Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschland: Lufthansa lehnt Maskenpflicht in Flugzeugen ab

Hinsichtlich der Maskenpflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen geht Deutschland im europäischen Vergleich einen einsamen Sonderweg. An die Abschaffung denkt Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nicht, sondern gar auf FFP2-Masken soll verschärft werden. Das passt Lufthansa so ganz und gar nicht in den Kram. Über weite Teile der Corona-Pandemie hat sich der Kranich-Konzern zurückgehalten und alle Vorgaben umgesetzt und willig als „Hilfssheriff“ fungiert. Allerdings hat man vor einigen Wochen Änderungen vorgenommen. Da es immer wieder zu Streit über den Wolken gekommen ist, hat man das Kabinenpersonal angewiesen, dass die Maskenpflicht nicht mehr um jeden Preis durchgesetzt werden muss. Seit einigen Tagen tritt Lufthansa in der Öffentlichkeit als entschiedener Gegner der Maskenpflicht über den Wolken auf und kritisiert auch die von Lauterbach geplante Verschärfung heftig. Man ist der Ansicht, dass Passagiere im Rahmen ihrer Eigenverantwortung selbst entscheiden sollten, ob diese Masken tragen oder nicht. Weiters kann man den deutschen Sonderweg nicht nachvollziehen. Im jüngsten Politikbrief schreibt der Carrier unter anderem: „Passagiere, die die Wahl haben, über mehrere Stunden mit oder ohne Maske zu fliegen, entscheiden sich meist für die komfortablere Variante“. Der Kranich-Konzern befürchtet also erhebliche Wettbewerbsnachteile, denn ausländische Fluggesellschaften müssen aufgrund internationaler Luftfahrtabkommen die deutschen Vorgaben nicht durchsetzen. Auch meint Lufthansa, dass die Verschärfung auf FFP2-Masken zu Problemen führt, denn in fast allen Staaten ist das Bedecken von Mund und Nase nicht mehr vorgeschrieben. Passagiere sind oftmals überrascht, dass dies auf Deutschland-Flügen noch der Fall sein soll. Dies führt an Bord der Flugzeuge gelegentlich zu Konfliktsituationen. Auch verweist Lufthansa darauf, dass all

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Airbus A318: Auf diesen Strecken fliegt Air France im Winter 2022/23 mit dem „Babybus“

Bei Air France ist der mittlerweile selten gewordene Maschinentyp A318 ein sprichwörtliches Auslaufmodell. Sukzessive flottet man A220-300, die als Nachfolger fungieren, ein. Auf zahlreichen Routen kommt der „Babybus“ nicht mehr zum Einsatz. Im Winterflugplan 2022/23 hat man jedoch noch die Möglichkeit mit dem von Air France betriebenen Airbus A318 zu fliegen. Alternativ ist dies bei einem weiteren europäischen Operator möglich und zwar bei der rumänischen Tarom. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hevor, dass Air France im Winterflugplan 2022/23 den Airbus A318 auf zahlreichen Routen, jedoch deutlich weniger als in der Vergangenheit, einsetzen wird. Aufgrund möglicher Änderungen des Flugplans sowie kurzfristiger Änderungen des Fluggeräts ist die nachstehende Liste mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Gerade bei Netzwerkcarriern wie Air France kommt es häufig vor, dass der Einsatz des Fluggeräts an die Nachfrage angepasst wird. Auch kann es aus technischen Gründen dazu kommen, dass ein anderes Flugzeug eingesetzt wird. Eine „Garantie“, dass am jeweiligen Tag tatsächlich ein Airbus A318 fliegen wird, gibt es daher nicht. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Air France dem heutigen Stand der Dinge nach auf folgenden Routen, die ab Paris Charles de Gaulle angeboten werden, den A318 einsetzen wird: Amsterdam, Barcelona, Bergen, Bologna, Brest, Budapest, Kopenhagen, Genf, Hamburg, Lyon, Malaga, Mailand-Malpensa, Mailand-Linate, München, Montpellier, Nantes, Toulouse, Oslo, Venedig, Warschau, Zürich und Zagreb. Von Paris-Orly aus plant man mit diesem Muster nach Toulouse, Nizza, Marseille und Algiers zu fliegen.

