern an eine E-Mail-Adresse des Dienstleisters zu richten. Die Anstellungen erfolgen aber direkt bei der AUA, wie eine Sprecherin bestätigte. In der österreichischen Luftfahrt standen bislang die nicht mehr existierenden Airlines Niki und Laudamotion für Leiharbeit. Der Nachfolger Lauda Europe hat zahlreiche Mitarbeiter, die über Crewlink angestellt sind, im Einsatz. Andere Anbieter, beispielsweise Austrian Airlines und Wizz Air, nutzen derzeit kein Personalleasing. Bei der AUA soll das auch so bleiben. Doch warum sucht dann Manpower nach Mitarbeitern für die Lufthansa-Tochter? Laut Austrian Airlines steckt dahinter, dass man diese Firma als Dienstleister für die Suche nach potentiellen neuen Beschäftigten beauftragt hat. Die Anstellungen sollen direkt bei der Fluggesellschaft. Es handelt sich also um keine Jobs in Leiharbeit. Dazu erklärte eine AUA-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Austrian Airlines beschäftigt keine Leiharbeiter. Wie durch alle Branchen hindurch, verspüren auch wir als Austrian Airlines aktuell einen sehr hohen Bedarf an Fachkräften für zu besetzende Stellen bei uns im Unternehmen. Für diesen derzeitigen Peak an Rekrutierungen arbeiten wir mit der Firma Manpower zusammen, die uns im Rekrutierungsprozess bzw. in der Vermittlung von qualifizierten Bewerbern unterstützt“. Auf die explizite Frage, ob man ausschließen kann, dass es sich bei den ausgeschriebenen Stellen, bei denen Manpower mit der Personalsuche beauftragt ist, um keine Leiharbeit handelt, antwortete die Medienreferentin: „Ja, das können wir bestätigen. Die Anstellungen erfolgen direkt bei uns als Austrian Airlines“.

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Verschleppte Erstattungen: Blue Air kassiert weitere Geldstrafe

Die finanziell schwer angeschlagene Billigfluggesellschaft Blue Air kassierte seitens der nationalen Verbraucherschutzbehörde Rumäniens eine weitere Geldstrafe. Der Carrier muss umgerechnet knapp über zwei Millionen Euro bezahlen, weil man erneut die Erstattung von Flugtickets verschleppt hat. Es ist nicht das erste Mal, dass Blue Air wegen massiv verzögerter bzw. bis dato nicht durchgeführter Rückzahlung von Ticketgeldern abgesagter Flüge ein Bußgeld kassiert. Das Unternehmen wurde bereits mit einer Geldstrafe belegt, weil man es in der Vergangenheit mit der einwöchigen Erstattungsfrist nicht genau genommen hat. Diesmal betrifft der Zeitraum, für den man sanktioniert wird, die Zeit zwischen 15. Juni und 30. August 2022. Die Verbraucherschutzbehörde wirft dem Unternehmen vor, dass man die siebentägige Erstattungsfrist bei gestrichenen Flügen neuerlich absichtlich missachtet haben soll. Auch wirft man dem Carrier vor, dass ein Zusammenhang zwischen diesem Verhalten und der desaströsen Finanzlage besteht. Blue Air musste kürzlich sämtliche Linienflüge einstellen. Zunächst hieß es, dass man nur wenige Tage am Boden bleibt, jedoch verlängerte man die „Pause“ dann bis 10. Oktober 2022. Zwischenzeitlich gab das Unternehmen selbst bekannt, dass man auf unbestimmte Zeit nicht auf eigene Rechnung fliegen kann. Im Wetlease ist man momentan für Aeroitalia unterwegs, um zumindest kleine Einnahmen in die klammen Kassen bekommen zu können.

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Flyr muss den Winterflugplan 2022/23 halbieren

Der jungen Billigfluggesellschaft Flyr steht ein frostiger Winter bevor, denn der Carrier musste bekanntgeben, dass man zahlreiche Strecken pausieren muss. Hintergrund ist, dass man den so genannten Cashburn stark reduzieren will. Die Kapazität soll um etwa 50 Prozent zurückgefahren werden. Dies hat zur Folge, dass viele Strecken vorläufig eingestellt werden und jene, die noch verbleiben, seltener bedient werden. So will man zwischen November 2022 und März 2023 umgerechnet rund 38,5 Millionen Euro an operativen Kosten einsparen. Gleichzeitig kündigt man an, dass man die Routen im Sommerflugplan 2023 reaktivieren will. Flyr erhielt im Juni 2021 seitens der norwegischen Behörden AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Am 30. Juni 2021 führte man den kommerziellen Erstflug durch. Zwischenzeitlich ist die Flotte auf je sechs Boeing 737-800 und B737 Max 8 angewachsen. Die 12 Maschinen befinden sich nicht im Eigentum des Carriers, sondern sind geleast. Für zwei weitere Max 8 hat man bereits Leasingverträge unterschrieben. Winter-Buchungszahlen weit unter den Erwartungen Zuletzt erklärte Flyr, dass man im Sommerflugplan 2022 sehr erfolgreich war. Man habe die höchste Auslastung in der Firmengeschichte erzielt. Zu den Einnahmen machte man aber keine konkreten Angaben. Für die Winterperiode 2022/23 konnte man erheblich weniger Tickets absetzen als ursprünglich angenommen. Daher will man die Notbremse ziehen, um höhere Verluste zu vermeiden. „Wir stehen vor einer anspruchsvollen Wintersaison, in der nach den jüngsten Zinserhöhungen, der hohen allgemeinen Kosteninflation und den rekordhohen Energiepreisen mit einem deutlichen Rückgang der Konsumausgaben zu rechnen ist. Dies trifft die Luftfahrtindustrie und Flyr als Unternehmen hart und wird zu einer geringeren

