Jan Gruber

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Jan Gruber

Electra Airways fliegt mit zwei Airbus A320 für Enter Air

Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air hat zwei Airbus A320, die von der bulgarischen Electra Airways betrieben werden, ins Wetlease genommen. Die erste Einheit wurde bereits am 12. Juni 2022 von Varna nach Kattowitz überstellt. Die Maschinen mit den Registrierungen LZ-EAC und LZ-EAD werden während der Sommersaison für Enter Air fliegen. Das zuerst bezeichnete Flugzeug ist in Kattowitz stationiert und das zweite in Poznan. Über W-Pattern kommen beide Maschinen aber auch ab anderen polnischen Flughäfen zum Einsatz. Laut CH-Aviation.com ist mit der LZ-EAB auch der dritte Airbus A320 von Electra Airways ab Polen im Einsatz. Die Maschine fliegt im Auftrag von AMC Aviation und ist in Warschau stationiert.

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China will Ersatzteile für Flugzeuge an Russland liefern

Die russischen Fluggesellschaften sollen künftig Ersatzteile für das westliche Fluggerät über die Volksrepublik China beziehen können. Der chinesische Botschafter in Russland, Zhang Hanhui, sagte gegenüber Tass, dass man bereit ist die gewünschten Ersatzteile an die Russische Föderation zu liefern. Weiters sagte der Diplomat, dass man gerade dabei ist eine entsprechende Kooperation auf die Beine zu stellen und bereits zahlreiche Fluggesellschaften den Bezug von Ersatzteilen über China sondieren würden. Seitens der Volksrepublik würde es „keine Einschränkungen“ geben. Im Rahmen der westlichen Sanktionen als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine haben die Europäische Union und die Vereinigten Staaten den Verkauf und die Lieferung von Flugzeugen und Ersatzteilen aus westlicher Produktion an russische Fluggesellschaften sowie die Versicherung oder Rückversicherung von in Russland betriebenen Flugzeugen und deren Reparaturen verboten. Seitdem hat Moskau den Fluggesellschaften erlaubt, die von ausländischen Unternehmen geleasten Flugzeuge weiter zu betreiben, von denen die meisten inzwischen in das örtliche Register übertragen wurden.

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Nürnberg: Tuifly nimmt Enfidha–Hammamet auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly legt eine neue Flugverbindung von Nürnberg zum Aéroport International d’Enfidha–Hammamet auf. Diese soll mit Wetlease-Flugzeugen von Smartlynx bedient werden. Der Erstflug ist für den 22. Juli 2022 angekündigt. Im Regelfall soll der von Smartlynx betriebene Maschinentyp Airbus A320 zum Einsatz kommen. Der tunesische Airport befindet sich nahe der Stadt Enfidha und ging erst im Jahr 2010 für den internationalen Linienverkehr ans Netz. Betrieben wird der Flughafen von der türkischen TAV Airports Holding. Der Aéroport International d’Enfidha–Hammamet befindet sich zwischen den Flughäfen Tunis und Monastir und soll den zuletzt genannten Airport entlasten. Derzeit gibt es nur wenige Flugverbindungen von Europa aus zu diesem Flughafen.

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Keine Corona-Förderungen: Österreich Bundesländerflughäfen verklagen die Republik Österreich

Die österreichischen Regionalflughäfen wollen eine Klage gegen die Republik Österreich einbringen. Es geht um die Auszahlung von Covid-19-Förderungen, bei denen man sich gegenüber dem Flughafen Wien-Schwechat benachteiligt sieht. Es geht um eine beachtlich hohe Summe, denn allein der Flughafen Graz klagt 5,6 Millionen Euro ein, berichtet die „Kleine Zeitung“. Hintergrund ist, dass die Bundesländerflughäfen – im Gegensatz zum Wiener Airport – keinen Zugang zu diversen Fördermöglichkeiten des Bundes hatten. Begründet wurde das unter anderem damit, dass sich – mit Ausnahme von Klagenfurt – die Regionalflughäfen im Eigentum der öffentlichen Hand, also Länder und Städte, stehen würden. Nach Ansicht der Regierung sollen die jeweiligen Gesellschafter, die der öffentlichen Hand angehören, selbst für die finanziellen Schäden, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind, aufkommen. Lediglich der Zugang zur Kurzarbeit wurde den Bundesländer-Airports gewährt. Anders die Situation am Flughafen Wien: Die Bundesländer-Airports stellen es so dar, dass der größte Flughafen des Landes zu so ziemlich allen Coronahilfen Zugang gehabt hätte. Daraus leitet man eine Benachteiligung ab und klagt nun die Republik. Allein der Flughafen Graz macht 5,6 Millionen Euro geltend. Seitens der Finanzprokuratur gibt es keine Stellungnahme zum gerichtlichen Vorgehen der Bundesländer. Auch ist noch nicht absehbar wann die einzelnen Klagen verhandelt werden, denn aus rechtlichen Gründen muss jeder Airport für sich selbst vor Gericht ziehen. Eine Zusammenlegung in ein Verfahren ist nicht möglich.

