Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings: Vereinigung Cockpit ruft zum Pilotenstreik auf

Die Vereinigung Cockpit ruft ihre bei Eurowings fliegenden Mitglieder für den 6. Oktober 2022 zum ganztägigen Streik auf. Die Gewerkschaft teilte mit, dass die aktuellen Verhandlungen über den Manteltarifvertrag nach zehn Verhandlungsrunden „zu keiner nennenswerten Annäherung geführt“ hätten. „Die Arbeitsbelastung ist erheblich gestiegen. Der Arbeitgeber schöpft regelmäßig die Einsatzzeit der Kolleginnen und Kollegen bis zum zulässigen Maximum aus, das kann kein Dauerzustand sein“, so Matthias Baier, Pressesprecher und Vorstandsmitglied der Vereinigung Cockpit. „Wir bedauern die Einschränkungen für die Fluggäste, doch aufgrund des mangelnden Entgegenkommens des Eurowingsmanagements bleibt uns derzeit nur die Option, unseren Forderungen mit einem Arbeitskampf Nachdruck zu verleihen.“ Die Vereinigung Cockpit fordert unter anderem, dass die Piloten durch eine Reduktion der maximalen Flugdienstzeiten bei gleichzeitiger Erhöhung der Ruhezeiten entlastet werden. Der aktuelle Manteltarifvertrag wurde seit dem Jahr 2015 nicht angepasst. „Wir sind offen für Gespräche darüber, wie wir langfristig zumutbare Arbeitszeiten für die Mitarbeiter bei Eurowings erreichen können“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarif der Vereinigung Cockpit. „Bisher war es aber nicht möglich, sich mit dem Arbeitgeber auf einen gemeinsamen Weg zu verständigen. Es reicht nicht, am Verhandlungstisch zu sitzen – man muss auch Lösungswillen mitbringen und Gegenforderungen nicht als Angebot präsentieren.“ Die Gewerkschaft ruft ihre Cockpit-Mitglieder, die für Eurowings fliegen, am 6. Oktober 2022 im Zeitraum von 00 Uhr 00 bis 23 Uhr 59 zum Streik auf. Es ist mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu rechnen. Passagiere sollten sich daher regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Aus heutiger Sicht sind Flüge, die von Eurowings Europe,

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Stundenlanges Warten in Amsterdam: Das Chaos nimmt kein Ende

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol erwies sich am Wochenende erneut als europäischer „Chaos-Hotspot“. Erneut kam es zu stundenlangen Wartezeiten, wobei die Schlangen vor den Sicherheitskontrollen besonders lang waren. Viele Passagiere sollen ihre Flüge trotz stundenlangem Warten nicht rechtzeitig erreicht haben. Der von Schiphol eingezogene tägliche Passagierdeckel konnte bislang keine Abmilderung der prekären Situation bringen. Zwischenzeitlich hat auch der Geschäftsführer seinen Rücktritt angekündigt. Der Flughafen Amsterdam-Schiphol und die vor Ort tätigen Dienstleister leiden unter massivem Personalmangel. Seit einigen Monaten kommt es in vielen Bereichen, besonders aber vor den Sicherheitskontrollen, zu enorm langen Warteschlangen. Viele Passagiere können ihre Flüge trotz fünf Stunden und mehr Wartezeit nicht erreichen. Die bislang von der Schiphol-Geschäftsleitung gesetzten Maßnahmen konnten die Situation nicht lösen. Das Interesse auf dem Arbeitsmarkt an Jobs auf dem Airport hält sich weiterhin in sehr eng gesteckten Grenzen. Während der Pandemie wurden von Dienstleistern, aber auch vom Flughafen selbst, viele Mitarbeiter gekündigt. Man spekulierte darauf, dass diese zurückkehren werden, jedoch ist das in der überwiegenden Mehrheit der Fälle nicht passiert. In sozialen Medien haben einige Passagiere ihre Situation mit Fotos dokumentiert und mitunter auch ihren persönlichen Ärger gepostet. Nachstehend sind zwei Beispiele eingebettet.

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Condor will auch im Sommer 2023 ab Wien fliegen