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Rumänien: Air Connect kündigt zehn Strecken an

Mitte Oktober 2022 will in Rumänien die junge Fluggesellschaft Air Connect den kommerziellen Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst will man sechs Strecken, die mit ATR72 bedient werden sollen, anbieten. Unter dem IATA-Code KS will man ab 15. Oktober 2022 ab Bukarest und Cluj zweimal wöchentlich die ungarische Hauptstadt Budapest ansteuern. Am 16. Oktober 2022 sollen ab Bukarest die Ziele Targu Mures (dreimal wöchentlich) und Suceava (fünfmal wöchentlich) folgen. Ab 17. Oktober 2022 sollen von der rumänischen Hauptstadt aus die Ziele Baia Mare (zweimal pro Woche) und Sibiu (dreimal wöchentlich) angesteuert werden. Ab Juni 2023 will man auch in Constanta aktiv werden und von dort aus vier Ziele anbieten. Ab 22. Juni 2023 beabsichtigt Air Connect einmal pro Woche nach Suceava und je zweimal wöchentlich nach Cluj und Timisoara zu fliegen. Ab 25. Juni 2023 soll es einen wöchentlichen Umlauf nach Oradea geben.

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D-ABPA: Erster Lufthansa-Dreamliner in Frankfurt gelandet

Am Dienstagvormittag ist mit der D-ABPA die erste Boeing 787-9 der Lufthansa in Frankfurt am Main eingetroffen. Bis 2027 will der Carrier 31 weitere Exemplare dieses Typs einflotten. Zunächst will man innerdeutsch mit Dreamlinern fliegen. Aufgrund des temporären Lieferstopps, der vor ein paar Tagen aufgehoben wurde, musste Lufthansa wesentlich länger als ursprünglich gedacht auf die erste Boeing 787-9 warten. Am Dienstag war es dann soweit: Die erste Einheit ist auf der Homebase Frankfurt am Main gelandet. Das Flugzeug trägt die Registrierung D-ABPA. Ab Oktober 2022 will Lufthansa diesen Langstreckenjet zu Trainingszwecken im innerdeutschen Verkehr einsetzen. Das erste interkontinentale Linienziel des Lufthansa „Dreamliners“ wird voraussichtlich die kanadische Metropole Toronto sein. „Mit der Boeing 787 führen wir ein weiteres modernes Flugzeugmuster ein, das zu den sparsamsten Langstreckenflugzeugen unserer Flotte gehört. So können wir die durchschnittliche CO2 Bilanz weiter deutlich verbessern. Dieses Flugzeug ist nachhaltig und bietet Kunden ein Premium-Flugerlebnis“, sagt Jens Ritter, CEO Lufthansa Airlines.

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Keine Maskenpflicht: „Spiegel“ meint Eurowings Europe „angreifen“ zu müssen