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PwC-Umfrage: Deutsche wollen Urlaubsausgaben kürzen

Rund drei Viertel der Deutschen spielen mit dem Gedanken aufgrund der aktuell hohen Inflation ihre Urlaubsausgaben einzuschränken. Besonders für Flugreisen wollen viele weniger Geld ausgegeben. Zu diesem Schluss kommt eine von Pricewaterhouse Coopers durchgeführte Umfrage. Nach über zwei Jahren Corona-Pandemie hofft die Reisebranche auf einen besonders starken Sommer 2022. Die Buchungszahlen sind momentan sehr gut, jedoch zeigen sich nun massive Auswirkungen der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten. Etwa drei Viertel der Deutschen wollen ihre Urlaubspläne bzw. die Ausgaben hierfür kürzen. Rund 56 Prozent der Befragten gaben an, dass man die Anzahl der Reisen heuer reduzieren möchte. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer will Abstriche in den Bereichen Komfort, Aktivitäten und Aufenthaltsdauer in Kauf nehmen. Kurzurlaube und Teilnahme an Events wollen 60 Prozent der Deutschen reduzieren. Ein interessantes Bild zeigt sich auch bei der Reisewahl: So wollen die Befragten bei Camping und Ferienwohnungen weniger stark kürzen. Aufenthalte in Ferienanlagen bzw. Wellnessanlagen wollen gar 78 Prozent zurückfahren. Bei Hotels denken immerhin 68 Prozent an eine Verringerung der Ausgaben. Bei der Wahl des Anreisemittels denken 73 Prozent daran, dass aufgrund gestiegener Ticketpreise weniger mit dem Flugzeug geflogen werden könnte. 71 Prozent wollen auf Fähren und Schiffe verzichten. Einsparungen wollen 61 Prozent der Umfrageteilnehmer beim eigenen Auto bzw. Mietwägen erzielen. Laut PwC Deutschland ist der Verzicht auf den Sommerurlaub für die überwiegende Mehrheit kein Thema. 60 Prozent gaben an, dass für sie ein Urlaub in Deutschland in Frage kommt und 51 Prozent bejahten, dass sie auch ins Ausland reisen würden. „Es bleibt also die berechtigte Hoffnung der Tourismusbranche,

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Cathay Pacific prüft Boeing-737-Max-Bestellung