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt auch im Sommer 2023 Flüge ab Österreich anzubieten. In der sich im Auslaufen befindlichen Saison lag die Auslastung der Verbindungen, die ab Wien bedient werden, zum Teil bei rund 90 Prozent. Nach einigen Jahren Abwesenheit ist Condor im Sommerflugplan 2022 auf den größten Airport Österreichs zurückgekehrt. Im Gegensatz zur Vergangenheit, in der man ab Wien auf der Langstrecke aktiv war, bedient man heuer saisonale Feriendestinationen in Griechenland und Spanien. Genau das will man auch im Sommer 2023 wieder machen, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Angesprochen darauf wie die Geschäfte in Wien-Schwechat so laufen, erklärte die Medienreferentin: „Das Angebot der Condor-Flüge von und nach Wien wurde gut angenommen und wir sind zufrieden mit der Entwicklung. Insbesondere in der traditionell stärker frequentierten Sommerferienzeit lag die Auslastung auf Condor-Flügen mit teils mehr als 90 Prozent über den Erwartungen“. Kurzfristige Pläne ab Wien wieder auf die Langstrecke zu gehen oder aber auch in der kalten Jahreszeit präsent zu sein, hat man derzeit nicht. „Vorerst konzentriert sich Condor auf das saisonale Angebot ab Wien als Abflughafen, wird demnach im Sommer 2023 wieder ab Österreich abheben. Für die kommende Sommersaison bietet Condor ihren Gästen dann wieder Flüge zu den beliebtesten Urlaubszielen wie beispielsweise den Balearen oder Griechenland an“, so die Condor-Sprecherin.

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Ryanair expandiert in Nürnberg und stichelt gegen Lufthansa

Im Winterflugplan 2022/23 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair mit zwei von der Tochtergesellschaft Malta Air betriebenen Boeing 737-800 ab Nürnberg tätig sein. Eigenen Angaben nach hat man neun neue Winterstrecken im Portfolio. Der Ryanair-Winterflugplan 2022/23 besteht heuer aus 20 Destinationen, die ab dem bayerischen Airport angeboten werden. Dies hält der Billigflieger für „rekordverdächtig“ und stichelt gleichzeitig gegen den Mitbewerber Lufthansa. Der deutschen Bundesregierung wirft man vor, dass diese sich „nur auf nationale Flughäfen konzentriert und die Lufthansa mit Staatshilfen füttert, die jedoch ihre Kapazitäten und ihre Flotte kürzt und reduziert“. „Ryanair freut sich, das Wachstum am Nürnberger Flughafen mit seinem bisher größten Winterflugplan kurz nach der Eröffnung unserer Basis im Frühjahr dieses Jahres fortzusetzen und die regionalen Flughäfen zu fördern, während die Regierung diese und ihre Bürger in den ländlichen Regionen immer wieder vergisst. In diesem Winter haben wir zwei Flugzeuge in Nürnberg stationiert, die hoch bezahlte Arbeitsplätze in der Luftfahrt in die Region bringen und die Erholung des Tourismus in ganz Deutschland unterstützen, während wir immer noch darauf warten, dass die Regierung etwas unternimmt, um die Erholung des Tourismus nach der Pandemie voranzutreiben“, so Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson. Nürnbergs Flughafenchef Michael Hupe fügt hinzu: „Ryanair ist zwischenzeitlich unser größter Airline-Partner in Nürnberg. Dank Ryanair werden im Jahr 2022 so viele neue Ziele wie selten zuvor angeboten. Die sehr positive Erfahrung mit dem Flugprogramm im zurückliegenden Sommerflugplan zeigt uns, dass die angebotenen Strecken hervorragend vom Markt angenommen werden. Wir hoffen nun auf eine ebenso starke Nachfrage im bevorstehenden Winterhalbjahr“.

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EuGH: Behörden dürfen Fluggastrechte-Ausgleichszahlungen anordnen

Der Europäische Gerichtshof hat festgestellt, dass entsprechend ermächtigte Behörden Ausgleichszahlungen im Sinne der Fluggastrechteverordnung anordnen können. Die polnische Lot hatte gegen eine Entscheidung der ungarischen Konsumentenschutzbehörde geklagt. Manche EU-Staaten unterhalten staatliche Verbraucherschutzbehörden. Die ungarische Regierung hat ihrer vor einiger Zeit die Ermächtigung erteilt im Falle von Ansprüchen aus der Fluggastrechteverordnung entsprechende Bescheide auszustellen, die Airlines zur Zahlung verpflichtet. Das wollte der polnische Carrier Lot nicht akzeptieren. Zahlreiche Passagiere hatten sich aufgrund eines erheblich verspäteten Fluges von New York nach Budapest an das Amt gewandt. Diese ordnete Ausgleichszahlungen in der Höhe von 600 Euro pro Passagier an. Lot vertrat aber die Ansicht, dass die ungarische Behörde dazu gar nicht befugt ist und ging juristisch gegen den Bescheid vor. Letztlich landete der Fall vor dem Europäischen Gerichtshof. Dieser urteilte, dass staatlich ermächtigte Behörden die Zahlung von Ausgleichsleistungen anordnen können. Dies wäre insofern auch im Interesse der Fluggastrechteverordnung, da diese eigentlich langwierige Gerichtsverfahren vermeiden sollte. In der Praxis lassen es viele Fluggesellschaften aber darauf ankommen. Aus der Sicht des EuGH ist maßgeblich, dass beide Seiten, also sowohl die Airline als auch der Passagier, die Möglichkeit haben gegen eine Entscheidung einer entsprechend ermächtigten Behörde vor ein ordentliches Gericht zu ziehen. Die Ämter sind nicht verpflichtet über Ansprüche aus der Fluggastrechteverordnung zu entscheiden, können jedoch dazu autorisiert werden.