Luftfahrtrecht war noch nie eine sonderliche Stärke deutscher Medien, wenn es darum geht künstlich einen Skandal aufzubauschen. Das neueste Opfer: Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe, der das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ vorwirft, dass man deutsches „Maskenrecht“ missachten würde. Nur noch wenige Staaten, darunter Deutschland, schreiben das Bedecken von Mund und Nase an Bord von Verkehrsflugzeugen vor. Während Fluggesellschaften, die im jeweiligen Staat registriert sind, unmittelbar zur Umsetzung von nationalem Recht gezwungen werden könnten, sieht es bei ausländischen Anbietern – abgesehen von Inlandsflügen – anders aus. Der internationale Flugverkehr ist in zahlreichen internationalen Abkommen geregelt. Zum Teil sind diese schon 50 Jahre und länger in Kraft. In diesen ist so ziemlich alles geregelt und zwar auch welches Recht eigentlich an Bord gilt. Sofern bilateral keine abweichende Regelung vereinbart wurde, gilt jenes, des Registerstaats, wenn es sich eben um einen internationalen Flug handelt. Dazu kommt, dass es derzeit unterschiedliche Notams bezüglich Maskenpflicht an Bord geben kann. Diese Frage stellte sich bis vor wenigen Monaten nur selten, denn fast alle Staaten – Register-, Abflugs-, und Zielort – haben Maskenpflicht vorgeschrieben. Allenfalls konnte man sich darüber streiten, ob auf Flügen von/nach Österreich, die von ausländischen Anbietern durchgeführt wurden, FFP2-Masken getragen werden müssen oder ob OP-Masken ausreichend waren. Deutschland geht einsamen Sonderweg in Europa Mittlerweile haben fast alle europäischen Staaten die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase an Bord von Flugzeugen aufgehoben. Deutschland jedoch nicht und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will gar auf FFP2-Masken verschärfen. Die Problematik ist nun, dass es sich widersprechende Notams verschiedener Staaten

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Ryanair zieht gegen Orban-Steuer und -Strafe vor das EU-Gericht

Die Ryanair Group legt im Streit mit der ungarischen Regierung rund um die Sondersteuer sowie die Geldstrafe, die seitens der Konsumentenschutzbehörde verhängt wurde, nach. Das Unternehmen erklärte, dass man vor das Gericht der Europäischen Union zieht. Die Orban-Regierung hat vor einigen Wochen eine Sondersteuer eingeführt, die Gewinne von Firmen, die aus der Sicht der Staatsführung so genannte Übergewinne erzielen, abschöpfen sollen. Betroffen sind auch Fluggesellschaften. Während sich das ungarische Unternehmen Wizz Air eher schweigsam verhält, poltert Ryanair von Tag eins an gegen die Sondersteuer. Man bat die Passagiere nachträglich zur Kasse, was jedoch aus der Sicht der ungarischen Konsumentenschutzbehörde, die dem Justizministerium angegliedert ist, rechtswidrig sein soll. Daher verhängte man zum Ärgernis von Ryanair eine saftige Geldstrafe. Gegen diese geht der Billigflieger sowohl national als auch auf europäischer Ebene vor. Man spart auch nicht mit öffentlicher Kritik und bezeichnet die Sondersteuer der Orban-Regierung als „dumm“. Auch mit dem Abzug von Kapazität hat Ryanair bereits begonnen. Zwischenzeitlich hat sich auch der Mitbewerber Wizz Air ein Ermittlungsverfahren der Konsumentenschutzbehörde eingehandelt, jedoch geht es um andere Dinge. Dem pinkfarbenen Billigflieger werfen die staatlichen Verbraucherschützer vor, dass dieser systematisch die Passagierrechte missachten bzw. unterlaufen soll. Das Verfahren wurde auf Anweisung des Justizministeriums eingeleitet, wobei es noch nicht abgeschlossen ist. Am Ende könnte auch Wizz Air ein saftiges Bußgeld blühen. Michael O’Leary legt nochmals nach Bezüglich der Geldstrafe, die sich Ryanair in Ungarn eingebrockt hat, erklärt das Unternehmen, dass man die zustehenden Rechtsmittel form- und fristgerecht eingelegt habe. Man ist „zuversichtlich, dass die EU-Gerichte seine

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Weil Airlines nicht zahlen: Passagiere überschwemmen deutsche Gerichte mit Klagen

