
AUA: Lohnabrechnungsprobleme mit Vorauszahlungen überbrückt
Ende März 2022 haben 50 Bodenmitarbeiter von ihrem Arbeitgeber Austrian Airlines unverhofft zu viel Gehalt überwiesen bekommen. Es handelte sich allerdings um keine Prämie, sondern um einen Fehler, der in der Personalabteilung passiert ist. Diese nahm mit den Beschäftigten Kontakt auf und es wurde die Lösung gefunden, dass 60 Prozent von den Betroffenen zurücküberwiesen werden und der Rest dann im Juni 2022 vom Urlaubsgeld abgezogen wird. Es wurde ja nicht zu wenig ausbezahlt, sondern versehentlich zu viel. Das kleine Debakel hatte seinen Ursprung, so eine Sprecherin der Austrian Airlines, darin, dass im EDV-System ein Fehler passiert ist. So kam heraus, dass “der Computer” die Ansicht vertrat, dass die 50 betroffenen Bodenmitarbeiter nicht mehr in Kurzarbeit sind. Das Gegenteil war aber der Fall und die verantwortliche Fachabteilung soll rasch die betroffenen Beschäftigten kontaktiert haben und mit diesen die 60-Prozent/40-Prozent-Vereinbarung getroffen haben. Daran haben sich auch so ziemlich alle gehalten. Wenn aber einmal der sprichwörtliche “Wurm drin ist” dann lässt ein zweiter Systemfehler nicht lange auf sich warten, denn irrtümlich wurde den 50 betroffenen AUA-Mitarbeitern nicht im Juni 2022, sondern bereits im April 2022 die erwähnten 40 Prozent abgezogen und das obwohl so gut wie alle brav die vereinbarten 60 Prozent an ihren Arbeitgeber zurücküberwiesen haben. Dem nicht genug: Die AUA bezahlte versehentlich für diese Bodenbeschäftigten eine deutlich zu hohe Lohnsteuer, die natürlich ebenfalls vom Lohn abgezogen wurde. Jobs beim Bodenpersonal sind nicht gerade welche, die mit Bezügen von Spitzenmanagern vergleichbar sind. Daher war die Verärgerung bei den Betroffenen groß, denn diese