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Austrian Airlines dementiert Einflottung zusätzlicher A320ceo

Seit einigen Tagen kursieren Gerüchte, dass Austrian Airlines in Kürze zwei Airbus A320 aus dem Bestand von Eurowings Deutschland übernehmen soll. Selbst die Registrierungen kursieren in diversen Foren. Seitens der AUA wird dies allerdings dementiert. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat kürzlich den ersten Airbus A320neo übernommen. Noch heuer soll eine zweite Einheit eingeflottet werden. Zwei weitere Maschinen dieses Typs sind für das Frühjahr 2022 angekündigt. Zusätzlich sind Gerüchte aufgekommen, dass die AUA zwei Airbus A320ceo von der Konzernschwester Eurowings Deutschland übernehmen soll. Konkret soll es sich dabei um die Maschinen mit den derzeitigen Registrierungen D-AIZS und D-AIZT handeln. Was in einigen Luftfahrt-Foren bereits regelrecht gefeiert wurde, soll jedoch laut Austrian Airlines nicht der Wahrheit entsprechen. Eine Sprecherin von Austrian Airlines erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct zu diesem Thema: „Eine solche Übernahme können wir nicht bestätigen“. Damit wird es bei der Einflottung der insgesamt vier werksneuen Airbus A320neo bleiben.

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Transavia und KLM führen gemeinsame „No-Fly-Liste“ ein

Wer sich bei Transavia oder KLM daneben benimmt, riskiert seit vergangenem Donnerstab bei beiden Fluggesellschaften auf der „No-Fly-Liste“ zu landen. Die beiden Carrier tauschen seither ihre Daten über so genannte „unruly PAX“ aus. Immer wieder sorgen Fluggäste, die an Bord randalieren, Passagiere und/oder die Crew bedrohen, ihre Exkremente nicht am WC, sondern irgendwo anders in der Kabine verrichten oder sich auf sonstige Weise massiv danebenbenehmen, für Aufsehen. Nicht selten müssen die Maschinen dann außerplanmäßig zwischenlanden und am Boden schreitet dann die Polizei ein. Diese so genannten „unruly PAX“ kassieren in besonders schweren Fällen ein Flugverbot bei der jeweiligen Airline. Wenn man bei Airline X auf der schwarzen Liste steht, ist es im Normalfall problemlos möglich mit der Fluggesellschaft Y zu fliegen. Da es unter den „unruly PAX“ aber auch Wiederholungstäter gibt, kann der nächste Vorfall somit schon vorprogrammiert sein. Genau das wollen KLM und ihre Billigtochter Transvia verhindern. Deswegen führt man seit vergangenem Donnerstag eine gemeinsame „No-Fly-Liste“, auf der „uruly PAX“ verzeichnet sind, die ein fünfjähriges Flugverbot kassiert haben. Konkret bedeutet das, dass wer zum Beispiel von KLM auf die schwarze Liste gesetzt wurde, auch von der Lowcost-Airline Transavia nicht mehr befördert wird. Die beiden Fluggesellschaften erklärten dazu unter anderem, dass der Datenaustausch über Problempassagiere die Sicherheit verbessern soll. Gleichzeitig appelliert man an die Politik der Niederlande und der EU, dass der Datenaustausch auch mit Airlines außerhalb der Firmengruppe ermöglicht werden muss. Die Forderung gleicht einer Art zentralen „No-Fly-Datenbank“ in der Europäischen Union. Immer mehr „Problempassagiere“ Das Vorgehen bzw. das

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Nach nur wenigen Wochen: Norse stellt Berlin-Los Angeles ein

Erst Mitte August hat die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways eine Nonstop-Verbindung zwischen Berlin-Brandenburg und Los Angeles aufgenommen. Am 16. Oktober 2022 ist schon wieder Schluss, denn der Carrier wird diese Strecke auf unbestimmte Zeit einstellen. Wie gewonnen, so zerronnen für den Flughafen Berlin-Brandenburg, denn die Auslastung auf dieser USA-Strecke ist eigentlich vielversprechend. Die Probleme liegen aber in der schwachen Performance der Verbindung Oslo-Los Angeles. Diese wirft für den norwegischen Billigflieger nicht genug ab, weshalb man vorläufig einstellt. Weder in der Westküstenstadt noch in Berlin hat Norse Atlantic Airways Fluggerät stationiert. Die deutsche Bundeshauptstadt wird im so genannten W-Pattern bedient. Die Einstellung der Flüge zwischen Oslo und Los Angeles führt daher dazu, dass das benötigte Fluggerät des Typs Boeing 787 für die Berlin-Flüge nicht zur Verfügung steht. Daher setzt man auch Berlin-Los Angeles auf unbestimmte Zeit aus. Von einer endgültigen Einstellung will man seitens des Carriers noch nicht sprechen, wobei es keinen fixen Termin für eine mögliche Wiederaufnahme gibt. Die beiden anderen USA-Strecken ab der deutschen Bundeshauptstadt sind dem aktuellen Informationsstand nach nicht betroffen. New York-JFK will man dreimal wöchentlich bedienen und ab 7. Dezember 2022 sollen pro Woche drei Fort-Lauderdale-Umläufe durchgeführt werden.