Der Sommer 2022 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Für viele Rechtsanwälte und Richter geht es aber erst so richtig los, denn aufgrund des kundenfeindlichen Verhaltens vieler Fluggesellschaften landen zahlreiche Fälle vor Gericht. So viele, dass manche deutsche Amtsgerichte regelrecht überlastet sind. Eigentlich sind die Pflichten der Carrier klar und deutlich in der Fluggastrechteverordnung geregelt. Dazu kommt, dass es enorm viele höchstrichterliche Entscheidungen gibt, so dass in den meisten Fällen eigentlich glasklar sein sollte, dass die Fluggesellschaft beispielsweise Ausgleichsleistungen, Unterkunftskosten oder Kosten für Ersatzbeförderungen bezahlen muss. Das sehen aber enorm viele Carrier, anders, denn es wird in vielen Fällen einfach gar nicht bezahlt und darauf spekuliert, dass der Fluggast einfach aufgibt. Die Überlegung dahinter ist simpel: Je mehr Passagiere man um ihnen zustehende Gelder umfallen lässt, desto niedriger sind die Kosten. Zu diesem „Trick“ greifen aber nicht nur Billigfluggesellschaften, sondern auch selbsternannte „Premium-Carrier“, von denen manche Reisende glauben, dass bei diesen alles einfacher ist, „wenn mal etwas schiefgeht“. Doch dieser Sommer zeigt neuerlich, dass auch vermeintliche „Premium-Anbieter“ ihre Passagiere einfach sitzen lassen und sich dann auch noch vor Ausgleichsleistungen und dem Ersatz von Auslagen drücken wollen. Bedingt dadurch, dass immer mehr Menschen Kenntnis von der Fluggastrechteverordnung haben und entweder über eine Rechtsschutzversicherung verfügen oder aber sich an provisionsbasierte Eintreiber wenden, landen immer mehr Fälle vor Gericht. Anwaltsbriefe werden von vielen Fluggesellschaften ebenfalls ignoriert oder mit fadenscheinigen Ausreden zurückgewiesen. Somit müssen die Betroffenen vor Gericht darum kämpfen, dass ihnen zustehende Gelder auch tatsächlich ausbezahlt werden. In diesem Jahr zeigt

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SkyUp eröffnet Wartungstochter in Antalya

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp hat unter dem Namen SkyStream einen Wartungsbetrieb auf dem Flughafen Antalya eröffnet. Dieser soll zunächst Line-Wartungsarbeiten an der Flotte des Carriers vornehmen. Eigenen Angaben nach beschäftigt man in der Türkei 41 Mitarbeiter. Man verfügt über die Berechtigung zur Vornahme der Linienwartung von Boeing 737-600/700/800/900. Das Wartungsunternehmen Sky-Stream wurde bereits im März 2021 registriert. Ursprünglich war geplant, diesen Geschäftsbereich der Fluggesellschaft in der Ukraine aufzubauen. Das Genehmigungszertifikat wurde am 16. Februar 2022 erteilt, und zum Zeitpunkt der russischen Invasion wurde eine Wartungsstation am Flughafen Borispil eingerichtet und vorbereitet. Aufgrund des Krieges war das Unternehmen jedoch gezwungen, nach Möglichkeiten zu suchen, im Ausland zu arbeiten. Derzeit werden in der Station in Antalya drei SkyUp-Flugzeuge gewartet. Bis Ende August wird ein weiteres Flugzeug hinzukommen, im Herbst dann zwei weitere Flugzeuge. „Die Erhaltung und Bereitstellung von Arbeit für das Team ist heute eine unserer Hauptaufgaben. Die Möglichkeit für unsere technischen Spezialisten, unter Kriegsbedingungen weiterzuarbeiten, ist eine notwendige Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der erforderlichen Erfahrung und der Gültigkeit ihrer Lizenzen für die Flugzeugwartung. Darüber hinaus ist es für uns eine Chance, das berufliche Potenzial des Landes für die Wiederbelebung der ukrainischen Luftfahrtindustrie nach unserem Sieg zu erhalten“, so SkyUp-Chef Dmytro Seroukhov.  „Wir sind unglaublich dankbar für die Zusammenarbeit mit der staatlichen Luftfahrtbehörde der Ukraine und unseren türkischen Partnern TD Team, Corendon Airlines, Freebird Airlines und Tailwind Airlines, ohne deren Unterstützung die Station in Antalya nicht betriebsbereit wäre“. Parallel baut SkyUp auf Malta einen EU-Ableger auf. Dieser soll Ende November/Anfang Dezember 2022