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific prüft derzeit Möglichkeiten die Flotte zu erneuern. Dabei fasst man insbesondere die Kurz- und Mittelstrecke ins Auge. Der Carrier wurde im Zuge der Coronapandemie und der von Hongkong erlassenen Quarantänebestimmungen stark gebeutelt. Firmenchef Augustus Tang erklärte gegenüber Bloomberg unter anderem, dass man im Bereich der Mittelstrecke auch die Boeing 737 Max evaluiert. Bislang setzt Cathay Pacific in diesem Segment Flugzeuge des Herstellers Airbus ein. Der Manager sagte auch, dass die Erneuerung der Flotte für die Zukunft des Carriers „entscheidend“ ist, nannte jedoch keine konkreten Zahlen. Das Unternehmen erhielt in der Vorwoche eine zusätzliche Kreditlinie in der Höhe von rund 994 Millionen U.S.-Dollar. Diese ist vorerst auf ein Jahr befristet und soll Cathay Pacific bei der Erholung unterstützen. Das größte Luftfahrtunternehmen Hongkongs war bereits vor der Pandemie angeschlagen, denn langanhaltende Proteste in den Jahren 2019 und 2020 haben zu Einschränkungen im Flugverkehr geführt. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die seitens der Führung der chinesischen Sonderverwaltungszone erlassen wurden, haben den Flugbetrieb über längere Zeiträume regelrecht zum Erliegen gebracht. Hinsichtlich des Herstellers meinte Tang, dass man sich noch nicht festgelegt hat, ob man bei Airbus, Boeing oder beiden Herstellern bestellen wird. Man habe noch keine Entscheidung getroffen, denn es handle sich um ein Thema, das man „sehr genau ansehen“ müsste. Daher ziehe Cathay Pacific „alle Möglichkeiten in Betracht“. Kurzfristig will man das Angebot soweit wie möglich erhöhen. Tang rechnet damit, dass sich die Nachfrage von/nach Hongkong in den nächsten Monaten weiter steigern wird. Allerdings ist das noch gar nicht so

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Rund 300 Flugzeuge: Airbus und Boeing buhlen um Air-India-Großbestellung

Die erst kürzlich privatisierte Fluggesellschaft Air India soll eine Großbestellung von bis zu 300 Narrowbodies planen. Weiters will man Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 anschaffen, wobei die erste Tranche im April 2023 geliefert werden soll. Die Flotte von Air India ist zum Teil in die Jahre gekommen, denn seit dem Jahr 2006 hat man kein fabrikneues Flugzeug mehr gekauft. Man hat jedoch einige neue Flugzeuge über Leasinggeber bezogen. Ursache hierfür war insbesondere die angespannte Finanzlage, denn der Carrier konnte nur mit staatlicher Hilfe in der Luft gehalten werden. Dier neue Eigentümer Tata Sons will die Flotte möglichst rasch erneuern. Lokale Medien berichten, dass auf der Langstrecke der Maschinentyp Airbus A350 angeschafft werden soll. Im Bereich der Kurz- und Mittelstrecke wird von einem Bedarf von bis zu 300 Narrowbodies geschrieben. Offiziell kommentieren wollen Air India bzw. Tata Sons die Berichterstattung noch nicht. Die Agentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf Tata Sons nahestehende Personen unter anderem, dass man kurzfristig 20 Airbus A350 bestellen möchte. Diese sollen ursprünglich für Aeroflot bestimmt gewesen sein, jedoch dürfen diese aufgrund der Sanktionen nicht ausgeliefert werden. Auch befinde man sich in Gesprächen über die Abnahme von Airbus A350-1000, die eigentlich für Qatar Airways vorgesehen waren. Intern sucht das Unternehmen bereits Piloten, die ein Typerating für A350 machen wollen. Mit Airbus und Boeing sowie Leasinggebern laufen Gespräche über die Erneuerung der Mittelstreckenflotte. Dabei stehen die Muster der A320neo-Reihe sowie der B737-Max-Familie zur Diskussion. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob man bei einem Hersteller kaufen wird oder aber die

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Zu wenig Personal in Edinburgh: Edelweiss-Pilot lädt Koffer selbst ein