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Rumänien: Blue Air verschiebt Comeback auf unbestimmte Zeit

Der rumänische Billigflieger Blue Air hat das auf den 10. Oktober 2022 verschobene Comeback vorläufig abgesagt. Einen neuen Termin für die mögliche Wiederaufnahme der Linienflüge nennt man diesmal nicht mehr. Aus finanziellen Gründen musste der Lowcoster, der sich in einem Insolvenzverfahren nach rumänischem Recht befindet, vor einigen Wochen den Flugbetrieb einstellen. Zunächst behauptete man, dass man in wenigen Tagen wieder abheben wird, ehe mal dann kurzfristig auf den 10. Oktober 2022 verschoben hat. Auch dieser Betrieb hält nicht. Blue Air teilte dazu unter anderem mit: „Die vielen schwerwiegenden finanziellen und betrieblichen Härten, die durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind, haben alle Fluggesellschaften zu spüren bekommen, aber noch stärker die privaten regionalen Fluggesellschaften, die ums Überleben kämpfen. Ungeachtet dieser und anderer widriger Umstände tut Blue Air, ein stolzes rumänisches Privatunternehmen, sein Bestes, um den Flugbetrieb wieder aufzunehmen.Zu diesem Zweck führt Blue Air derzeit Gespräche mit potenziellen Investoren, Kreditgebern und der rumänischen Regierung, um ihr Kapitalprofil so umzustrukturieren, dass sie den Flugbetrieb wieder aufnehmen kann.Aufgrund der Komplexität dieses Prozesses ist Blue Air derzeit leider noch nicht in der Lage, den Flugbetrieb am 10. Oktober 2022 wieder aufzunehmen. Blue Air wird nach Abschluss der laufenden Gespräche zeitnah bekannt geben, wann sie mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs ihrer Flotte rechnet“. Zwischenzeitlich versucht der Billigflieger mit den wenigen verbliebenen Flugzeugen, die noch nicht zurückgegeben oder von Leasinggebern einzogen wurden, als ACMI-Provider Geld zu verdienen. Beispielsweise war man am Wochenende mit der YR-AMA im Auftrag von Aeroitalia in der Luft.

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Russland: Kaliningrad führt Open-Skies-Programm ein

Der russische Flughafen Kaliningrad hat am 1. Oktober 2022 mit Genehmigung der Zivilluftfahrtbehörde der Russischen Föderation ein Open-Skies-Programm eingeführt. Dieses soll es ausländischen Fluggesellschaften unter bestimmten Bedingungen ermöglichen ihre Dienstleistungen anzubieten. Der Airport erklärte dazu unter anderem: „Ab dem 1. Oktober 2022 wird auf dem Kaliningrader Flughafen das „Open-Skies“-Regime eingeführt. Dieses Regime erlaubt es ausländischen Fluggesellschaften, Flüge von/nach Kaliningrad unter Verwendung der dritten, vierten, fünften und siebten Luftraumfreiheit durchzuführen“. Aufgrund von Luftraumsperren müssen Inlandsflüge von/nach Kaliningrad momentan lange Umwege fliegen. Die wenigen internationalen Verbindungen, die es in der Vergangenheit gab, wurden seit Feber 2022 weitgehend eingestellt. Derzeit gibt es nur wenige Flugverbindungen ab der russischen Exklave. Rein theoretisch wäre mit dem Openskies-Programm die Zustimmung gegeben, dass beispielsweise türkische Carrier zwischen dem ehemaligen Königsberg und der EU fliegen könnten. Allerdings nur in der Theorie, denn hierfür wäre auch die Genehmigung des jeweiligen Zielstaats notwendig. Aufgrund der Luftraumsperren für russische Carrier sowie umgekehrt für EU-Fluggesellschaften, ist es unwahrscheinlich, dass die bereits lange vor dem Ukraine-Krieg geplante Lockerung am Flughafen Kaliningrad dazu führ, dass mehr Carrier diesen Airport ins Streckennetz aufnehmen werden.

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