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Wien: Wizz Air reaktiviert Amman und stockt Sharm el Sheikh auf

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air will ab Wien-Schwechat die Destination Amman wieder anbieten. Gleichzeitig gab man bekannt, dass man künftig zweimal wöchentlich ins ägyptische Sharm el Sheikh fliegen wird. Im Vorjahr kündigte der Lowcoster mit Amman und Akaba gleich zwei Destinationen in Jordanien an. Allerdings wurden die Flüge in die Nachbarstadt des israelischen Eilat gar nicht aufgenommen. In der weiteren Folge hat man diese Route komplett verworfen. Der Mitbewerber Ryanair steuert sowohl Amman als auch Akaba ab Wien an. Wizz Air wollte Akaba als Ersatz für Eilat-Ramon aufnehmen. Der israelische Airport befindet sich in unmittelbarer Sichtnähe vom jordanischen Konkurrenten. Allerdings ist der Grenzübertritt von Jordanien nach Israel und zurück mit sehr hohen Kosten verbunden. Es fallen in Jordanien Kosten für ein Visum an und zusätzlich kassieren beide Staaten horrende Aus- und Einreisesteuern. Für Eilat-Urlauber ist der Flughafen Akaba also keine „preisgünstige Alternative“. Die Hauptstadt von Jordanien will Wizz Air ab 1. November 2022 wieder ab Wien-Schwechat ansteuern. Derzeit ist geplant, dass die Flüge an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag durchgeführt werden sollen. Der Verkauf wurde Unternehmensangaben nach bereits aufgenommen. Auf dieser Strecke steht man mit verschiedenen Anbietern, darunter auch Erzrivale Ryanair, im Wettbewerb. Mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2022 will Wizz Air ab Wien-Schwechat die bestehende Ägypten-Strecke aufstocken. Künftig will man an den Verkehrstagen Montag und Freitag fliegen. Passagieren aus dem Einzugsgebiet des größten Flughafens Österreichs eröffnet dies die Möglichkeit Wochenenden in Sharm el Sheikh zu verbringen. „Wir freuen uns, die Route von Wien nach Amman zu reaktivieren und gleichzeitig

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Aeroflot will 323 russische Flugzeuge bestellen

Die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot plant die Kurz- und Mittelstreckenflotte auf Muster, die in der Russischen Föderation gefertigt werden, umzustellen. Dazu sollen insgesamt 323 Maschinen bei der Rostec-Tochter UAC bestellt werden. Derzeit besteht die Flotte in diesem Segment aus Flugzeugen der Hersteller Airbus und Boeing. Aufgrund der Sanktionen, die im Nachgang des Angriffskrieges gegen die Ukraine unter anderem seitens der USA und der Europäischen Union gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, kommt man weder an neues Gerät noch an Ersatzteile. Die russische Regierung forciert daher, dass die Fluggesellschaften auf Flugzeuge, die im Inland gefertigt werden, umsteigen sollen. Allerdings ist das Vorhaben gar nicht so einfach, denn in den aktuellen Mustern ist so einiges an westlicher Technologie verbaut. An diese Komponenten kommt man nicht mehr heran, so dass die Produktion grundlegend umgestellt werden muss. Das geht nicht über Nacht, so dass es noch einige Zeit dauern wird bis die von Aeroflot avisierten Maschinen „rein russisch“ gebaut werden können. Konkret will die staatliche Airline 210 Irkut MS-21, 73 Sukhoi Superjet SSJ-100 und 40 Tupolew Tu-214 bestellen. Beim zuerst genannten Muster ist man Erstkunde und würde eine bestehende Order aufstocken. Die Tu-204/214-Reihe hatte man bereits vor einigen Jahren in Betrieb, jedoch flottete man diese mangels Wirtschaftlichkeit aus. Die Superjets werden seit einiger Zeit sukzessive an die Tochtergesellschaft Rossiya übergeben, so dass damit zu rechnen ist, dass Neuzugänge von dieser betrieben werden könnten.

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