Abgesehen von einigen Kleinstflughäfen, auf denen sich Airlines selbst abfertigen müssen, kommt es nicht sonderlich oft vor, dass Piloten beim Verladen des Reisegepäcks mitanpacken. Damit ein Edelweiss-Flug von Edinburgh nach Zürich pünktlich abheben konnte, half einer der beiden Piloten beim Verladen mit. Am 19. Juni 2022 wollte Edelweiss mit dem Airbus A320 mit der Registrierung HB-IJV von Edinburgh nach Zürich fliegen. Der Bodendienstleister hatte aber offensichtlich zu wenig Personal zur Verfügung. Einer der beiden Piloten ergriff die Initiative und griff den Vorfeldarbeitern unter der Arme. Er half beim Einladen der Koffer mit. Ein Passagier hielt ein kurzes Video fest und postete dieses auf Twitter. Der Cockpit-Crew von Edelweiss war es offensichtlich ein großes Anliegen, dass der Flug pünktlich durchgeführt werden kann. So packte einer der beiden Flugzeugführer einfach selbst mit an und beschleunigte so das Verladen von Gepäckstücken. Edelweiss erklärte dazu unter anderem: „Wir Schweizer sind hilfsbereit und versuchen immer, pünktlich zu sein. Weil unser Pilot den Kollegen der Bodenabfertigung am Flughafen Edinburgh aktiv geholfen hat, konnte der Flug pünktlich in Zürich landen. Dieses Beispiel ist eine Ausnahme. Für einen Piloten haben die Flugvorbereitung und die Sicherheit immer Vorrang. Das trifft natürlich auch in diesem Fall zu.“ Selbstabfertigung ist möglich, aber eher selten Der „Vorfall“ ist aber sinnbildlich für den akuten Personalmangel auf Flughäfen im Vereinigten Königreich. Die Lage ist dort an vielen Airports massiv angespannt. Beispielsweise musste Gatwick erst kürzlich bekanntgeben, dass man mangels Mitarbeitern die Anzahl der täglichen Flüge beschränken muss. Grundsätzlich ist eine Fluggesellschaft nicht verpflichtet die

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Boeing evaluiert Dreamliner-Frachtvariante

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing denkt über eine Cargo-Variante der B787 „Dreamliner“ nach. Diese könnte als indirekter Nachfolger der B767 fungieren, denn voraussichtlich ab 2028 werden deren Triebwerke die neuen Emissionsstandards nicht mehr erfüllen. Flugzeuge, die bereits über aufrechte Zulassungen verfügen, sind von den Verschärfungen der Umweltauflagen dem heutigen Informationsstand nach nicht betroffen. Vorgesehen ist, dass Neubauten ab 2028 strengere Emissionsauflagen erfüllen müssen. Aktuell wäre die Boeing 767 betroffen. Für diese gibt es keinen direkten Nachfolger. Boeing kann sich vorstellen, dass man eine Frachtvariante des Dreamliners auf den Markt bringt. Dessen Triebwerke würden bereits heute die für 2028 geplanten Umweltauflagen erfüllen. Cargo-Chef Brian Hermesmeyer sagte unter anderem, dass man diesen Weg seitens Boeing als „natürlichen Ansatzpunkt“ betrachtet. Allerdings wird der Markt darüber entscheiden, ob die U.S.-Amerikaner ab Werk Cargo-Dreamliner anbieten werden. Man wird diesen Schritt nur dann setzen, wenn eine entsprechende Nachfrage besteht. Derzeit evaluiert man diese. Hermesmeyer fügte hinzu, dass dies grundsätzlich für alle Passagierflugzeuge, die man im Portfolio hat, gilt: Wenn eine wirtschaftlich sinnvolle Nachfrage seitens Frachtkunden ist, würde man auch eine Cargoversion anbieten. Der Rumpf der Boeing 787 besteht überwiegend aus Kohlefasern und nicht aus Aluminium. Dies stellt die Ingenieure für viele Fragen, die noch geklärt werden müssen. Beispielsweise muss man noch evaluieren wie die Struktur verstärkt werden kann, denn für die Cargovariante werden große Türen zum Be- und Entladen notwendig. Somit befindet man sich derzeit in einer Art Forschungsphase, denn zum Zeitpunkt der Entwicklung des Dreamliners waren Frachtversionen noch kein Thema.

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South African Airways mit neuer Repräsentanz in Deutschland

Die Fluggesellschaft South African Airways ist wieder in Deutschland vertreten. Man unterhält aber kein eigenes Büro mehr, sondern hat „Discover The World“ zum General Sales Agent ernannt. Bereits vor der Corona-Pandemie war die Finanzlage von SAA stark angespannt. Im Zuge des Groundings, dem ein Insolvenzverfahren folgte, wurde das Deutschland-Büro, das sich in Frankfurt am Main befand, geschlossen. Die betroffenen Mitarbeiter wurden gekündigt. Nun lässt man sich durch einen so genannten GSA vertreten. Dazu schloss man mit dem Anbieter „Discover The World“ einen Vertrag. Ziel der Kooperation ist es, dass die Kooperation mit Reiseanbietern und Firmenkunden neu aufgebaut und fortgesetzt werden kann.

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