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Lauda Europe sucht Flugbegleiter für Zagreb und Zadar

Die Ryanair-Tochter Lauda Europe befindet sich für die Bases Zagreb und Zadar auf der Suche nach zusätzlichen Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man zwei offene Bewerbertage, die im Hotel Bastion in Zadar stattfinden werden. Am 8. Oktober 2022 um 14 Uhr 00 sowie am 9. Oktober 2022 um 10 Uhr 00 und 15 Uhr 00 können sich Interessierte vor Ort informieren und bei Interesse auch bewerben. Daher ist es empfehlenswert, dass man seine Unterlagen gleich mitnimmt. Wer an den beiden Tagen keine Zeit hat, kann sich unter [email protected] einen Online-Termin buchen. „Unsere Kabinenbesatzungen bieten ambitionierten Besatzungsmitgliedern aufregende Karrieremöglichkeiten, um ihre Karriere voranzutreiben und gleichzeitig die beliebtesten Reiseziele Europas zu erkunden. Wir haben diese Rekrutierungstage organisiert, um interessierte Kandidaten persönlich zu treffen und ihnen die spannenden und dynamischen Karrieremöglichkeiten bei Europas größter Airline-Gruppe vorzustellen. Wir hoffen, dass wir möglichst vielen Kroaten das Abenteuer und die Erfahrung ihres Lebens in unserem Kabinenpersonal-Netzwerk in Zadar und Zagreb bieten können“, so Maria Cristina Civiletti, Head of Inflight Planning & Resourcing bei Lauda Europe.

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FlyOne Armenia nimmt Kurs auf Mailand-Malpensa

Die Fluggesellschaft Fly One Armenia legt ab Dezember 2022 eine weitere internationale Strecke ab Eriwan auf. Mit Airbus A320 will man zweimal wöchentlich nach Mailand-Malpensa fliegen. Die junge Airline ist erst am 18. Dezember 2021 an den Start gegangen. Es handelt sich um einen Ableger der moldauischen Fly One. Derzeit besteht die Flotte der armenischen Fluggesellschaft aus zwei Maschinen: Ein Airbus A319 und ein Airbus A320. Beide Maschinen sind in Eriwan stationiert. Ab 15. Dezember 2022 will man an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag Nonstopflüge zwischen der Hauptstadt Armeniens und Mailand-Malpensa durchführen. Diese sollen mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden und die Flugnummern 3F245 (Hinflug) bzw. 3F246 (Rückflug) tragen.

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Spanien: Gericht erklärt Galistair für insolvent

Die spanische Galistair ist pleite. Das zuständige Handelsgericht in Madrid erklärte das Unternehmen für insolvent. Unter anderem wurde festgestellt, dass die Vermögenswerte nicht zur Abdeckung der Schulden ausreichen. Die Liquidation wurde angeordnet. Allerdings sind die Auswirkungen auf den Flugbetrieb unklar, denn die spanische Muttergesellschaft verfügt über kein AOC. Dieses ist bei der maltesischen Galistair Trading Ltd. angesiedelt, wobei man an dieser indirekt mit nur 50 Prozent beteiligt ist. Die im maltesischen Luftfahrtregister eingetragene Flotte besteht derzeit aus zwei Airbus A320 und einem A330-Frachter. Derzeit sind ein A320 und der A330P2F im Wetlease-Einsatz. Die 9H-VDO befindet sich im Long Time Storage.

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Croatia Airlines vereinheitlicht die Flotte auf Airbus A220

Das kroatische Star-Alliance-Mitglied hat sich dazu entschlossen die Flotte auf den Maschinentyp Airbus A220 zu vereinheitlichen. Das Unternehmen will ab 2026 nur noch dieses Muster betreiben. Im Vorfeld waren auch die Boeing 737 Max, Airbus A320neo und Embraer 190-E2 im Rennen. Am Dienstagabend verlautbarte Croatia Airlines zunächst über soziale Medien, dass man ab dem Jahr 2026 mit einer Airbus-A220-Einheitsflotte fliegen wird. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct, dass man bis dahin sechs werksneue A220 einflotten wird. Das Unternehmen wollte aber keine Auskunft darüber geben, ob es sich um die 100er- oder die 300er-Variante oder gar beide handeln wird. Derzeit besteht die Flotte der kroatischen Fluggesellschaft aus sechs de Havilland Dash 8-400, fünf Airbus A319 und einem A320. Das Durchschnittsalter liegt bei 18,4 Jahren, wobei die Jets deutlich älter sind als die Turboprops. Die Neuzugänge sollen alle bestehenden Maschinen ersetzen, wobei dies aus heutiger Sicht auch eine Verkleinerung bedeuten könnte. Daher ist anzunehmen, dass man sich über Leasinggeber noch weitere A220 beschaffen wird. Jene sechs Maschinen, die man nun bestätigt hat, bezieht man direkt von Airbus. Im Vorjahr verkündete die kroatische Regierung, dass man Croatia Airlines im Rahmen der Post-Covid-Strategie im Bereich der Flottenerneuerung unter die Flügel greifen wird. Der Carrier hat sich für die Entscheidung welcher Maschinentyp bestellt wird viel Zeit gelassen. Man evaluierte die Muster Airbus A220, A320neo, Boeing 737 Max und die Embraer E2-Reihe. In Luftfahrtkreisen wurde angenommen, dass sich das „Match“ zwischen A320neo und Boeing 737 Max abspielen dürfte und Embraer bzw. die A220-Reihe nur Außenseiterrollen

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